Fa-Erklärung am Welt Falun Dafa Tag

Überlassen auf der Fa-Konferenz in New York

Li Hongzhi - 13. Mai 2014

(Alle Dafa-Jünger in der Halle stehen auf und begrüßen den Meister mit starkem Beifall. Der Meister macht den Buddha-Gruß Heshi und fordert alle mit Handgesten auf, sich hinzusetzen.)

Ich grüße euch! (Alle Jünger: Wir grüßen den Meister!) (Starker Beifall.) Ihr habt euch viel Mühe gegeben! (Alle Jünger: Der Meister hat sich viel Mühe gegeben!) Auch aus China sind einige Dafa-Jünger gekommen. Ob international oder in China selbst, die Lage der Fa-Berichtigung ist überall gleich. Die gesamte Entwicklung sieht zwar etwas chaotisch aus, in Wirklichkeit läuft alles geordnet ab. 

Ich habe einmal erklärt: Das Ziel der alten Mächte bei der Verfolgung ist, dass die Dafa-Jünger ihren menschlichen Eigensinn durch die Verfolgung loslassen können. Sie erkennen deine Vollendung erst an, wenn du diese grausame Prüfung überstehen kannst. Das ist eben ihr Arrangement. Der Meister erkennt ihre Dinge von Grund auf nicht an. Ich wollte alle mit Barmherzigkeit erlösen. Was ich jetzt unternehme, ist eine Maßnahme für den Fall, dass sie dabei stören.

Allerdings wurde aus der Sicht der persönlichen Kultivierung das große Tor zur Kultivierung bei der diesmaligen Fa-Verbreitung sehr weit geöffnet. Viele sind erst dieses Mal hereingekommen und Dafa-Jünger geworden. Sie sind eben der dritte Teil der Lernenden, wovon ich früher gesprochen hatte. Bei ihnen wurde das Karma in der Geschichte nicht systematisch beseitigt. Diejenigen, die früher mit dem Meister zusammen heruntergekommen waren, und die, die in verschiedenen geschichtlichen Perioden mit dem Meister Schicksalsverbindungen geknüpft haben, hatten in jedem Leben, das heißt vor jeder Reinkarnation das gesamte Karma beseitigt. Aber für diejenigen, die diesmal hereingekommen sind, wurde so etwas in der Geschichte nicht gemacht. Sie haben eine große Menge Karma an sich. Solange man sich in der Menschenwelt befindet, erzeugt man Karma. Leben für Leben hat sich viel Karma angesammelt. Überlegt einmal, kann man als ein Kultivierender in einem solchen Zustand zur Vollendung kommen? Das geht nicht. Hat Jesus nicht gesagt, dass die Menschen Sünden haben? Ganz gleich wie man seine Worte versteht, in Wirklichkeit erzeugt man Karma, solange man lebt. Man muss sich zuerst sauber waschen, alles Karma durch die Kultivierung beseitigen und einen reinen Zustand erreichen, dann erst kann man zur Vollendung kommen.

Ich erkenne die alten Mächte nicht an, allerdings müsst ihr euch in der persönlichen Kultivierung Mühe geben. Überlegt es euch einmal von diesem Aspekt her: Seit der Verfolgung der Dafa-Jünger durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh), seit dem 20. Juli 1999, hat man wirklich viele Erscheinungen der menschlichen Gesinnungen gesehen. Während der Verfolgung haben sich diejenigen, die nicht standhaft waren, zurückgezogen. Manche trauen sich sogar bis heute noch nicht herauszutreten. Im Moment hat sich die Lage stark verändert, es scheint etwas lockerer geworden zu sein. Manche sind dadurch mutiger geworden und manche sind wieder zur Kultivierung zurückgekehrt. In diesem Prozess hat man wirklich gesehen, dass allerlei menschliche Gesinnungen offenbart wurden. Man wünschte sich, dass die Verfolgung frühzeitig beendet werden könnte. Die Verfolgung zu entlarven und mit aufrichtigen Gedanken zu betrachten, sind Dinge, die die Dafa-Jünger tun sollen. Aber einige Menschen wollen nach einem Ort ohne Verfolgung suchen und dort ein ruhiges und bequemes Leben führen. Das Verständnis über die Verfolgung ist auch sehr unterschiedlich. Ganz gleich wie es war, allerlei menschliche Gesinnungen haben sich während der brutalen Verfolgung tatsächlich gezeigt.

