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Ein Tyrann und Dieb wird zum freundlichen Menschen, dennoch von der Kommunistischen Partei Chinas verfolgt

21. Juli 2011 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.de) Der stellvertretende Leiter der Xinyi Polizeiwache im Bezirk Dongshan, Stadt Hegang, Provinz Heilongjiang (mit Nachnamen Wei) und zwei Beamte des örtlichen „Büros 610“ brachen am 26. Mai 2011 um 14:00 Uhr in die Wohnung von Herrn Zhou Zhaoxiang ein. Sie versuchten Herrn Zhou in die Gehirnwäscheeinrichtung des Bezirks Hegang zu bringen. Allerdings weigerte er sich, mit ihnen zu gehen. Dann forderten sie Unterstützung an. Mehr als ein Dutzend Polizisten und ein Büroangestellter tauchten auf und umringten Herrn Zhous Haus. Sie zwangen ihn, auf das Dach zu klettern.

Viele Nachbarn waren Zeugen des Vorfalls. Gegen 17.00 Uhr kam Herrn Zhous jüngere Schwester in sein Haus und fragte: „Warum wollen Sie meinen Bruder verhaften?“

Die Polizisten und Beamten vom „Büro 610“ gaben den Versuch Herrn Zhou festzunehmen gegen 18:00 Uhr auf. Seit diesem Vorfall konnte Herr Zhou nicht nach Hause zurückzukehren oder zur Arbeit gehen.

Ein Tyrann und Dieb wird zu einem freundlichen Menschen

Bevor Herr Zhou Falun Dafa zu praktizieren begann, führte er seine Arbeitsaufgaben nur schlecht aus und manchmal trank er sogar während der Arbeit. Einmal schlug er sogar das Fenster an seinem Arbeitsplatz ein. Wenn er wütend wurde, verfluchte er alle, egal wer es war. Infolgedessen wagte niemand ihn bei der Arbeit zu kränken.

Zu einem Zeitpunkt verdiente er nur etwas mehr als 30 Yuan pro Monat. Dennoch brachte er eine Gruppe von Personen mit zweifelhaftem Charakter mit nach Hause, um Alkohol zu trinken und dem Nachbarn Enten zu stehlen. Sie stahlen auch Kohle und Holz von seinem Arbeitsplatz. Seine Eltern waren darüber verärgert, konnten aber nichts tun. Wenn er kein Geld hatte, um Alkohol zu kaufen, lieh er es sich von den Leuten, zahlte es aber nie zurück. Seine Nachbarn wussten alle von seinem schlechten Charakter und seinen schlechten Taten, aber fürchteten sich, ihn zu kritisieren und ihn somit zu beleidigen. Als sein Vater ihm eine Lektion erteilen wollte, schlug Herr Zhou zurück und versuchte sogar seinen Vater mit einem Küchenmesser zu erstechen. Seine Mutter konnte ihn zurückhalten.

Seine Eltern schämten sich vor den anderen Menschen und versuchten alles, um aus ihm einen besseren Menschen zu machen. Allerdings trank, kämpfte und fluchte er immer weiter.

Also, was veränderte Herrn Zhou in einen nachdenklichen und freundlichen Menschen? Seine Mutter wusste, dass Falun Dafa eine Praxis von hoher Tugend war und bat ihn, das Buch, Zhuan Falun zu lesen. Allerdings las er es erst 1996. Sobald er zu lesen begann, konnte er es nicht mehr weglegen. Er fühlte, dass das Buch einzigartig und sehr kostbar war. Nachdem er das Buch ein zweites Mal zu Ende las, begann er, die Übungen zu lernen. Von diesem Moment an begab er sich auf den Weg der Kultivierung und veränderte sich tief in seinem Herzen.

Er trennte sich von den Menschen mit zweifelhaftem Charakter und begann hart zu arbeiten. Er hörte auch damit auf, seinen Arbeitsplatz zu verlassen, um zu trinken. Er stahl auch nichts mehr von seinem Arbeitsplatz. In der Vergangenheit, wenn ihn jemand kritisierte, schlug er auf diese Person ein. Nach dem Praktizieren von Falun Dafa setzte er die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht immer an die erste Stelle seines Verhaltens. So wurde er toleranter und freundlicher gegenüber anderen. Später wählten seine Kollegen Herrn Zhou an seinem Arbeitsplatz sogar als herausragenden Mitarbeiter. Jeder auf der Arbeit erzählte, dass er sich von einem schlechten Menschen zu einem gutherzigen Menschen veränderte. Er führte alles auf die Kraft von Falun Dafa zurück.

