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Sich im Falun Dafa zur Reife entwickeln - Teil 1

Von der 8. Internetkonferenz zum Erfahrungsaustausch für Praktizierende in China

20. Januar 2012 |   Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in Nordchina

(Minghui.de) Während eines Englischkurses an der Hochschule besprachen wir einen Artikel, in dem es darum ging, dass jemand etwas träumte, das dann viele Jahre später tatsächlich passierte und demjenigen bei der Überwindung einer schwierigen Lebensprüfung dienlich war. Ich war nicht anders als alle anderen Studenten, da alle von der atheistischen Erziehung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) beeinflusst waren. Ich konnte nicht begreifen, dass so etwas wirklich geschehen konnte und es schien, als wäre es der eigenen Phantasie entsprungen. Etwa einen oder zwei Monate, nachdem wir den Artikel studiert hatten, begann ich das Fa zu lernen und ich erlebte mehr als zehn eindrucksvolle Träume, über die ich in diesem Artikel sprechen möchte.

- Der Autor


Grüße an den verehrten Meister!
Grüße an die Mitpraktizierenden!

Ich bin ein jugendlicher Dafa-Jünger, der wegen der Verfolgung von Falun Dafa seinen Job bei der Regierung verloren hat. Obwohl ich meinen Job verloren hatte, verfolgt und schikaniert wurde, hielt mich dies nicht davon ab, auf meinem Kultivierungspfad weiter voranzuschreiten. Eigentlich glaube ich, dass solange wir uns kultivieren, der Meister für uns alles zum Besten arrangiert.

Ich danke der Minghui-Webseite für die gebotene Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Ich möchte nun einige der erstaunlichen Dinge mitteilen, die ich seit dem Beginn meiner Kultivierung erlebte.

Mysteriöse Erfahrungen vor und nach dem Lernen von Dafa

Im Mai 1995 wurde ich in Falun Dafa eingeführt, als ich Student in einer großen Stadt in der Nähe meines Heimatortes war.

Verwirrt über Atheismus

In meinen ersten Jahren an der Hochschule las ich einige kurze chinesische Geschichten, sowie auch einige Geschichten aus anderen Ländern. Diese Geschichten erwähnten jemanden, der einen Traum hatte, welcher dann tatsächlich so passierte, wie die Person dies im Traum gesehen hatte. Ich dachte, diese Ereignisse müssten zufällig geschehen sein oder waren höchstwahrscheinlich gar nicht wahr. Wegen meiner von der KPCh vergifteten Denkweise war Atheismus etwas, dem ich mich zurechnete. Seit der Zeit, als ich vernünftig urteilen konnte, dachte ich über den Tod nach und hatte das Gefühl, dass er etwas Trauriges ist. Es ließ in mir das Gefühl aufkommen, als gäbe es keine Hoffnung. Ich war auch voller Angst. Im Laufe der Jahre intensivierten sich meine Gefühle hinsichtlich der Thematik Tod. Ich kam an den Punkt, an dem ich mir ständig Sorgen machte und hatte Probleme beim Schlafen oder Essen.

Später hörte ich, dass ein Mensch nach dem Tod ein Geist werden kann. Ich tat diesen Gedanken ab und glaubte, er sei nicht wahr. Schließlich war mein Denken vom Atheismus beherrscht. Als ich andere Menschen dieses Thema diskutieren hörte, wobei sie ihre persönlichen, familiären oder Erfahrungen von Freunden detailliert darlegten, begann ich zu glauben, dass doch etwas Wahres dahinter sein könnte. Mittlerweile fühlte ich mich ein bisschen glücklicher und sagte mir, dass Menschen nach dem Tod weiterleben und nicht wirklich sterben könnten. Als ich dann einen Buchladen durchstöberte, schaute ich mehrere Bücher durch, die übernatürliche Dinge aus dem Zhou Yi und über Kultivierung behandelten. Ich dachte dann, dass ich im Alter von 40 oder 50 Jahren, nachdem ich die Dinge der gewöhnlichen Menschen erledigt hätte, auf einen fernen Berg gehen würde oder einen Job fände, wie das Tor zum Berg bewachen und den Rest meines Lebens tiefgehend Zhou Yi erforschen könnte. Ich würde forschen, wie man sich kultiviert und wie man ein Unsterblicher, Buddha oder Tao wird. Ich dachte, es wäre großartig, wenn ich die Gelegenheit bekäme, in der Zukunft diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen.

