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Provinz Shandong: Frau Guo Yulan infolge der Verfolgung gestorben

2. April 2013 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Shandong, China

(Minghui.org)

Guo Yulan starb, nachdem fünf Polizeibeamte ihre Wohnung durchsucht und ihren Mann auf seiner Arbeitsstelle verhaftet hatten.

Guo Yulan begann im Jahre 1997, Falun Gong zu praktizieren. Nachdem sie eine Fa-Lerngruppe gegründet hatte, lasen ungefähr 20 - 30 Praktizierende bei ihr zu Hause gemeinsam das Buch Zhuan Falun (Li Hongzhi). Sie war zwar Analphabetin, aber durch das Zhuan Falun schaffte sie es, das Lesen zu erlernen.

Nachdem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) 1999 mit der Verfolgung von Falun Gong begonnen hatte, wurden Guo Yulan und ihre Familie ständig von lokalen Behörden schikaniert. Ihr Mann wurde verhaftet und Mitte 2000 in ein Arbeitslager gesperrt. Guo Yulan fand eine Putzstelle, mit deren Hilfe sie den Unterhalt für sich und ihre Kinder sichern konnte. Sie verteilte Informationsmaterialen, um über die Verfolgung von Falun Gong aufzuklären. Praktizierende, die verfolgt wurden und sich gezwungen sahen, weiteren Verfolgungen durch das Verlassen ihres Zuhauses zu entgehen, nahm sie trotz ihrer schwierigen Lage bei sich auf. Auch sonst half sie anderen, so viel sie konnte.

Ihr Mann wandte sich aufgrund der anhaltenden Verfolgung, die er nicht mehr ertragen konnte, gegen Falun Gong und half nach seiner Entlassung Beamten bei der sogenannten "Umerziehung" anderer Praktizierender, die in der Gehirnwäsche-Einrichtung Shouguang interniert waren. Kurz darauf wurde sie selbst von Beamten des Industriebezirks von Shouguang verhaftet, mittels elektrischer Schlagstöcke gefoltert und geschlagen. Man versuchte, aus ihr mittels Folter die Namen anderer Praktizierender zu erhalten. Aber sie hielt stand. Danach wurde sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung verlegt. Schikaniert und sowohl von Beamten wie ihrem eigenen Mann unter Druck gesetzt, gab sie schließlich die Kultivierung auf. Nach ihrer Entlassung ging es mit ihrer Gesundheit rasant bergab.

Dank der Hilfe Mitpraktizierender schrieb sie dann eine Erklärung, die besagte, dass sie sich wieder kultiviere. Sie praktizierte von diesem Zeitpunkt an wieder jeden Tag die Übungen und las die Lektionen. Daraufhin verbesserte sich ihr gesundheitlicher Zustand wieder zusehends. Auch ihr Mann begann wieder zu  praktizieren.

Während des 18. Parteikongresses im November 2012 wurde ihr Mann erneut verhaftet – von ungefähr fünf Beamten der Staatssicherheit von Shouguang in seiner Kohlenfabrik. Sein Aufenthaltsort ist immer noch nicht bekann. Guo Yulans Wohnung wurde durchsucht und ihre Bücher zu Falun Gong konfisziert. Als Guo Yulan die ständige Verfolgung nicht mehr ertragen konnte, starb sie.