Mehrmals festgenommen und zu Zwangsarbeit verurteilt

Nachdem am 20. Juli 1999 die Verfolgung von Falun Dafa begann, machte sich Herr Zhou auf den Weg nach Peking, um sich dort für das Recht des Praktizierens von Falun Dafa einzusetzen. Jedoch wurde er vom stellvertretenden Leiter der Sicherheitsabteilung (mit Nachnamen Bai) der Mine und vier weiteren Personen seiner Arbeit festgenommen und zurückgebracht. Er wurde 24 Stunden lang aufgehalten, bevor er zur Sicherheitsabteilung versetzt und dort für weitere vier oder fünf Tage inhaftiert wurde. Während dieser Zeit zwang Personal aus dem Bereich Sicherheit seine Familie, Falun Dafa zu verleumden. Sie übten auch Druck auf Herrn Zhou aus.

Pang Guitian, Wang Cai und andere brachten Herr Zhou am 15.August 1999 in eine Untersuchungshaftanstalt und inhaftierten ihn dort für 24 Stunden lang. Pang Guitian sagte: „Wir sind Kampfhunde der Kommunistischen Partei Chinas und werden jeden beißen, den die Partei uns bittet, zu beißen!“ Wang Cai schlug dann Herrn Zhou mehr als ein Dutzend Mal ins Gesicht.

Fan Zhongsheng, ein weiterer stellvertretender Leiter der Xinyi Polizeiwache und seine Männer nahmen Herr Zhou im Oktober 1999 wieder fest. Während seiner Haft in der Hegang Untersuchungshaftanstalt, ordneten die Wärter der Strafanstalt einem 50-jähriger Mann an, Herr Zhou zu schlagen.

Pang Guitian suchte Herrn Zhou am Abend des 12. Oktober wieder zu Hause auf, um ihn zu schikanieren und ihn in Gewahrsam zu nehmen. In der Untersuchungshaftanstalt Nr. 2 stiftete der Ausbilder Huang andere Insassen an, Herrn Zhou mehrmals zu schlagen und zu treten.
Später verlegten die Wärter Herrn Zhou in die Abteilung Nr. 1 des Zwangsarbeitslagers Hegang, wo er gezwungen wurde, Zwangsarbeit zu leisten. Der Leiter der Abteilung, mit dem Beinamen Xiao, stiftete den Wächter Wang Yong an, Herrn Zhou zu foltern. Wang schlug Herr Zhou solange, bis er ohnmächtig wurde. Der Praktizierende Herr Sun Wenli wurde auch gefoltert. Die Wachen stachelten Insassen auf, sie zu schlagen und zu beleidigen. Ihre tägliche Mahlzeit bestand aus nur teilweise gekochtem Essen. Am Boden der Schüssel konnte man eine Schicht aus Sand sehen, nachdem die Häftlinge ihre Suppe aus Chinakohl oder Kartoffeln aufgegessen hatten. Die Wärter erpressten 460 Yuan von Herrn Zhous Familienangehörigen.

Sie entließen Herrn Zhou im Jahr 2001 und er kehrte nach Hause zurück. Kurz danach verhaftete ihn ein stellvertretender Leiter der Gongrencun Polizeiwache mit Nachnamen Zhang erneut. Die Polizeibeamten inhaftierten Herrn Zhou in der Untersuchungshaftanstalt Nr. 2 mehr als 10 Tage lang, bevor sie ihn in das Suihua Zwangsarbeitslager verlegten. Dort war er drei Jahre und zwei Tage lang inhaftiert.

