Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in San Francisco 2014 - Fragen und Antworten

Li Hongzhi, 16.10.2014

Jünger: Neulich haben viele Mitpraktizierende in unserer Region ihre eigene Verfolgungsgeschichte an die Inspizierungsgruppe weitergegeben. Sie nutzen die Form der alltäglichen Menschen, um aktiv gegen die Verfolgung vorzugehen. Dann haben wir noch erkannt, dass jeder in China das dämonische Oberhaupt Jiang anklagen soll. Ist es nötig, dass wir als Dafa-Jünger dies vorantreiben? 

Meister: Solange du ein Dafa-Jünger bist und denkst, eine Angelegenheit sei für die Aufdeckung der Verfolgung und Rettung der alltäglichen Menschen nützlich, dann mach das. Wenn es allein der menschlichen Rache dient, darf man das nicht tun. Wenn man Informationsmaterialien gegen die Verfolgung bei irgendwelchen Institutionen der häretischen KPCh abgibt, muss man auf die Sicherheit achten. Diese Institutionen dienen der häretischen Partei. 

Jünger: Jetzt gibt es viele Mitpraktizierende, die das Gesetz der alltäglichen Menschen nutzen, um der Verfolgung Widerstand zu leisten und die Lebewesen zu erretten. Aber wir finden oft, dass wir uns der Verfolgung vom Wesentlichen her nicht widersetzen können. (Meister: Warum nicht gegen die Verfolgung handeln? Der Meister erkennt sie überhaupt nicht an.) Wenn wir unsere Funktion der Hauptrolle besser entfalten, mit aufrichtigen Anwälten gut kooperieren und es beim Handeln wirklich auf den Punkt bringen können...

Meister: Ja. Etwas gegen die Verfolgung zu unternehmen, bedeutet an sich die Erklärung der wahren Umstände und die Errettung der Lebewesen. Warum will die häretische KPCh die Gedanken der Menschen verändern? Warum will diese politische Macht die traditionelle Kultur sabotieren? Warum will diese politische Macht anderen ihre häretische Ideologie eintrichtern? Das hat keine einzige politische Macht in der Geschichte getan, keine einzige Religion ist so weit gegangen wie sie. Noch nicht einmal die Sekten kommen da heran. Schaut sie euch genau an, ist sie nicht ein Dämon, der die Menschheit sabotiert? Aber sie ist nicht wirklich ein Dämon innerhalb des Kosmos. Sie ist weder ein Dämon des Kosmos noch ein normales Lebewesen, sondern ein entartetes Ding. Dieses entartete Ding dient dazu, die Denkweise zu sabotieren, die vom Altertum bis heute gezielt auf die Menschheit errichtet wurde, und die es den Menschen ermöglichen kann, das Fa zu erhalten und zu verstehen. Was heißt „Atheismus“? Das ist an sich extrem häretisch. Der Mensch ist von den Gottheiten erschaffen worden und der Kosmos auch. Er lässt dich aber die Gottheiten verraten, sodass die Gottheiten dich verlassen.

Jünger: Die Koordinatoren in China werden schubweise verfolgt. Viele Koordinatoren sind mithilfe der aufrichtigen Gedanken aus den Haftanstalten herausgekommen, verließen aber die Welt durch Krankheitskarma, sodass es der Koordination an vielen Orten an Kontinuität fehlt. Es kann kein Ganzes wirklich gebildet werden. Der Jünger ist der Meinung, wenn man in Form von verschiedenen Projekten eine Art Koordinationsmechanismus bildet ...

Meister: Ich denke, der Ausgangspunkt der Methoden, die sich die Dafa-Jünger ausdenken, ist gut. Wenn du in so einer schlimmen Situation mit den Praktizierenden in Kontakt kommst, ist das sehr unsicher, außerdem kann das die Praktizierenden in ihrer Region in Gefahr bringen. Das müsst ihr berücksichtigen. Die Tatsache ist, dass das Fa da ist. Egal, ob jene Dafa-Jünger mit anderen in Kontakt kommen oder nicht, solange sie über die Lage des Dafa Bescheid wissen, ins Internet gehen und die Internetblockade durchbrechen können, können sie mit der Situation Schritt halten, weil es Gottheiten gibt, die sich darum kümmern. 

Selbstverständlich ist es für die Arbeit noch besser, wenn ihr miteinander koordiniert. Aber ihr müsst unbedingt auf die Sicherheit achten. Zumindest jetzt dürft ihr es nicht großflächig machen und auch nicht in großem Ausmaß Namenslisten von Praktizierenden in verschiedenen Orten anfertigen! Wer das tut, der tut etwas Schlechtes. 

„Einige Koordinatoren verließen die Welt durch Krankheitskarma.“ Ich habe nie gesagt, dass sich die Koordinatoren gut kultiviert haben. Ich habe nicht gesagt, dass unter unseren Dafa-Jüngern die Koordinatoren die besten bei der Kultivierung sind. Unter denjenigen, die still und wenig bekannt sind, gibt es eine Menge, die sich sehr gut kultiviert haben. Die Koordinatoren sind damals dazu bestimmt worden, weil sie den Wunsch hatten, etwas für andere zu tun. Natürlich gibt es auch viele unter den Koordinatoren, die sich ebenfalls gut kultiviert haben, sie sind nicht in der Minderzahl. Allerdings teile ich sie nicht in Schubladen ein. Ein Koordinator hat auch etwas, das er zu kultivieren hat, ansonsten wäre er eine Gottheit. Solange er ein Mensch ist, muss er sich kultivieren. Ein Koordinator kann auch menschliche Gesinnungen zeigen oder einen sehr starken Eigensinn haben. Er kann auch in der Geschichte diese oder jene Karmaschuld erzeugt haben. Der Weg jedes Lebewesens ist sehr kompliziert, die Umstände, denen es begegnet, sind auch sehr kompliziert. Zu einem entscheidenden Zeitpunkt, bei dem es möglich ist, durchzukommen oder auch nicht, wird einer das Leben verlieren, falls er es nicht gut gemacht hat. Wenn er es gut macht, kann er durchkommen.

Jünger: Im Jahr 2009 hat der Meister gesagt, dass Shen Yun nach China gehen wird. Ein paar Jahre sind nun vergangen. Viele Lernende denken, dass Shen Yun unmöglich nach China zurückgehen wird, solange die häretische Partei nicht zusammenbricht. (Alle lachen.)

Meister: Shen Yun wird auf jeden Fall in China aufgeführt. (Heftiger Beifall.) Das hängt mit der Lage der Fa-Berichtigung zusammen. Das ist eine Frage der Zeit der gesamten Fa-Berichtigung.

Jünger: Dass die Dafa-Jünger entführt wurden, hat die internationale Aufmerksamkeit erregt. Die kanadische Botschaft hat jemanden in eine Gerichtsverhandlung geschickt, um ihr beizuwohnen. Aber in unseren Medien fehlt die durchgängige Aufmerksamkeit.

Meister: Lass es uns so sagen, dass die Medien der Dafa-Jünger, bezogen auf die Infrastruktur und Professionalität noch einen Abstand zu den Medien der alltäglichen Menschen aufweisen, das ist sicher so. Zu der gesamten Lage der Erklärung der wahren Umstände während der Fa-Berichtigung haben sie einen großen Beitrag geleistet. Allerdings habe ich immer gehofft, dass eure Medien sich zunehmend der üblichen Norm angleichen können. Aber momentan habt ihr nicht so viele Fachkräfte, nur die Dafa-Jünger. Es ist schwierig. Erst wenn du es trotzdem schaffst, erkennen die alten Mächte an, dass du eine mächtige Tugend hast. Alles ist so beschwerlich. Wenn viel qualifiziertes Personal vorhanden und alles so leicht zu tun wäre, würden sie denken, dass du keine mächtige Tugend verdient hättest. Das ist das, was die alten Mächte tun möchten. Sie denken so und führen es auch so durch.

Also zu euren Medien sage ich nebenbei noch ein paar Worte: Manchmal wurden die wichtigen Informationen über Dafa-Jünger nicht berichtet. Du sollst wissen, was du tust. In der Vergangenheit gab es noch keine Dafa-Jünger aus China, aber ihr habt die gesamte Situation der Dafa-Jünger sehr eng verfolgt. Du wusstest, was du machtest. Du musst wissen, von wem die Medien gemacht werden. Nun seid ihr aus Hochmut vergesslich geworden. Die sehr wichtigen Informationen über die Dafa-Jünger werden nicht berichtet. Das habe ich schon mehrmals gesagt. Keine Beachtung geschenkt! Ihr macht die Arbeit für die Medien sogar noch nach eigener Laune. Als Dafa-Jünger macht es nichts, egal, ob du dich gut oder schlecht kultivierst. Wenn du es aber bei solchen gewichtigen Dingen, bei den Angelegenheiten der Dafa-Jünger, nicht gut machst, werden die alten Mächte später diese Rechnung mit dir unnachgiebig begleichen. Ihr sollt auf jeden Fall aufpassen. Ihr sollt nicht so denken, dass ihr diese Position besitzt und ihr dieses Mal darüber entscheidet. Die Verantwortung ist auch groß. Wenn ihr es nicht gut macht, sind die Konsequenzen auch erheblich. Wenn euer Herz nur ein bisschen abweicht, geht es schon nicht mehr.

Ich habe gerade gesagt, dass die Lebewesen des Universums unzählig sind. Ich habe euch gesagt, dass ich die Fa-Berichtigung von der Mitte des Himmelskörpers in Richtung der beiden Enden durchführe. Warum hat die Fa-Berichtigung in der Menschheit diesen Schritt noch nicht erreicht und warum habe ich bis jetzt das Ende noch nicht erreicht? Weil es in Richtung der beiden Enden geht, und an diesem Ende ist die Oberfläche noch nicht erreicht. Am anderen Ende ist die oberste Schicht noch nicht erreicht. Der Himmelskörper ist so groß, dass sogar die Gottheiten es sich nicht vorstellen können. Die Lebewesen sind unermesslich und unvorstellbar viele. Manchmal bin sogar ich erstaunt. So viele Lebewesen beobachten euch. Jeder Gedanke und jede Gesinnung, jede Handlung und jede Tat von euch werden von unzähligen Lebewesen beobachtet! Ich meine, dass jeder Gedanke und jede Gesinnung eines Menschen von unzähligen Gottheiten beobachtet werden! Keiner wird sich einmischen. Aber jeder schaut zu. Zum Schluss werden sie dich als ein Lebewesen beurteilen.

Jünger: In China führt die Zentrale der häretischen Partei die sogenannte „Offenlegung von Informationen“ durch. Die Dafa-Jünger haben die Gehirnwäsche-Einrichtungen an verschiedenen Orten aufgefordert, die wahren Informationen über die gesetzliche Grundlage für das Einrichten solcher Institutionen, die Identität der Personen, die an der Verfolgung beteiligt sind, und die Quelle der Finanzmittel für die Verfolgung zu veröffentlichen. Ist es geeignet, die Verfolgung auf diese Weise zu entlarven?

