Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org AUSDRUCK

Angesehener Polizist in Arbeitslager gesteckt

23. Juni 2013 |   Von einem Minghui-Korrespondenten aus der Provinz Hebei, China

(Minghui.org) Herr Zhang Xian, ein hochgeachteter Polizist aus Langfang in der Provinz Hebei, wurde wegen des Praktizierens von Falun Gong in ein Arbeitslager gesteckt. Sein Anwalt reichte im Januar 2013 eine Klage gegen seine Verfolger ein.

Zhang Xian ist ein 40 Jahre alter Polizist, der seine Ausbildung an der Polizeiakademie der Provinz Hebei absolvierte. Er fing 1995 mit dem Praktizieren von Falun Gong an und hat durch diese Kultivierungspraktik sehr stark profitiert. Er lebte nach Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht, den Prinzipien von Falun Gong. 1998 wurde ihm der Titel „Bester Haushaltserfassungsbeamter in der Stadt Langfang“ verliehen. Anfang 1999 bekam er auch einen Preis auf Provinzebene.

Seit 1999 verfolgt

Seit die Verfolgung von Falun Gong 1999 begann, steht Herr Zhang standhaft für seinen Glauben ein und klärt über die Fakten von Falun Gong auf. Er wurde viele Male zu Gehirnwäschen gezwungen. Man erpresste große Geldsummen von ihm und sperrte ihn zweimal im Arbeitslager Shijiazhuang ein. Seine Familie litt auch sehr stark unter der Verfolgung.

Nach unrechtmäßiger Verhaftung gezwungen, seine Wohnung zu verlassen

Zhang Xian und elf weitere Praktizierende, darunter Wang Kuiyi, Wang Liling, Li Xuiqin, Li Liandi und dessen Frau, wurden am 22. Oktober 2011 festgenommen. Von mehreren Praktizierenden wurden für ihre Freilassung 30.000 Yuan erpresst. Frau Wang Liling widersetzte sich dieser Erpressung und wurde für 18 Monate in ein Arbeitslager gesteckt. Herr Zhang Xian konnte aus der Gehirnwäscheeinrichtung entkommen, musste jedoch sein Zuhause verlassen, um weiterer Verfolgung zu entgehen.

Termingerechter Prozess vorenthalten

Am 5. Juli 2011 wurde Herr Zhang erneut festgenommen und in das Kreisuntersuchungsgefängnis Xianghe gebracht. Zhang Xians Familie beauftragte einen Anwalt zu seiner Verteidigung. Die Kreispolizeibehörde Xianhe weigerte sich jedoch, Rechtsdokumente an seine Familie zu geben und erlaubte auch nicht, dass Herr Zhang von seinem Anwalt und seiner Familie besucht werden konnte. Ohne, dass seine Familie oder sein Anwalt darüber informiert wurden, sperrte die Polizeibehörde Herrn Zhang in das Arbeitslager Kaiping in der Stadt Tanshan.

Zhangs Anwalt bemühte sich um Freilassung, indem er mit den Polizeibehörden des Kreises Xianghe und der Stadt Langfang, der Staatsanwaltschaft und anderen Ämtern verhandelte. Er erhielt jedoch keinerlei Rückantworten. Der Anwalt reichte bei der Provinzstaatsanwaltschaft Hebei eine Klage gegen die Hauptverfolger wie Ran Wenjie, Polizeichef von Langfang, und Yang Jianjun, Polizeichef des Kreises Xianghe, ein.

Herrn Zhangs Mutter wurde sehr deprimiert und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich sehr, nachdem ihr Sohn eingesperrt worden war. Bevor sie starb, wurde ihr letzter Wunsch, ihren Sohn noch einmal zu sehen, nicht erfüllt.