Wenn man über diesen Punkt spricht, haben sich viele von uns wirklich sehr schlecht verhalten. Die alten Mächte haben Ausreden gefunden. Sie sagten: „Schau dir einmal an, sind dies deine Jünger? Du willst ihn haben, wir helfen dir, seinen Eigensinn zu beseitigen. Kann dieser Mensch in den Himmel steigen?“ Schaut euch einmal an, alle möglichen Eigensinne haben sich gezeigt. Während der grausamsten Verfolgung haben manche Menschen immer noch Gerüchte verbreitet. Das hat ihre Geltungssucht und allerlei menschliche Gesinnungen gezeigt. Das hat die Brutalität dieser Verfolgung verstärkt. Sobald sich dein Herz ein bisschen bewegt, nutzen die alten Mächte gleich die Polizei aus, um an deine Tür zu klopfen. Das Böse sucht sofort nach dir.

Die Lage in der internationalen Gemeinschaft war ebenso. Wie grausam war die Verfolgung in der Anfangsphase! Allerlei Druck, inklusive des Drucks in der internationalen Öffentlichkeit – er war sehr groß. Damals hatten die Dafa-Jünger keinen Ort, um für sich selbst zu sprechen. Alle Medien in China wurden von der bösartigen KPCh gesteuert und verbreiteten Verleumdungen, um Falun Gong zu unterdrücken. Die internationale Gemeinschaft kannte Falun Gong nicht, alle Medien in der Welt zitierten die Verleumdungsberichte der KPCh, die der Unterdrückung dienten. Überlegt euch einmal, diese Art von Verfolgung zählte weltumspannend zu einer flächendeckenden Unterdrückung durch die Medien weltweit. Gegenüber diesem starken Druck hatten die Lernenden außerhalb Chinas seinerzeit auch ihre verschiedenen menschlichen Gesinnungen gezeigt. Daher sind viele auch heruntergefallen. Diejenigen, die dies letztendlich überstehen können, sind wirklich großartig. Auch die Gottheiten finden euch großartig. Im Vergleich zu den Gottheiten befindet ihr euch in der Umgebung der Menschenwelt. Der Unterschied ist sehr groß, deshalb bewundern euch die Gottheiten.

Ursprünglich sind die Lebewesen in jeder Umgebung des Universums gütig und schön. Es ist nicht so bedrohlich und mühsam wie bei den Menschen. Großartig ist es, wenn jemand den Mut fasst, in die Menschenwelt herunterzukommen. Weil die menschlichen Grundsätze auf den Kopf gestellt sind, sind das Gute und das Schlechte umgekehrt. Deshalb erzeugt der Mensch Karma, solange er lebt. Gerade weil die Menschen in diesen umgekehrten Grundsätzen leben, trauen sich die himmlischen Wesen nicht, sich unserem Ort hier zu nähern. Umso großartiger ist es, wenn jemand hierherkommt. Derjenige, der durch die Verfolgung hindurchkommen kann, wird von den Gottheiten wirklich sehr bewundert. Im Vergleich zu der Art und Weise, wie die Lebewesen im Himmel und bei den Menschen leben, sieht man, dass derjenige, der sich traut hierherzukommen, wirklich großartig ist.