Meister: Wenn du denkst, dass du dies machen sollst, dann machst du es halt. Auf alle Fälle haben die Dafa-Jünger das Ziel, die wahren Umstände zu erklären und die Menschen zu erretten. Solche Sachen entscheidet ihr selbst. Der Meister schaut auf die gesamte Situation, sodass keine Probleme auftauchen. Um die eigene Kultivierung kümmert sich mein Fashen (Körper des Fa). Um die konkreten Dinge kümmere ich mich nicht direkt. Wenn die menschlichen Gesinnungen sehr stark hervortreten, wirst du mit mir einen Konflikt haben. (Alle lachen.) Allerdings musst du den Kultivierungsweg wirklich selbst gehen. Dann erst zählt es. Wenn ich dir sagen würde, wie du gehen sollst, würde dein Kultivierungsweg nicht mehr zählen. So möchten manche den Meister immer fragen. Bei jeder Sache möchten sie den Meister fragen. Ich runzle manchmal die Stirn. Manchmal möchte ich ihnen nicht antworten. Sie fragen sich vielleicht: Warum behandelt mich der Meister so? Wenn ich wirklich etwas zu dir sagen würde, wäre ich dabei, deinen Kultivierungsweg auseinanderzunehmen! Es darf kein Schritt fehlen! Ich darf den Weg nicht auseinandernehmen. (Der Meister lacht.)

Jünger: San Francisco ist eine berühmte Touristenstadt. Viele Touristen aus China kommen hierher. Auch in unserer Stadt ist Chinatown ein Schwerpunkt für die Erklärung der wahren Umstände. In San Francisco gibt es mehrere Hundert Lernende. Aber viele von ihnen legen keinen Wert auf die Erklärung der wahren Umstände in Chinatown und an den Sehenswürdigkeiten. Deshalb ist die Anzahl der Lernenden, die langfristig an Sehenswürdigkeiten und in Chinatown die wahren Umstände erklären, sehr begrenzt. Oft steht nur ein Mensch an einem Ort.

Meister: Habt ihr das gehört? Ich hoffe wirklich, dass noch mehr Dafa-Jünger dort mehr Menschen erretten können. Was hast du getan? Insbesondere diejenigen, die es früher nicht gut gemacht haben: Du bist hierhergekommen, aber was machst du denn hier?

Jünger: Die Kinder der Dafa-Jünger in China sind schon älter geworden. Hat unser Kultivierungszustand immer noch Einfluss auf sie?

Meister: Aber sehr. Als manche Kinder der Dafa-Jünger noch klein waren und kaum Anschauungen hatten, praktizierten sie mit ihren Eltern gemeinsam. Sie verhielten sich auch recht gut. Sie waren eben Kinder und konnten mit dem Himmelsauge einige Erscheinungen sehen. Das war auch für die Eltern hilfreich. Aber als das Kind älter wurde, hat es seine eigenen Anschauungen gebildet. Es wird von der Gesellschaft stärker beeinflusst. Wenn du auch noch die Zügel locker lässt, wird es sich von der großen Strömung der Gesellschaft mitreißen lassen. Gibt es nicht Kinder der Dafa-Jünger, die sich ziemlich schlecht verhalten? Sie sind sogar noch schlechter als die Kinder der alltäglichen Menschen geworden.

Jünger: In den letzten Jahren sind viele Lernende aus China in unseren Ort gekommen. Nachdem viele von ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen hatten, verschwanden sie aber wieder. Sie treten sehr selten hervor, um Menschen zu erretten. Obwohl der Meister bereits vor dieser Konferenz dieses Fa schon erklärt hatte, haben sie es immer noch nicht erkannt. Manche von ihnen haben ihre Pflichten als Dafa-Jünger während der Periode der Fa-Berichtigung vergessen.

Meister: So ist es. In allen Ländern kommt das vor. In diesen Jahren tauchen immer noch solche Menschen auf. Wenn ich das Fa erkläre, kommen sie auch. Ansonsten siehst du sie das ganze Jahr nicht. Und du weißt auch nicht, was sie tun. Sobald ich das Fa erkläre, kommen sie. Mein Fa darf man sich nicht einfach so anhören. Das sind Himmelsgeheimnisse. Nachdem du es dir angehört hast, aber die Dinge der Dafa-Jünger nicht tust, ist das dann nicht Himmelsgeheimnisse ausspionieren?! Können die alten Mächte den Nicht-Kultivierenden erlauben, von Himmelsgeheimnissen zu erfahren? Ist das nicht gefährlich?

Jünger: Viele Lernende, die neulich aus China gekommen sind, benutzen unter den Mitpraktizierenden einen falschen Namen oder falschen Nachnamen.

Meister: Eben. Wovor hast du denn noch Angst, wenn du schon im Ausland bist? Du kannst immer noch nicht offen und aufrichtig vorgehen. Die Gottheiten beobachten jeden deiner Gedanken und jede deiner Gesinnungen. Verhältst du dich in einer lockeren Umgebung immer noch auf diese Weise? Wenn du die Angst schon gewöhnt bist, wenn sie bei dir schon zu einer Gewohnheit geworden ist, so sollst du es so früh wie möglich korrigieren. Wenn du aber stets eine solche Haltung beibehältst, ist das ein Problem. Ist das nicht ein Eigensinn? Die anderen können dann auch nicht mit dir kooperieren. Niemand weiß, wer du bist. Halten sie dich dann nicht für einen Agenten?

Jünger: Nach dem wöchentlichen Gruppenlesen in unserer Region will sich niemand mehr austauschen. In einer langen Zeit hat sich eine unsichtbare Trennung gebildet und wir konnten kaum einen Körper bilden. Auch am wöchentlichen Austausch über das Shen Yun-Projekt nehmen nur sehr wenige Menschen teil. Beim Shen Yun-Kartenverkauf machten wir es die ganze Zeit über auch nicht gut. Viele Zuständige sind abgestumpft und wissen nicht, wie man diesen Zustand ändern kann.

Meister: Ob der Zustand in einer Region gut ist oder nicht, dabei spielt der Zuständige eine sehr entscheidende Rolle. Man hat so viele Gesinnungen der alltäglichen Menschen. Man hat Angst vor diesem und jenem. Je mehr Angst, desto mehr Probleme. Du bist der Zuständige. Der Meister hat dir diese Lernenden gegeben. Meinst du, dass es nichts mit dir zu tun hat, ob sie sich gut kultivieren oder nicht? Doch. Ich finde, es scheint so, als habe der Kultivierungszustand in manchen Regionen nachgelassen. Sei es in einer Firma der alltäglichen Menschen, sei es bei einer anderen Arbeit, wenn du es so machst, dann heißt es, dass du schluderst. Kann ein Dafa-Jünger schludrig sein? Das ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit. Ich habe auch schon gesagt, dass der Kultivierungszustand unterschiedlich ist und dass jeder das Fa in unterschiedlichem Maße erkennt und sich auf unterschiedlichen Ebenen befindet. Die Erscheinungen weisen große Unterschiede auf. Aber wie auch immer, ihr habt in den letzten mehr als zehn Jahren diesen schwierigen Weg geschafft. Trotzdem wisst ihr ihn nicht zu schätzen.

Ich habe jedoch auch gesagt, wenn du ihn einfach nicht zu schätzen weißt, kann man nichts machen. Wenn ein mittlerer Mensch das Tao hört, wenn ein unedler Mensch das Tao hört, hat er eben diesen Zustand. Aber viele Dafa-Jünger und auch der Meister wünschen sich wirklich, dass ihr euch darüber klar werdet, und dass ihr wirklich ein bisschen weniger menschliche Gesinnungen habt und das Fa wirklich vom Fa her erkennen könnt. Worte sind eben nur Worte. Wünsche sind nur Wünsche. Wenn du dich nicht wirklich solide kultivierst und nicht wirklich darauf achten willst, muss man sich Methoden ausdenken.

Die Dafa-Jünger, die es gut gemacht haben und in dieser Verfolgung durchkommen konnten, haben das nur deshalb geschafft, weil sie das Fa gut und solide gelernt hatten, nicht wahr? Diejenigen, die sich halbherzig kultivieren, können diesen Weg nur sehr schwer gut gehen.

Jünger: Vor einem Jahr bin ich aus China gekommen. Ich arbeite für die Medien. Ich habe das Gefühl, dass ich körperlich und energiemäßig nicht Schritt halten kann. Soll ich mich erst einmal eine Zeit lang in der westlichen Gesellschaft einleben und dann für die Medien arbeiten?

Meister: Das haben wir nicht gesagt. Wenn du in der Umgebung des Dafa immer noch nicht gesund bleiben kannst und einen schlechten Zustand hast, denke ich, dass es dir unter den alltäglichen Menschen nicht unbedingt besser gehen kann. Vielleicht bist du zu beschäftigt. In den Medien der Dafa-Jünger hast du zu viele Rollen übernommen. So etwas kommt vor. Es kann sein, dass du nicht zum Essen und Schlafen kommst. Natürlich tut es eine Minderheit so. Wenn es bei dir nicht so ist, sollst du dir in der Kultivierung mehr Mühe geben.

Wenn viele von uns einen Pass zu überwinden haben, mit eurer Sprache einen „Pass des Krankheitskarmas“, oder wenn ihr irgendwelche Probleme habt, könnt ihr jedoch eure Eigensinne nicht finden. Ihr macht euch Gedanken, könnt aber den Grund nicht verstehen. Ich sage euch, dass die Dafa-Jünger auf keinen Fall pfuschen dürfen. Wenn du einen Pass fast überwunden hast, dabei aber immer noch einen Eigensinn nicht beseitigt hast, kannst du den Maßstab nicht erreichen und den Pass auch nicht überwinden. Ist es nicht so, dass man durchkommt, wenn man sich gut kultiviert? Aber du kannst einfach nicht durchkommen und bleibst dort stehen. Es ist jedoch keine große Sache. Der Eigensinn ist nicht groß, sondern sehr klein. Aber weil du ihn nicht bemerken kannst, kannst du nicht durchkommen und bleibst immer dort stehen. Das heißt nicht, dass du dich nicht gut kultivierst. Sondern du hast nicht gewissenhaft darüber nachgedacht und nicht bemerkt, dass diese Dinge mit der Kultivierung nicht übereinstimmen! Solange sie dem Zustand der Kultivierenden nicht entsprechen, und nicht dem entsprechen, was ein Kultivierender haben soll, ist das ein Problem! (Starker Beifall.)

Jünger: Guten Tag, Meister. Bitte erklären Sie die Frage des Geldes noch genauer, die Sie gerade eben angesprochen haben. Wie soll ein Kultivierender, der Geschäfte macht, das richtige Maß halten?

Meister: Ich bezog mich nicht auf diejenigen, die Geschäfte machen. Das ist deine eigene Arbeit. Wenn du ein Chef bist, solange du wie ein Kultivierender handelst, anderen nicht schadest und Geschäfte auf normale Weise machst, ist das in Ordnung. Das habe ich schon längst gesagt. Das alles ist dein eigenes Geld. (Der Meister lacht.) Es kommt auf dich selbst an, ob du es bei dir zu Hause oder bei der Bank hinterlegst. Ich bezog mich auf die Projekte der Dafa-Jünger.

Viele Projekte der Dafa-Jünger erscheinen wie Projekte der Dafa-Jünger. Aber das Management des Geldes ist ein reines Chaos. So handelt die Mehrheit, das ist schon ein Problem geworden. Die alten Mächte werden Schwierigkeiten machen. Manche von euch haben dabei schon Probleme bekommen. Aber sie sind immer noch nicht wach geworden und legen keinen Wert darauf. Ich werde schauen, wie du diesen Pass überwindest.

Jünger: Ein Teil der Praktizierenden meint, dass die Praktizierenden in China nicht ins Ausland fahren sollen, sondern in China bleiben und dort Menschen erretten sollen. Ein anderer Teil meint, dass der Meister es nicht verboten hat, ins Ausland zu fahren, und so darf man auch ins Ausland fahren. (Alle lachen.) Manche Mitpraktizierende sagen, dass es ein starker Eigensinn sei, ins Ausland fahren zu wollen.

