Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Washington: Falun Gong erhält Unterstützung bei den 12 Jahre andauernden friedlichen Bemühungen gegen die Verfolgung (Fotos)

21. Juli 2011 |   Von Ye Linghui

(Minghui.de) Mehr als 2.500 Falun Gong-Praktizierende und Unterstützer veranstalteten in Washington D.C. am 15. Juli 2011 vor dem Washington Monument eine Kundgebung, um das brutale Vorgehen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegen Falun Gong-Praktizierende in den letzten zwölf Jahren zu verurteilen. Gleichzeitig wurde die Tatsache gefeiert, dass mehr Menschen die wahre Situation von Falun Gong bewusst geworden ist.

Kundgebungsort

Diejenigen, die euch verfolgen, werden vor Gericht gestellt

Der Vertreter der „Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong” (WOIPFG), Herrn Li Dayong, sprach auf der Kundgebung. „Am 20. Juli vor zwölf Jahren begann die KPCh mit der Zerstörung des Rechtsempfindens und dem Gewissen der Menschheit, als sie eine dem Genozid ähnliche Verfolgungskampagne gegen Falun Gong-Praktizierende startete.“

“In Festlandchina wurden Zehntausende von Falun Gong-Praktizierenden verhaftet, geschlagen und sogar ihrer Organe beraubt, nur weil sie sich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit-Barmherzigkeit-Nachsicht verhalten haben, um bessere Menschen zu werden.“ Herr Li sagte: „Die Verfolgung ist ein beispielloses Übel in der Geschichte der Menschheit.“

Gerichtet an die an der Verfolgung Beteiligten sagte Herr Li Dayong: „Womit ihr rechnen müsst, wird eine Untersuchung sein, die Verurteilung durch die ganze Gesellschaft und ein großer Prozess in der Geschichte.“

Herr Li sagte, dass die ganze Welt erwacht sei. Falun Gong-Praktizierende hätten vor internationalen Gerichten mehr als 30 Klagen gegen die Haupttäter der Verfolgung eingereicht. Die Gerichte von Spanien und Argentinien seien die Vorreiter bei der Unterstützung von Falun Gong-Praktizierenden, die gegen den Haupttäter Jiang Zemin geklagt hätten. Der Anstieg der aufrechten Juristen, die in den vergangenen Jahren in China Falun Gong-Praktizierende verteidigt hätten, zeige, dass die gewaltige Strömung begonnen habe, in welcher die gesamte internationale Gemeinschaft in Kürze die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh umfassend untersuchen werde.

Gefördert von den Senatoren Robert Menendez (Demokratische Partei - New Jersey) und Tom Coburn (Republikanische Partei - Oklahoma) wurde am 13. Juli 2011 die Resolution S. 232 in den Senat eingebracht. Die Resolution unterstützt die Bewegung der Chinesen, die KPCh und ihre angegliederten Organisationen zu verlassen, verurteilt die flächendeckende und barbarische Unterdrückung von Falun Gong durch die KPCh und fordert ein sofortiges Ende der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden.

Patrick Forrest, Senatsanwärter in Virginia, sagte bei der Kundgebung, dass wir uns laut und deutlich für den Schutz von jedermanns grundlegenden Menschenrechten und Freiheit aussprechen müssten.

Die friedlichen und vernünftigen Bemühungen der Falun Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung beeindrucken die Menschen

Herr Tang Boqiao, Vorsitzender des Vereinten China für Frieden und Demokratie, sagte in seiner Rede, dass Gewissen und Gerechtigkeit zu wahren, eine enorme und unüberwindliche Macht sei.
“In der Vergangenheit habe ich die Bemühungen der Falun Gong-Praktizierenden gegen die Verfolgung mehr als zehn Jahre erlebt. Von den Anfängen bis heute blieben Sie unverändert bei Ihrer Vorgehensweise, nur dass Ihre Gruppe immer größer wird und Ihre Trommel immer gewaltiger tönt.“ Er sagte: „Ihr Geist ist der gleiche, wie er am Anfang war, weder anmaßend noch unterwürfig, ruhig und rational. Solch ein Geist erleuchtet den Himmel und zuletzt für immer.“

Vertreter der Demokratischen Partei Chinas und andere Gruppen, die Gemeinden aus Vietnam, Laos, Uiguristan repräsentierten und weitere Gemeindevorsitzende kamen ebenfalls zur Kundgebung, um ihre Unterstützung für Falun Gong auszudrücken. Sie verurteilten die Brutalität der KPCh und würdigten die friedlichen und vernünftigen Bemühungen der Praktizierenden gegen die Verfolgung.