Eigenartige Träume

Ich glaube, es war im zweiten Jahr an der Hochschule im Jahre 1990, als ich einige Nächte hintereinander immer wieder denselben Traum hatte. Ich erinnerte mich an diesen Traum sehr klar, verstand ihn jedoch nicht. In dem Traum hing an einer kurzen Schnur ein Plastikzeichen vor meiner Brust. Wenn der Wind wehte, wurde das Zeichen nach links geblasen, stieß gegen ein kleines Namensschildchen, das ich trug. Ich machte mir Sorgen, es könnte das Namensschildchen zerkratzen. Ich prüfte es sorgfältig, um zu sehen, ob es zerkratzt war. Ich hatte das Taiji Symbol darauf, doch es war nicht schwarz und weiß. Vielmehr war es rot, blau und schwarz. Eigenartig, ich hatte zuvor noch nie ein solches Abzeichen gesehen, doch es fühlte sich in diesem Traum nicht sonderbar an und nachdem ich aufwachte, hatte ich das Gefühl, es sei natürlich und war sehr beeindruckt.

Nach weiteren ein oder zwei Jahren an der Hochschule ging ich oft in die Bücherei, um Magazine oder Zeitungen zu lesen und ich spürte plötzlich ein Drängen, ein Qigong Magazin zu lesen. Im ersten Magazin, das ich aufnahm, war ein Leitartikel über Meister Li und Falun Dafa. In dem Artikel wurde Falun Dafa vorgestellt und es hieß, die Teilnahme an einem Kurs sei kostenlos und dass Meister Li über zehntausend Schüler habe. Ich kam darauf, dass es sich um eine uralte Praktik handelte und hatte das Verlangen, sie zu lernen. Ich durchsuchte später mehrere große Parks in meiner Stadt, konnte aber keinen Übungsplatz finden. Daraufhin ging ich viele Male in die Bücherei, verlor dann aber das Interesse, Qigong Magazine zu lesen. Nicht lange davor vielleicht 1992, wachte ich morgens auf, entschloss mich aber noch nicht aufzustehen. Ich war halb wach und schlief halb, als sich die Dunkelheit vor meinen Augen plötzlich erhellte. Ich sah viele Blumen an Zweigen in der Nähe und dann eine ferne Steinstatue. Zu meiner Überraschung bewegte sich die Steinstatue auf mich zu. Als sie in meiner Nähe war, verwandelte sie sich in eine Person in gelber Kleidung und sie begann sich zu bewegen. Ich war verwundert, erinnerte mich dann aber, dass ich träumte! Ich dachte, weil ich mir darüber bewusst war, dass es ein Traum ist, würde die Szene bestimmt verschwinden. Ich musste wohl sofort aufgewacht sein und öffnete die Augen, doch die Szene vor mir verschwand nicht. Die Person saß dort, bewegte sanft und langsam Arme und Hände, hob den rechten Arm manchmal über den Kopf. Ich schaute zu und nach einer ganzen Weile hörten die Bewegungen auf und dann verschwand das Bild. Ich öffnete meine Augen. Damals erinnerte ich mich ganz klar daran, begriff aber nicht, was geschehen war. Ich erwähnte es danach bei einem Klassenkameraden, doch auch er konnte es nicht erklären.