Meister: Ob in China oder im Ausland, daran liegt es nicht. Der Meister hat kein Wort darüber verloren. Warum nicht? Weil jeder sein eigenes Arrangement hat und jeder einen unterschiedlichen Weg geht. So kann ich nicht direkt sagen, ob das geht oder nicht. Allerdings beurteilst du als Dafa-Jünger doch alles mit dem Fa, nicht wahr?

Früher war man bei Shen Yun auf so etwas gestoßen, es war aber nicht überall so: Man wollte, dass jemand aus China ins Shen Yun-Ensemble aufgenommen werden sollte. Aber er konnte es einfach nicht schaffen hinzukommen. Egal, was er machte, es waren Störungen da. Er wurde einfach daran gehindert, zum Shen Yun-Ensemble zu kommen. Im Prinzip ist das eine Angelegenheit der Errettung der Menschen. Und der Meister leitet persönlich die Praktizierenden an, das zu tun. Das ist eine recht wichtige Angelegenheit. Aber es gelang nicht. Später hat man festgestellt, dass dieser Jemand die Menschen, die er hätte erretten sollen, noch nicht errettet hatte. Die Dinge, die er in diesem Leben tun sollte und zu tun versprochen hatte, hatte er noch nicht getan. So konnte er nicht kommen. Erst nachdem er es geschafft hat, darf er kommen. Solch ein Problem hatte er.

Jünger: Während der Verfolgung bin ich nach Peking gegangen, um das Fa zu beschützen. Deshalb habe ich keinen Schulabschluss bekommen. Wenn ich mir jetzt Zeit zum Lernen nehme, kann ich dann das Niveau der Aufnahmeprüfung der Feitian Akademie erreichen?

Meister: Du hast keinen Schulabschluss. Ja. Viele Dafa-Jünger konnten nicht mehr in die Schule gehen. Diese Verfolgung ist auch für die Kinder sehr bösartig. Viele junge Dafa-Jünger wurden aus der Schule oder der Universität vertrieben. Das Böse hat es so gemacht. Wenn du meinst, du seist jung und möchtest Zeit für das Lernen finden, ist das kein Problem. Aber du sollst auch an den Projekten des Dafa teilnehmen und dir gleichzeitig beim Lernen Mühe geben. Das ist kein Problem.

Um zur Feitian Akademie zu gehen, muss man Vorbedingungen erfüllen. Die Feitian Akademie ist eine Kunstschule. Deshalb nimmt sie nur künstlerische Talente auf. Sie ist keine normale Schule. Allerdings wird die Feitian Akademie in Zukunft in der Gesellschaft Schulen aufmachen. Die Hochschulabteilung von Feitian hat vor, eine allgemeine Universität in der Gesellschaft zu gründen, in der auch andere Fächer gelehrt werden. Es werden auch Studenten aus der Gesellschaft aufgenommen. Es beschränkt sich also nicht mehr allein auf die Dafa-Jünger. Damit wurde schon angefangen. (Beifall.)

Jünger: Gehören private Geschäfte zu der Kategorie, die Sie angesprochen haben?

Meister: Nein. Die privaten Geschäfte sollst du auf jeden Fall gut machen. Auf alle Fälle sollst du sie gut machen. (Der Meister lacht.) Ansonsten würde das Geschäft pleitegehen, oder? (Alle lachen.)

Jünger: Ein Lernender kultiviert sich seit mehr als zehn Jahren. Er beantragt immer noch staatliche Zuschüsse wegen Krankheit. Wir wissen nicht, wie wir uns mit ihm austauschen sollen. Aufgrund seiner Kultivierung hat er keine Krankheit mehr. Außerdem hilft er auf der Baustelle auf dem Berg und ist tüchtig. (Alle lachen.)

Meister: So oder so werden sich die menschlichen Gesinnungen zeigen, wenn nicht hier, dann dort. Aber es heißt nicht unbedingt, dass dieser Lernende sich nicht gut kultiviert hat. Es geht um menschliche Gesinnungen und es kann sein, dass er irgendwo einen Eigensinn hat. Vielleicht denkt er: Ich muss nicht arbeiten und kann ein bisschen mehr für Dafa tun, also mache ich es so. Aber auf alle Fälle müssen wir Kultivierende unseren Weg aufrichtig gehen.

Jünger: Angesichts der Menschen, deren Moral verdorben ist und die überhaupt keine Untergrenze mehr kennen, kann ich ganz schwer Barmherzigkeit entstehen lassen. Ist es so, dass ich mich nicht darum kümmern sollte, wie sie sind, sondern nur darum, sie zu erretten?

Meister: Ja! Die Zustände, die die Menschen in verschiedenen Situationen gezeigt haben, sind wirklich sehr unterschiedlich. Mit der Moral und der Persönlichkeit der Menschen in China geht es wirklich sehr schnell bergab. Es ist schon länger als zehn Jahre her, seit ich China verlassen habe. Ich beobachte die ganze Zeit die Veränderungen der Menschen in China. Weil das einen direkten Zusammenhang mit der Fa-Berichtigung und der Errettung der Menschen hat. Ich habe festgestellt, dass sich die Menschen unheimlich schnell verändern! Wenn ich aber bei ihnen genauer hinschaue, stelle ich fest, dass sie immer noch ein gütiges Herz haben. Nur sind ihre Gedanken sehr stark entartet. Dieser Entartungsprozess ist durch die KPCh beschleunigt worden. Wie auch immer, es kommt in Wirklichkeit auf ihre gutherzigen Gedanken an, ob sie noch errettet werden können. Ganz gleich wie verschmutzt die Menschen in China auch sind, es gibt eine membranähnliche Trennung unterhalb der Oberfläche. Sobald sie entfernt wird, zeigt sich das Selbst, das mit der Persönlichkeit und der Moral in den 60er Jahren übereinstimmt. In Zukunft werde ich sie entfernen. (Starker Beifall.)

Jünger: Ich gerate immer wieder in einen passiven Zustand und fühle mich bedrückt. Zum einen bin ich verwirrt über den Sinn des Lebens nach der Vollendung. Zum anderen finde ich, dass nicht mehr viel Zeit übrig bleibt und dass ich, egal, wie sehr ich mich bemühe, die Verluste nicht mehr wiedergutmachen kann, die dadurch entstanden sind, dass ich nicht fleißig vorangekommen bin. Durch viel Lesen des Fa ist es etwas besser geworden. Aber ich kann den Zustand „kultivieren wie in der Anfangszeit“ nicht erreichen. Ich schaffe das nicht und bitte den Meister um Hinweise.

Meister: Wenn du als ein Mensch keine aufrichtigen Gedanken mehr gegenüber den Gottheiten und der Vollendung hast, kommt das bestimmt daher, dass das Böse und das Karma die Gedanken langfristig stören. Wenn man in einer gewöhnlichen Situation wissen möchte, wie der Zustand der Lebewesen im Himmel ist, wenn du dir jetzt Gedanken über den Zustand der Gottheiten machst, setzt du die menschlichen Gedanken ein. So kannst du auch zu keinem Ergebnis kommen. Deshalb ist es sehr schwierig, wenn man aufrichtige Gedanken auf diese Weise bekommen möchte. Aber jeder Dafa-Jünger, einschließlich der Menschen auf der Welt, jeder von euch hat in der Tiefe der Gedanken Erinnerungen daran, dass ihr auf die Welt gekommen seid, um das Fa zu suchen. Die Dafa-Jünger kamen hierher, um dem Meister bei der Fa-Berichtigung zu helfen. Manchmal beobachte ich manche Dafa-Jünger. Bei vielen Dingen bin ich wirklich sehr besorgt. Aber wenn ihr auf prinzipielle Fragen der Dafa-Jünger stoßt, sieht man wirklich, dass ihr Dafa-Jünger seid.

Wenn seine menschlichen Gesinnungen stark sind, kannst du seine aufrichtige Seite nicht sehen. Nur wenn die aufrichtigen Gedanken stark sind, findest du, dass ein Dafa-Jünger anders ist. Deshalb können die Lernenden oft nicht klar sehen, in welchem Zustand ihr Gegenüber sich befindet. Die menschlichen Gesinnungen zeigen sich nicht unbedingt auf die gleiche Weise. Sie können dazu führen, dass du resigniert hast oder passiv wirst, dass du faul und müßig wirst. Das hindert dich, dich zusammenzureißen. Ich sage euch, viele winzige schlechte Lebewesen bedecken dich wie Staub. Sie bedecken die Gedanken der Menschen. Aber sie sind nichts. Wenn ihr aufrichtige Gedanken aussendet, könnt ihr diese schlechten Dinge beseitigen. Viele Menschen schludern beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Wenn du diese Dinge in deinem Körper nicht vollständig aufräumst, wird deine Kultivierung davon beeinflusst. Jedoch können diese Dinge mit einem Gedanken schon beseitigt werden. Aber deine aufrichtigen Gedanken sind einfach nicht stark genug, oder die aufrichtigen Gedanken können nicht entstehen, so haben sie auch keine Wirkung.

Mit den alten Mächten, die die Dafa-Jünger verfolgen, bin ich immer strenger geworden. Die alten Mächte haben auch eingesehen, wie groß ihre Sünde ist. So trauen sie sich auch nicht mehr, zu skrupellos zu verfolgen. Sie trauen sich noch nicht einmal mehr, den unterschiedlichen Gottheiten oder normalen Lebewesen Anweisungen zu geben, Dafa-Jünger direkt zu verfolgen. Jetzt steuern sie nur die minderwertigen und üblen Dinge, die zur Aussortierung verdammt sind, wie z.B. jene Würmer, um Dafa-Jünger zu verfolgen. Das steht in keinem Verhältnis. Allerdings haben viele Dafa-Jünger keine starken aufrichtigen Gedanken und haben resigniert. Manchmal finden sie den Eigensinn nicht, wenn sie in der Kultivierung auf Pässe stoßen, die sie nicht überwinden können. Der Grund liegt darin, dass sie manche sehr kleine Dinge nicht ernst nehmen. In Wirklichkeit ist es so, dass es nicht funktioniert, wenn man bei den kleinen Dingen den Maßstab nicht erreicht, egal, wie klein sie sind. Wenn es länger dauert, taucht ein passiver Zustand auf, und die verdorbenen Dinge verstärken diese Passivität. Der Zustand der Karma-Beseitigung, die nun auftaucht, wurde auch von solchen minderwertigen üblen Dingen verursacht.

Ihr sollt auf jeden Fall auf das Aussenden der aufrichtigen Gedanken achten. Ihr alle sollt aufrichtige Gedanken aussenden und sie beseitigen. (Starker Beifall.) Das Arrangement der alten Mächte hat auch dieses Stadium erreicht. Es ist sehr schwach, aber dennoch sehr schlecht. Ihr sollt es ernstnehmen. Wenn ihr jetzt zurückblickt, wart ihr voll bei der Sache, als die bösartige Verfolgung auf Hochtouren lief. Egal, was der Meister sagte, was zu tun war, ihr versuchtet, es unbedingt gut zu machen. Habt ihr euren Einsatz von vor ein paar Jahren vergessen? Damals wart ihr geistig auch sehr stark und seid trotz des großen Druckes durchgekommen. Wisst ihr, wie groß der Druck war? Dagegen lasst ihr jetzt aber nach. Wenn ihr nicht fleißig vorankommt, können deine aufrichtigen Gedanken wirklich nicht stark werden. Jetzt geht es mit diesen schlechten Dingen immer mehr bergab, du hast aber trotzdem resigniert.

