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Geschichten über die Anfangstage der Minghui-Webseite (Teil 3)

17. August 2011 |   Dafa-Jünger aus Übersee

(Minghui.de)

Teil 1: http://www.minghui.de/artikel/65819.html
Teil 2: http://www.minghui.de/artikel/65836.html

Anmerkung der Redaktion: In der „Fa-Erklärung auf der internationalen Fa-Konferenz des Großraums New York 2009“ sagt der Meister: „Wenn man standhaft bleiben kann und stetige Fortschritte macht, so ist dies erst wirklich fleißiges Vorankommen. Es ist leicht darüber zu reden, aber das zu praktizieren, ist wirklich sehr schwer. Deswegen sagt man: Kultivieren wie am Anfang, richtige Frucht mit Sicherheit.“ (Li Hongzhi, 07.06.2009)

Das Folgende ist ein gemeinsamer Erfahrungsbericht auf der Fa-Konferenz 2009 zum 10. Jahrestag der Minghui-Webseite. Ein großer Teil der Minghui-Mitarbeiter kann jahrelang nicht, wie die anderen Praktizierenden in Übersee, am gemeinsamen Erfahrungsaustausch teilnehmen. Um diesen Mangel zu beseitigen, haben die Minghui-Mitarbeiter gemeinsam einen Bericht für die Fa-Konferenz geschrieben, um sich gegenseitig zu ermutigen. Hier ist der editierte Bericht.

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In dem Zeitraum 25.06.1999 - 25.06.2009 hat die Minghui-Webseite einen 10-jährigen Prozess durchlaufen. Sie hat sich von einer einfachen Webseite zu Beginn Schritt für Schritt zu einer großen Webseiten-Gruppe entwickelt, die verschiedene Kategorien, Zeitschriften und Medien sowie mehrere Tochter-Webseiten beinhaltet. Wie haben die Mitarbeiter der Minghui-Webseite diese 10 Jahre erlebt? In diesem Artikel werden sie über die Anfangsphase der Minghui-Webseite berichten.

Anerkennung des Meisters

Der 19. Januar 2000 war ein enthusiastischer Tag. Die Nacht zuvor hatten wir ein aktuelles Foto von unserem verehrten Meister übermittelt bekommen. Damals hatte die Minghui-Redaktion noch keinen Scanner. Damit alle Dafa-Jünger in kürzester Zeit das Foto des Meisters im Internet sehen konnten, fuhr ein Minghui-Mitarbeiter sofort los, um noch ein Fachgeschäft zu suchen, das noch nicht geschlossen war. So konnte tatsächlich am nächsten Tag das Foto des Meisters auf der Minghui-Webseite erscheinen. Das Foto ist allen bekannt unter dem Titel: „Nachdem Meister Li im Juli 1999 New York verließ, beobachtete er in den Bergen ruhig die Praktizierenden und die Menschheit“. Das war wirklich ein unvergesslicher Tag für alle wahren Dafa-Schüler. Das neueste Foto des verehrten Meisters hatte alle Dafa-Jünger sehr ermutigt. Wir spürten wirklich die grandiose Barmherzigkeit des Meisters.

Am 22. Mai 2000 gab die Minghui-Webseite das neue Jingwen des Meisters „Selbst klar im Herzen“ heraus.

Am 15. Juni 2000 veröffentlichte die Minghui-Webseite das erste Mal eine Anweisung des Meisters.

Der Meister sagte:

"Es ist nicht so, dass die Minghui-Webseite keine Fehler macht. Jedenfalls bei den wesentlichen Angelegenheiten müssen Praktizierende auf die Meinung der Minghui-Webseite achten. Das Ziel der Veröffentlichung meines Fotos und des Jingwen `Selbst klar im Herzen´ auf der Minghui-Webseite ist, hiermit eine vertrauenswürdige Webseite für die Praktizierenden einzurichten.“

Am 17. Juli 2000 veröffentlichte die Minghui-Redaktion einen Bericht, der sich an alle Dafa-Jünger richtete, welcher tiefgründig die historischen Umstände aufdeckte. Der Bericht trug den Titel "Barmherziger und großartiger Meister".