Solange die Verfolgung andauert, entlarven die Falun Gong-Praktizierenden die Brutalität der KPCh

Herr Niu Jinping, seine Frau und seine Tochter kamen vor sechs Monaten in die USA. Herr Niu war elf Mal verhaftet worden und brachte viereinhalb Jahre in den Gefängnissen der KPCh zu. Er sagte: „Als meine Frau in Peking verfolgt wurde, traf ich mit EU-Vizepräsident Edward McMillan-Scott und vielen Reportern zusammen. Herr Cao Dong, der mit mir gemeinsam den EU-Vizepräsidenten getroffen hatte, wurde anschließend zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.“

Frau Zhang Lianying, Herrn Nius Ehefrau, wurde im Jahre 2005 verhaftet und zu zweieinhalb Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Sie war während ihrer Haftzeit unmenschlichen Misshandlungen und Folter ausgesetzt. Aufgrund dieser schweren körperlichen Misshandlungen verlor sie sieben Mal das Bewusstsein und befand sich am Rande des Todes. Herr Niu traf den EU-Vizepräsidenten Edward McMillan-Scott am 21. Mai 2006 und offenbarte der internationalen Gemeinschaft den Leidensweg seiner Frau. Deshalb stellte man ihn bald unter Pekings Polizeiaufsicht.

Am 20. April 2008 wurden Herr Niu und seine Frau vor den Augen ihrer viereinhalbjährigen Tochter von über einem Dutzend Polizeibeamten verhaftet. Herr Niu sagte, dass die Polizisten seinen Kopf mit einer schwarzen Kapuze bedeckt und ihn zu Boden gedrückt hätten.

Das Paar wurde jeweils zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt und erlitt grobe körperliche Misshandlung und Folter. Herr Niu berichtete, dass vier Strafgefangene ihn all seiner Kleidung beraubt hätten und ein Wächter sie angewiesen habe, ihn mit vier Elektrostäben zu schocken, hauptsächlich seinen Mund, Anus und Genitalien. Er verlor das Bewusstsein, als sie noch einen Starkstrom-Schlagstock hinzunahmen.

Als sie in die USA kamen, verteilten sie zu dritt Informationsmaterial über Falun Gong auf der Straße. Herr Niu sagte, dass sie das Bewusstsein der Menschen für die böse Natur der KPCh schärfen möchten.

Herr Niu Jinping erzählte dem Reporter, dass er wisse, dass Frau Wang Junhua und Frau Zhang Yinying, zwei Praktizierende aus Peking, am 29. Juni 2011 verhaftet worden seien. „Die KPCh handelt sehr übel und verhaftet Menschen im Geheimen. Alle Praktizierenden, die keine Reue-Erklärung geschrieben haben, dass sie das Praktizieren von Falun Gong aufgeben werden, sind unter Beobachtung.“

Praktizierende außerhalb Chinas bemühen sich standhaft, die Verfolgung zu entlarven und zu beenden

Frau Song aus Australien flog 24 Stunden von Melbourne nach Washington DC. Sie sagte, es sei das siebte Mal, dass sie nach DC komme, um an diesen Aktivitäten teilzunehmen und zu helfen, die Allgemeinheit und die amerikanische Regierung über die brutale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China zu informieren.

Frau Song war von den Reden der Regierungsvertreter und Unterstützer, die bei der Kundgebung am 14. Juli vor dem US-Capitol gehalten wurden, sehr beeindruckt. Sie sagte: „US-Kongressmitglieder, religiöse Gruppen, Menschenrechtsgruppen, Ärzte und Anwälte, sie alle drückten ihre Unterstützung für Falun Gong aus.“ Sie sagte noch, dass durch die anstrengenden, zwölf Jahre andauernden Erklärungen der wahren Umstände durch die Praktizierenden immer mehr Menschen von Falun Gong erfahren hätten und ihre Stimme für Falun Gong erheben würden.

Frau Wang aus Sydney, Australien, war zum ersten Mal in Washington DC. Sie sagte, sie sei gekommen, um während der Parade in der Tian Guo Marching Band zu spielen.

Frau Wang, eine ehemalige außerordentliche Professorin aus China, kam 2004 nach Sydney. In Chinatown traf sie Falun Gong-Praktizierende und begann mit der Kultivierung. Kurz nach dem Beginn ihres Praktizierens verschwand ihre starke Kurzsichtigkeit. Sie beteiligte sich an verschiedenen Aktivitäten zur Fa-Bestätigung und wurde ein Mitglied der Tian Guo Marching Band.
Frau Wang trug ihr Baritonhorn den ganzen Weg von Sydney nach Washington DC. Für sie habe es sich gelohnt. Unterwegs traf sie viele Menschen, denen sie von Falun Gong erzählte. Sie war der Meinung, dass beide, sie und die anderen Menschen, von den Gesprächen profitiert hätten.