(Minghui.org) Das Oberste Gericht von San Franzisko erließ am 1. August 2012 eine einstweilige Verfügung gegen Jingjun Chin mit Wohnsitz in San Franzisko, nachdem das Gericht Video-Beweismaterial präsentiert bekommen hatte, das zeigte, wie dieser Bürger von San Franzisko die Falun Gong-Praktizierenden, tätlich angegriffen und belästigt hatte.

Nach einer dreistündigen Anhörung ordnete Richter Donald Sullivan an, dass sich Jingjun Chin von den drei Falun Gong-Praktizierenden, die er angegriffen hatte, fernzuhalten habe. Der Richter ordnete zudem an, dass sich Chin auch von der Familie der Praktizierenden fernzuhalten habe. Der Beschluss hat eine Gültigkeit von sechs Monaten.

Eins der Opfer, Helena Li, sagte, dass die einstweilige Verfügung ein „guter Anfang“ und der erste Schritt sei, Chin vor Gericht zu bringen.

Hintergrundinformationen:

Am Sonntag, dem 10. Juni 2012, versammelte sich eine Gruppe von vier oder fünf Praktizierenden an der Ecke Grant- und Washington-Street in Chinatown. Sie verteilten Flugblätter und zeigten ein Plakat mit Informationen über Falun Gong und wie die Praktik in China verfolgt wird. Laut der am Tatort anwesenden Praktizierenden ereignete sich folgende Szene:

An derselben Straßenecke stand Jingjun Chin auf einem Stuhl hinter den Praktizierenden und trug ein rotes T-Shirt. Hinter den Praktizierenden auf einem Stuhl stehend verfluchte er laut Falun Gong und rief Parolen, die das chinesische Regime unterstützen.

Dann näherte sich den Falun Gong-Praktizierenden ein weiterer Chinese namens Yongyao Wu. Er verfluchte Falun Gong ebenfalls. Anschließend schlug Yongyao Wu einen der Praktizierenden, den jungen Mann Derek Wang, und traf diesen am Kiefer. Danach schlug er Wang ein zweites Mal ins Gesicht.

Nachdem die Praktizierenden den Mann, der Wang schlug, fotografiert und den Notruf 911 gerufen und um Unterstützung gebeten hatten, verließ Jingjun Chin den Stuhl und drängte den älteren Mann, dass er gehen solle, bevor die Polizei kommt.

Eine Woche später, am 16. Juni, griff Jingjun Chin die Falun Gong-Praktizierenden Christine Yang und Helena Li an der Ecke Grant- und Washington-Street in Chinatown an. Er schlug Yang und Li mit einem Holzbrett.

Jingjun Chin greift die Falun Gong-Praktizierenden an

In den letzten acht Monaten ereigneten sich zehn Anschläge auf Falun Gong-Praktizierende acht davon trugen sich in Chinatown zu. Falun Gong-Sprecher Dr. Xuerong Zhang sagte, dass die letzte Serie von Anschlägen „ein großes Sicherheitsproblem für Chinesen in den USA" sei.

Dr. Zhang sagte: „In einem Land von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit werden am helllichten Tage Menschen geschlagen. Die Täter müssen vor Gericht gestellt werden. Diese Anschläge unterscheiden sich von gewöhnlichen Angriffen. Diese Attacken sind Hassdelikte als Teil einer Serie von Hassverbrechen, die vom Regime der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) unterstützt werden.“

Dr. Zhang wies auf ein gemeinsames Merkmal der Anschläge hin, alle zielten auf Falun Gong ab. Man glaubt, dass die Hassverbrechen die Folge der Propaganda seitens des chinesischen Konsulats in San Franzisko sind, mit der Absicht, die Verfolgung von Falun Gong seitens der KPCh im Ausland auszuweiten. Viele vorherige Angriffe und Falschmeldungen gegen Falun Gong in Chinatown wurden von Spionen der KPCh in Kooperation mit den von der KPCh kontrollierten Medien im Ausland angestiftet, unterstützt beziehungsweise geleitet.

Unterstützung von einem Mitglied des Kreisverwaltungsvorstandes von San Franzisko

John Avalos, ein Mitglied des Kreisverwaltungsvorstandes von San Franzisko, sagte am 31. Juli, dass er über den Anschlag besorgt und über die Tatsache schockiert sei, dass Menschen versucht hätten, die Stimme von Falun Gong in Amerika gewaltsam zu unterdrücken. Am 26. Juli unterschrieb John Avalos eine Petition mit der Forderung, die Angreifer vor Gericht zu bringen und die Sicherheit der Bürger sowie die Glaubensfreiheit zu schützen.