Dem Prinzip der Güte folgend, sogar wenn er gefoltert wurde

Während seiner Haft im Suihua Zwangsarbeitslager im Jahr 2001 trat Herr Zhou in einen Hungerstreik und wurde 20 Tage lang grausam zwangsernährt. Die Wächter, die ihn zwangsernährten, führten ihm einen Brei, gemischt mit einer unbekannten Substanz zu. Nach der Zwangsernährung spürte er, dass sein Magen heiß wurde und schmerzte und er fühlte sich müde. Der stellvertretende Direktor Gao Zhonghai beteiligte sich ebenfalls an der Zwangsernährung.

Im September des Jahres 2003 band die Wache Liu Wei zwei Kabelleitungen zu Knoten zusammen, größer als die Größe seiner Fäuste und schlug Herrn Zhou zwei Stunden lang auf Rücken und Beine. Er hatte daraufhin überall dunkle, purpurrote Druckstellen. Wache Gao Zhonghai trat ihn viele Male, sodass Herr Zhou sich vor Schmerzen auf dem Boden hin und her wälzte. Ein anderer Wärter namens Wang schlug Zhou ins Gesicht. Liu Wei schlug ihn mit einer Edelstahltasse auf die Brust und verursachte dadurch noch weitere Verletzungen.

Selbst als Herr Zhou dermaßen gefoltert wurde, folgte er immer noch den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und wollte keine Vergeltung üben oder hegte Groll gegen irgendjemanden.

Am 13. Januar 2005 brachen über zehn Polizeibeamte, einschließlich Xie aus der Dongshan Polizeidienststelle, Wang aus dem Staatssicherheitsteam und der stellvertretende Direktor aus der Polizeiwache des Dorfes des Gongren, in die Wohnung von Herrn Zhou ein und verhafteten ihn. Sie durchsuchten seine Wohnung und beschlagnahmten Falun Dafa-Bücher, DVD-Player, ein Tonbandgerät und andere persönliche Gegenstände. Sie inhaftierten Herrn Zhou in der Untersuchungshaftanstalt Nr. 2 und verhörten ihn. Die Polizeibeamten aus der Gongrencun Polizeiwache banden seine Arme zusammen - ein Arm von oben über seine Schulter und den anderen Arm von hinten - eine Foltermethode die die Folterer „Qin Qiong trägt ein Schwert“ nennen. Anschließend fesselten sie seine Beine und seine Hände zusammen. Xie, Wang und Liu hängten ihn dann so auf, dass er den Boden nur mit seinen Zehenspitzen berühren konnte. Xie schlug ihn bis sein Trommelfell riss. Dabei rief Herr Zhou immer wieder „Falun Dafa ist gut!“ und das mehrere Stunden lang.

Die Wachen in der Haftanstalt forderten andere Insassen auf, Herrn Zhou daran zu hindern immer wieder „Falun Dafa ist gut“ zu rufen, indem sie seinen Mund zuhalten und ihn schlagen und verfluchen sollten. Einmal legten sie ihm Handschellen an und eine Gruppe von Insassen schlug ihn gleichzeitig. Zwei Monate lang wurde er mit beiden Händen mit Handschellen an einem Ring auf dem Boden gefesselt. Ein anderes Mal wurden seine Beine mit einem 1,2 Meter langen Metallstock gespreitzt und eine seiner Hände wurde an einen seiner Füße gefesselt, sodass er weder aufstehen noch sich hinlegen konnte. Diese „Eisenstangen“ Folter dauerte 18 Tage. Später fesselten sie ihn einmal über 10 Tage mit Handschellen auf einem Metallstuhl.

Nachdem er in das Jiamusi Gefängnis verlegt wurde, trat Herr Zhou in einen Hungerstreik, in der Hoffnung, das Gewissen der Wachen zu wecken und um gegen die Verfolgung zu protestieren. Doch Dr. Zhang der Gefängnisarzt und Xiao Ma zwangsernährten ihn brutal, während mehrere Insassen seine Beine nach unten hielten oder sich darauf setzten. Sie steckten einen Schlauch in seine Luftröhre, sodass er fast erstickte. Dann zwangsernährten sie ihn mit Essen mit einer großen Menge Salz darin, was zu entsetzlichen Schmerzen im Magen führte.

Fünf Jahre illegale Inhaftierung

Bald darauf verurteilten Beamte des Gerichts Dongshan, der Staatsanwaltschaft und des „Büros 610“ Herrn Zhou heimlich zu fünf Jahren Gefängnis.

