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Kinder von Falun Gong-Praktizierenden sind wegen der Verfolgung durch die KPCh einer rauen Realität ausgesetzt (Fotos)

9. April 2011 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in China

(Minghui.de) Während der seit elf Jahren andauernden unmenschlichen Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sind unzählige Kinder der Diskriminierung, Bedrohung, rechtswidriger Haft und Prügel ausgesetzt gewesen, weil sie sich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht richten oder ihre Eltern Falun Gong-Praktizierende sind.

Falun Gong lehrt die Menschen, sich nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht zu kultivieren. Millionen von Menschen innerhalb und außerhalb Chinas erlangten körperliches und seelisches Wohlergehen und erhöhten ihre moralischen Normen durch das Praktizieren von Falun Gong. Falun Gong erhielt in der internationalen Gemeinschaft viel Lob und wurde mit 1.600 Proklamationen weltweit ausgezeichnet. Die Kinder der chinesischen Falun Gong-Praktizierenden sollten voller Freude in glücklichen und harmonischen Familien leben. Doch seitdem die KPCh die Verfolgung von Falun Gong im Juli 1999 begann, entzog das Regime diesen Kindern die Würde und die Behaglichkeit der Wärme einer Familie. Zehntausende von Eltern und Verwandten mussten Zwangsarbeitslager, Inhaftierung, Folter und sogar Folter mit Todesfolge erleiden. Die Kinder mussten Druck und Elend aushalten. Sie verloren alles, einschließlich ihrer geliebten Angehörigen, der Quelle ihres Unterhalts, der Nestwärme einer Familie, körperlicher Freiheit, Würde und des Rechts auf eine Ausbildung. Sie wurden aus den Schulen entlassen und leben in Angst und sind ohne festen Wohnsitz. Sie sind kaum in der Lage zu überleben.

Sie wurden der Liebe und Fürsorge ihrer Eltern beraubt und führen ein schwieriges Leben.

1. Zhang Xiaolong wurde in Nangouxicun, im Bezirk Fangzi der Stadt Weifang in der Provinz Shandong geboren. Im Jahr 2006 war er 14 Jahre alt. Seine Eltern, sein Vater Zhang Chuanzheng und die Mutter Guo Xiuhong, sind beide Falun Gong-Praktizierende. Seit dem Beginn der Verfolgung im Juli 1999 wurden seine Eltern viele Male rechtswidrig festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Xiaolong musste in seinem jungen Leben viele Schwierigkeiten durchmachen. Als kleines Kind war Xiaolong gezwungen, seine Eltern zu verlassen und mit seinen alten Großeltern zu leben.

Zhang Xiaolong
Zhang Xiaolongs betagte Großmutter
Zhang Xiaolong und seine Eltern

In diesem unglücklichen Leben wurde Xiaolong sehr still. Er konnte nicht verstehen, warum ihm seine Eltern weggenommen worden waren und ihre glückliche Familie zerbrochen war. Er wußte, dass seine Eltern mit der Kultivierung nach den Regeln von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht nichts Falsches machten. Für sein Alter war er schon sehr reif. Er weinte nie vor seinen Großeltern und sagte nie zu ihnen, dass er seine Eltern vermissen würde. Seine Schulnoten waren immer ausgezeichnet, wodurch seine Großeltern ein wenig getröstet waren.

Im Oktober 2002 wurden seine Eltern, die schon ohne festen Wohnsitz leben mussten, beide vom „Büro 610“ in Kuiwen festgenommen und rechtswidrig zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Im August 2003 wurden sie ohne irgendeinen rechtsgültigen Grund zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Man brachte sie in das Gefängnis Jinan. Xiaolongs Großvater konnte den Schmerz, den Stress, den Druck und die Angst durch die Verfolgung nicht mehr ertragen und verstarb am 22. Februar 2006. Für Xiaolong war die grausame Realität einfach zu viel, er verweigerte die nächsten fünf Mahlzeiten und hörte nicht auf zu weinen, obwohl er sonst nie vor anderen Leuten geweint hatte. Das arme Kind lebte bereits seit so langer Zeit ohne die Liebe und Fürsorge seiner Eltern und musste nun diesen Schlag hinnehmen, dass sein Großvater ihn auch noch verließ.

