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Verbrechen begangen im „Rechtlichen Trainingszentrum“ in der Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong

18. August 2011 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shandong

(Minghui.de) Das „Rechtliche Trainingszentrum“ in der Stadt Zhaoyuan, Provinz Shandong, ist eine Gehirnwäscheeinrichtung für Falun Dafa-Praktizierende. Unter dem direkten Befehl des Ausschusses der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) Zhaoyuan, ihrem Komitee für Politik und Recht und dem „Büro 610“ verwendete das Personal dort alle Arten von Zwangsmaßnahmen, um Falun Dafa-Praktizierende zu zwingen, ihren Glauben zu widerrufen.

Zu den verschiedenen Formen von Folter und Gehirnwäsche-Methoden ist Falun Dafa-Praktizierenden in dieser Einrichtung zusätzlich verboten, ihren Angehörigen zu schreiben, sich mit ihnen zu treffen oder die von ihnen zugesandten Lebensmittel zu erhalten. Diejenigen, die freigelassen werden, müssen regelmäßig Bericht erstatten.

Praktizierende, die ihre Haft in Zwangsarbeitslagern oder Gefängnissen beendet haben, werden umgehend in die Gehirnwäscheeinrichtung gebracht, noch bevor sie freigelassen werden, sodass die Verwaltungen von ihren Familienangehörigen Geld erpressen können.

Die Zhaoyuan Gehirnwäsche-Einrichtung wurde im Jahr 2001 unter der früheren Adresse der Gemeindeverwaltung im Dorf Goushang, der Linglong Gemeinde gegründet. Song Shuqin war der erste Leiter dieser Einrichtung und verantwortlich für den Tod von Frau Sui Songjiao. Über Song Shuqins Verbrechen wurde auf der Minghui-Webseite viele Male berichtet. Weil sich diese Einrichtung in der Nähe eines Dorfes befindet, hörten es die Bewohner, wenn Praktizierende gefoltert wurden. Aus Furcht davor, unbewacht zu sein, wurde die Einrichtung in ein altes Bürogebäude am nördlichen Ende des Dorfes verlegt. Dieses Gebäude hat Wachpersonal am Eingang und so werden die Räume 24 Stunden am Tag streng polizeilich überwacht. Im Innenhof werden zwei große deutsche Schäferhunde eingesetzt. Mit installierten Kameras zur Überwachung auf dem Dach und im Dienstbüro, wird alles am Eingang und im Innenhof beobachtet.

Falun Gong-Bücher, Materialien und andere Artikel, die aus den Wohnungen der Praktizierenden beschlagnahmt wurden, bewahren die Beamten im östlichen Abschnitt im 3. Stock auf. Oft besetzen Mitglieder des „Büros 610“ und der Staatssicherheitsbrigade den westlichen Teil auf der gleichen Etage. In der 2. Etage befindet sich eine Folterkammer, in der ein „Eiserner Stuhl“ steht. Wenn sie einen Falun Dafa-Praktizierenden folterten, banden sie ihn auf den Stuhl und schocken ihn mit elektrischen Schlagstöcken, schlugen ihn mit Holzstöcken und Keulen, peitschen ihn mit einem „Seil“ mit mehreren zusammengedrehten Leitungen aus oder hängen ihn in der Luft auf.

Die Falun Dafa-Praktizierende Frau Jiang Liying starb an den Hochspannungs-Stromschlägen und anderen Formen der Folter. Andere fielen während der Folter in Ohnmacht, aber wenn sie wieder zu Bewusstsein kamen, wurden sie weiter geschockt. Andere Foltermethoden die im „Rechtlichen Trainingszentrum“ angewandt wurden, waren:

• Sitzen auf dem „eisernen Stuhl“ für längere Zeit
• festgebunden auf der „Tigerbank“
• in eine Decke eingehüllt
• Schlafentzug (manchmal für 5 Tage)
• Injektion mit unbekannten Drogen
• gezwungen nur dünne Kleidung bei kaltem Wetter zu tragen
• die Füße mit schweren Stiefeln zu schlagen

Folternachstellung: Elektroschocks

 

Folternachstellung: Überall gefesselt

In der 2. Etage befinden sich auch das „Büro 610“, die Klinik der Einrichtung, Büros verschiedener Leiter wie z.B. das des stellvertretenden Leiters Xu Jianzheng, des Abteilungsleiters Qu Tao (Qu Tao wurde 2011 zum stellvertretenden Leiter des „Büros 610“ befördert), des Leiters der Wache Gao Xuedong und das Büro des stellvertretender Leiter des „Büros 610“ Du Weixian.

