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Todesmeldung: Eine ausgezeichnete Angestellte des Heze College stirbt nach wiederholter Folter

14. Mai 2012 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Die Falun Gong-Praktizierende Liu Shaolan war Abteilungsleiterin des Zentrums für Fernstudium im Heze College in der Provinz Shandong. Da sie in ihrem Glauben an Falun Gong standhaft blieb, wurde sie verschiedenen Foltermethoden unterworfen. Sie starb am 15. September 2003 an den Folgen der Folter, sie war erst 40 Jahre alt. Aufgrund der Folter, die sie erleiden musste, hatte sie einen krummen Rücken, war bucklig. Als sie starb musste ihre Familie ihren Rücken mit einem Tuch ausfüllen, damit sie ihren Körper flach auf das Bett legen konnten.

Als sie beerdigt wurde war das Wetter kalt und es war äußerst windig. Trotzdem nahmen viele Menschen an ihrer Beerdigung teil und weinten. Ihr Chef weinte, als er eine Gedenkrede hielt. Er erwähnte, dass Frau Liu eine wundervolle Angestellte gewesen sei, dass sie sehr hart gearbeitet und sich nicht um persönliche Gewinne gekümmert habe.

Wieder geboren nach dem Praktizieren von Falun Gong

Frau Liu war früher bei schlechter Gesundheit und konnte manchmal nicht schlafen. Obwohl sie fast 1,65 Meter groß war, wog sie nur 80 Pfund. Nachdem sie im Jahr 1997 mit dem Praktizieren von Falun Gong begonnen hatte, verschwanden ihre Krankheiten. Sie nahm an Gewicht zu, wurde gesund und fühlte sich glücklich. Sie erzählte oft anderen Menschen über die Schönheit von Falun Gong.

Frau Liu war eine äußerst anständige und gütige Person. Sie war eine gute Ehefrau und gütige Mutter, sowie eine hoch angesehene Angestellte. Jeder hatte eine hohe Meinung von ihr und lobte sie sehr.

Verfolgt wegen Appell in Peking

Im März 2000, als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ihre Verfolgung von Falun Gong begann, ging Frau Liu nach Peking, um für eine freie Umgebung zu appellieren, in der Menschen Falun Gong praktizieren können. Jedoch wurde sie unrechtmäßig von Beamten des Büros 610 festgenommen und gefoltert, indem sie ihre Hände in Handschellen hinter ihrem Rücken legten und sie daran aufhängten.

 

 Folternachstellung: Die Hände mit Handschellen hinter dem Rücken gefesselt

Polizisten fesselten ihre Hände sehr eng mit Handschellen hinter ihrem Rücken und zwangen sie somit in eine feste Position: Mit dem Kopf nach unten gebeugt, während sie beide Beine gerade halten musste. Sie wurde gezwungen eine Stunde lang in dieser Position zu verharren. Ihre Handgelenke und Armen waren geschwollen und die Handschellen schnitten in ihr Fleisch.

Frau Liu verlor aufgrund der Folter zwei Mal das Bewusstsein. Als sie vornüber gefallen war, ergriffen die Polizisten sie an den Handschellen und zogen sie in aufrechte Haltung, hoben sie hoch so dass das ganze Gewicht ihres Körpers von den in Handschellen gelegten Handgelenken getragen werden musste. Sie rissen sie wiederholte Male hoch und ließen sie dann fallen. Diejenigen die sahen wie Frau Liu gefoltert wurde konnten ihre Knochen krachen hören.

Frau Liu starb im Alter von 40 Jahren

Eines Nachts im März 2000 nachdem Frau Liu grausame Folter ertragen hatte, befahlen Beamte des Heze Verbindungsbüros in Peking den Beamten des Polizeiamtes Heze sie zu ihrer Heimatstadt zurückzubringen. Beamte ihres Arbeitsplatzes, des Heze College, brachten sie zurück. Frau Liu wurde im Polizeiamt Heze verhört und in einem kleinen dunklen Raum mit 11 anderen Praktizierenden eingesperrt. Die Praktizierenden gingen in einen Hungerstreik, um gegen die Misshandlung zu protestieren. Als Frau Liu dem Tod nahe war, ließ die Polizei sie endlich frei.

Anschließend wurde Frau Liu festgenommen und mehrere Male in einer Gehirnwäscheeinrichtung festgehalten. Die Festnahmen wurden von Beamten der Abteilung für innere Sicherheit des Bezirks Mudan ausgeführt, sowie von dem Polizeiamt Heze, dem Büro 610 und der Sicherheitsabteilung des Heze Colleges. Während sie in der Gehirnwäscheeinrichtung eingesperrt war, musste Frau Liu 3000 Yuan Bußgeld bezahlen. Beamte durchwühlten auch mehrere Male ihr Haus.

Während Frau Liu in Peking gefoltert wurde, hat man ihr Wirbel gebrochen. Sie litt sowohl körperlich als auch seelisch sehr unter der Misshandlung in Heze. Frau Liu starb am 15. September 2003, sie war erst 40 Jahre alt.