Blick aus der Entfernung: die drei Zimmer an der Nordseite stehen, doch die drei Zimmer an der Südseite sind eingefallen

Dies ist das Haus von Xiaolong im Dorf Nangouxi, Bezirk Fangzi, Fenghuang Straße, Stadt Weifang, Provinz Shandong

 
 
Risse in den Wänden

Ihr Haus fällt auseinander und ist voller Risse und undichter Stellen. Xiaolong und seine Großmutter haben kein Geld für die Ausgaben des täglichen Lebens und ihr Leben gestaltet sich als äußerst schwierig. (Weitere Informationen dazu unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2006/11/13/79873.html)

2. Xu Shuai ist aus der Stadt Jilin, Provinz Jilin. Bevor er mit dem Praktizieren von Falun Gong begann, verließ seine Mutter die Familie aus Armutsgründen. Xu Shuai lebte bei seinen Großeltern und fing im Alter von sechs Jahren zusammen mit ihnen an, Falun Gong zu lernen. Er beteiligte sich häufig am Fa-Lernen in einer Gruppe und machte die Übungen am örtlichen Übungsplatz mit. Von da an spürte die Familie immer, dass sie in Frieden und Wärme lebte, obwohl sie sehr arm war.

Xu Shuai, Waise des Falun Gong-Praktizierenden Xu Weidong aus der Stadt Jilin in der Provinz Jilin

Mitarbeiter der Polizei und Kommunalverwaltung kamen häufig bei seiner Familie vorbei, um sie zu schikanieren. Xu Shuais Großmutter, Xia Guiqin, und sein Vater Xu Weidong wurden rechtswidrig festgenommen, eingesperrt und zu Zwangsarbeit verurteilt.

Xu Shuais Großvater Xu Zilin war wegen seiner Frau und seines Sohn in großer Sorge und starb aufgrund seiner extremen Verzweiflung im Oktober 2000. Xu Shuais Großmutter und Vater starben im Jahr 2004 als Folge der Verfolgung.

Xu Shuai hat außer seiner Tante und seinem Onkel niemanden mehr, der sich um ihn kümmert. Er lebt nun im Haus seiner Tante. Tante und Onkel sind beide ohne Arbeit und daher in einer finanziellen Notlage. Sogar unter diesen schrecklichen Umständen lernt Xu Shuai fleißig, leidet aber sehr unter dem Verlust seiner geliebten Angehörigen. (Weitere Informationen sind zu finden unter http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2005/3/16/58503.html)

Kinder werden Zeuge der brutalen Vorgehensweise der Polizei gegenüber ihren Angehörigen

Im Mai 2008 sagte Zhang Heping, der Leiter des „Büro 610“ in Chenzhou, Provinz Hunan zu Herrn Liao Songlin und dessen Sohn Herrn Liao Zhijun: „Wir möchten eure Familie vollkommen zerstören.“ Beamte durchsuchten ihre Wohnung und konfiszierten ihre persönlichen Besitzgegenstände. Jiajia (6 Jahre alt) stand in panischer Angst da und klammerte sich an ihrer Mutter fest. Jiajia wagte nicht, irgendetwas zu sagen und wurde ebenfalls von der Staatsicherheit verhaftet. Sie war Zeuge der brutalen Vorgehensweise gegenüber ihren Eltern und Großeltern. Um Mitternacht wurde sie zusammen mit ihrer Großmutter entlassen und im Polizeiauto heimgebracht. Jiajia sagte zu ihrer Großmutter, dass sie lieber zu Fuß gehen wolle. Als sie immer noch vor Angst zitterte, musste sie von ihrer Großmutter ins Auto gehoben werden. Dieses Erlebnis ließ sie traumatisiert zurück. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/html/articles/2010/6/29/118230.html)

Obdachlos werden

1. Im April 2009 wurden Liao Xiaohong und Shi Jiaoyu, ein Ehepaar aus der Stadt Chenzhou, Provinz Hunan von Ortspolizisten verhaftet. Ihre Wohnung wurde durchsucht und ihr Eigentum konfisziert. Als ihre Tochter Xiaolianhua von der Schule nach Hause kam, konnte sie nicht ins Haus und stand vor der Tür. Als es dunkel wurde, fing sie an zu weinen, weil sie ohne jegliche Hilfe ganz alleine dastand.