Das Erdgeschoss ist in einen östlichen und einen westlichen Abschnitt unterteilt. Jeder Abschnitt hat ein großes Metalltor, das immer geschlossen ist. An jedem Ende des Flurs befindet sich eine Kamera und die Beamten können alle Bewegungen in dem Bereich überwachen. Im westlichen Teil befindet sich ein Polizeidienstbüro, wo die wichtigsten Überwachungsgeräte installiert sind. Am hinteren Ende des westlichen Abschnitts ist das Kontrollzimmer, das keine Fenster und zweifache Türbereiche hat. Das Heizungsrohr in der südlichen Ecke des Raumes dient zum Aufhängen von Falun Dafa-Praktizierenden. Wenn die Türen geschlossen sind, ist es vollkommen dunkel, und der Raum ist nur mit einer 25-Watt-Birne beleuchtet.

Folternachstellung: Aufhängen

Ein paar „umerzogene“ weibliche Praktizierende, die sich unter Druck gegen Falun Dafa entschieden hatten, leben im östlichen Teil. Es gibt ein Metalltor am weiter entfernten Ende und ein Kontrollzimmer, in welchem zwei Metallringe in der Wand installiert sind, um Praktizierende aufzuhängen. Ein weiterer fensterloser Raum wird benutzt, um Praktizierende in völliger Dunkelheit einzusperren. Hier dürfen die Praktizierenden nur einen Plastikeimer als Toilette benutzen. Sie werden normalerweise für Monate im dunklen Raum eingeschlossen. Damit wollen die Wachen bewirken, dass sie ihren Sinn für Zeit völlig verlieren.

Die Leiter in dieser Einrichtung wechselten oft. Von 2001 bis 2006 war der Leiter Song Shuqin, gefolgt von Sun Qinquan, Du Weixian, Leng Qidi und Ji Xiaodong. Der derzeitige Leiter ist Li Haifeng.

Beamte in der Einrichtung haben abwechselnd Dienst. Jeder muss auch in Nachtschicht arbeiten. Die Mitarbeiter der Belegschaft leben dort dauerhaft und werden mit reichlich Essen belohnt. Falun Dafa-Praktizierenden werden Nudeln und Essiggemüse zum Frühstück gegeben, gekochtes Gemüse zum Mittagessen und Reisbrei und Essiggemüse zum Abendessen. Sie müssen dafür fünf Yuan pro Tag zahlen. Einige Praktizierende traten aus Protest in einen Hungerstreik und wurden dann für längere Zeit eingesperrt und von Qu Tao Zhao Xiuhong, Gao Xuedong, Liu Zhigang, Xu Jianzheng und anderen gefoltert. Der Praktizierende Yang Wenjie trat 2010 für 24 Tage in einen Hungerstreik. Ji Xiaodong stellte Schläger ein, um Yang Wenjie zu foltern. Er wies sie an, jedes Mittel zu verwenden, solange sie Yang Wenjie nicht zu Tod folterten.

Einige Praktizierende wurden gezwungen „Reue-Erklärungen“ zu schreiben, und die Übeltäter nutzten diese, um Kredit zu bekommen und Belohnungen zu verlangen. Wenn Praktizierende „umerzogen“ wurden, wurden die verantwortlichen Wärter sofort mit hohen Prämien belohnt.

Die Mitarbeiter dieser Einrichtung bekommen relativ höhere Gehälter und werden schneller als ihre Kollegen in anderen Arbeitseinheiten gefördert. Von 20. Juli 1999 bis Mai 2010 wurden vom Polizeibeamten Li Jianguang sehr viele, mehrere hundert Praktizierende, festgenommen und zu Zwangsarbeitslager oder Gefängnisstrafen verurteilt. Er wurde später in eine Position in der Xinzhuang Polizeidienststelle befördert. Song Shaochang wurde zum Leiter des örtlichen „Büros 610“ befördert. Ji Xiaodong arbeitete in der Einrichtung zwei Jahre. Im April 2004 wurde er dann zum stellvertretenden Leiter des Zhaoyuan Quarantänezentrums befördert.

Seit mehr als zehn Jahren hat diese Einrichtung grausame Verbrechen gegen Falun Dafa-Praktizierende begangen. Wir werden auch weiterhin Dinge über die Gehirnwäsche-Einrichtung veröffentlichen, sobald wir weitere Informationen haben.