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Chen Xiangrui wurde von der Polizei zu Tode gefoltert, Verdacht auf Organraub

12. Juni 2011

(Minghui.de) Herr Chen Xiangrui aus der Stadt Hengyang, Provinz Hubei starb 2003 im Alter von 29 Jahren infolge der Verfolgung.

Er war ein gütiger junger Mensch, der sich seinem Gewissen verpflichtet fühlte. Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Verfolgung von Falun Gong gestartet hatte, ging er am 27. Oktober 1999, am 2. März 2000 und im April 2000 nach Peking, um sich für Falun Gong auszusprechen. Im Januar 2001 wurde er zu Hause widerrechtlich festgenommen und ohne gesetzliche Grundlage im Baishazhou Untersuchungsgefängnis der Stadt Hengyang für sechs Monate eingesperrt.

Am Abend des 11. März 2003 drang die Polizei gegen 21.00 Uhr in Chens Wohnung ein und nahm ihn erneut fest. Sie brachte ihn zur Polizeibehörde in Hengyang, wo er von Mitarbeitern des Staatssicherheitsbüros gefoltert wurde. Kaum fünf Stunden später, am 12. März um etwa 2.00 Uhr nachts, verstarb er an den Folgen der Folter.

Zwei Tage nach seinem Tod schleppte die Polizei (zwei Polizeifahrzeuge mit bewaffneten Polizisten) seine Eltern, seine Schwester, den Schwager und andere Verwandte in ein Hotel und verlangte von den Eltern eine schriftliche Einwilligung in die Obduktion. Seine Mutter hatte jedoch gesehen, dass der Leichnam ihres Sohnes am ganzen Körper Verletzungen aufwies. Die Rippen und das Schlüsselbein waren gebrochen. Der zuständige Polizist sagte, dass eine sofortige Obduktion notwendig sei. Chens Mutter war davon überzeugt, dass Chen ganz offensichtlich an den Folgen der Folter gestorben war. Die Polizei leitete dann gegen den Willen der Familienangehörigen eine Obduktion ein und begründete ihren Schritt damit, dass dies auf Anordnung einer höheren Behörde geschehe.

Merkwürdig an dieser Sache war: Normalerweise wird die Obduktion von zwei, höchstens drei Gerichtsmedizinern durchgeführt, aber dieses Mal waren neun Gerichtsmediziner vor Ort, die von zwei Wagenladungen bewaffneter Polizisten überwacht wurden. Die äußeren Verletzungen des Leichnams waren nicht so schwerwiegend, dass sie zum Tode geführt hätten. Nach der Obduktion behaupteten die Gerichtsmediziner, dass kein einziges inneres Organ in Ordnung gewesen sei. Waren alle inneren Organe durch Schläge verletzt? Oder wurden sie entnommen?

Als bekannt wurde, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) den in Gefängnissen, Arbeitslagern und Untersuchungsgefängnissen eingesperrten Falun Gong-Praktizierenden ihre Organe am lebenden Körper entnahm, um sie gewinnbringend zu verkaufen, kam bei Chens Familie der Verdacht auf, dass die Organe ihres Sohnes geraubt wurden.

Seine Familienangehörigen suchten mehrmals den ehemals zuständigen Mediziner Xiong Ping auf und verlangten von ihm eine entsprechende Aufklärung. Zuerst wollte er nicht reden, aber schließlich sagte er: „Ich darf nichts sagen, sonst würde ich mein Leben verlieren.“ Später wurde er in die Stadt Changsha versetzt.

Ein weiterer Artikel dazu:
http://www.minghui.de/artikel/5832.html