Im Verlauf von Xiaolinhuas Kindheit wurden ihre Eltern verschiedentlich festgenommen und verfolgt. In all diesen Jahren lebte sie in Angst und Schrecken. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/html/articles/2010/6/29/118230.html)

2. Frau Li Shixias 14 Jahre alter Sohn wurde eingeschüchtert und gequält. Frau Li lebt in Yanshan, Cangzhou, Provinz Hebei. Im Oktober 2002 kletterten Polizisten aus Yanshan über die Mauer und brachen in Frau Lis Wohnung ein, danach durchsuchten sie sie. Als Frau Lis Sohn weinte, knebelten sie seinen Mund mit schmutzigen Lumpen, die sie zum Reinigen von Autos verwendeten, legten ihm Handschellen an und sperrten ihn in den Keller der Polizeibehörde. Die Polizisten misshandelten ihn körperlich und verbal, um Informationen über andere Falun Gong-Praktizierende aus ihm herauszubekommen. Nachdem der Junge einen Hungerstreik zwei Tage lang durchgezogen hatte, ließen sie ihn frei. Die Polizisten drohten seinem Großvater, dass sie ihn zwei Tage später wieder zur Polizeibehörde zurückschicken würden. Um der Verfolgung zu entgehen, musste der Junge sein Heim verlassen und um Essen betteln.

Recht auf Schulbesuch genommen

1. Die 17 Jahre alte Liu Zhen war die Tochter der Praktizierenden Frau Gao Lihua und Herrn Liu Zigang aus dem Kreis Wuqiao, Provinz Hebei. Im Juni 2003 forderten die Polizisten aus den Kreisen Wuqiao und Jing, dass Liu Zhen mehr als zehn Tage lang von der Mittelschule ausgeschlossen werden sollte. Sie wollten damit ihren Eltern eine Falle stellen. Damals stand Liu Zhen kurz vor der Aufnahmeprüfung für eine weiterführende Schule oder technische Schule, die sie nach ihrem Mittelschulabschluss besuchen wollte. Wegen dieser Zwangsbeurlaubung vom Schulbesuch konnte sich Liu Zhen nicht gut genug auf die Aufnahmeprüfung vorbereiten, was Auswirkungen auf die Ergebnisse der Prüfung hatte. Die Polizeibehörde des Kreises Wuqiao stellte außerdem eine Anordnung aus, dass die weiterführende Schule dieses Kreises eine Aufnahme von Liu Zhen ablehnen sollte. Am 8. März 2004 starb Liu Zhens Mutter, Frau Gao Lihua, weil sie über einen langen Zeitraum hinweg unter einer tiefsitzenden seelischen Qual und beständiger Angst gelitten hatte. (Weitere Informationen dazu unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/11/20/54751.html)

2. Tochter von Herrn Guo Hongshan und Frau Sun Yufeng: Als Guo Hongshan und Sun Yufeng Falun Gong lernten, verschwanden ihre Krankheiten. Ihr Gesundheitszustand verbesserte sich zusammen mit ihrer geistigen Haltung und die Familie lebte ein sehr glückliches Leben.

Nachdem die KPCh 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong angefangen hatte, schikanierten Polizisten der Polizeibehörde Qinhuangdao wiederholt die Familie in ihrer Wohnung. Das Ehepaar wurde auch mehrmals am Arbeitsplatz schikaniert. Im März 2001 brach Frau Sun unter dem Druck der Behörden seelisch zusammen Herr Guo wurde im Mai 2001 eingesperrt und mehrmals von der Polizei gefoltert. Ende 2001 wurde Frau Sun in ein Nervenkrankenhaus gebracht, wo sie zehn Monate lang festgehalten wurde. Im Juli 2002 wurde Herr Guo zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Als das Ehepaar eingesperrt war, musste die Tochter alleine leben. Damals war sie auf der weiterführenden Schule. Als sie sich für die Aufnahmeprüfung zur Universität vorbereitete, musste sie abends alleine zum Unterricht gehen. Sogar unter diesen Umständen schaffte sie 2003 die Aufnahmeprüfung. Da ihre Familie kein Einkommen hatte, war sie jedoch gezwungen, die Möglichkeit eines Studiums aufzugeben. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2008/9/27/100978.html