Die Anerkennung unseres verehrten Meisters gab den Minghui-Mitarbeitern die Zuversicht, diese Webseite gut zu gestalten. Zugleich erkannten alle Mitarbeiter noch mehr die große Verantwortung, die sie trugen. Wenn sie das Gefühl hatten, dass sie es nicht mehr schaffen konnten, oder wenn sie fürchteten, ihre Arbeit nicht gut genug zu machen, dachten sie an die Fürsorge des Meisters und die Bedürfnisse des Dafa und der Mitpraktizierenden und an die Aufklärung über die wahren Umstände. Schließlich tauchte wieder ihr starker aufrichtiger Glaube und ihre starken aufrichtigen Gedanken auf.

Im Jingwen „In der Buddha-Natur wird nichts ausgelassen“ (Li Hongzhi, 26.04.1996, in: Essentielles für weitere Fortschritte) schrieb der Meister:

„Wenn ihr in Zukunft etwas tut, denkt zuerst an die anderen und kultiviert euch bis zur Selbstlosigkeit.“

Mit dem Rückblick auf den letzten 10-jährigen Weg erkannten Minghui-Mitarbeiter tief im Innern: Das, was uns der Meister lehrt, „Selbstlosigkeit“ und „denkt zuerst an die anderen“, ist das Entscheidendste für die Dafa-Jünger. Aufrichtige Gedanken zu bewahren, ist das Entscheidendste, um die Reinheit zu bewahren und das Entscheidendste, um „Verfaultes in Wunder“ umzuwandeln.

Dafa-Jünger wissen, dass der Meister endlich gekommen ist, nachdem wir tausende und zehntausende Jahre durchlebt und auf ihn gewartet haben. Die Schwierigkeiten, die wir vor Augen haben, sind nur ein Weg voller Windungen, den wir vor unserer Vollendung und Rückkehr noch gehen müssen. Der Meister und das Dafa sind stets der Antrieb und die Quelle für uns, um standhaft zu bleiben.

Am 21. Oktober 2000 erschien der Meister seit langer Zeit wieder in der Öffentlichkeit, nachdem die flächendeckende Verfolgung am 20. Juli 1999 begonnen hatte. Es war auf der Falun Dafa-Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Los Angeles im Westen der USA. Mit donnerndem Applaus hießen die Praktizierenden den Meister willkommen. Als der Meister mit den Worten begann: „Lange nicht gesehen!“, liefen allen die Tränen über die Wangen und sie klatschten, bis ihre Hände ganz rot waren.

Kurz danach erklärte Meister Li Hongzhi am 9. Dezember 2000 bei der Great Lakes-Konferenz in Nordamerika erneut das Fa. Ein Minghui-Redakteur sagte, obwohl schon so viele Jahre vergangen seien, erinnere er sich noch genau an diese beiden Konferenzen. Es berühre ihn immer noch so sehr, dass ihm die Tränen laufen würden. So sehr sei er damals berührt gewesen. Im Herzen des Meisters gibt es nur Selbstlosigkeit und das Dienen für andere. Der Meister kennt und schätzt jeden von uns mehr als wir uns selbst schätzen. Diese großartige Toleranz, Aufrichtigkeit und Haltung sind auf der Welt einzigartig. Wenn die Menschen die Gelegenheit bekommen, zur Ruhe zu kommen, die Fa-Erklärung des Meisters zu hören, die Großherzigkeit und Barmherzigkeit des Meisters zu spüren, glaube ich, dass viele aus der Tiefe ihres Herzens berührt werden und in ihrem Herzen großer Respekt entsteht. Das alles gesehen zu haben und bestätigen zu können, ist wirklich ein ganz besonderes Glück.

Beharren

Der Druck am Anfang war völlig anders als der Druck von heute. Jetzt kommt der Druck eher von der Kultivierung und von der Arbeit selbst. Aber damals drückten viele Dinge gleichzeitig nach unten, die aus verschiedenen Räumen kamen und uns in den Tod treiben wollten. Ein Redakteur erzählte, dass er eines Nachts das Gefühl gehabt habe, er würde vor Erschöpfung umfallen. Plötzlich habe sich ein großer Falun um ihn herum gedreht. Eine enorme Energie habe seinen Körper und seinen Kopf erfüllt und sein Zustand sei sofort richtig gestellt gewesen. Schließlich konnte er in dieser Nacht die ganze Arbeit fertigstellen. Als ihn am nächsten Morgen die anderen Kollegen begrüßten, hatten sie keine Ahnung, was in der Nacht passiert war.