In der zweiten Hälfte des Jahres 1994 besuchte ich eine Schule in einer anderen Stadt. Als ich nach dem chinesischen Neujahr 1995 zurückkam, hatte ich großes Interesse an Qigong und wollte es lernen. Als ich an einem Samstag von einem Maifeiertag zurückkam, bemerkte ich, dass Studenten am Eingang zu einer anderen Schule, Falun Dafa vorstellten. Nachdem ich mir die Einführung des Praktizierenden angehört hatte, ging ich zu dem Übungsplatz, um die Übungen zu lernen.

Nach mehreren Tagen schauten wir die Vorträge von Meister Li Hongzhi auf Video an. Ich sah dann auch das Video, auf welchem der Meister die Übungen zeigt. Als ich dem Meister zusah, wie er die Handgesten macht, erinnerte ich mich plötzlich an meinen Traum. Es waren dieselben, nur die Farbe der Blume und das Buddha Bild waren geringfügig verschieden! Ich war schockiert.

Nach einigen Tagen sah ich einen erfahrenen Praktizierenden, der ein Falun Emblem trug, das bekannt aussah. Ich fragte, ob ich eines bekommen könne und das trug ich dann. Damals gab es an meiner Schule die strikte Regel, dass Studenten Namenschildchen tragen mussten. Zuerst wurde es angesteckt, doch es zerbrach leicht und so gaben sie uns eine gelbe Schnur und wir konnten uns das Namensschild um den Hals hängen. Ich erinnerte mich dann an den Traum, den ich vor Tagen mehrere Male hintereinander hatte! Tatsächlich, ich hatte befürchtet, dass das Namensschildchen der Schule das Falun Emblem zerkratzen könnte!

Einmal besuchte ich meinen Großvater in einer anderen Stadt. Er und Großmutter waren jedoch nicht zu Hause, sondern in der Wohnung eines Onkels. Ich ging zur Wohnung meines Onkels, um ihn zu treffen und blieb dort die Nacht über. Nach dem Abendessen unterhielten wir uns und dies war eine Szene, die ich vor einigen Jahren geträumt hatte. Die Möbel waren am gleichen Platz, jeder saß in der gleichen Position und die Art, wie Großmutter rauchte, war genauso wie in meinem Traum. Ich war beeindruckt, als ich dies realisierte, dass ich dies schon einmal in meinem Traum gesehen hatte. Eine andere Szene war, als ich im Zoo spielte. Sogar die Worte, die ich zu einem Tiger sagte, waren die gleichen wie in meinem Traum. Es gab überhaupt keinen Unterschied zum Traum, obwohl so viele Jahre verstrichen waren. Träume mit Atheismus zu erklären, ist absolut unmöglich.

Mein Vater war zutiefst vom Atheismus der bösartigen Partei vergiftet. Unter seinem Einfluss bekam ich in politischen Studien hohe Punktzahlen und ich war tief vom Atheismus tangiert. Die Träume, die sich als real herausstellten, halfen mir, den Atheismus loszulassen, als ich anfing, das Fa zu studieren. Es verstärkte mein Vertrauen in Falun Dafa und half mir zu erkennen, dass alles was der Meister sagt, wahr ist. Als ich das Fa lernte, verstand ich, was im wirklichen Leben und in Träumen geschieht

