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Sich gut zu kultivieren, ist die Voraussetzung, um Menschen zu erretten

28. August 2011 |   Von einem Falun Gong-Praktizierenden aus Festlandchina

(Minghui.de) Die eigene Kultivierung ist sehr wichtig. Wenn wir uns gut kultiviert haben, können wir uns nicht nur in unserem Alltag, sondern auch bei der Aufklärung der Menschen über die wahren Umstände des Falun Dafa und bei der Zusammenarbeit mit Mitpraktizierenden dem Fa entsprechend verhalten. Die Gedanken, die wir dabei aussenden, sind selbstlose, aufrichtige Gedanken. Die Sprache, die wir verwenden, ist barmherzig und tolerant. Dass unser Verhalten dem Fa auf unterschiedlichen Ebenen entspricht, ist die Voraussetzung, unterschiedliche Projekte für Dafa gut zu machen und Menschen zu erretten.

Ich arbeitete in einer Firma, in der viele Praktizierende beschäftigt sind. Viele von ihnen sind jahrelang ohne rechtliche Grundlage eingesperrt und verfolgt worden. Die Umgebung zur Kultivierung war gut, da die Praktizierenden oft zusammen das Fa lernten und miteinander Erfahrungen austauschen konnten. Aber nach einiger Zeit in der Firma fand ich heraus, dass viele Mitarbeiter (gewöhnliche Menschen) keine gute Meinung über Dafa hatten. Einer von ihnen sagte zu mir: „Dafa ist nicht schlecht, aber habt ihr Praktizierende das Fa so schlecht gelernt? Die weiblichen Praktizierenden machen einen unsympathischen Eindruck und die männlichen Praktizierenden scheinen nicht normal zu sein.“ Manche sagten: „Von wegen Praktizierende, sie haben ständig schlechte Laune! Obwohl ich Dafa nicht gelernt habe, bin ich nicht so wie sie.“ Ich versuchte zwar, mit ihnen zu reden und nach innen zu schauen, aber ich wusste, dass sie Recht hatten. Manche Mitpraktizierende in dieser Firma dachten nicht über die Akzeptanz und das Verständnis eines gewöhnlichen Menschen nach, wenn sie das Wahre von Dafa erklärten. Sie machten einen seltsamen Eindruck und manche von ihnen schimpften und kämpften sogar mit den gewöhnlichen Menschen. Wenn andere Praktizierende ihnen das Problem aufzeigten, hörten sie nicht hin. Es ist sehr schade. Sie sind sehr aktiv bei der Durchführung von Dingen für Dafa, kultivieren sich aber nicht wirklich.

In verschiedenen Regionen traf ich solche Mitpraktizierende. Sie erkannten die Wichtigkeit nicht, sich gut zu kultivieren. Wenn man das nicht schafft, wie soll man die Errettung anderer Menschen gut bewerkstelligen?

Der Meister sagte:

„Für euch als Dafa-Jünger ist eure Kultivierung erstrangig. Denn hättest du dich selbst nicht gut kultiviert, könntest du die Sachen, die du machen sollst, nicht bewerkstelligen. Hättest du dich nicht gut kultiviert, hättest du nicht die große Kraft, um Menschen zu erretten. Wenn du dich noch schlechter kultiviert hättest, würde die Art und Weise, wie du Dinge betrachtest und wie du darüber nachdenkst, von den menschlichen Gedanken, von den menschlichen Ideen geprägt. Dann wäre es noch schlimmer. Deshalb dürft ihr auf keinen Fall locker lassen und es zu leicht nehmen.“ (Li Hongzhi, Dafa-Jünger müssen das Fa lernen, 16.07.2011)