Die derzeitigen Menschen in der menschlichen Gesellschaft, nicht alle, aber die überwiegende Anzahl, kommen vom Himmel. Sie kommen von sehr weit entfernten unterschiedlichen Universen, unterschiedlichen Ebenen und aus unterschiedlichen Richtungen hierher, um das Fa zu erhalten. Niemand erinnert sich noch, woher er gekommen ist, sobald er hier wiedergeboren wird. Weil die menschliche Gesellschaft eben im Nebel ist. Wenn du hierherkommst, ist es nicht anders, als wärst du in den Nebel gesprungen. Erst wenn du in den Nebel hineingesprungen bist, kannst du dich kultivieren. Wenn in diesem Nebel, in dieser bedrohlichen und mühsamen Umgebung immer noch aufrichtige Gedanken in dir hochkommen können, wenn du dich auch noch zu kultivieren weißt, während der Fa-Verbreitung dem Meister bei der Fa-Berichtigung hilfst und in den dämonischen Schwierigkeiten andere Menschen errettest, dann ist das äußerst großartig. So wird diese Sache betrachtet. Deshalb sage ich, wenn du vom 20. Juli 1999 bis heute durchgekommen bist, bist du großartig.

Sicherlich gibt es Konflikte und Schwierigkeiten, man fällt öfter einmal hin. Diese Sache hast du gut gemacht, jene Sache hast du nicht gut gemacht. All dies sind Geschehnisse während des Kultivierungsprozesses. Solange du beharrlich durchkommen kannst, bist du großartig. Wenn du die Aufgaben machen kannst, die ein Dafa-Jünger machen soll, bist du großartig. So wird es gesehen. Es gibt auch Menschen, die wirklich gar keine Probleme hatten und alles sehr gut gemacht haben, sie sind den ganzen Weg durchgekommen. Davon gibt es sehr wenige, sie sind einfach sehr großartig. Aber das Problem ist, dass nicht alle so sind. Wer macht bei der Kultivierung keine Fehler? Auch während der Verfolgung machen manche möglicherweise größere, manche kleinere Fehler. Aber wenn du dies erkennen kannst und dich dabei selbstkritisch betrachten und eigene Probleme finden kannst und den Weg dann wieder gut gehst, bist du eben bei der Kultivierung.

Manche sind hingefallen, können jedoch nicht mehr aufstehen. Und zwar haben sie von da an alles hingeworfen und sind sogar zur Gegenseite übergegangen. Es gibt noch einen anderen Teil von Menschen: Sie haben aus dem Dafa einige Grundsätze erkannt. Früher wussten sie nichts über Religion, Glauben und Kultivierung. Durch das Dafa haben sie einiges über Gottheiten, Buddhas, Kultivierung und solche Angelegenheiten verstanden. Während der Verfolgung sind sie aus Angst anderen Religionen beigetreten, um zu entfliehen. Mit Angst kannst du nirgendwo zur Vollendung kommen. Ganz gleich was für ein menschliches Herz das ist, es ist ein Eigensinn.

Allerdings ähnelt die Dafa-Kultivierung keiner Kultivierungsform in der Vergangenheit. Früher gab es die Anforderung, alle menschlichen Gesinnungen während der Kultivierung unbedingt zu beseitigen. Weil sich die Dafa-Jünger noch unter den alltäglichen Menschen kultivieren, wird noch ein Teil der Dinge der alltäglichen Menschen beibehalten. Diese Gedanken und Verhaltensweisen garantieren, dass sie unter den alltäglichen Menschen leben können. Gleichzeitig garantiert es, dass sie dem Meister bei der Fa-Berichtigung helfen und deshalb die Menschen erretten können. Wenn alle in die Tempel oder in die Berghöhlen gegangen wären, wer würde die Menschen auf der Welt, die für das Dafa gekommen sind, erretten?