Stolz darauf, Falun Dafa zu praktizieren

Als ich anfing, das Fa zu lernen, empfand ich tief in meinem Herzen Freude. Ich erkannte, dass Menschen nicht wirklich sterben. Ich lernte, dass es einen tieferen Ursprung gibt und dass Menschen sich kultivieren, um ein wunderbares Ziel zu erreichen! Menschen können wirklich Unsterbliche werden! Es ist unsere ewige glückliche Gelegenheit, Falun Dafa zu lernen. Ich ließ den Wunsch nach Privilegien los, um mich zu kultivieren. In meinem täglichen Leben war ich bereit, andere gütig zu behandeln, was nicht vereinbar war mit dem wie die Gesellschaft interagierte. Ich machte mir Sorgen und wurde deprimiert. Nachdem ich Falun Dafa lernte, verstand ich, dass Menschen mit anderen gut umgehen sollen. Dies machte mich so glücklich, weil ich offen, ehrlich und aufrichtig ein guter Mensch sein konnte! Noch wichtiger war, dass ich lernte, dass Menschen Unsterbliche werden und sich zu Gottheiten kultivieren können. Bevor ich Falun Dafa praktizierte, litt ich unter dem starken Druck, gute Benotungen zu erreichen, unter Schlaflosigkeit und ich brauchte oft mehr als eine Stunde, um einschlafen zu können. Nach Beginn des Praktizierens verschwand dieses Problem sofort und ich schlief kurz nachdem ich mich ins Bett legte ein.

Ich verbrachte all meine Freizeit damit, Falun Dafa zu praktizieren. Ich lernte fleißig das Fa, praktizierte die Übungen, stellte Dafa öffentlich vor und tauschte Erfahrungen aus. Letztendlich gab es fünf bis sechs Praktizierende an meiner Schule. In einer nahe gelegenen Universität gab es mehr Praktizierende und so nahmen wir unsere Mahlzeiten rasch ein und gingen los, um die Übungen zu machen und eilten dann zum Selbststudium abends zurück. Wir genossen dies wirklich.

Während der Sommerferien 1995 ging ich nach Hause und suchte nach Übungsplätzen. Schließlich fand ich nach mehr als einmonatiger Suche einen in einem Park. Sie hatten eben erst vor wenigen Tagen begonnen, in diesem Park Falun Dafa vorzustellen. Gleich als ich sie sah, fühlte ich mich ihnen nahe, so, als würde ich sie schon lange kennen. Während ich mit Mitpraktizierenden im Park die Übungen machte, fühlte ich mich bei der Sitzmeditation mehrere Male unbehaglich und ich wollte die Beine herunternehmen. Doch ich hielt durch und spürte, wie intensive Energie meinen Körper durchströmte.

1996 kehrte ich in meinen Heimatort zurück und fing an zu arbeiten. Weil wir überall die Praktik einführten, wuchs die Anzahl der Praktizierenden rapide. Ich beteiligte mich aktiv am Fa-Lernen in der Gruppe, am Praktizieren der Übungen und der Einführung von Dafa in der Öffentlichkeit. Ich ging jeden Morgen früh auf den Übungsplatz. Manchmal erkundigten sich Menschen über Falun Dafa oder Praktizierende tauschten ihre Erfahrungen aus. Ich blieb dort, bis es Zeit war, zur Arbeit zu gehen und hatte keine Zeit für Frühstück. Eine Fa-Lerngruppe für Ältere begann um 18 Uhr, dreißig Minuten nach Arbeitsende. Ich ging direkt von der Arbeit dorthin. Nach dem Fa-Lernen blieben einige Praktizierende noch zum Erfahrungsaustausch. Da die Nahrungsmittelläden zu der Zeit, als ich heimging, schon geschlossen waren und ich noch kein Abendessen zu mir genommen hatte, hatte ich häufig nur eine Mahlzeit am Tag – mittags in der Cafeteria. Andere hatten drei große Dampfbrötchen. Ich üblicherweise sechs, doch ich war trotzdem sehr schlank.

Ich arbeitete in einem machtvollen Regierungsamt. Gewöhnliche Menschen beneideten mich um meine Karriere. Um Dafa zu verbreiten, trug ich oft meine Uniform, um an Aktivitäten, Fa-Konferenzen und Erfahrungsaustauschen teilzunehmen. Ich hoffte, dies würde anderen helfen, sich der Praktik zuzuwenden und anderen zeigen, dass Falun Dafa sich von anderen Qigong-Praktiken unterscheidet und dass Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, Falun Gong lernen können.

(wird fortgesetzt)