Also ich habe auch gesagt, dass der Teil von euch, der sich unter den Menschen befindet, schon in die Phase gekommen ist, in der die Fähigkeiten an der Oberfläche schwach sind (der Meister lacht). Es nähert sich die oberflächlichste Schicht der Menschen, deshalb zeigt sich die Kraft nicht mehr so stark wie früher. Aber wenn deine aufrichtigen Gedanken stark sind, können sie eine gleich starke Kraft in Bewegung setzen. Deshalb sollt ihr dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken noch mehr Beachtung schenken. Vorhin habe ich gesagt, dass alles Gesetzmäßigkeiten unterliegt, und dass alles geordnet ist, obwohl es ungeordnet zu sein scheint. Wenn du dich jetzt immer noch so viel einsetzen würdest wie früher, würde das Böse auf einmal komplett verschwinden. Die alten Mächte würden vielleicht auch nicht mehr mitmachen. Sie hatten das auch nicht so arrangiert.

Jünger: Wie kann das Erschaffen literarischer Werke wieder auf den orthodoxen Weg zurückkehren?

Meister: Darüber denke ich eigentlich gerade nach. Die Erschaffung der Shen Yun Programme ist bereits auf diesem Weg. Wir reden von der Wiederherstellung der traditionellen Kultur. Das ist zwar leicht gesagt, aber was ist die traditionelle Kultur? Wie kann man die traditionelle Kultur wiederherstellen? Was ist der Maßstab? Wie kann das konkret gemacht werden?

In der Anfangszeit der Republik China, als die Qing-Dynastie endete und die Republik China anfing, verwendete die damalige Literatur zur Hälfte umgangssprachliches Chinesisch und zur anderen Hälfte klassisches Chinesisch. Später nahm das umgangssprachliche Chinesisch zu, aber es gab noch klassische Faktoren. Noch später, als es nur noch umgangssprachliches Chinesisch gab, stellte man fest, dass die klassischen Inhalte nicht mehr vorhanden waren. Auch die Erklärung der chinesischen Wörter hat sich verändert. Heutzutage wird das zeitgenössische Chinesisch nur noch modern ausgelegt, aber nicht mehr in der ursprünglichen Bedeutung der Worte aus früherer Zeit. Deshalb ist das keine leichte Aufgabe. Wenn wir das komplett erreichen möchten, ist das für die modernen Menschen sehr schwer zu schaffen. Ich habe anderen scherzhaft gesagt, dass ich die Lösung habe.

Die schlechte von der häretischen Partei eingetrichterte Ideologie ist in den Gedanken der Chinesen in China bereits als ganz normal angenommen worden. Manche junge Leute sind von Geburt an unter solch einer Beeinflussung aufgewachsen. Für sie ist diese entfremdete und heimtückische Kultur ganz normal. Umgekehrt betrachten sie das normale Verhalten als lächerlich, oder verstehen es sogar überhaupt nicht. Wie kann man sie ändern? Nie haben sie die chinesische Geschichte und Kultur ernsthaft und systematisch gelernt. Sie haben die chinesische Geschichte nur oberflächlich und aus kritischer Betrachtungsweise gelernt. Die fünftausendjährige, glorreiche chinesische Zivilisationsgeschichte bewundern sogar die Gottheiten! Dann kam der Dämon der chinesischen kommunistischen Partei. Die Kultur wurde zerstört. Was da vorhanden war, wurde von der häretischen Partei verwüstet. Die Kampagne „Der Krieg gegen die Vier Alten" (Denkweise, Kultur, Gewohnheit, Sitte) war eine Katastrophe, die es in der Menschheit noch nie gegeben hatte! Noch heute wird den Schülern und Studenten eingetrichtert, dass das alte China sehr rückschrittlich gewesen sei. Die Kaiser, die Adligen, die Generäle, die Reichskanzler, die Akademiker und die anmutigen Schönheiten, nichts davon wäre gut gewesen. Einzig und allein die Partei sei das Beste. Wie bemitleidenswert ist diese ganze Generation in China.

Früher gab es sehr viele Dinge aus den alten Zeiten Chinas. Damals gab es allein in einem Bezirk mehrere Tempel, dazu noch unzählige Häuser von historischen Berühmtheiten, die Steinskulpturen an Straßen und Wegen, alte Stadtmauern und die unterschiedlichen Stile der Wohngebäude. Die Städte und Dörfer waren in der früheren Schlichtheit! Damals waren die zwischenmenschlichen Beziehungen und die menschliche Selbstdarstellung ganz anders als in der modernen Zeit. Die Kulturschätze, die Schriften, die Malerei und die alten Bücher, die aus den letzten fünftausend Jahren überliefert worden waren, sind alle verbrannt worden. Jetzt werden mit voller Kraft die Grabstätten ausgegraben und ausgeraubt. Dies nennt man verherrlichend „archäologische Forschung“. Grabplünderung ist das! Die Zerstörung der Vorfahren wird noch mehr verstärkt. Hat man einige Dinge geraubt, wird berichtet, „unter der Führung unserer Partei haben wir das und jenes entdeckt“. Wie viele der Kulturschätze der chinesischen Geschichte hat die häretische chinesische Partei ruiniert! Ist das nicht unter ihrer „Führung“ geschehen? Etwas wurde ausgegraben, aber man kann nicht herausfinden, von wem das stammt. Dennoch sagen sie, das geschehe unter ihrer „Führung“.

Wenn wir über diese Dinge reden, tut es langsam. Ihr könnt euer Bestes tun. Ihr könnt die heute noch existierende traditionelle Kultur als Referenz nehmen.

Jünger: Mehrere Millionen Dafa-Jünger haben ihr Leben verloren. Aber auf der Minghui-Website wurden bis jetzt nur ein paar tausend Namen veröffentlicht. Wie können wir Beweise für die Verfolgung an den Millionen von Dafa-Jüngern finden?

Meister: Sehr viele Dafa-Jünger wurden zu Tode verfolgt. Wenn Medien darüber berichten, müssen sie die tatsächlichen Beweise vorlegen. Sie müssen herausfinden, wer das ist, und seine Daten in der Hand haben. Dann sind sie überzeugend. Deshalb als Medium, also auf der Minghui Website kann man das nur so machen. Es gibt manche, deren Personalien nicht gefunden werden können, dann kann man sie nicht als offizielle Daten nehmen.

Wie kann man das finden? Jetzt haben wir keine Zeit, uns dafür solche Mühe zu geben. Die Gottheiten kümmern sich darum. Dafa-Jünger können die Vollendung erreichen, egal, ob sie früher oder später gehen. Wie auch immer, wer in dieser Verfolgung etwas getan hat, der muss Verantwortung dafür übernehmen, einschließlich aller Beteiligten. Die Menschheit muss für ihre Handlungen den Preis zahlen.

Jünger: Die alltäglichen Menschen können nicht verstehen, „wer“ mit der häretischen Partei abrechnen wird. Sie glauben nicht, dass die Gottheiten das tun.

Meister: Du kannst nur allgemein über die Himmelsgesetze, die Gottheiten und die Buddhas sprechen. Du kannst es vom Prinzip her erklären, dass die häretische KPCh die guten Menschen verfolgt, nicht wahr? Sie zerstört und verheimlicht die chinesische Geschichte. Man weiß nichts davon, oder? In jeder Kampagne wurden die chinesischen Eliten verfolgt. Man weiß nichts davon, oder? Die Wahrheit über die Verfolgung von Falun Gong. Man weiß nichts davon, oder? Was ist die häretische KPCh, weiß man nicht, oder? Wir sagen den Menschen, wie häretisch dieser bösartige Dämon ist. Die Menschen werden das verstehen.

In Bezug darauf, dass die Gottheiten sich darum kümmern, falls du die wahren Umstände zu hoch erklärst und sagst, dass die Gottheiten dies tun und sich darum kümmern, dann kann nicht jeder das verstehen. Ich denke, wenn du zu hoch erklärst, kann er es nicht aufnehmen. Das ist genauso, als würdest du ihm sagen: ,Du brauchst nicht auf die wahren Umstände zu hören, die ich erkläre. Ich rede dummes Zeug' . Natürlich gibt es Chinesen, die an die Gottheiten glauben. Wenn du es ihm einmal allgemein erklärst, wird er es vom Grundsatz her erkennen.

Jünger: Ich bin ein Englisch sprechender Lernender. Zurzeit bin ich Mitarbeiter im Vertrieb der chinesischsprachigen „Epoch Times“. Ich möchte fragen, was wichtiger ist, die „Epoch Times“ vor Ort zu unterstützen oder nach New York zu gehen, um die englischsprachige „Epoch Times“  zu unterstützen.

Meister: Diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Jeder muss seinen Weg selbst gehen. Wie du es für machbar hältst, so tust du es. Was die Medien angeht, halten sie die konkreten Dinge unter ihrer eigenen Kontrolle. Wenn sie es nicht gut machen, werde ich mit ihnen sprechen. Wie sie es konkret tun, ist ihre eigene Sache.

Jünger: Ich habe eine Frage. Im 5. Kapitel des „Zhuan Falun“ steht: „Bei uns jedoch ist es direkt auf das Menschenherz gerichtet und wir kultivieren uns nach den höchsten kosmischen Eigenschaften, nach der Form des Kosmos.“ Ich verstehe nicht, was mit „Form des Kosmos“ hier gemeint ist. Ich danke dem Meister.

Meister: „Form”? Ist damit nicht die Bewegungsform der Kosmen, Sternenstraßen und Teilchen gemeint? Und zwar nach den Eigenschaften „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht”. Das sind auch Maßstäbe des Kosmos. Bist du ein neuer Lernender oder einer, der während der Verfolgung heruntergefallen und nun wieder zurückgekehrt ist? Wenn du zurückgekehrt bist, wirst du diese Frage stellen. Diejenigen, die in den letzten Jahren mit dem Entwicklungsprozess nicht Schritt gehalten haben, ganz heruntergefallen sind und dann wieder zurückgekommen sind – sie sind den neuen Lernenden gleich. Aber ihre Fragen klingen sehr komisch und sind anders als die von neuen Lernenden.

Lerne das Fa. Alles ist darin enthalten. Diejenigen, die hier anwesend sind, sind sich durch das Lernen des Fa klar darüber geworden. (Starker Beifall.)

Jünger: Letztes Jahr lief der Ticketverkauf des Konzertes für das Shen Yun-Orchester in New York nicht so gut, wie wir es uns vorgestellt haben. Wie sollen wir es besser tun?

Meister: Das ist ähnlich wie beim Shen Yun-Ensemble. Nach einer gewissen Zeit haben viele Menschen es kennengelernt. Shen Yun ist sogar schon sehr bekannt. Zumindest hat man das in den USA erreicht. Man hört: „Shen Yun kommt“, dann ist die Sache ganz einfach. Denn der Markt ist schon erschlossen, zumindest darin liegt keine Schwierigkeit mehr. „Wie soll ich Geld besorgen, um Tickets zu kaufen? Wie soll ich das Fahrproblem wegen der weiten Entfernung lösen? Und wie soll ich es zeitlich arrangieren?“ – über solche Fragen wird man sich dann Gedanken machen.