Was heißt Dafa-Jünger? Ihr seid die Dafa-Jünger, die der Meister unterrichtet. Ich wasche euch rein, trainiere euch zur Reife, bringe euch in die Lage, die Menschen zu erretten. So sind die Dafa-Jünger. Die Auszeichnung der Dafa-Jünger ist nicht die gleiche, wie die durch die individuelle Kultivierung oder der individuellen Vollendung in der früheren menschlichen Gesellschaft. Jener von früher hatte keine Verantwortung für die Menschenerrettung, er erreichte nur die individuelle Vollendung. Die Dafa-Jünger vollbringen später keinesfalls Dinge aus dem kleinen Fa und kleinen Dao. Ich denke, dass ihr alle bereits über diesen Punkt Bescheid wisst. Die Dafa-Jünger tragen die Verantwortung der Dafa-Jünger und erretten die Menschen.

Wenn wir vom Erretten der Menschen sprechen, haben es viele unserer Dafa-Jünger wirklich ausgesprochen gut gemacht – unabhängig vom Alter und Bildungsgrad. Manche ältere Dafa-Jünger, die kein sehr hohes Bildungsniveau haben, machen es auch alle sehr gut. Die Dafa-Jünger beteiligen sich an verschiedenen Projekten, viele von ihnen haben sehr viel hergegeben und es nicht schlecht gemacht. Früher habe ich zu verschiedenen Projekten, insbesondere zu den Medien, gesagt: Wenn ihr die Wahrheit noch besser und deutlicher erklären wollt, euch noch besser gegen die Verfolgung ausrichten und gleichzeitig die Menschen erretten möchtet, müssen unsere Medien in der Gesellschaft der alltäglichen Menschen Fuß fassen, einen hohen Absatz erreichen und wirtschaftlich in einen positiven Kreislauf eintreten. Ihr sollt von den Medienunternehmen der alltäglichen Menschen lernen. Nur wenn ihr sie normal laufen lassen könnt, können die Medien erst ihre Wirkung auf effektive Weise entfalten.

Viele hielten dies am Anfang für eine kurzfristige Angelegenheit – eine Weile hart durcharbeiten, dann ist die Sache vorbei. Jetzt haben sie herausgefunden, dass es nicht so ist. Ganz gleich, was die Dafa-Jünger auch tun, sie sollen mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen und das Herz dafür hingeben. Mach dir keine Gedanken über die Zeit, denk nicht so viel nach. Du sollst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Kraft das gut tun, was du tun sollst. So wird die ganze Angelegenheit gut werden. Angesichts des Drucks durch die Verfolgung wollten viele schon immer ein schnelles Ende der Verfolgung erzielen, so gingen sie für eine Weile heftig an die Arbeit. So läuft das nicht. Selbstverständlich haben eure Medien bei der Errettung der Lebewesen tatsächlich eine große Wirkung ausgeübt.

Eben habe ich über die Errettung der Lebewesen gesprochen. Wenn es um die Errettung der Lebewesen geht, so überlegt einmal, in der internationalen Gesellschaft sind viele Dafa-Jünger unter uns schon an die Denkweise der normalen Menschen, die sich von jener der Chinesen unterscheidet, gewöhnt. Was bedeuten meine Worte? Denn in den ehemaligen von der häretischen Kommunistischen Partei geführten Ländern sind die Gedanken und Denkweisen der Menschen von der Parteikultur geprägt. Sie sabotiert die Kultur jenes Volkes, dann trichtert sie in deinen Kopf eine extrem häretische Ideologie und gedankliche Grundlage der häretischen Partei ein, was nur durch die Indoktrination der häretischen Partei entstanden ist. Menschen, die in dieser Kultur der häretischen Partei aufgewachsen sind, haben eben solch eine Denkweise, einschließlich ihrer Art und Weise, Begebenheiten der Welt aufzufassen. Es ist sehr schwer, das ganz zu beseitigen, aber Menschen, die seit langer Zeit im Ausland leben, werden bemerken, dass ihre Gedanken zu denen der anderen einen Abstand aufweisen, sie unterscheiden sich. Menschen, die aus den Ländern der häretischen Partei kommen, haben ein starkes Bedürfnis, sich selbst zu schützen. Sie haben auch einen starken Drang, über bestimmte Dinge etwas auszudrücken. Im Ausland ist es nicht so.

