Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Beschreibung einer Einzelzelle im Frauengefängnis der Provinz Gansu (Zeichnungen)

25. August 2012 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Gansu, China

(Minghui.org) Das Frauengefängnis Gansu ist das einzige Frauengefängnis in der Provinz Gansu. Es ist einer von vielen Standorten in ganz China, wo Falun Gong-Praktizierende vom kommunistischen chinesischen Regime eingesperrt und verfolgt werden. Seine Foltermethoden wurden nach seiner erstmaligen Einrichtung immer heftiger. Obwohl alle Gefängniswärter die „sechs Verbote“ der Misshandlung von Gefangenen, wie körperliche Bestrafung, Folter usw. kennen, räumen sie ein, dass diese „Verbote“ nur zur Darstellung da sind. Anders gesagt, behandeln sie die Gefangenen nach ihrem eigenen Ermessen. Innerhalb verschiedener Abteilungen bedienen sich die Wärter solcher Foltermethoden wie das Aufhängen von Gefangenen in unnatürlichen Stellungen, der Tigerbank, Schlafentzug und stundenlanges Stehen oder in einem 90-Grad-Winkel gebeugte Stellungen. Die schlimmsten Folterungen finden in den kleinen Einzelzellen statt, wo die meisten Falun Gong-Praktizierenden gefoltert werden, um sie zur Aufgabe ihres Glaubens zu zwingen.

Die kleinen Einzelzellen sind eigentlich ein kleines Gebäude mit kleinen Räumen unterschiedlicher Größe. Jeder Raum ist ungefähr gleich ausgestattet. Der äußere Raum hat an der linken Seite eine Art Holzbett, das aus mehreren Holzbrettern zusammengenagelt ist. Die Oberfläche ist rauh und voller Splitter. An den Seiten gibt es Eisenringe, an die Handschellen angekettet werden können. Die einzige Toilettenmöglichkeit für die Gefangenen in diesem Gebäude ist eine Art Nachttopf neben diesem Bett. Wenn Gefangene hier eingesperrt sind und als gut angesehen werden, weil sie ihre „Fehler“ zugeben, dann dürfen sie sich im Allgemeinen nachts auf dieses Bett legen. Es gibt allerdings kein Bettzeug und ihre Hände und Füße werden an den Seiten des Betts festgekettet. Im Sommer tragen die Gefangenen nur dünne Kleidung, sodass die Holzsplitter piksen und ständig Schmerzen verursachen. Wenn sie die ihnen unterstellten Verbrechen nicht eingestehen, dann wird ihnen verboten, sich hinzulegen.

Zeichnung eines dunklen Innenraums im Einzelhaftbereich des Frauengefängnisses Gansu

 

Foltergerät in der Einzelzelle

In dem inneren Raum werden die Gefangenen im Frauengefängnis Gansu gefoltert. Dort gibt es nichts außer einem Holzbrett mitten im Raum. Das Brett ist 10 Zentimeter breit, 1,50 Meter lang und 10 Zentimeter hoch. An einem Ende ist ein Eisenring für die Handschellen angebracht. Dies ist die sogenannte Tigerbank. In diesem inneren Raum gibt es ein Fenster, doch man kann nicht durchsehen. Es ist mit Eisendraht und schweren schwarzen Vorhängen bedeckt, sodass der Raum sehr dunkel ist. Im Winter ist es extrem kalt und im Sommer extrem heiß. Jemand, der im Innenraum eingesperrt ist, muss normalerweise auf der Tigerbank sitzen, wobei beide Hände mit Handschellen an dem Eisenring festgemacht sind. Die Haut an den Handgelenken der Gefangenen ist innerhalb von wenigen Tagen abgeschürft. Die Gefangenen dürfen den Raum nur zur Toilettenbenutzung und zum Essen verlassen, ansonsten müssen sie den ganzen Tag mit gebeugten Beinen auf dieser Tigerbank sitzen. Es ist entsetzlich schmerzhaft. Wenn die Gefangenen ihren Körper nur leicht bewegen, dann werden sie sofort von den Wärtern angegriffen. Wenn die Gefangenen lange in der Dunkelheit eingesperrt waren, dann können sie ihre Augen nicht einmal öffnen, wenn sie nach draußen gehen.

Die Gefangenen bekommen täglich nur zwei Mahlzeiten mit einem Weizenkleie-Brötchen, das sehr sandig ist, und einer halben Schüssel gekochtes Wasser. Wenn eine Falun Gong-Praktizierende hier eingesperrt wird, dann stellen die Wärter ein Fernsehgerät in das Zimmer und spielen den ganzen Tag lang Videos ab, in denen Falun Gong verunglimpft wird.

Die Gefängnisverwaltung entscheidet, wer in die kleinen Einzelzellen gesperrt wird. Normalerweise dauert so eine Haft mindestens sieben Tage, kann aber auch unbegrenzt lang sein. Die Haftzeit hängt davon ab, ob die Gefangenen „ihre Fehler eingestehen“. Einmal war eine Falun Gong-Praktizierende, die ihrem Glauben treu blieb, dort zwei Monate lang eingesperrt. In dieser Zeit wurde sie gezwungen, den ganzen Tag lang verleumderische Videos über Falun Gong anzuschauen, durfte nicht schlafen und wurde von Häftlingen ständig beschimpft. Als sie schließlich endlich diesen Raum verließ, war sie äußerst blass und konnte ihre Augen nicht öffnen, weil sie so lange Zeit in einer dunklen Umgebung verbracht hatte.

Duan Shengcheng, ein ehemaliger Gefängnisdirektor, sagte einmal zu standhaften Falun Gong-Praktizierenden, dass diese Einzelhaftzellen für sie angefertigt worden seien. Viele Praktizierende wurden dort verfolgt.