Beim Shen Yun-Orchester geht es nur um die Musik. Im Bereich der Musik erleben alle gerade eine Rezession. Das Shen Yun-Orchester ist nicht so bekannt wie das Shen Yun-Ensemble. Deshalb schauen viele Menschen erst einmal zu und warten ab. Sie wissen nicht, wie gut das Orchester spielt. Beim Shen Yun-Ensemble weiß man zumindest, dass die Aufführung wundervoll ist. Man weiß aber nicht, wie es mit dem Shen Yun-Orchester ist. Deshalb ist das ein Problem in der Anfangszeit. Aber immerhin ist es das Orchester des Shen Yun-Ensembles. Am selben Tag, an dem das Shen Yun-Orchester in New York auftrat, spielte auch das philharmonische Orchester. Sie waren im Lincoln Center und das Shen Yun-Orchester in der Carnegie Hall. Ich habe gehört, dass manche Zuschauer bei beiden Veranstaltungen gewesen waren. Es hieß, dass es bei ihnen dort nicht so viele Menschen gab wie bei uns. Diejenigen, die bei beiden Veranstaltungen gewesen waren, sagten, dass die Musik des Shen Yun-Orchesters sehr gut sei und auch eine sehr starke Energie habe (Beifall), und dass der Inhalt der Aufführung ziemlich vielfältig und neuartig sei. Das sind also die Feedbacks der Zuschauer.

Jünger: Ich bin ein Jünger, der an einer Sehenswürdigkeit in Neuseeland die wahren Umstände erklärt. Neulich tauchten viele Störungen an der Sehenswürdigkeit auf. Ein Reiseleiter hatte uns fotografiert und mit Video aufgenommen, sodass wir nicht neben dem Reisebus die wahren Umstände erklären und die Menschen zum Austritt bewegen konnten.

Meister: Dann erklärt dem Reiseleiter die wahren Umstände ganz genau. In Wirklichkeit kam so etwas in den letzten Jahren auch an anderen Orten vor. Die Jünger dort haben auch so etwas durchgemacht. Damals hinderten manche Reiseleiter die Menschen daran, über die wahren Umstände zu erfahren. Jetzt führen manche Reiseleiter ihre Gruppe zu uns, um sich nach den wahren Umständen zu erkundigen. Allerdings sind nicht alle so. Ihr seid als Dafa-Jünger dabei, die wahren Umstände zu erklären und Menschen zu erretten. Die Reiseleiter sind auch Menschen, ihnen soll man auch die wahren Umstände erklären. Vielleicht sind sie noch in andere Probleme verwickelt. Auf alle Fälle sollt ihr selbst abwägen. Es ist nicht so einfach, die wahren Umstände zu erklären. Dabei geht es ja um die Kultivierung und das Errichten der mächtigen Tugend. Die alten Mächte sehen, dass ihr an einem Tag so viele Menschen dazu bewegen könnt, eine Austrittserklärung abzugeben, so denken sie: Das ist viel zu leicht, wir machen ihnen ein paar Probleme. (Der Meister lacht.) Eben, auf diese Weise seid ihr auf eurem Weg durchgekommen.

Jünger: Bei der Kultivierung können die italienischen Lernenden als ein Ganzes mit der Entwicklung der Fa-Berichtigung nicht Schritt halten. Wie kann man das durchbrechen?

Meister: In der Region mit vielen neuen Lernenden muss man streng mit dem Fa-Lernen umgehen. Lasst sie das Fa mehr lernen und mehr an kollektiven Aktivitäten teilnehmen, während sie sich kultivieren. Nehmt sie öfters mit, sodass sie Schritt halten können. Allmählich verstehen sie es. Sie wissen nicht, wie wichtig es ist, fleißig voranzukommen. Je mehr du nachlässt, desto lockerer gehen sie mit sich selbst um. Es kann sogar sein, dass sie nicht in die Tür der Kultivierung eintreten können. Ihr sollt sie unbedingt mehr anleiten.

Jünger: Ich möchte bitte fragen, ob wir noch genügend Zeit haben, um die Hälfte der Chinesen zu erretten. Wenn die KPCh schon vor dem Eintreffen der Fa-Berichtigung aufgelöst worden ist, haben diejenigen, die keinen Parteiaustritt erklärt haben, noch eine Chance?

Meister: Natürlich haben sie keine Chance mehr. Deshalb sage ich, dass die Zeit begrenzt ist. Die alten Mächte wollen gar nicht, dass ihr so viele Menschen errettet. Ich leiste ihnen Widerstand, ansonsten hätten sie wohl letztes Jahr schon alles beendet. Aber was wäre zu tun, wenn nur wenige Menschen übrig bleiben würden? Die Welt wäre leer. Die Menschheit soll doch dem Dafa eine glorreiche Epoche erschaffen. Wie könnte das ohne Menschen gehen?

Jünger: Am 13. Mai dieses Jahres, dem Falun-Dafa-Tag, haben manche Dafa-Jünger in der Stadt Jinan auf dem Platz in der Stadtmitte Übungen gemacht, um anderen das Fa vorzustellen. Viele von ihnen wurden von Zivilpolizisten abgeführt. Der Jünger macht sich viele Sorgen um sie. Das Wichtigste für uns momentan ist, die drei Dinge gut zu machen, um die Menschen herauszuholen und zu erretten. Wenn alle auf einem Platz Übungen machen und festgenommen würden, wie könnten sie noch alle Lebewesen erretten?

Meister: Das war ein bisschen übereifrig. Wenn man in China ganz öffentlich so viele Lernende organisiert, um die wahren Umstände zu erklären, bringt es sie in Gefahr. Man sollte doch auf die Sicherheit achten. In manchen Regionen ist es wirklich lockerer geworden. Ich habe gehört, dass sie draußen die Übungen öffentlich gemacht hat und dass die Polizei so getan hat, als ob sie nichts gesehen hätte. Manche Polizisten standen auch noch für sie Wache. An verschiedenen Orten gibt es unterschiedliche Situationen. Das ist keine neue Haltung der häretischen KPCh. Die Maschinerie der Verfolgung von Falun Gong läuft immer noch. Der Grund, dass es in manchen Regionen lockerer geworden ist, liegt darin, dass man dort die wahren Umstände gut erklärt hat, sodass sich die Menschen dort verändert haben. Man muss Vorbedingungen haben, wenn man das öffentlich macht. Ohne Vorbedingungen soll man das nicht öffentlich tun. Ansonsten wird das den Lernenden Umstände und unnötige Verfolgung bringen.

Jünger: Die negativen Gedanken gegenüber Mitkultivierenden sind „graue Berge“, das steht in einem Erfahrungsbericht auf der Minghui-Website. Ich kann die anderen Räume nicht sehen. Aber wenn ich in Konflikten mit Mitkultivierenden bin, fühle ich mich sehr unter Druck gesetzt und von schlechten Substanzen umgeben. Ich finde, dass die schlechten Gedanken anderer mir gegenüber Substanzen im Außen sind und mich nicht verletzen können. Solange ich mich dem Dafa entsprechend berichtige, kann ich aus diesem Nebel herauskommen. Allerdings weiß ich auch, dass ich es auf dem Weg schwer habe.

Meister: Was manche konkrete Situationen angeht, ist es für jeden Einzelnen unterschiedlich. Die Situation, die man sieht, ist eine Art Erinnerung als Hinweis für die Kultivierenden. Sie ist nicht unbedingt die wahre Situation. Du hast gesagt, dass die Gedanken wie Berge sind. Sie sind an sich keine Dämonen, aber sie sind negative Dinge. Wenn ein Dafa-Jünger sie durchbrechen will, muss er sich viel Mühe geben, erst dann kann er durchkommen. Seid ihr in diesen Jahren nicht etwa auf diese Weise durchgekommen? Helft euch gegenseitig, kooperiert mit anderen, zeigt mehr Verständnis und achtet mehr auf die Stärke der anderen, es sollte kein Problem sein.

Jünger: Ich bin ein Schüler in der 11ten Klasse. Ich möchte zum Shen Yun-Ensemble gehen. Neulich habe ich mit einem Musikinstrument angefangen. Reicht die Zeit noch? Ich kann das Lernen in der Schule und das Tun der drei Dinge nicht in Balance halten. Ich finde immer, dass die Zeit nicht ausreicht.

Meister: Das stimmt. Du möchtest ein Musikinstrument lernen und musst auch noch in der Schule lernen. Wirklich sehr beschäftigt. Also, als das Shen Yun-Ensemble erst gegründet wurde, hat man einfach die Kinder mancher Dafa-Jünger aufgenommen, das galt auch für die Schulkinder im Orchester. Das Niveau von damals (der Meister lacht) ist von dem heutigen wirklich sehr, sehr weit entfernt. Nun stellt das Shen Yun-Ensemble sehr hohe Anforderungen an die Bewerber. Vielleicht habt ihr alle schon gesehen, dass die Bewerber aus der Gesellschaft [der alltäglichen Menschen] kommen. Die Kultivierung muss an erster Stelle stehen. Es müssen Menschen sein, die sich kultivieren wollen. Zweitens, diejenigen, die keinen Mastertitel in der Tasche haben oder das Niveau des Mastertitels nicht erreichen, werden nicht aufgenommen. Die Zuschauer sagten, dass der Effekt des Orchesters des Shen Yun-Ensembles sehr gut ist. Natürlich sehr gut. Sie sind alle Profis. Die Schüler, also die kleinen Dafa-Jünger, hatten damals einfach keinen Lehrer, deshalb konnten sie ihre Fähigkeiten nicht verbessern. Allerdings wollten sie das sehr. Als diese Profispieler kamen und anfingen, die Schüler zu lehren, machten sie sehr schnelle Fortschritte. Viele Schüler haben nun schon die Erwachsenen übertroffen. Momentan ist es völlig anders geworden.

Jünger: Einige Praktizierende sagen, dass es keine Rolle spielen würde, ob die Gedanken des ersten Verantwortlichen eines Dafa-Vereins richtig sind oder nicht. Selbst wenn sie die Errettung der Menschen und die ganzheitliche Erhöhung negativ beeinflussen würden, sollten wir sie nicht infrage stellen, sondern ihren Worten entsprechend handeln.

Meister: So schlimm ist es nicht, oder? Wenn wirklich ein Problem vorhanden ist, kann man beim Verantwortlichen des Hauptvereins nachfragen. In Wirklichkeit ist ein Verantwortlicher auch ein Kultivierender. Er sorgt nur bei den Gruppenaktivitäten dafür, dass ihr an den Aktivitäten der Dafa-Jünger teilnehmen könnt. Aber bei manchen Angelegenheiten kann es passieren, dass seine Überlegungen nicht alles umfassen. Ich denke, was die Mängel betrifft: Wenn man als ein Kultivierender die Mängel von sich ergänzt, so ist es das, was ein Dafa-Jünger machen soll. Wenn man sehr beschäftigt ist, muss man an manchen Dingen nicht teilnehmen. Geh hin, wenn du Zeit hast. Ganz gleich, um welche Veranstaltung es sich handelt, ich denke, sie ist sicherlich nützlich gegen die Verfolgung und für die Errettung der Menschen. Deshalb hat man sie organisiert. Ansonsten würde der Verantwortliche es nicht tun. 

Jedoch gibt es oftmals, wenn solche Angelegenheiten organisiert werden, immer wieder welche, die dieses und jenes nicht gut finden, sie stören hier und da, behindern sogar die Durchführung. Wenn du etwas mangelhaft findest, dann mache es selbst besser, geh hin und mache es. Woran die Verantwortlichen nicht gedacht haben, das machst du dann mehr und besser. Ist das nicht schon in Ordnung? Bei der Kultivierung schauen die Gottheiten auf das Menschenherz und nicht darauf, ob die Organisation der Aktivität an sich vollständig ist und auch alle Aspekte umfasst. Darauf schauen die Gottheiten nicht. Je unvollständiger, desto mehr freuen sie sich. Sie wollen sehen, wer von euch die Unvollkommenheit sieht und es gut macht, beziehungsweise wer die Mängel jener Angelegenheit ergänzen kann. Denn ganz gleich was für eine Sache du machst, es gehört zu deiner Kultivierung. Wohin man schaut, ist auf deine Kultivierung! Es soll nicht so sein, dass das Fa nur gelernt, aber nicht angewandt wird. Ob du dich von dir aus kultivierst oder dich passiv mitziehen lässt, betrifft die Frage, ob du dich kultivierst oder nicht.