Insbesondere ist es so bei den Medien. Mit der Theorie der Kultur der häretischen Partei, mit ihrem Wortschatz und ihrer Denkweise zu arbeiten, ist gleich wie die Parteikultur zu propagieren, deswegen müsst ihr auf solche Dinge achten. Es ist besonders zu beachten, dass in der letzten Zeit einige neue Mitarbeiter zu den Medien gekommen sind. Diese jungen Leute kommen alle aus China, auf diesen Punkt müsst ihr besonders achten. Ganz gleich welche Medien es sind, man soll darauf achten. Die Medien, die die Dafa-Jünger während dieser Verfolgung mit viel Mühe und Not errichtet haben, haben die häretische Tendenz in der internationalen Gesellschaft mit aller Kraft umgestimmt, großartig. Unsere Medien haben einen großen Verdienst erworben, ihr sollt sie schätzen. Verändert sie nicht mit der Parteikultur, sodass sie den Medien in China ähnlich sind und merkwürdig erscheinen, merkwürdige Ausdrücke verwenden und Artikel aus China direkt veröffentlichen. Darauf müsst ihr achten.

Gerade habe ich über die Probleme bei der Errettung der Lebewesen gesprochen, darauf müsst ihr achtgeben. Noch eins, viele von uns erklären die Wahrheit trotz Regen und Schnee wirklich mit großer Anstrengung und Mühsal. Auf der letzten Fa-Konferenz habe ich darüber gesprochen, dass man bei der Wahrheitserklärung an den Touristenattraktionen nicht nachlassen soll. Insbesondere soll man den chinesischen Touristen unbedingt gezielt die Wahrheit erklären. An allen Orten hat man damit angefangen und man macht es sehr gut. Ich bin noch dabei, es zu beobachten  – wirklich sehr gut. Denn die gesamte Lage verändert sich, die Einstellung der Menschen, die aus China kommen, hat sich auch verändert. In China trauen sich jetzt die Chinesen, die häretische KPCh zu beschimpfen, im Ausland haben sie noch weniger Angst. Sie sind sogar viel besser als die Chinesen im Ausland, die früher aus China gekommen sind – sie sind vom Konsulat der häretischen Partei immer noch soweit eingeschüchtert, dass sie sich nicht trauen, Shen Yun anzuschauen. Diejenigen, die jetzt herauskommen, haben den Mut dazu. Wenn sie kommen und Shen Yun gerade aufgeführt wird, dann schauen sie es sich an. Wenn es um den Austritt aus der Partei geht, hören sie nur ein paar Sätze und schon haben sie es verstanden. Wenn ihnen vorgeschlagen wird, unter einem falschen Namen aus der Partei auszutreten, sagen sie: Nein, ich trete mit meinem richtigen Namen aus.

So wie man darüber spricht, so einfach ist das wiederum auch nicht. Es ist der gesamte Fa-Berichtigungsprozess, der bis zu diesem Schritt gekommen ist. Darin befindet sich auch ein sehr großer Verdienst der Dafa-Jünger durch die Errettung der Lebewesen und der Wahrheitserklärung, erst dadurch ist diese Veränderung entstanden. Auf die Situation an der Oberfläche der Menschheit haben die Dafa-Jünger einen sehr großen Einfluss. Die gigantische Strömung der Fa-Berichtigung geht unaufhörlich vorwärts, die Faktoren der Boshaftigkeit werden auch unaufhörlich weiterhin vernichtet. Außer den Dafa-Jüngern fangen auch die Menschen in der Welt an, Dafa erneut kennenzulernen. Die klare Seite der Menschen in der Tiefe ihres Lebens weiß, wer du bist. Aber die Oberfläche der Menschen ist wie ein Kleidungsstück, das das Lebewesen angezogen hat. Diese Oberfläche weiß es nicht. Viele Menschen glauben, dass Falun Gong nur ein Qigong ist. Sie können es sich nicht vorstellen, dass Falun Gong in Wirklichkeit so eine große Angelegenheit ist – die gesamten Drei-Weltkreise sind dafür erschaffen worden, die ganze menschliche Gesellschaft wurde für die diesmalige Fa-Berichtigung eingerichtet.