Im April 2005 wurde Herr Zhou vom Xianglan Gefängnis übernommen. Zwei bis drei Monate später verlegten sie ihn wieder ins Jiamusi Gefängnis. Dort trat er in einen Hungerstreik, um gegen die unmenschliche Folter zu protestieren und wurde daraufhin zwangsernährt. Infolge der Folter lockerten sich seine Vorderzähne und fielen heraus. Herr Zhou wurde vom Gefängnisdoktor Zhang Xuesong verflucht und von Direktor Guo und einem Ausbilder der fünften Abteilung gefoltert. Einer der Wächter (mittlere Größe mit einem eckigen Gesicht und Bart) stapfte auf seinen Füßen herum, während die Insassen auf ihm saßen. Als er in Einzelhaft genommen wurde, fesselten ihn die Wärter mit einem Ring um den Knöchel am Boden. Ein Häftling namens Liu drückte den Ring absichtlich nach unten, was starke Schmerzen am Knöchel verursachte. Nachdem Guo eine andere Arbeit erledigen musste, übernahm ihn ein weiterer Ausbilder. Er stiftete Häftlinge an, Herrn Zhou zu schlagen. Infolgedessen waren seine Augen verletzt und geschwollen. Er konnte zwei Wochen auf seinem rechten Auge nichts sehen. Die fünfte Abteilung wurde später in zwei Gruppen geteilt, eine davon war die achte Gruppe. Ein Ausbildungsassistent, er war der ehemalige Direktor des Bildungsbüros, schlug Herrn Zhou ins Gesicht, trat den Praktizierenden Bi Linhai (aus der Stadt Hegang) und folterte Meng Xianguo (aus dem Gebiet Linling der Provinz Heilongjiang). Er verbot den Praktizierenden den Einkauf des täglichen Bedarfs. Herr Zhou trat zweimal in einen Hungerstreik, um gegen die Verfolgung von Praktizierenden zu protestieren.

Im Sommer 2006, nachdem er sechs Tage lang in einem Hungerstreik war, wurde er in Einzelhaft gesperrt. Bei dem Versuch der Wachen seinen Mund zwangsweise zu öffnen, brachen die Wachen ihm noch mehr Zähne heraus. Die Einzelhaft-Kammer in Jiamusi Gefängnis (aus dem ehemaligen Lianjiangkou Gefängnis und dem Jiamusi Gefängnis) war feucht und schwach beleuchtet. Sie war drei Meter lang und zwei Meter breit und mit einem Überwachungsmonitor ausgestattet. An der Wand gegenüber der Nordseite gab es ein Fenster, das so hoch war, dass niemand es erreichen konnte. Es gab ein Heizungsrohr, jedoch nie eingeschaltet, auch nicht im Winter. Als Herr Zhou sich weigerte, Häftlingskleidung zu tragen fesselten ihn die Aufseher an sechs aufeinander folgenden Tagen mit Handschellen und ketteten ihn an.

Die Leiden seiner Familie

Herr Zhou war erst 28 oder 29 Jahre alt, als er zum ersten Mal verfolgt wurde. Er war der Ernährer seiner Familie. Während seiner Haft stand seine Familie wegen der Diskriminierung der Gesellschaft und den Missverständnissen ihrer Nachbarn unter enormen Druck. Darüber hinaus wurden sie wiederholt von der Polizei schikaniert. Seine Mutter litt unter hohem Blutdruck, Herzkrankheiten und Schwindel. Nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, heilten alle ihre Krankheiten. Als die Verfolgung begann, gab sie allerdings aus Angst das Praktizieren auf. Als Ergebnis kehrten ihre Krankheiten zurück und sie wurde gelähmt. Herr Zhous Schwester musste sich dann die ganze Zeit intensiver um ihre Mutter kümmern. Dies führte dazu, dass die Beziehung zu ihrem Ehemann angespannt war. Schließlich ließen sie sich scheiden.

Im Mai 2011 schikanierten Polizeibeamte der örtlichen Polizeiwache wiederholt seine Familie. Durch diese Verfolgung von Falun Dafa litt Herrn Zhous Familie sehr unter Schmerz und Elend.