Verfolgt, inhaftiert und zur Flucht gezwungen

1. Tie Long aus dem Dorf Shao, Großgemeinde Liu Chun in der Stadt Dingzhou, Provinz Hebei, war im Jahr 2003 15 Jahre alt. Im März 2003 musste er seinen Schulbesuch beenden und wurde obdachlos, weil er mit einer CD und weiterem Informationsmaterial seinen Lehrer über die Fakten der Verfolgung aufgeklärt hatte. Dieser zeigte ihn an und die Polizei Liuchun verhaftete Tie Long. Er wurde in das Gebäude der Regierung der Großgemeinde gebracht, wo er mit Handschellen an einem Baum festgemacht wurde. Dann wurde er von den Polizisten so lange geschlagen, bis sie müde wurden. Als sie weggingen, um eine Pause zu machen, konnte Tie Long entkommen.

So war Tie Long gezwungen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen, obdachlos herumzuwandern. Die Polizisten verhafteten alle seine älteren Brüder, Onkel und Tanten. Diese wurden alle brutal verprügelt, weil die Polizei versuchte, Tie Long zu finden. Aufgrund dieses Traumas kann sein Onkel nicht mehr aus dem Bett aufstehen und sich um sich selbst kümmern.

Tie Long schaffte es zum Hause seiner Großmutter, wagte jedoch nicht, lange dort zu bleiben. Er ging eilig wieder weg, weil er nicht wollte, dass seine Großmutter Probleme bekam. Die Polizei war ihm gefolgt und kam später zum Hause seiner Großmutter. Sie verprügelten seinen Onkel und seine Tante, brachen in deren Geschäft ein und durchsuchten es. Als sie fragten, wo sie Tie Long finden konnten, erwiderte seine Tante: „Ich weiß es nicht.“ Daraufhin nahmen die Polizisten seine Tante mit in das Untersuchungsgefängnis. Sie wurde immer noch nicht freigelassen. Bald danach verhafteten sie auch Tie Long, der in das Untersuchungsgefängnis Dingzhou gesperrt wurde. Sein Vater wurde auch eingesperrt.

Die Polizei ließ seinen Vater frei und forderte von ihm, 10.000 Yuan für die Freilassung von Tie Long zu bezahlen. Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong 1999 wurde ihre Wohnung mehrere Male durchsucht und es ist nur noch wenig übrig, was hergegeben werden kann. Daher konnte Tie Longs Vater die geforderte Summe nicht aufbringen und sein Sohn wurde nicht freigelassen. Von einer einst vierköpfigen glücklichen Familie befinden sich drei Personen im Gefängnis und leiden. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/emh/emh/articles/2003/3/14/33279.html)

2. Liu Xiaotian wurde im Dezember 1985 geboren. Seine Familie lebte in der Stadt Yongzhou, Provinz Hunan. Sein Vater Liu Qing und seine Mutter Yang Yuyan sind Falun Gong-Praktizierende. Vor 2001 führte Liu Xiaotians Familie ein glückliches Leben. Er besuchte die Mittelschule und hatte keinerlei Sorgen.

Zeuge der Verfolgung: Liu Xiaotian, ein Waisenkind von Falun Gong-Praktizierenden