Jünger: Bei den Touristenmagneten in Hongkong fehlt es an Manpower. In Taiwan gibt es Mitpraktizierende, die andere Praktizierende von sich aus gelegentlich dafür organisieren, in verschiedene Städte und Orte zu gehen, um dort die Praktizierenden zu ermutigen, nach Hongkong zu fahren und bei den Touristenmagneten die wahren Umstände zu erklären. Manche Praktizierende behaupten, das sei Fa sabotieren.

Meister: Die wahren Umstände zu erklären, ist nicht Fa sabotieren. Auf die Menschen gerichtet die wahren Umstände zu erklären, ist schon wichtig. Das Ziel des Austausches ist die Erhöhung und Errettung von Menschen. Das ist keine unvernünftige Handlungsweise. Die Errettung von Menschen ist schon wichtig. Wenn es ein Problem in der Handlungsweise gäbe oder der Ausgangspunkt problematisch wäre, würde das sicherlich Hindernisse mit sich bringen. 

Jünger: Bei uns gibt es Praktizierende, die anonyme E-Mails unter den Praktizierenden versenden, um Artikel zu veröffentlichen. Der Dafa-Verein schlägt vor, die echten Namen zu verwenden, aber manche Praktizierende bestehen darauf, dass das kein Problem sei. 

Meister: Wenn es außerhalb Chinas ist, ist es besser, den echten Namen zu verwenden. Falls es Fragen gäbe, würdest du den anderen erleichtern, sich mit dir auszutauschen. Wenn du einen falschen Namen nimmst, weiß keiner, wer du bist. Wenn es Fragen gäbe, könnten sie sich nicht mit dir austauschen.

Vielleicht hast du schon längst über diese Frage nachgedacht - ich haue einfach auf den Putz und du kannst mich sowieso nicht finden. Stimmt das? Aber schauen die Gottheiten nicht zu, was du dir für Gedanken machst? Du sagst, du kultivierst dich, was ist Kultivierung? Ist es Kultivierung, anderen etwas zur Schau zu stellen? Das ist falsche Kultivierung! Wie sich deine Gedanken bewegt haben, das ist die Wahrheit. Wer kann deine Gedanken lesen? Könnt ihr Mitkultivierende untereinander die Gedankenaktivitäten lesen? Er kann nur das äußere Verhalten sehen, das unter der Führung deiner Gedanken entstanden ist. Aber was dein eigentliches Ziel ist, kann er noch nicht sehen. Wer kann es sehen? Die Gottheiten! Der Fashen des Meisters! Unzählige Lebewesen im Kosmos können es auch sehen!

Bis auf die Menschen, die es nicht sehen können, ist das, was du machst, absolut öffentlich und bekannt! Weißt du, dass das, was du tust, noch öffentlicher ist als ein Film, der von Zuschauern im Kino gesehen wird?! Wie sich deine Gedanken bewegen, davon weiß der ganze Kosmos. Die Lebewesen im ganzen Kosmos schauen zu. Sag doch mal selbst, ob die vielen Gottheiten bei solch einer großen Angelegenheit sorgenfrei bleiben können! Einschließlich der alten Mächte, werden sie nicht zwangsläufig zuschauen?! Das betrifft die Frage, ob jedes  einzelne Lebewesen im Kosmos verbleiben darf. Werden sie nicht zwangsläufig darauf achten? Wie viele Lebewesen schauen auf euch!

Jünger: Die Werbeanzeigen der Kunden haben keinen guten Effekt. Welche Ursache hat das? Ist die Kraft der Erklärung der wahren Umstände nicht stark genug? Sind wir nicht professionell genug oder stört die alte Macht?

Meister: Die Wirkung der Werbung hängt auch sehr stark mit den Anzeigenkunden selbst und auch mit der jetzigen wirtschaftlichen Lage zusammen. Du sagst, ich habe eine Werbung geschaltet, und es sollen mehr Kunden werden. Das wird nicht unbedingt der Fall sein. Werbung ist eben Werbung.  

Jünger: Es gibt Lernende, die unter den Mitkultivierenden Waren in Form von Direktvertrieb und des Network-Marketings vertreiben. Sie hören nicht auf die anderen, die ihnen mit guter Absicht davon abraten.

Meister: Wer Dinge unter den Praktizierenden verbreitet, die mit der Fa-Berichtigung nichts zu tun haben, der ist dabei, die Dafa-Jünger zu stören und die Form der Fa-Berichtigung zu sabotieren! Seine Sünden sind noch größer als die der Dämonen. Nach den Worten der alten Mächte hat er noch bösartiger als die Damönen gehandelt. Er ist dabei, das Fa tatsächlich zu sabotieren. Früher habe ich erklärt, wer die Kultivierungsform der Dafa-Jünger überhaupt sabotieren kann. Haben äußere Faktoren wie diese Verfolgung sie sabotieren können? Sie haben nur die Dafa-Jünger zur Reife gestählt. Der Sand ist gewaschen worden. Wer kann diese Kultivierungsgruppe wirklich zerstören oder das Dafa sabotieren? Niemand. Dies hat sich in der Praxis erwiesen. Ich habe schon erklärt, dass das so ist. Diejenigen, die gestört worden sind, sind die mit Eigensinn. Keiner kann das Fa sabotieren. Nur ein interner Mensch kann eine schlechte Wirkung haben. Wer auch immer das macht, er ist auf keinen Fall ein Dafa-Jünger. Du brauchst ihn nicht als einen Dafa-Jünger zu betrachten, egal, wie lange er sich schon kultiviert hat.

Jünger: Sollen wir als Fernsehsender noch mehr Unterhaltungsprogramme gestalten, um die Menschen anzuziehen? Die Medien der alltäglichen Menschen produzieren Dinge, die die Emotionen der Menschen sehr bewegen und daher können sie die heutigen alltäglichen Menschen als Zuschauer gewinnen.

Meister: Es gibt alle möglichen Medien und alle möglichen Kunstformen. Kümmert euch nicht darum. Menschen mit niedrigen moralischen Eigenschaften mögen eben Dinge dritter Klasse. Aber Menschen der mittleren und hohen Schichten mögen keine drittklassigen Dinge. Durch die Beschäftigung mit Shen Yun habt ihr gesehen, dass sich die Menschen der mittleren und hohen Sozialschichten nur Ballett anschauen und sich Sinfonieorchester anhören, egal, wie populär die moderne Musik und der moderne Tanz auch sind. Wir konzentrieren uns auf diese Menschengruppe. Wenn du als Medium zu einem Hauptmedium mit hohem Prestige werden möchtest, aber mit den drittklassigen Dingen anfängst, kannst du nie bekannt werden. Wenn diese Dinge in den mittleren und hohen Sozialschichten auftauchen, werden sie deine Medien als etwas Drittklassiges ansehen. Obwohl ihr Medien chinesischer Sprache seid, müsst ihr ein hohes Niveau haben.

Eure Medien zeigen einige Stärken. Nun wisst ihr schon, dass die ganze Welt bereits auf die Berichte der Epoch Times und von New Tang Dynastie TV aufmerksam geworden ist. Derzeit traut nur ihr euch, klar über die wahren Geschehnisse zu berichten. Eure Nachrichten, einschließlich vieler anderer Dinge, sind sehr gewichtig und auch sehr anziehend. Ihr sollt sie noch inhaltsreicher gestalten.

Die Kunstform, die künstlerischen Aktivitäten, die gezeigt werden, und auch die Inhalte der Programme sollen eine gute Qualität haben, sodass man auf den ersten Blick schon weiß, dass dies glaubwürdige Medien mit einer hervorragenden Qualität sind. Dann haben die Medien auch ein höheres Ansehen.

Jünger: In Hongkong ist momentan eine Art Audio-Karte verbreitet worden, die von Lernenden in China gemacht wurde. Darin sind die Fa-Erklärungen des Meisters aus der Anfangszeit enthalten, einschließlich denen der Seminare in Jinan und Dalian. Unter den Übungsmusikstücken sind auch einige dabei, die nicht auf der Minghui-Website veröffentlicht worden sind. Darin gibt es auch noch Artikel von der Minghui-Website zum Erfahrungsaustausch und über die Erklärung der wahren Umstände. Eine solche Karte kostet 70 Yuan. Ich habe gehört, dass der Falun Dafa-Verein den Lernenden den Weiterverkauf untergesagt hat. Aber manche tun das immer noch. Nun ist diese Karte schon in den USA gelandet. Ich möchte fragen, ob man sie weiterverbreiten darf.

Meister: Die Störungen für die Kultivierung der Dafa-Jünger zeigen sich auf verschiedene Weise. In der chaotischsten Situation und während der schlimmen Zeit der Verfolgung taucht alles Mögliche auf. Etwas scheint eine positive Wirkung zu haben, ist aber in Wirklichkeit eine Störung. Eine Karte kostet 70 Yuan. Wo ist das Geld hingekommen? Wer ist dabei, das zu machen? Die Dafa-Jünger haben anderen viele Dinge unentgeltlich bereitgestellt. Außer denjenigen, die offiziell einen Buchladen besitzen, kassiert man im Grunde genommen kein Geld ein. Das alles findet man auch online. Was für einen Ausgangspunkt hat man denn? Auch wenn man anderen eine günstige Bedingung für das Lernen des Fa ermöglichen möchte, muss man es mit dem Falun Dafa-Verein und dem Lernenden absprechen, der für die Veröffentlichung und das Publizieren zuständig ist.

Jünger: In Singapur braucht man eine Genehmigung der Polizei, um öffentlich Plakate für die Erklärung der wahren Umstände aufzustellen. Aber eine solche Genehmigung haben wir nie bekommen. Es gibt Lernende, die mehr als zehn Jahre lang durchgehalten und die wahren Umstände erklärt haben. Sie wurden deshalb mehrere Male wegen absurder Gründe von der Polizei vor Gericht gestellt. Es gibt dazu heftige Diskussionen unter den Lernenden.

Meister: Hier erklärt der Meister das Fa auch in der Öffentlichkeit, deshalb möchte ich nicht öffentlich darüber sprechen. Die Erklärung der wahren Umstände muss gemacht werden. Wie man das macht, dabei können die Lernenden der jeweiligen Orte je nach Situation einmal schauen. Was das Verhalten gegenüber den Dafa-Jüngern betrifft, hat sich Singapur in den letzten Jahren zu sehr der häretischen KPCh angenähert. Bezüglich der Verfolgung von Falun Gong ist Singapur fast eine Provinz von China geworden.

Jünger: Es gibt das Problem, dass jugendliche Dafa-Jünger Computerspiele spielen.

Meister: Diese Computerspiele haben den Menschen zu sehr geschadet. Sie richten sich nicht nur gegen die Kinder der Dafa-Jünger. Sie sind sehr verlockend und üben eine zerstörerische Wirkung auf die alltäglichen Menschen aus. Sie lassen dich nicht gut arbeiten, nicht gut schlafen und nicht gut erholen. Sie behindern deine zwischenmenschlichen Gefühle und lassen dich deine Familie ignorieren. Als Schüler oder Student lässt du dein Lernen schleifen. Sie locken dich an und ziehen dich zu sich hin. Es zerstört auch die Menschheit. Die Hersteller der Computerspiele bringen ununterbrochen Neuerungen heraus, um sie zu verbreiten. Sie setzen alles daran, um das zu tun und sie zu verbreiten. Was tun, wenn ein Mensch solche großen Sünden begangen hat? Das bedeutet doch, die Menschheit zu verderben.