Wenn die Dafa-Jünger sich nicht gut kultivieren, werden die Menschen eine schlechte Meinung über Dafa haben, weil die Menschen das Dafa anhand des Verhaltens der Dafa-Jünger beurteilen. Wenn sich ein gewöhnlicher Mensch wegen des schlechten Verhaltens eines Dafa-Jüngers eine falsche Meinung über Dafa gebildet hat, liegt es an dem Dafa-Jünger. Wenn dieser Dafa-Jünger sich nicht verbessert, werden viele Menschen seinetwegen ihre Zukunft verlieren. Es ist sehr schwer für diesen Dafa-Jünger, alle Verluste wieder zu begleichen. Deshalb müssen wir immer auf unser Verhalten achten. Ein unhöfliches Wort, eine unpassende Geste kann eine große Wirkung hinterlassen. Die gewöhnlichen Menschen wissen, dass wir uns nach dem Maßstab „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ kultivieren und werden uns nach ihrem Verständnis mit diesem Maßstab beurteilen.

Die Praktizierenden repräsentieren das Dafa bei den gewöhnlichen Menschen. Wir müssen zuerst mit ihnen gut klar kommen. Wir sind warmherzig, nett, höflich, hilfsbereit und achten nicht auf unseren Gewinn und Verlust. Manchmal reden wir auch mit ihnen über alltägliche Dinge, um die Beziehung zu pflegen. Sie sollen erkennen, dass wir wirklich gute Menschen und vertrauenswürdig sind. Wir hören ihren Problemen zu und verstehen sie. Der Unterschied liegt darin, dass wir bessere Menschen sind und eine höhere Xinxing haben. Wenn das der Fall wäre, würden die gewöhnlichen Menschen eine gute Meinung über uns haben und uns respektieren.

Ich finde, wir sollen nicht ständig ein ernstes Gesicht zeigen und anderen gegenüber distanziert sein. Manchmal können wir auch Witze oder Geschichtchen mit ihnen austauschen. Unsere Kultivierung ist nicht die Kultivierung in der früheren Zeit und alles, was wir tun, dient dazu, Menschen zu erretten. Deshalb sollen wir mit ihnen gut harmonieren.

Ich arbeitete als Wachmann in einer Fabrik. Nachdem ich ein paar Tage gearbeitet hatte, sagte ein Kollege zu mir, dass ich mich seiner Meinung nach gut kultiviert hätte, weil ich nicht auf meine persönlichen Vorteile achten würde. Ich war überrascht, dass er mich beobachtet hatte. Ich kam früher zur Arbeit, ging spät nach Hause und beschwerte mich nicht. Ich unterhielt mich oft mit anderen Kollegen und verstand mich gut mit ihnen. Der Kollege, der mit mir in einer Schicht arbeitete, brachte mir oft Obst mit. Wenn der Vorgesetzte uns eine Aufgabe gab, die meiner Xinxing nicht entsprach, übernahm mein Kollege diese für mich. Er sagte: „Diese Aufgabe kann nicht von jemandem, der Dafa lernt, erledigt werden. Ich mache das.“ Einmal lästerten ein paar Kollegen über mich, dass ich nichts wolle und sehr seltsam sei. Ein anderer Kollege war dabei und sagte: „Rede kein Blödsinn. Ich finde ihn gut. Was er macht, ist eine gute Sache und was er sagt, zeigt hohe moralische Maßstäbe. Er ist viel besser als wir.“ Als ich einmal die wahren Umstände erklärte, verstand ein Kollege sofort und sagte zu mir: „Ich gehöre zu einer Unterorganisation der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Kannst du für mich den Austritt organisieren?“ Am Ende verstanden alle Kollegen die wahren Umstände, hatten eine positive Meinung über Dafa und traten aus der KPCh und ihren Unterorganisationen aus.

Durch diese Erfahrung weiß ich, dass wir uns als Dafa-Jünger gut kultivieren und so gute Menschen sein müssen, dass wir alle Maßstäbe der Xinxing von gewöhnlichen Menschen übertreffen. Nur mit Barmherzigkeit können wir die Menschen erretten. Manchmal konnte ich meine Xinxing auch nicht bewahren und hatte Konflikte mit den gewöhnlichen Menschen. Ich ging danach immer zu ihnen und entschuldigte mich. Ich möchte auf keinen Fall, dass mein Verhalten den Ruf des Dafa schädigt. Wegen meiner aufrichtigen Einstellung wurden die Konflikte schnell beendet.

