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Herr Xu Hongbin wurde im Zwangsarbeitslager Nr. 2 in der Provinz Shandong gefoltert und bekam unbekannte Medikamente verabreicht (Foto)

4. August 2012 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shandong, China

(Minghui.org) Der Falun Gong-Praktizierende Herr Xu Hongbin war in den beiden Zwangsarbeitslagern Nr.1 und Nr. 2 der Provinz Shandong verschiedenen Foltermethoden ausgesetzt. Die Wachen schlugen ihn grausam und stießen ihm Bambus-Sticks unter seine Fingernägeln. Mit acht elektrischen Schlagstöcken wurde er ununterbrochen misshandelt und verbrannt. Im März 2012 wurde Herr Xu zu Hause verhaftet und kam ins Zwangsarbeitslager Nr. 2 der Provinz Shandong. Dort musste er nicht nur eine Anzahl Folterungen erleiden, die Wachen zwangen ihn auch unbekannte Medikamente zu nehmen und quälten ihn mit Schlafentzug.

Zwangsverabreichung von Arzneimitteln

Als die Wachen Herrn Xu zwingen wollten, ein Medikament zu nehmen, weigerte er sich. Daraufhin befahlen die Wachen 12 Insassen, sich auf die Arme und Beine von Herren Xu zu stellen. Sie hielten ihm die Nase zu und schütteten ihm die Tabletten den Hals hinunter. Jeden Tag wurde er gezwungen vielerlei unbekannte Pillen zu schlucken. Jedes Mal wurde ihm schwindlig und übel. Später musste er sich übergeben und hatte dunkelgrünen Durchfall, die Wachen ließen ihn jedoch nicht zur Toilette gehen oder ein Bad nehmen.

Unter der Wirkung dieser Medikamente war es Herrn Xu oft schwindelig, besonders beim Gehen. Er verlor häufig das Bewusstsein und fiel hin. Kurz darauf hatte er viele Symptome, wie Schwäche und Schwindel, auch konnte er seine Hände und Füße nicht mehr heben. Die Wachen quälten ihn auch mit Schlafentzug. Wegen der Folterungen wurde ihm schwindlig und er war sehr müde. Die Wachen zwangen ihn dann „Medizin“ zu nehmen, um seinen „Zustand“ zu verbessern.

Gedehnt in der gestreckten Adler-Position

 

Nachstellung der Foltermethode: Gedehnt in der gestreckten Adler-Position 

Im Arbeitslager wurde Herr Xu von den Insassen und Wachen geschlagen. Um zu protestieren, trat er in Hungerstreik. Daraufhin dehnten die Wachen seine Beine und Arme in der gestreckten Adler-Position und fesselten in mit Handschellen an vier Ringen, die am Boden befestigt waren, damit es sich nicht bewegen konnte.
„Den Adler grillen“

Die Wachen fesselten die Hände von Herrn Xu hinter seinem Rücken mit Handschellen und hängten ihn fünf Tage und Nächte in der Luft auf. Während der Hitze im Sommer wurde Herr Xu in einer Hütte neben ein Feuer gehängt. Sie rösteten ihn buchstäblich. Als die Wachen die Tür schlossen, konnte er wegen der unerträglichen Hitze kaum atmen. Daher wurde Herr Xu mehrmals bewusstlos.

Geschlagen und getreten

Die Wachen packten Herrn Xu an den Haaren und schlugen ihn heftig ins Gesicht. Sie schlugen und traten ihn mehrmals bis zur Bewusstlosigkeit. Sein Gesicht war durch die Schläge angeschwollen und die Haut um seine Augen herum verfärbte sich schwarz und blau.

Langes Sitzen auf einem Hocker

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Folternachstellung: Gezwungen, lange Zeit auf einem Hocker zu sitzen

Bei einer Foltermethode zwangen die Wachen Herrn Xu von morgens bis Mitternacht auf einem Hocker zu sitzen.

Von September bis Dezember 2011 begossen sie ihn mit kaltem Wasser, schlugen ihn mit einer Eisenstange und verbrannten seine Handflächen und Fußsohlen mit einem Feuerzeug.

Im September 2011 wurde Herr Xu in seiner eigenen Firma von der Polizei verhaftet und ins Zwangsarbeitslager Nr. 2 der Provinz Shandong gebracht. Ihm wurde sein Gewerbeschein entzogen und die Wachen beschlagnahmten viele persönliche Gegenstände aus seinem Büro.

Im Arbeitslager musste Herr Xu die ganze Nacht bis in die Morgendämmerung draußen stehen und die Wachen erlaubten ihm nicht zu schlafen. Jeden Tag musste er über 10 Stunden lang Zwangsarbeit verrichten, er musste Verpackungskartons und kleine quadratische Tücher herstellen. Gleichzeitig nutzten die Wachen alle Arbeitspausen, um ihn einer Gehirnwäsche zu unterziehen, damit er Falun Gong aufgibt.

Herr Xu ließ sich nicht „umerziehen“. Jeden Tag begossen ihn die Wachen mit kaltem Wasser, schlugen ihn mit Eisenstangen und verbrannten seine Handflächen und Fußsohlen mit einem Feuerzeug. Seine Hände und Füße wiesen schwere Verbrennungen auf, sodass er nicht mehr gehen konnte. Einmal zwangen ihn die Wachen mit ausgestreckten Beinen auf dem Boden zu sitzen. Sie befahlen einigen Leuten auf seinen Beinen zu stehen und darauf herum zu stampfen. Dann traten sie ihn mit ihren Schuhen so lange in den Bauch, bis er das Bewusstsein verlor.

Um gegen die Verfolgung zu protestieren, trat Herr Xu in einen Hungerstreik. Daher wurde er an ein Bett gebunden und brutal zwangsernährt. Durch die Zwangsernährung musste er sich übergeben und hatte große Schmerzen. Die Wachen des Arbeitslagers schickten Herrn Hu in ein Krankenhaus in der Stadt Jinan, um eine ärztliche Untersuchung und Bluttests durchführen zu lassen. Später wurde Herr Xu im Krankenhaus festgehalten. Im Dezember 2011 gelang es ihm sich der Überwachung zu entziehen und flüchtete aus dem Krankenhaus.

Gefoltert von Januar 2010 bis Juli 2011

Im Januar 2010 wurde Herr Xu von Polizisten der Stadt Jinan verhaftet und ins Gefängnis Nr. 1 der Provinz Shandong gebracht. Während der Zeitdauer von einem Jahr und sieben Monaten wurde er mit vielerlei Foltermethoden gequält: Schläger umringen ihn und schlugen ihn mehrere Stunden lang; ein Bambus-Stick wurde in seinen Fingernagel genagelt; mit Brettern, die mit Nägeln versehen waren, wurde er an Armen und Beinen geschlagen; mit acht elektrischen Schlagstöcken wurde er pausenlos misshandelt; sie zwangen ihn mit nackten Füßen im Schnee zu stehen, bis seine Füße schwere Erfrierungen aufwiesen. Nachdem Herr Xu im Juli 2011 freigelassen wurde, haben ihn die Wachen weiterhin pausenlos eingeschüchtert und belästigt.

Einen ausführlichen Bericht der Verfolgung und Folter, der Herr Xu Hongbin ausgesetzt war, erhalten Sie unter:

„Herr Xu Hongbin im Shandong Gefängnis Nr. 1 brutal geschlagen und gefoltert“
http://de.minghui.org/artikel/68113.html