In den letzten Jahren begannen immer mehr Mitpraktizierende aus verschiedenen Regionen, sich an der Minghui-Arbeit zu beteiligen. Alle haben einen Beruf und eine Familie, außerdem sind sie auch noch zeitgleich an anderen Projekten für Dafa beteiligt. Nach der normalen Arbeit widmen sie sich der Arbeit für Minghui, die auch eine Vollzeitarbeit ist, bekommen jedoch keinen Cent dafür. Wie andere haben sie jeden Tag auch nur 24 Stunden zur Verfügung. So mancher Dafa-Jünger hat sich trotz der Schwierigkeit einen Weg gebahnt, sie sind beharrlich dabei geblieben und wurden reifer. Auch bei der Erklärung der wahren Umstände wurden sie reifer, sie konnten es nicht nur selber gut machen, sondern brachten auch noch andere Mitpraktizierende voran.

Ein Redakteur arbeitet hauptberuflich bei Minghui. Er arbeitet an sieben Tagen in der Woche 17 bis 18 Stunden täglich von morgens bis spät in die Nacht. Manchmal kommt er wochenlang nicht vor die Tür, um frische Luft zu schnappen.

Ein Mitpraktizierender berichtet: „In den ersten Jahren wusste ich oft nicht, ob ich schon etwas gegessen hatte." Aber er fand das alles nicht bitter, weil er sein Lebensziel gefunden hatte und hier eine sehr wichtige Arbeit tat. Sein Kopf war sehr klar und die Leistungseffizienz war sehr hoch. In solch einem Zustand hatte er das Gefühl, dass sein Leben sinnvoll und reich war.

Weil sich die damalige Situation häufig änderte, veröffentlichte die Minghui-Redaktion fortwährend wichtige Berichte und Informationen und die Webseite musste Tag und Nacht bereit sein, jederzeit Nachrichten zu veröffentlichen. Ein Praktizierender hatte die Idee, in der Nacht einfach neben dem Computer zu schlafen und ihn so einzustellen, dass, sobald eine neue E-Mail ankam, ein Signal ertönte. Er stellte den Ton des Computers laut genug ein, damit er davon wach werden konnte. So brauchte der Redakteur ihn nicht mehr anzurufen und er konnte rechtzeitig wichtige Berichte auf die Webseite hochladen. Später verringerten sich die Notsituationen, dennoch musste er bis tief in die Nacht arbeiten, manchmal sogar die ganze Nacht hindurch. Damals schlief er nur früh morgens eine kurze Zeit, um dann zu seiner Arbeit zu eilen.

Dieser Mitpraktizierende erzählt, dass er manchmal, wenn er seinen Nachbarn mit seinem Kind spazieren gehen sah, gedacht habe, sich auch einmal ein Pause gönnen zu wollen. Doch sofort dachte er wieder, dass das, was er tat, die wertvollste und sinnvollste Arbeit sei, für die es sich lohne, seine Zeit zu opfern. Ein gewöhnlicher Mensch kann diese extreme Arbeitsbelastung überhaupt nicht durchhalten. Aber er lernte jeden Abend das Fa, bevor er zu Bett ging, so konnte er den Zustand eines Dafa-Kultivierenden bewahren, blieb munter und fit und ist bis heute durchgekommen.

Ein anderer Mitpraktizierender verdiente sehr gut durch seine berufliche Arbeit und zahlte stillschweigend für die Anlagen. Erst als andere Mitpraktizierende davon erfuhren, fingen sie an, sich die Kosten untereinander zu teilen.

Die Dafa-Schüler im Ausland führten damals ein relativ wohlhabendes Leben. Nachdem sie begonnen hatten, sich zu kultivieren, und vor allem seitdem sie sich an der Minghui-Arbeit beteiligen, können sie Leid ertragen und ihre Toleranz vergrößern. Durch die Kultivierung mit den Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, und Nachsicht“ haben sie sich erhöht. Ihre Verantwortung für die Errettung der Menschen und die Kooperation während der Fa-Berichtigung stärken ihre aufrichtigen Gedanken, fördern und unterstützen sie. Sie können mit der Fa-Berichtigung Schritt halten und sich der Anforderung des Meisters „Selbstlosigkeit, zuerst an andere denken und dann an sich“ annähern.

 

(Fortsetzung folgt)