Das grundlegende Leben der Menschheit – du nennst es Seele, wir nennen es Urgeist – alles ist vom Himmel gekommen, um das Fa zu erhalten. Warum kommen sie hierher, um das Fa zu erhalten? Wie leicht wäre es, das Fa mit Klarheit im Himmel zu erhalten? Das geht nicht. Warum nicht? Ich habe gesagt, dass man sich nur hier kultivieren kann, nur in einer leidvollen Umgebung kannst du geprüft werden, ob du würdig bist, das Fa zu erhalten. Das wurde damals festgelegt.

Noch eins, die menschliche Gesellschaft auf der Erde ist die niedrigste Ebene; mit der Errettung der Lebewesen sind alle Lebewesen gemeint, nicht nur die Menschen. Ihr wisst, dass es in der Schicht von Räumen, in der die menschliche Gesellschaft existiert, nicht nur Menschen gibt. Die Menschen wissen inzwischen schon, dass es Außerirdische gibt. Wisst ihr, wie viele unterschiedliche Lebewesen es gibt? Der Mensch kann sich nicht vorstellen, wie viele Lebewesen in vielfältigen Gestalten existieren. Es gibt noch andere Lebewesen von unterschiedlichen Ebenen. Das ist nur der niedrigste Raum hier bei den Menschen, nur wenn man hier das Fa verbreitet, können die Lebewesen aller Art von oben bis unten auf verschiedenen Ebenen das Fa erhalten. Wenn es um eine Ebene höher wäre, würden die Lebewesen darunter das Fa nicht mehr erhalten; und diese Ebene würde nach der Fa-Berichtigung im Kosmos nicht mehr existieren, diese Ebene würde verschwinden. Deswegen verbreitet man das Fa auf der niedrigsten Ebene, diese Angelegenheit macht man auf der niedrigsten Ebene, mit der Sprache der niedrigsten Ebene. Außerdem, wenn die Fa-Grundsätze schwierig wären, könnten nur die Gottheiten sie verstehen und gerettet werden. Woher sollten die Lebewesen auf der niedrigsten Ebene die Weisheit bekommen, das Fa zu erhalten? Deshalb enthält das Fa, das dieses Mal verbreitet wird, keinerlei Nebel, deshalb sagt man, dass die Fa-Grundsätze leicht und einfach zu verstehen sind. Auch die verwendete Sprache ist eine einfache Alltagssprache, leicht und unkompliziert, die Lebewesen auf niedrigen Ebenen können es verstehen. Aber viele Lebewesen auf hohen Ebenen werden durch die Schwierigkeit blockiert, sie fragen sich, wie es sein kann, dass das Fa so einfach und unkompliziert ist? Genau deshalb glauben sie nicht daran. Sie denken, dass das so nicht geht. Richtig, es ist an der Oberfläche eben einfach und leicht verständlich, erst mit dem wahren Lernen und Kultivieren kann man die Grundsätze höherer Ebenen erkennen. Deshalb sage ich, es gibt keinen Nebel, es hat aber die Lebewesen höherer Ebenen vernebelt, das ist damit gemeint.