Jünger: Wie soll man das Problem der wechselseitigen Verschuldung der Unternehmen von Dafa-Jüngern lösen?

Meister: Wie lösen? Man muss es bezahlen. Du meinst, dass du Zeitungen drucken lässt und nicht dafür bezahlst. Wie soll es dann mit der Druckerei gehen? Bei dir handelt es sich um ein Dafa-Projekt, bei den anderen doch auch. Was tun? Wenn es mit dem Management nicht gut gelaufen ist, hast du es nicht gut gemacht. Dann sollst du dich anstrengen. Wenn Dafa-Jünger Schulden untereinander haben, müssen sie es zurückzahlen. Ihr seid alle Dafa-Jünger, dass das Deinige eben auch das Meinige ist, wo gibt es so etwas? (Alle lachen.) Wie kann das denn gehen? Als ein unabhängiges Lebewesen, du bist du und er ist er. Er kann dich bei der Kultivierung nicht ersetzen und du ihn auch nicht, einschließlich der Eltern, Brüder, Ehepartner, Kinder, niemand kann einen anderen ersetzen.

Jünger: Die Arbeitsumgebung bei den Medien ist sehr kompliziert. Auch die Mitpraktizierenden in meiner Umgebung haben diesen Eindruck. Manchmal gibt es noch mehr Intrigen und hinterhältiges Ränkeschmieden als bei den alltäglichen Menschen.

Meister: Man vertraut sich gegenseitig nicht und keiner sagt die Wahrheit. Man kann gegenseitig nichts annehmen und keiner schaut nach innen. Dann ist es natürlich kompliziert. Sag einmal, was für Medien sind das? Sag einmal, was tut euer Haufen da gerade? Kultivierung? So ein starker Eigensinn! Ob es der Fernsehsender, Epoch Times oder andere Medien sind, von nun an ändert euren Zustand. Das entspricht nicht dem von Kultivierenden! Ich habe es schon früher gesagt, bis wann wollt ihr noch warten? Bis wann wollt ihr noch warten?! Es gibt keine Zeit mehr. (Starker Beifall.)

Dafa-Jünger, jeder zählt, ihr seid Könige gewesen. Ihr habt eine sehr große Portion Glück mit in die Menschenwelt gebracht. Ihr habt alles aufgegeben und wolltet dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen. Ihr seid gegenwärtig nicht mit dem Herzen dabei. Wenn du wirklich den Wunsch hättest, Geld auszugeben, hoher Beamter zu sein oder dass dein Wort wirklich zählt, dann würdest du in der menschlichen Gesellschaft wirklich zur Elite gehören. Du könntest das wirklich schaffen. Aber ihr habt das alles aufgegeben. Ihr seid schon bis dahin gekommen, warum könnt ihr das Wenige nicht aufgeben?! Alles kann aufgegeben werden, ein Kultivierender ist offen und aufrichtig. Von jetzt an blickt ihr euch gegenseitig an. Derjenige, der seinen Zustand geändert hat, hat auf den Meister gehört. Derjenige, der ihn nicht geändert hat, hat nicht auf den Meister gehört! (Starker Beifall.)

Der Meister hat diese Anforderungen gestellt. Wenn ihr in die Realität der Gesellschaft zurückkehrt, schaut ihr euch wieder gegenseitig missgünstig an. Zurück in dieser Realität wird man durch tatsächliche Vorteile und seine Eigensinne angetrieben. Dann seid ihr wieder nicht mehr in der jetzigen Haltung! Ihr müsst wissen, dass ihr Kultivierende seid. Was für eine große Verantwortung habt ihr! Das werdet ihr in der Zukunft wissen. Von dem Moment an bleibt nur noch Reue!

Jünger: Die alltäglichen Menschen legen Wert darauf, negative Worte zu vermeiden. In letzter Zeit ist es unter den Kultivierenden Mode geworden, nur Positives, nichts Negatives zu sagen. Es wurde gesagt, dass Shen Yun es so macht. Aber wenn wir uns auf diese Weise austauschen, bleiben viele Probleme ungelöst.

Meister: Was die alltäglichen Menschen gerne hören möchten, das sagen wir ihnen. Wie auch immer, wir möchten sie erretten. Du kannst sie eben nicht als Kultivierende betrachten und ihre Eigensinne beseitigen. Wenn du jetzt ihre Eigensinne beseitigen würdest, würden sie dann nicht weglaufen? (Alle lachen.) Für ihre Errettung sollten wir das sagen, was sie verstehen können. Das muss so sein. Die Errettung der Menschen ist schwer. Aber solltet ihr als Kultivierende nicht das Gleiche tun? Wer Kritik nicht gerne hört, ist kein Kultivierender. Nicht barmherzig zu sprechen, ist gleichfalls nicht das Verhalten eines Kultivierenden.

Jünger: Dafa-Jünger aus mehr als 50 Ländern und Regionen im Ausland und aus mehr als 80 chinesischen Städten und Provinzen grüßen den Meister.

Meister: Ich danke euch. (Beifall.) Weil ich ihnen gesagt habe, von euren Grußzetteln keinen hierher zu bringen, haben sie es auf einen einzigen Zettel zusammengeschrieben. (Alle lachen.) Oh, hier wurde eine große Menge aufgeschrieben. Ich lese sie nicht mehr vor.

Jünger: Ich wohne in einem kleinen Städtchen in Vietnam. In letzter Zeit gab es das Gerücht, dass Falun Gong eine Spendenkampagne gestartet hätte. Der Zweck der Spende wäre der Bau eines Tempels in den USA und die Unterstützung von NTDTV. Vor Kurzem fuhr meine jüngere Schwester zum Familienbesuch nach Süd-Kalifornien in die USA. Dort traf sie ortsansässige Lernende, die sich als die Verantwortlichen für die Spenden ausgaben. Meine jüngere Schwester hatte gespendet. Sollen die vietnamesischen Lernenden auch dazu beitragen?

Meister: So etwas gibt es nicht. So etwas gibt es nicht. Manche Lernende haben vielleicht dieses Herz. Mache das bloß nicht. Mache das bloß nicht! Wenn es nötig wäre, hätte ich es gemacht. Ich weiß, wenn ich den Satz sagen würde: „Alle geben dem Meister etwas Geld, wir bauen einen Tempel“, würdet ihr alle das Geld geben. Wie toll, wenn ich das tun würde. Wozu lasse ich es dich denn tun? (Heftiger Beifall.) Tu es nicht. Tu auf keinen Fall so etwas!

Unsere Dafa-Jünger, die eigene Geschäfte haben oder die sich in einer sehr, sehr guten finanziellen Lage befinden, spendieren etwas Geld. Das Geld kann wirklich einige Probleme lösen. In anderen Fällen nehmen wir nichts an. Ich weiß, dass die Dafa-Jünger bei der Erklärung der wahren Umstände in diesen Jahren alles mit eigenem Geld finanziert haben. Diese Belastung ist schon sehr groß. Wisst ihr, warum die Feitian Schule keine Schulgebühren nimmt? Warum werden sie vom Berg unterstützt, wenn sie dort sind? Ich möchte die Belastung der Dafa-Jünger reduzieren. (Beifall.) Wenn die Kinder auf dem Berg manchmal keinen guten Zustand zeigen, dann weiß ich, dass ihre Eltern sich zu Hause nicht gut kultiviert haben. (Beifall.)

Jünger: Ich habe erkannt, dass die Dafa-Jünger Leben um Leben in der Reinkarnation wiedergeboren wurden, aber nicht in der Sechs-Wege-Reinkarnation. Mit Ausnahme von Dafa-Jüngern sind die Lebewesen früher immer in der Sechs-Wege-Reinkarnation wiedergeboren worden. Ist es richtig, das so zu verstehen? Also manche Religionsanhänger glauben nicht an die Sechs-Wege-Reinkarnation. Aber sie glauben, dass die Seele nach dem Tod nochmals bei den Menschen wiedergeboren wird. Wie kann man die wahren Umstände erklären und die Religionsanhänger so führen, dass sie das Fa erhalten können.

Meister: Um die Menschen das Fa erhalten zu lassen, dürft ihr trotzdem nicht lügen. Die Menschen sind in der Sechs-Wege-Reinkarnation wiedergeboren worden. Bei den früheren Menschen war es immer so. Grundsätzlich ist es bei allen Lebewesen so, einschließlich der Dafa-Jünger. Nur sind sie öfters als Mensch oder als himmlischer Mensch wiedergeboren worden.

Jünger: Ich komme aus Japan und arbeite für Medien. Es ist ziemlich schwierig, die Website zu unterhalten. Bis jetzt wird sie immer noch von dem Geld der Lernenden unterhalten.

Meister: Die Medien dürfen die Lernenden das nicht dauerhaft so machen lassen. Wenn ihr nicht im Marketingbereich arbeitet und komplett von den Lernenden unterstützt werdet, ist das wie bei einem Flyer und kein Medien-Unternehmen. Langfristig wird es Probleme geben. Die Lernenden müssen dann auch selbst arbeiten gehen, um sich ihren Unterhalt zu verdienen. Auf keinen Fall dürfen die Medien auf Dauer von den Spenden der Lernenden abhängig bleiben.

Heute werden die Medien der Dafa-Jünger von den alltäglichen Menschen sehr beachtet. Das Ansehen und das Vertrauen steigt. Was für einen Zeitpunkt haben wir denn jetzt? Wenn die alltäglichen Menschen etwas von den Chancen für ihre Geschäfte verstehen, wird es ihnen doch klar, dass gerade jetzt die beste Zeit ist, um die Chancen zu ergreifen. Alle mögen sie und haben Vertrauen in sie. Wenn du jetzt nicht deine Kundschaft stabilisierst, festhältst und eine Menge Personal für das Marketing einsetzt, worauf wartest du noch? Wartest du darauf, dass wirklich Geld vom Himmel regnet? Was ist ein Unternehmen? Das ist ein wirtschaftliches Produkt, um Geld zu verdienen. Nur wenn ihr das Kapital besitzt, könnt ihr die Medien gut führen, sie in einen positiven Kreislauf bringen, die Voraussetzung für die Erklärung der wahren Umstände und für die Errettung der Menschen erfüllen.

Jünger: Wegen der Eigensinne einzelner Verantwortlicher des Dafa-Vereins treten manche langjährig praktizierende Jünger nicht gerne hervor. Sie suchen sich eigene Beschäftigungen oder halten im kleinen Kreis Kontakte mit Mitkultivierenden. Manche bleiben von der lokalen Gruppe fern. Soll der erste Verantwortliche des Dafa-Vereins die Mitkultivierenden oder die Projekte so verwalten, wie es die gewöhnlichen Medien machen?

Meister: Wie welche Medien denn? Wie die Verwaltungsform der alltäglichen Menschen? Die Verwaltungsform der alltäglichen Menschen ist aber keine Kultivierung. Als Dafa-Jünger sollst du nicht immer auf die Verantwortlichen starren. Wenn er sich verbessert, dann machst du es gut; wenn er dich mag, dann kultivierst du dich; wenn er dich aber nicht mag, dann kultivierst du dich nicht. Kultivierst du dich für ihn?

Als ein Verantwortlicher sollst du aber schauen, was für einen großen Einfluss du ausgeübt hast! Vor einer sehr langen Zeit haben sie einen Bund mit dem Meister geschlossen. Du kannst sie aber dazu führen, dass sie sich nicht mehr kultivieren. Weißt du, ob du es in der Zukunft verantworten kannst? Wenn er sich wirklich deinetwegen nicht mehr kultivieren will, wie kannst du das in der Zukunft verantworten? Was kannst du dann im letzten Moment der Vollendung tun?