Eine Tante von mir hatte sehr früh das Fa bekommen und kultivierte sich standhaft. Sie wurde einmal ohne rechtliche Grundlage in ein Arbeitslager eingesperrt. Weil sie nicht aufgeben wollte, Dafa zu kultivieren, wurde sie vor Gericht gestellt. Der bösartige Direktor für die Umerziehung fragte sie: „Du bist so stur und lässt dich nicht umerziehen. Wer ist dein Meister?“ Sie antwortete aufrichtig und voller Mut: „Mein Meister ist Li Hongzhi.“ Danach fiel der Direktor kraftlos auf seinen Stuhl und seitdem wagte er nicht mehr, meine Tante zu foltern. Bis meine Tante mit Hilfe ihrer aufrichtigen Gedanken freigelassen wurde, wurde sie nicht gefoltert.

Meine Tante ist standhaft bei ihrer eigenen Kultivierung und diese wirkt auch bei der Errettung der Menschen. Nachdem sie das Arbeitslager verlassen hatte, wusste sie wie dringend es ist, Menschen zu erretten. Deshalb arbeitete sie in einem Einkaufszentrum als Reinigungskraft. Sie hatte eine barmherzige und ruhige Art und brauchte oft nur wenige Worte, um die Menschen zu den drei Austritten zu bewegen. Sie machte ihre Arbeit sehr gut und war nett zu anderen. Ihr Chef und alle Kollegen mochten sie. Jeden Tag kam sie erst gegen 20:00 oder 21:00 Uhr nach Hause. Sie fragte immer zuerst ihren Mann, ob er schon etwas gegessen habe. Wenn nicht, kochte sie zuerst und dann räumte sie auf. Danach lernte sie das Fa und sendete aufrichtige Gedanken aus. Sie schlief nur etwa drei Stunden, dann stand sie auf und praktizierte die Übungen. Nach dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken machte sie Frühstück und die Hausarbeit.

Wenn es schneite, stand sie immer zuerst auf und räumte den Schnee von der Straße ihres Wohngebiets weg. Einmal sagten ein paar junge Männer zu ihr, dass sie sie die Arbeit machen lassen solle. Meine Tante antwortete: „Ich lerne das Dafa und dadurch weiß ich, dass ich ständig an andere Menschen denken soll.“ Die jungen Männer erkannten, dass das Dafa sehr gut ist. Viele Einwohner in ihrem Wohngebiet erkannten die Wahrheit und traten aus der KPCh und ihren Unterorganisationen aus.

Die Tochter meiner Tante ist Studentin. Sie ist zwar keine Praktizierende, versucht aber auch, anderen Menschen bei den drei Austritten aus der Partei zu helfen. Alle ihre Uni-Kollegen traten aus der KPCh und ihren Unterorganisationen aus. Das zeigt die große Kraft der Barmherzigkeit eines Praktizierenden, die auf andere Menschen übertragen werden kann. Für meine Tante ist die Familie auch wichtig. Obwohl sie nur wenig Zeit hat, versucht sie, mit ihren Eltern und Kindern etwas gemeinsam zu unternehmen.

Meine Tante sagte mir, dass sie jeden Tag nur weniger als eine Stunde Zeit zum Fa-Lernen habe. Aber sie konnte fast jedes Mal neue Erkenntnisse über das Fa erlangen. Wenn sie keine neuen Kenntnisse gewonnen hatte, suchte sie den Grund bei sich und fragte sich, was sie an dem Tag nicht gut gemacht hatte. Oft fand sie den Grund. Obwohl sie jeden Tag viel zu tun und wenig Zeit zum Schlafen hatte, war sie nicht müde.

