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Praktizierender Lehrer im Gefängnis Zhengzhou gefoltert (Illustration)

9. Oktober 2013 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Henan, Festlandchina

(Minghui.org) Das Gefängnis Zhengzhou in der Provinz Henan ist eine dunkle Höhle, in der Falun Dafa-Praktizierende verfolgt werden. Nicht nur die Wärter foltern die Praktizierenden, sondern auch die Insassen werden von den Wärtern angezettelt, sich an der Verfolgung zu beteiligen.
Der Falun Dafa-Praktizierende Herr Li Jie ist eines der dort gefolterten Opfer. Herr Li ist von Beruf Lehrer; er wurde aufgrund seines friedlichen Glaubens im Gefängnis Zhengzhou widerrechtlich inhaftiert.

Heftigst geschlagen

Schon bald nach seiner Ankunft verlegte man ihn in eine Abteilung, die speziell eingerichtet wurde, um Praktizierende zu foltern und "umzuerziehen".

Eines frühen Morgens im Januar 2013 schlug der Häftling Li Zhijun Herrn Li gleich nach dem Aufstehen. Herr Li rief laut: „Falun Dafa ist gut!" Li Zhijun schleppte ihn dann ins Bad, und zusammen mit mehreren anderen Insassen schlug er Herrn Li weiter, bis dieser ohnmächtig wurde.

Die Insassen schleppten ihn daraufhin in eine kleine Zelle.

Folter mit „Todesstrafe-Fesseln"

Die Wärter behaupteten, dass Herr Li „vorgeben würde, zu sterben" und schockten ihn mit elektrischen Schlagstöcken. Dann legten sie ihm die „Todesstrafe-Fesseln" an.

Danach belohnten sie die Verbrecher, die ihn geschlagen hatten.

Folter-Illustration: Handschellen und Fußfesseln
Diese sogenannten "Todesstrafe-Fesseln" werden als Folterinstrument eingesetzt. Den Opfern sind die Hände mit Handschellen an die Füße gekettet. Diese Vorrichtung macht das Gehen so gut wie unmöglich. Das Opfer kann sich nicht umkleiden, sich nicht ausziehen, nicht essen oder sich hinlegen und benötigt Hilfe, wenn es zur Toilette muss.

Sklavenarbeit

Derzeit ist Herr Li in der Abteilung Nr. 3 eingesperrt, wo er gezwungen wird, Sklavenarbeit zu verrichten.

Die Wärter legten ihm viele Male die „Todesstrafe-Fesseln" an. Zu mehreren Gelegenheiten zwangen sie ihn zu arbeiten, während er die Fesseln trug. Herr Li taumelte unter Schmerzen bis zum Ende der Fertigungsarbeit, während das Gefängnispersonal und die Gefangenen ihn auslachten und beschimpften.

Wir appellieren an alle Menschen mit Gewissen, dass sie für Herrn Li und alle inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden die bedingungslose Freilassung fordern.