Der Meister stellt jetzt eine Frage an alle, die es nicht gut gemacht haben, und ihr sollt aufmerksam zuhören: Wie könnt ihr im letzten Augenblick der Vollendung eure nicht losgelassenen Eigensinne und die Dinge, die ihr falsch getan habt, verantworten? Denkt bitte alle darüber nach. Ich bin sehr besorgt!

Jünger: Mancher Verantwortliche verleumdet bei bestimmten Projekten immer wieder hinter dem Rücken die Mitkultivierenden. Allerdings können normale Kultivierende ihn nicht erreichen. Sollen wir in dieser Situation einfach nur Nachsicht kultivieren oder ihn möglichst entlarven?

Meister: „Entlarven“ ist auch nicht richtig, es ist ein Wort der Parteikultur. (Alle lachen.) Das ist eine Art öffentlicher Kritik. Diese Sache soll von beiden Seiten betrachtet werden. Wenn du dabei wirklich gestählt werden sollst, wenn seine Haltung dir gegenüber das Projekt nicht beeinflussen kann und deine Arbeit auch nicht sehr davon betroffen ist, dann schlage ich vor, dass du weiterhin Nachsicht üben und dich kultivieren sollst. (Der Meister lacht.) (Alle klatschen Beifall.)

Warum sage ich das so? Ihr wisst, dass bei den Kultivierenden oft Folgendes gesagt wird: Wenn du jenen Eigensinn hast, wird dein Herz dadurch berührt; wenn du aber jenen Eigensinn nicht hast, wirst du es gar nicht wahrnehmen, die Worte anderer wehen wie ein Windhauch vorbei. Wenn jemand sagt, dass du andere töten oder einen Brand stiften willst, wirst du es sehr lustig finden. (Der Meister lacht.) Wie kann das möglich sein? Mit einem Lächeln ist es vorbei. Du wirst es gar nicht ernst nehmen, weil du jenen Eigensinn nicht hast und diese Worte dich nicht treffen können. Ohne jenen Eigensinn kann es dich nicht berühren. Wenn sich dein Herz aber bewegt, bedeutet es, dass du den Eigensinn doch hast! Wenn du dich in deinem Herzen wirklich unausgeglichen fühlst, bedeutet es, dass diese Sache bei dir doch nicht so klein ist. (Beifall.) Sollst du sie nicht wegkultivieren?

Ein anderer Aspekt dabei ist: Du gehst mit anderen immer sehr schlecht um. Dafa-Jünger kultivieren Barmherzigkeit. Du findest, dass sich dein Mitkultivierender besser kultiviert hat als du und dass du ihn nicht mit Barmherzigkeit zu behandeln brauchst, stimmt das? Hast du ihn nicht etwa zu hoch eingeschätzt? Du behandelst ihn nicht mit Barmherzigkeit, oder gehört er zu der Bande, die Dafa-Jünger verfolgt, und du brauchst mit ihm nicht barmherzig umzugehen, stimmt das? Auch wenn er zu der Bande gehört, die an der Verfolgung beteiligt, betrogen und auf Abwege geführt wurde, sollst du ihn trotzdem mit Barmherzigkeit behandeln. Warum kannst du deine Mitkultivierenden nicht barmherzig behandeln? Er ist ein Jünger des Meisters, weißt du das? (Beifall.) Wenn du dich beim Sprechen nicht zügelst, hast du dann nicht daran gedacht, dass du in diesem Moment dem Dämon gleichst? Du bist kein Dämon, ich meine deinen Zustand. Wenn du immer so bist, immer den Zustand eines Dämons hast, kultivierst du dann den Weg des Dämons? Man sieht kaum Heiterkeit in deinem Gesicht, und du zeigst dich immer so listig. Was denkst du, was für einen Zustand du hast? Alle Gottheiten schauen auf dich.

Ich sage euch, ich habe ursprünglich auch nicht daran gedacht, dass so viele Gottheiten die Dafa-Jünger anstarren würden! Die Angelegenheit wurde immer größer, je weiter ich es getan habe. Ich habe bemerkt, dass die Lebewesen einfach unzählig sind. Früher sah ich nur, dass ihre Augen euch anschauten. Jetzt bemerke ich, dass sich sehr viele Augen dermaßen eng aneinander quetschen, sodass es gar keinen Platz mehr dazwischen gibt. Unermesslich viele Lebewesen schauen euch zu, und zwar mit voller Konzentration! Es geht ja um das ganze Universum. Auf einer Fläche, die so groß wie eine Nadelspitze ist, gibt es schon Zigmilliarden Lebewesen, die euch beobachten. Bei den Lebewesen kommt es nicht auf die Größe an. Ihre Weisheit und ihre Fähigkeiten werden auch nicht nach ihrer Größe bemessen. „Ein Spatz ist zwar klein, er hat aber alle inneren Organe.“ Ich sage euch: Manche sehr hohe Gottheiten sind noch kleiner als eine Nadelspitze, aber sie sind unvergleichlich mächtig! In einem Augenblick können sie sich in riesige Gottheiten verwandeln.

Ich habe schon immer gesagt, dass die Menschenwelt eine große Bühne ist. Du führst auf dieser Bühne etwas vor. Die Zuschauer sind die Gottheiten und die Himmelsmenschen des gesamten Kosmos. Sie schauen es sich wie in einem Theater an. Wenn ein Mensch vor der Bühne sitzt und sich die Vorführung anderer Menschen anschaut, kann er ihre Gedanken nicht sehen. Die Gottheiten betrachten eure Gedanken, sehen euer Verhalten. Eure Köpfe richten sich nach oben, die Gottheiten schauen sich an, wie sich die Zellen in eurem Gehirn bewegen. Sie können auch noch sehen, womit ihr euer Herz antreiben lasst. Wenn ihr lächerliche Dinge tut, können sie das Lachen nicht zurückhalten. Wenn ihr etwas tut, was ein Dafa-Jünger nicht tun darf, schauen sie euch sehr ernst an.

Jünger: Ich habe das Gefühl, dass sich die Medien von Dafa-Jüngern zu sehr auf den internen Kampf fokussieren. Der Himmel ist zornig und die Menschen beklagen sich. Auf die Fa-Bestätigung durch die Dafa-Jünger wird nicht genügend Wert gelegt, insbesondere im Dongtaiwang-Netz.

Meister: Ich finde diese Aussage nicht ganz korrekt. "Der Himmel ist zornig und die Menschen beklagen sich"? "Interner Kampf"? Wenn du das aus dem Blickwinkel der bösartigen Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sagst, dann stimmt etwas nicht mit dir. Du meinst, dass wir Chinesen unter uns gegeneinander kämpfen, stimmt das? Die bösartige KPCh und wir gehören nicht zusammen. Sie ist ein Dämon und dabei, die Chinesen zu zerstören. Oberflächlich gesehen, ist sie die Regierung von China. Wir wollen sie entlarven und aufklären, warum sie die Dafa-Jünger verfolgt. Gleichzeitig wollen wir den Menschen auf der Welt sagen, was sie wirklich ist.

Vor dem Beginn der Verfolgung habe ich auch so etwas gesagt. Ich habe gesagt, dass sich die bösartige KPCh durch ihre Verfolgung von Falun Gong selbst zu Fall bringen wird. (Beifall.) Das war nicht einfach nur eine Prophezeiung. In Wirklichkeit habe ich das gesehen, weil das eben von den alten Mächten so arrangiert ist: Die KPCh wird als Clown benutzt; wenn das Spiel zu Ende ist, wird sie vernichtet; das Ziel ist, die Dafa-Jünger in dieser Verfolgung auf strenge Weise zu prüfen, damit sie ihre menschlichen Einstellungen und ihren Eigensinn ablegen. Deshalb wurde so ein Ding erzeugt. Wie darf sie dann für eine längere Zeit existieren?

Jünger: Dafa-Jünger aus der Stadt Gongzhuling und Changchun sind gekommen. Sie wissen nicht, ob sie hier bleiben sollen oder nicht.

Meister: Das ist eure eigene Sache. Wenn ihr der Meinung seid, dass ihr bleiben sollt, dann tut das. Wenn ihr meint, dass ihr hier eure Fähigkeiten zur Geltung bringen könnt, dann könnt ihr hier bleiben. Wenn ihr nicht der Meinung seid, dass ihr hier eure Fähigkeiten zur Geltung bringen könnt, dann bleibt eben nicht hier. Wie auch immer, zurzeit ist es sehr einfach geworden, dass die Dafa-Jünger in die USA oder in andere Länder der Welt gehen können. Es wird auch immer einfacher. Während die bösartigen Taten der Verfolgung immer mehr ans Tageslicht gebracht werden, werden die Menschen auf der Welt die Dafa-Jünger mit ganz anderen Augen ansehen. Wenn die Wahrheit ganz offenbart ist, werden die Menschen auf der ganzen Welt die Dafa-Jünger bewundern und verehren. (Beifall.)

Wie auch immer, der Meister möchte euch vor allem sagen, dass die Lage sich verändert und dass sich die Dafa-Jünger nicht wegen der Veränderungen der Situation bei ihrer Kultivierung verändern sollen. Auf keinen Fall soll sich das Herz verändern! Verhaltet euch alle wie Dafa-Jünger und kultiviert euch, egal, welche Probleme ihr auch bekommt.

Der Meister erklärt nur so viel. Das Organisationsteam hat vielleicht noch Zettel mit Fragen (starker Beifall). Ich weiß, dass, ihr vielleicht immer noch nicht mit euren Fragen fertig sein werdet, auch wenn ich hier sitze und alle Fragen beantwortet habe. Ihr werdet immer noch Fragen haben. Soweit so gut. Der Meister kann nur die Grundsätze des Fa erklären. Die Kultivierung hängt von euch selbst ab. Wenn ihr den Zustand wie hier in der Fa-Konferenz weiterführen könnt, schafft ihr es mit Sicherheit! (Starker Beifall.)

Lass es nicht zu, dass dein Herz von der Realität der Gesellschaft und den Einstellungen der alltäglichen Menschen beeinflusst wird. Schaut nicht danach, ob sich die anderen Kultivierenden immer noch wie früher verhalten, wenn ihr wieder in der Realität der Gesellschaft seid. Lasst diese Fa-Konferenz nicht umsonst veranstaltet werden. Die Konferenz von Dafa wird veranstaltet, damit ihr euch erhöhen könnt, damit aufrichtige Gedanken in euch entstehen können, damit es euch bei eurer Kultivierung helfen kann. Deshalb hoffe ich, dass ihr diesen Zustand von diesem Moment an beibehalten könnt und ihr euch wie ein Dafa-Jünger verhaltet. Die Lage ist bedrohlich. Es gibt so viele Lebewesen, die auf eure Errettung warten. Ich habe es sehr eilig!

Manche Lebewesen, die auf diese Welt gekommen sind, konnten nicht als Menschen wiedergeboren werden, sondern als Tiere oder Pflanzen. Sie warten alle darauf, dass sie von den Dafa-Jüngern errettet werden. Wenn ihr es nicht gut macht, bedeutet das nicht nur, dass du es für dich nicht gut gemacht hast, sondern dass die Lebewesen, die du entsprechend deinem Gelübde erretten wolltest, die Chance verlieren werden. Ihr habt eine große Verantwortung. Die Zukunft wartet auf euch, die zahlreichen Lebewesen im Kosmos warten alle auf euch.

Kultivierung wie am Anfang, dann klappt es! (Jünger überreichen dem Meister Blumen, die Dafa-Jünger klatschen lange Beifall.)

(Anmerk. der Redaktion: Aktualisiert September 2015)