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Wie aus einem Playgirl eine hingebungsvolle Ehefrau und Mutter wird

10. März 2014 |   Von einer Praktizierenden aus der Provinz Shandong

(Minghui.org) Ich wurde in den 1980ern geboren und wuchs in einer Familie auf, die sich ständig bekämpfte. Ich hatte einen bornierten Großvater, eine unvernünftige Großmutter, einen trunksüchtigen Vater und meine Schwester war die Art von Mensch, die bis zum Äußersten kämpfte.

Meine Familie stritt sich wegen allem, sogar wegen eines einzigen Wortes und anderen unwesentlichen Dingen. Sie kämpften pausenlos gegeneinander und die Familie war ständig in Aufruhr.

Als ich eines Tages von der Schule nach Hause kam, fand ich ein Schlachtfeld vor und bekam Angst. Später erfuhr ich, dass mein Vater und meine Schwester miteinander gekämpft hatten. Einer hatte ein Küchenmesser, der andere eine Holzbank als Waffe benutzt.

Töpfe, Schüsseln, Tassen und Geschirr waren dabei zu Bruch gegangen. Nachdem sie ersetzt waren, gingen auch die neuen Utensilien zu Bruch. Mein Vater zerschlug mehrere Fernseher. Meine stille, arme Mutter arbeitete hart und leidend und konnte nur weinen.

Dass ich eine solche Familie hatte, verletzte mich im Herzen sehr, verwirrte mich und machte mich hoffnungslos.

Als mein Vater wieder einmal einen Fernseher zertrümmern wollte, war ich so verzweifelt, dass ich mir eine Flasche mit Pestizid nahm, mich in einem anderen Zimmer verbarg und sie trinken wollte. Ein Familienmitglied bekam das mit und nahm mir die Flasche weg.

Ein ungesundes Familienumfeld

Da ich in einer solch schlechten Familienatmosphäre aufwuchs, entwickelte ich einen schlechten Charakter. Ich hasste das Leben und die Welt im Allgemeinen. Mit 16 Jahren verließ ich mein Elternhaus und ging nach Qingdao, um dort zu arbeiten. Ich fühlte mich frei und meinte, dass ich mein Leben selbst bestimmte. Ich lebte so, wie ich wollte.

Zuerst arbeitete ich nur für meinen Lebensunterhalt. Ich war mit Essen, Trinken und Spielen beschäftigt. Ich fand mich cool und modern. Ich eignete mir viele schlechte Gewohnheiten an und tat, was immer ich wollte. Auch gab ich verschwenderisch Geld aus. Um mir Anreize zu verschaffen, trank ich Alkohol und spielte um Geld. Ich spielte jedoch nicht nur ein wenig, das wäre untertrieben.

Wenn ich gelegentlich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass ich so nicht leben sollte, und fühlte Bedauern. Doch ich sah keine Möglichkeit, mich zu verändern. Ich führte mein Leben wie ein Trinker bei einem Gelage.

Schlechte Gewohnheiten beseitigen und ein guter Mensch werden

Als ich ins Heiratsalter kam, stellte mir ein Schulfreund einen Mann vor, der später mein Ehemann werden sollte. Ich erfuhr, dass seine Eltern Falun Gong, auch Falun Dafa genannt, praktizierten. Damals ließ ich mich von der Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) täuschen, weshalb ich gegen Falun Gong war. Ich dachte, dass ich sie ändern und vom Praktizieren abhalten würde, sobald ich meinen Mann geheiratet hätte.

Nach der Hochzeit änderte ich einige meiner schlechten Gewohnheiten, um meine Beziehung aufrechtzuerhalten; doch ganz konnte ich sie nicht ablegen. Wenn ich mich schlecht fühlte, kehrten die schlechten Gewohnheiten zurück. Auch meine Drogensucht überkam mich in regelmäßigen Abständen.

Die Familie meiner Schwiegermutter hatte sich gerade ein Haus gekauft, weshalb ihre finanzielle Situation nicht gut war. Innerhalb kurzer Zeit hatte ich die Zehntausend Yuan zum Fenster hinausgeworfen, die mir meine Familie zur Hochzeit geschenkt hatte. Um zu vermeiden, dass meine Eltern herausfanden, dass meine Schwiegereltern Falun Gong-Praktizierende waren, ließ ich meine Eltern sie nach der Hochzeit ein ganzes Jahr lang nicht besuchen.

Als ich mit meinen Schwiegereltern zusammenwohnte und sie besser kennenlernte, erkannte ich, dass sie nicht so waren, wie CCTV und die Zeitungen die Praktizierenden darstellten. Sie waren freundliche und arbeitsame Menschen, die andere mit Gutherzigkeit behandelten. Es war angenehm, mit ihnen zusammenzuleben.

Als ich schwanger wurde, war die finanzielle Situation meiner Schwiegermutter noch immer schlecht. Sie trug ihre Kleidung immer wieder und besserte sie immer wieder aus. Doch für mich kaufte sie gutes Essen, darunter teure Seegurke. Doch ganz gleich, wie gut sie mich behandelten, ich glaubte nach wie vor an das dämonisierte Bild von Falun Gong-Praktizierenden, das die Medien der KPCh kreiert hatten. Ich glaubte nicht an das, was sie mir über Falun Gong erzählten.

Zu der Zeit war Grippe weit verbreitet. Jemand erzählte mir, dass eine Mutter, die gerade entbunden hatte, an der Grippe gestorben sei. Nachdem ich mein Baby zur Welt gebracht hatte, hatte ich hohes Fieber und meine Lungen hatten sich entzündet. Ich blieb im Krankenhaus, doch es wurde nicht besser. Ich bekam so viele Spritzen, dass kein Platz mehr übrig war für weitere Injektionen. Ich bekam Sauerstoff, um besser atmen zu können; trotzdem starb ich fast. Ich betrachtete mein Baby und hatte Angst, dass ich bald sterben würde.