Sie strengte sich bei ihrer Arbeit an und fürchtete sich nicht vor Schmutz und schweren Aufgaben. Es gab eine andere Praktizierende, die die gleiche Arbeit machte. Diese Praktizierende hörte jeden Tag die Fa-Erklärungen über Kopfhörer und erklärte keinen Menschen die wahren Umstände. Außerdem ließ sie ihre Arbeit von meiner Tante machen. Es machte meiner Tante nichts aus, dass sie mehr Arbeit hatte. Aber sie erklärte der anderen Praktizierenden, dass dies Verhalten nicht richtig sei. Diese Praktizierende hörte nicht auf sie und war auch noch ärgerlich. Nach einiger Zeit kündigte der Manager dieser Praktizierenden und sagte zu ihr, dass er sie im Vergleich zu meiner Tante nicht als Dafa-Jünger betrachte.

Weil meine Tante oft die wahren Umstände erklärte, wollte der Direktor der Sicherheitsabteilung sie bei der Polizei verraten. Als er aus seinem Büro herauskam, fiel er die Treppe herunter und brach sich dabei seinen Arm. Er wusste schon die wahren Umstände und sah diesen Unfall als eine Warnung für sein schlechtes Vorhaben. Seitdem hatte er solche Gedanken nicht mehr.

Es gab ein paar Parteimitglieder in der Heimat meiner Tante, die sehr starrköpfig waren und nach mehrmaligem Erklären der wahren Umstände durch Mitpraktizierende den Austritt aus der Partei verweigert hatten. Meine Tante konnte sie jedoch ohne Widerstand zum Austritt bewegen, als sie ihre Heimat besuchte.

An dieser Stelle denke ich an die Schwierigkeiten, die wir Dafa-Jünger in so vielen Jahren überstanden haben. Es war nicht einfach und wir sollten alles, was wir aufrichtig getan haben, zu schätzen wissen. Der Meister sagte:

„Jede Tat danach richten, das erreichen ist kultivieren.“ (Li Hongzhi, Solide Kultivieren, 07.10.1994; in: Hong Yin I)

Haben wir dieses Fa vom Meister beherzigt?

Wir haben uns bis zum heutigen Tag kultiviert und wissen alle, wie wichtig es ist, das Fa zu lernen. Der Grund dafür, dass sich manche von uns beim Fa-Lernen nur wenig erhöht haben, liegt darin, dass sie sich nicht als Praktizierende betrachtet und nicht nach innen geschaut haben. Sie bezeichnen sich zwar als Praktizierende, erfüllen aber nicht die grundlegenden Anforderungen von Dafa. Haben diese Praktizierenden nicht das Fa sabotiert, wenn sie in ihrer Firma immer ein unzufriedenes Gesicht zeigen, oft ärgerlich sind und bei der Aufklärung nicht auf das Verständnis der anderen geachtet haben? Sie haben eigentlich das Ziel der bösen Mächte erfüllt. Jeder redet von der Errettung der Menschen. Aber wenn man sich selbst nicht gut kultiviert hat und eigene Fehler nicht korrigiert, wie kann man die Kraft des Fa besitzen, um Menschen zu erretten?

Der Meister sagte:

„Wohin gehen die Wesen, die du errettet hast, ohne deine Erhöhung, ohne deine Vollendung? Wer will sie dann haben?“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der New Yorker Fa-Konferenz 2008, 29.06.2008)

Unser Meister ist überhaupt nicht arrogant. Seine unendliche Barmherzigkeit ist uns ein großes Vorbild. Der Meister hat in so vielen Fa-Erklärungen immer wieder betont, wie wichtig es ist, uns selbst gut zu kultivieren und was für eine ernste Sache Kultivierung ist. Wir sollen dem Meister keine weiteren Sorgen mehr bereiten. Im alltäglichen Leben sollen wir das gut machen, was wir tun sollen, und den anderen die Schönheit des Dafa näher bringen.

Wir sollen auf jede Kleinigkeit achten, uns gut verhalten und nett zu jedem sein. Alles, was wir mit aufrichtigen Gedanken getan haben, ist die Basis, um Menschen zu erretten. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir die Hoffnung für alle Menschen sind.