Als Liu Xiaotian 16 Jahre alt war, befand er sich am Freitagnachmittag, dem 23. November 2001 in seinem Klassenzimmer. Die Polizei kam zu seiner Schule und sagte seinem Lehrer, dass seine Eltern eingesperrt seien. Sie erkundigten sich nach ihm. Einer seiner Klassenkameraden hörte dies zufällig und rannte zu ihm, um ihm mitzuteilen, dass seine Eltern in Schwierigkeiten stecken und die Polizei ihn suchen würde. Als Liu Xiaotian das hörte, zitterte er vor Angst. Er rannte aus der Schule, ohne irgendetwas mitzunehmen. Er versteckte sich die Nacht über im Lager eines Nachbarn. Gegen Mitternacht kam er heraus und schlich sich zu der Straße, wo seine Wohnung war. Er sah, dass die Fenster seiner Wohnung sowie die Möbel im Haus kaputtgeschlagen worden waren. Sein Nachbar sah ihn und bot ihm an, bei ihm zu bleiben. Zwei oder drei Tage später kam aber die Polizei zu den Nachbarn und sagte zu ihnen, dass sie es melden müssten, wenn sie Liu Xiaotian sehen würden, sonst würden sie bestraft. Der Nachbar beschloss, ihn nicht anzuzeigen, sondern ihm stattdessen Geld zu geben und ihn zu seinem einzigen Verwandten, einem Onkel, zu schicken, der als Bauer in der Provinz Fujian lebte.

Fünf oder sechs Monate später, im Mai 2002, kam die Ortspolizei zur Wohnung seines Onkels. Liu Xiaotian versteckte sich sofort. Er wusste nicht, was die Polizisten zu seinem Onkel sagten, doch dieser war sehr still, nachdem sie wieder fort waren. In dieser Nacht bat der Onkel einen Freund, ihn nach Shenzhen, eine Stadt in der Nähe von Hongkong zu bringen. Er versteckte sich in einem riesigen Lagerhaus, das mit vielen Säcken angefüllt war. Er wagte nicht, mit irgendjemanden zu sprechen ,und verbrachte ein Jahr in Angst und Schrecken. Er litt unter starken Depressionen, da er ein Jahr alleine in diesem Lagerhaus verbrachte. Er hatte niemanden, mit dem er reden konnte und litt unter großen seelischen und körperlichen Schwierigkeiten. Im Juni 2003 borgte sich sein Onkel, der kein einfaches Leben führte, viel Geld, um Schmuggler zu bezahlen, damit Liu Xiaotian aus China gebracht wurde.

Am 1. Juli 2003 kam Liu Xiaotian in Dänemark an. Leider brachten ihn die Schmuggler mehrere Stunden später zum Bahnhof Kopenhagen und gingen dann weg. Da Liu Xiaotian so viele Drohungen und Täuschungen erlebt hatte, wurde er sehr ängstlich. Er zitterte beim Anblick von Polizei. Eine ältere chinesische Frau brachte ihn in ein Flüchtlingslager. Voller Angst konnte er nicht richtig sprechen und auch keine Formulare ausfüllen. Am allermeisten hatte er Angst, dass er wieder nach China geschickt werden und in die Hände der chinesische Polizei geraten würde.

Mit Hilfe der Angestellten des Flüchtlingslagers bekam Liu Xiaotian in Dänemark Kontakt zu Falun Gong-Praktizierenden. Er weinte. Das erste, was er sagte, war die Bitte, nach seinen Eltern zu suchen. Er vermisste seinen Vater und seine Mutter. Wegen all dieser schlimmen Erlebnisse konnte er sich nicht klar ausdrücken. Er konnte auch nicht lesen. Er weinte oft und hatte Albträume. Die Falun Gong-Praktizierenden in Dänemark brauchten ein Jahr, bevor sie von ihm die leidvolle Geschichte erfuhren, die er erlebt hatte.

Sein Onkel, der immer noch in China lebt, berichtete ihm zum ersten Mal, dass seine Eltern fünf Monate nach ihrer Inhaftierung infolge von Folter im April 2002 ums Leben kamen. Niemand weiß genau, was geschah und wie sie starben. Der Onkel berichtete Liu Xiaotian, dass im Mai 2002 die Ortspolizei gekommen sei, um ihm vom Tod der Eltern zu berichten. Sie weigerten sich, ihm irgendwelche Details zu erzählen. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/11/14/54514.html)