Meine Schwiegermutter sah mich leiden und hatte Mitleid. Sie sagte zu mir, dass ich aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut” rezitieren sollte. Wenn ich das täte, würde ich beschützt werden, erklärte sie. Ich schüttelte den Kopf. Eines Tages schaute eine attraktive Krankenschwester herein. Später erfuhr ich, dass sie in den Vierzigern war. Sie lächelte mich an und sagte mit sanfter Stimme zu mir: „Aufrichtig ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut’ zu rezitieren, wird dir helfen, dich zu erholen.“

Ich sah sie an und war sehr erstaunt. Ich dachte: „Warum hat sie das gesagt? Ist das, was meine Schwiegermutter gesagt hat, etwa wirklich wahr? Ist Falun Gong das Buddha-Fa und ist es wirklich so, dass die KPCh Falun Gong verleumdet? Warum praktizieren sie immer noch, selbst nach so vielen Jahren brutaler Verfolgung?“

Mein Wunsch zu leben, war sehr stark, deshalb befolgte ich den Rat der Schwester. Ich ließ meine schlechten Gedanken über Falun Dafa los, die mir von der KPCh eingepflanzt worden waren, und rezitierte aufrichtig: „Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut!” Ich rezitierte vom Nachmittag bis zum Schlafengehen am Abend.

Ein Wunder geschah. Als ich aufwachte, ging es mir gut und ich konnte problemlos atmen. Ich erholte mich rasch. Ich war äußerst erschüttert und auch begeistert, weil meine Schwiegermutter recht gehabt hatte.

Doch ich fragte mich immer noch: „Wie kommt es, dass Falun Dafa so übernatürlich ist?“ Ich war begierig darauf, mehr über die Praktik zu erfahren und beeilte mich, rasch aus dem Krankenhaus herauszukommen. Sobald ich wieder zu Hause war, nahm ich das Buch „Zhuan Falun“ (Li Hongzhi) zur Hand und fing an zu lesen.

Ich las einen Satz nach dem anderen. Beim Lesen erkannte ich den tiefgreifenden und unermesslichen Sinn in diesem Buch. Es war großartig. Dann spürte ich, wie sich etwas in meinem Körper drehte. Es bewegte sich überall und das Gefühl wurde stärker. Meine Schwiegermutter sagte: „Der Meister hat dir das Falun eingesetzt.“ Ich war sehr überrascht und weinte.

Mein Glaube an den Atheismus und die schlechten Gedanken über Falun Dafa waren verschwunden. Mit diesem Tag fing ich wirklich zu praktizieren an. Ich verhielt mich nach den Anforderungen des Meisters, richtete mich nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht und beseitigte meine schlechten Gewohnheiten. Ich erfuhr den wahren Sinn des Lebens und hatte wieder Hoffnung. Ich hatte mich noch nie so stabil und glücklich gefühlt.

Immer wenn ich meine Eltern besuchen ging, erzählte ich ihnen, wie großartig Falun Dafa ist. Sie sahen, dass ich mich zum Besseren verändert hatte und freuten sich sehr für mich.

Ich weiß es sehr zu schätzen, dass der Meister mich aus der Hölle gerettet hat. Um Menschen zu retten, die immer noch von den Lügen getäuscht werden, arbeitete ich bei der Aufklärung über die wahren Umstände mit anderen Praktizierenden zusammen und wurde eine Dafa-Jüngerin in der Zeit der Fa-Berichtigung.

Dafa rettet meine Familie

Als mein Kind zwei Jahre alt war, steckte meine Ehe in Schwierigkeiten – mein Mann hatte eine Affäre. Meine Schwiegermutter bemerkte dies als Erste. Sie war der Meinung, dass sie mich darüber nicht im Ungewissen lassen sollte, da ich ebenfalls eine Praktizierende war. Ich besprach die Sache mit meinen Schwiegereltern und wir ermahnten uns gegenseitig, uns nicht bewegen zu lassen. Wir sollten die Gefühle loslassen, nach innen schauen und die Arrangements der alten Mächte ablehnen.

Trotz meines engen Terminplans durch den Obstladen fand ich etwas Zeit, um mit meinem Mann und jener Frau essen zu gehen. Ich war entschlossen, ihnen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären, um sie zu retten. Ich erzählte ihnen von dem Grundsatz, dass gute Taten gute Vergeltung und schlechte Taten schlechte Vergeltung nach sich ziehen. Ich riet ihnen, gute Menschen zu sein. Doch die Frau sagte: „Wir möchten gemeinsam in die Hölle gehen.“ Mein Herz blieb unbewegt und ich suchte weiter nach meinen eigenen Mängeln.

Mein Mann war jeden Tag mit dieser Frau zusammen. Ich nahm die Grundsätze des Falun Dafa, um mein Verhalten zu berichtigen. Eines Tages kaufte ich ein paar teure Datteln und ging sie besuchen, wobei ich den Wunsch hatte, sie wirklich zu retten. Wir unterhielten uns ziemlich lange miteinander. Sie war berührt und sagte zu meinem Mann: „Du hast eine gute Frau und deine Eltern sind auch gut.“ Sie beschloss, meinen Mann zu verlassen, und überzeugte ihn, zu mir zurückzukommen. Sie sagte, dass sie sich nicht mehr so verhalten wolle. Es gibt nicht genug Worte, um meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister zum Ausdruck zu bringen. Alles, was ich tun kann, ist, mich fleißig und solide zu kultivieren, noch mehr Menschen zu erretten und mein Gelübde zu erfüllen, sodass sich der Meister weniger sorgen muss.