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Die Verfolgung von Frau Dong Guiying vor ihrem Tod

3. Mai 2011 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in Tianjin, China

(Minghui.de) Die Falun Dafa-Praktizierende Dong Guiying aus dem Bezirk Dongli, Tianjin wurde zwischen Februar 2000 und Juni 2006 mindestens neun Mal durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verhaftet. Die Polizeibeamten verfolgten sie brutal und sie endete in einem kritischen Zustand. Schließlich starb sie am 17. November 2009. Kurz bevor Frau Dong starb, fragten die Polizeibeamten sogar nach ihrem Gesundheitszustand, in der Absicht, sie wieder zu verhaften. Die Hauptverantwortlichen waren Liu Qiang, Ma Yuqi, Han Junsheng, Han Ming, und Chang Wanxin.

Frau Dong wurde 56 Jahre alt. Vor dem Praktizieren von Falun Dafa litt sie seit Jahren unter verschiedenen Krankheiten. Sie war so schwach, dass ihr Ehemann und ihr Sohn sie tragen mussten, wenn sie nach oben oder nach unten gehen musste. Sie konnte nicht jede Hausarbeit erledigen und musste gepflegt werden. Auf der Suche nach Methoden, ihre Krankheiten zu heilen, versuchte Frau Dong viele Qigong-Praktiken, aber keine zeigte Wirkung. Anfang 1999 fühlte Frau Dong sich so glücklich, da sie das Buch Zhuan Falun bekam. Nach der Lektüre glaubte sie fest daran, dass Falun Dafa der spirituelle Weg ist, den sie gesucht hatte. Als sie nach den Grundsätzen lebte, die im Zhuan Falun erklärt wurden, verbesserte sich ihr moralischer Charakter. Als Ergebnis davon löste sie viele Konflikte mit ihren Familienangehörigen. Ihr Gesundheitszustand wurde immer besser und sie konnte immer mehr Hausarbeiten erledigen. Sie wusste, dass sie und ihre Familie ein wirklich glückliches Leben genossen, weil sie Falun Dafa praktizierte und die Anforderungen an Praktizierende befolgte.

Am 20. Juli 1999 begann die KPCh jedoch, Falun Dafa zu verfolgen. Um die Menschen die Tatsachen über Falun Dafa wissen zu lassen, und dass Falun Dafa gut ist, ging Frau Dong im Februar 2000 nach Peking, um zu appellieren. Polizeibeamte verhaftete sie illegal und unterzogen sie der Zwangsernährung. Sie hielten sie 40 Tage inhaftiert.

Im Januar 2002 brachen Liu Qiang und Ma Yuqi aus der Polizeidienststelle des Bezirkes Dongli zusammen mit den Polizeibeamten Han Junsheng, Han Ming und anderen zum sechsten Mal in die Wohnung von Frau Dong ein. Sie durchsuchten ihr Haus und beschlagnahmten persönliche Gegenstände. Dann verurteilten sie Frau Dong zu Zwangsarbeit und brachten sie ins Banqiao Frauenzwangsarbeitslager in Tianjin. Während ihrer Haft im Zwangsarbeitslager wurde Frau Dong gezwungen, 110-Pfund-Bohnensäcke zu tragen. Außerdem unterzogen Insassen, die damit betraut wurden, sie jeden Tag zu überwachen, sie den verschiedensten Formen der Verfolgung. Die Wärter und die Insassen die sie überwachten, erlaubten ihr nicht zu schlafen oder zu sprechen und oft verfluchten und schlugen sie sie. In dem Versuch, sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen, zwangen sie sie, Falun Dafa verleumdende Materialien zu hören und zu lesen. Die brutale Verfolgung verursachte bei Frau Dong schwere körperliche und psychische Schäden und Symptome einer schweren Krankheit. Allerdings ignorierten die Wärter ihren schlechten Gesundheitszustand und lieferten sie in das Jianxin Zwangsarbeitslager in Tianjin ein. Bei Frau Dong wurde schließlich eine schwere Krankheit diagnostiziert. Die Wärter erpressten 5.000 Yuan von Frau Dongs Familienangehörigen, bevor sie sie zu einer medizinischen Behandlung zuließen.

Als sie im August 2002 nach ihrer Genesung zu Hause war, brachen spät in der Nacht wieder einmal Polizisten in ihr Haus ein. Zhang Liyong war unter ihnen. Sie zerrten und schoben sie und brachten sie zur örtlichen Polizeiwache. Die Polizeibeamten planten, sie zurück ins Arbeitslager zu schicken. Frau Dong erzählte ihnen etwas über das himmlische Gesetz, dass Gutes mit Gutem belohnt und das Böse mit Bösen vergolten wird. Doch schlugen die Polizisten sie zu Boden und verletzten ihren Magen so schwer, dass sie unbeweglich liegen blieb. Dann brachten sie sie in das Hedong Krankenhaus in Tianjin, wo man sie operierte. Nach der Operation diagnostizierten die Ärzte bei ihr Eierstockkrebs im zweiten Stadium.

Während Frau Dong im Krankenhaus war, schickten Beamte aus der Bezirkspolizei und aus dem Zwangsarbeitslager mehrere Aufseher in das Krankenhaus, um die Behandlung zu unterbrechen. Die Ärzte dort sagten den Wärtern, dass sie nur noch etwa sechs Monate zu leben habe. Als die Wärter dies hörten, verließen sie das Krankenhaus.

Allerdings hat Frau Dong nach dem Verlassen des Krankenhauses nicht mit dem Praktizieren von Falun Dafa aufgehört und ihr körperlicher Zustand verbesserte sich bald. Als sie hörten, dass sie sich erholt hatte, schikanierten die Polizeibeamten sie erneut und verhafteten sie. Sie kehrten immer wieder zu ihrem Haus zurück und durchsuchten ihr Haus noch mehrere Male, bevor sie starb. Einmal verhaftete ein Polizist aus der Polizeiwache des Bezirkes Dongli sie. Er schlug ihr brutal ins Gesicht, fluchte und schlug sie zu Boden. Nach diesem Vorfall musste Frau Dong wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Am 20. Juni 2006 holten die Polizeibeamten Liu Qiang, Ma Yuqi, und Chang Wanxin Frau Dongs Sohn ab und zwangen ihn, die Tür zu öffnen. Es waren gerade sieben Praktizierende zum Fa-Lernen in Frau Dongs Haus. Sie verhafteten alle. Am 20. Juli versuchte das Bezirksgericht Dongli Frau Dong und drei andere Praktizierende illegal zu vier Jahren Freiheitsstrafe zu verurteilen. Zwei Monate später jedoch kehrte Frau Dongs schwere Krankheit zurück. Die Wärter befürchteten, dass Frau Dong sterben könnte und ließen sie schließlich frei, um sich der Verantwortung zu entziehen.

Frau Dong war eine gute Person, die den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht folgte. Die KPCh-Beamten verfolgten sie wegen ihres Glaubens, was letztendlich dazu führte, dass sie am 17. November 2009 starb. Viele Menschen, die sie kannten, beklagten die Tragödie, als sie von ihrer ungerechten Verfolgung und ihrem Tod hörten.