Als Folge der Verfolgung gestorben oder an den Rand des Todes gebracht

1. Liu Qian ging in die dritte Klasse der Grundschule des Kreises Xiong im Dorf Gegezhuang, Provinz Hebei. Am 15. November 2003 wurde bei ihr akute Leukämie diagnostiziert, so dass Lebensgefahr bestand. Ihre Eltern erinnerten sich daran, dass sie auf einem Flyer zu Falun Gong eine wunderbare Geschichte gelesen hatten. So brachten sie Liu Qian nach Hause und lasen mit ihr zusammen das Falun Gong Buch. Sieben Tage später war Liu Qian wieder vollkommen gesund und konnte sich ganz frei bewegen. Sie fühlte sich froh wie ein Vogel, der unter den Menschen herumflog. Alle ihre Verwandten waren erstaunt über die Wirkung von Falun Gong. Zwei Monate später fing jedoch die Schule an. Der Rektor erfuhr davon und wollte Liu Qian zwingen, eine Garantieerklärung zu schreiben, in der sie versprach, Falun Gong aufzugeben. Außerdem forderte er, dass Liu Qian Falun Gong abschwor, sonst würde sie nicht mehr zur Schule gehen dürfen. Liu Qian sagte: „Ich wäre jetzt schon tot, wenn ich nicht Falun Gong praktiziert hätte.“ Sie weigerte sich, eine Garantieerklärung zu schreiben und so schickte sie der Direktor nach Hause. Dieses plötzliche Verbot, die Schule zu besuchen, war ein harter Schlag für Liu Qian, der all ihre Träume für die Zukunft zerstörte. Unter diesem starken Druck verschlechterte sie der körperliche und seelische Zustand der kleinen Liu Qian. Am fünften Tag starb die 12-jährige Liu Qian in einem Zustand der Depression. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2004/2/27/45549.html)

2. Qu Jianguo ist 16 Jahre alt und besucht das Gymnasium im Kreis Laishui, Provinz Hebei. Im August 2009 wurde bei ihm Knochenkrebs im Endstadium festgestellt. Seine Familie gab alle Ersparnisse aus und nahm auch Spenden von Verwandten, Nachbarn, Lehrern und Klassenkameraden an, um die medizinischen Ausgaben bezahlen zu können. Allerdings verbesserte sich sein Zustand auch nicht, nachdem 150 bis 160 Tausend Yuan für verschiedene Behandlungen einschließlich Chemotherapie ausgegeben worden waren. Das Krankenhaus hatte keine weiteren Möglichkeiten zur Behandlung und die Familie brachte ihn nach Hause und ergab sich dem Schicksal. Jianguo fing dann mit dem Fa-Lernen an und praktizierte die Falun Gong-Übungen. Allmählich verschwanden die Schmerzen in seinem Bein und er wurde wieder gesund. Er war vom Grunde seines Herzens so glücklich, dass er einen Artikel mit dem Titel „Gymnasiast überlebt Knochenkrebs nach Praktizieren von Falun Gong“ auf der Minghui-Webseite einreichte, um über seine Geschichte zu berichten.

Nachdem seine Geschichte veröffentlicht war, wurde Jianguos Familie bedroht und von Beamten von verschiedenen Ebenen der Kommunistischen Partei Chinas unter Druck gesetzt. Sie üben Druck auf ihn aus, eine Erklärung zu schreiben, dass seine Krankheit nicht durch das Praktizieren von Falun Gong geheilt worden sei. Sollte er sich weigern, wollten sie ihn von der Schule ausschließen oder Schlimmeres.

Falun Gong half zwei Kindern, die zwischen Leben und Tod schwebten, ihre Gesundheit wiederzuerlangen. Doch die Unterdrückung von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht durch die KPCh hatte den Tod des einen Kindes zur Folge und brachte das andere in eine gefährliche Lage. (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/html/articles/2010/5/25/117377.html und http://www.clearwisdom.net/html/articles/2010/5/26/117396.html)

Hoffnungen und Träume

1. Die junge Falun Gong-Praktizierenden Xuelian aus Qiqihar schrieb in ihrem 2009 veröffentlichten Artikel „Wie meine glückliche Kindheit zu einer elenden Kindheit wurde“: Ich fragte mich immer wieder, Falun Gong ist so gut, warum sagt dann aber die KPCh, dass es nicht gut ist? Nachdem die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh begonnen hatte, wurde mein Vater eingesperrt. Ich blieb allein zu Hause und niemand kümmerte sich um mich. Ich litt unter herablassenden Blicken und Diskriminierung. Als ich zur Schule zurückkehrte, kamen der Schulleiter, der Direktor und weitere Führungspersonen der Schule zusammen in meine Klasse und fragten mich: ‚Kannst du das Praktizieren von Falun Gong aufgeben?’ Ich erwiderte: ‚Ich kann Ihnen bei anderen Sachen zustimmen. Doch es ist mir nicht möglich, das Praktizieren von Falun Gong aufzugeben.‘ Jeden Tag, wenn ich in die Schule ging, fühlte ich mich, als ob ich in die Hölle ging. Der Schulleiter, Direktor, Journalisten und die Polizei der örtlichen Wachen riefen mich häufig ins Büro und trafen sich mit mir. Dies wurde gesendet und konnte in allen Klassenzimmern gehört werden.“

„Durch all diese schlimmen Behandlungen fühlte ich mich so unter Druck gesetzt, dass ich kaum atmen konnte. Ich fühlte mich elend und hilflos. Mein Körper und mein Denken befanden sich am Rande eines völligen Zusammenbruchs. Egal, wo ich hinkam, betrachteten mich die Menschen als eine Last und behandelten mich wie ein Monster oder irgendeine nicht-menschliche Spezies. Ich blieb oft zu Hause, ganz allein und weinte. Manchmal aß ich mehrere Tage lang nichts.

Mein Vater und viele meiner Onkel und Tanten sind noch eingesperrt und leiden unter der brutalen Verfolgung. Ich wünschte, mein Papa würde nach Hause zurückkehren. Ich wünschte, dass viele Kinder, denen es so schlecht geht wie mir, wieder mit ihren Eltern vereint wären. Ich wünschte mir auch, ich könnte friedlich zusammen mit meinem Vater und vielen anderen Praktizierenden, die sich nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht kultivieren, in der warmen Sonne die Übungen praktizieren, so wie ich es in meiner frühen Kindheit gemacht habe.“ (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2009/3/13/105547.html)

2. Im Jahr 2005 war Congcong acht Jahre alt und in der zweiten Klasse. Congcongs Eltern sind beide Falun Gong-Praktizierende. Sie wurden oft von der Polizei schikaniert und waren gezwungen, mehrmals ihre Wohnung zu verlassen, um einer bevorstehenden Verhaftung zu entkommen. Warum? Weil sie den Menschen von den wahren Umständen der Verfolgung von Falun Gong erzählen und von den wunderbaren Dinge, die Dafa den Menschen gebracht hat. Eines Abends kam Congkong mit einem traurigen Gesicht von der Schule nach Hause. Seine Tante schaute in sein unschuldiges Gesicht und fragte ihn, was passiert sei. Er erzählte, dass sein Lehrer der ganzen Klasse die Hausaufgabe gegeben hatte, drei Herzenswünsche niederzuschreiben. Congcongs Tante fragte ihn lächelnd, was er schreiben werde. Nachdem Congcong eine Weile nachgedacht hatte, sagte er: „Zuerst möchte ich eine friedliche, stabile Familie. Zweitens hoffe ich, dass meine Eltern nicht von der Polizei mitgenommen werden und ich mich deswegen nicht mehr um sie sorgen muss. Drittens möchte ich so glücklich sein wie andere Kinder.“ (Weitere Informationen unter: http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2005/1/15/56584.html)

Congcong sollte genau wie andere Kinder spielen können und glücklich sein. Warum muss er mehr Druck aushalten, als er das in seinem Alter kann? Dies ist nur die Spitze des Eisbergs unter der bösartigen Tyrannei des Jiang-Regimes.

Diese Kinder sind rein und unschuldig – ist das falsch? Ihre Eltern kultivieren sich nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – ist das nicht gut? Warum wird solchen guten Menschen und Kindern geschadet? Wir wollen unsere Hand ausstrecken, um uns um diese Kinder zu kümmern, damit sie das Glück erleben können, das sie verdienen.