In diesem Kosmos sind die Menschen Lebewesen auf einem sehr kleinen Teilchen. In diesem gigantischen Kosmos zählt es noch nicht einmal als Staubkorn. Von diesem Gestirn ausgehend, wenn man die größeren Gestirne, das Sonnensystem und noch weiter das Milchstraßensystem betrachtet – ihr wisst ja alle, diejenigen, die mit Astronomie beschäftigt sind und auch jene, die die Universität besucht haben, wissen vielleicht alle, dass die Sternensysteme aus der Ferne in den Augen der Menschen eben Sterne sind. Wenn du viele Sterne mit dem astronomischen Teleskop heranzoomst, siehst du, dass sie Sternensysteme sind. Das gilt auch für diesen Kosmos. Aus der Ferne betrachtet, ist es nur ein Teilchen. Auch dieses Teilchen hat eine Außenhülle. Die Menschen halten es für riesig, grenzenlos groß. Deshalb nennt man es Kosmos. Dieser Kosmos ist nicht das größte Teilchen unter den Himmelskörpern. Solche Kosmen sind genauso zahlreich wie die Sterne, die wir sehen. Wenn man weiter schaut, sieht man, dass dieser Kosmos sich in einem noch größeren Kosmos befindet. Wenn man noch weiter geht und zurückblickt, ist der Kosmos der zweiten Schicht auch nur ein Teilchen, das einem kleinen Stern ähnelt. So ist das im Großen und Ganzen gemeint. In gigantischen Himmelskörpern zählt die Menschheit nichts. Aber bei der diesmaligen Fa-Berichtigung ist der Ort hier zum Fokus des Kosmos geworden. Viele Lebewesen hoher Ebenen sind hier wiedergeboren worden, um das Fa zu erhalten. Keiner hat gewusst, dass diese Angelegenheit so groß ist.

Die menschliche Gesellschaft befindet sich im Nebel. Früher habe ich euch den Dynastiewechsel in China erklärt, dass jeweils am Ende einer Dynastie die Moral bergab ging und es sehr korrupt wurde, bis es nicht mehr ging. So ging eine Dynastie zu Ende und wurde von der nächsten ersetzt. Das ist in China schon zur Gesetzmäßigkeit geworden. Im heutigen China hat das Volk bereits eingesehen, dass die Tage der häretischen Partei gezählt sind. Ich möchte euch nur sagen, dass das auch der kosmischen Gesetzmäßigkeit von Entstehen, Bestehen, Verderben und Vernichten entspricht. An einem einzelnen Menschen zeigt sich diese Gesetzmäßigkeit durch Geburt, Altern, Kranksein und Sterben. Beim Staat zeigt sie sich darin, dass eine Dynastie in der Anfangsphase viel Lebenskraft besitzt, dann eine Blütezeit erlebt, danach in den Verfall abrutscht und zum Schluss einen Niedergang erleidet. Dabei gilt eben die Gesetzmäßigkeit. Welche Dynastie hat es geschafft, bis heute durchzukommen? Welches Land hat es geschafft, von alten Zeiten bis heute durchzukommen? Das hat es noch nie gegeben. Das ist auch die Gesetzmäßigkeit des Kosmos.

Ganz gleich auf welcher Ebene sich ein Lebewesen in diesem Kosmos befindet, es weiß jedoch nicht, wie groß die Angelegenheit der diesmaligen Fa-Berichtigung und Fa-Verbreitung ist. Auch viele Gottheiten, ja sogar Gottheiten von sehr hohen Ebenen wissen das nicht, sie wissen nur, dass das eine sehr große Angelegenheit ist. Die Menschen wissen noch weniger darüber. Deshalb glauben die Menschen nicht daran und trauen sich, Dafa zu beschimpfen und Dafa-Jünger zu verfolgen. Auch der Ausdruck von „himmelgroße Sünde“ kann das Ausmaß ihrer Sünde noch nicht einmal annähernd beschreiben. Diese großen Sünden müssen diese Lebewesen am Ende begleichen. Wenn du als Dafa-Jünger sie nicht durch die Erklärung der wahren Umstände erretten kannst, müssen sie später diese grenzenlosen Sünden begleichen. Denn in dieser Verfolgung haben fast die gesamte Menschheit und besonders die Chinesen, mitgeholfen, die Situation zu verschlechtern und eine negative Wirkung ausgeübt. Alle haben Sünden begangen. Sie sind für das Fa gekommen, wurden aber vom Bösen ausgenutzt.

Weil das Fa sehr groß ist, bedeutet es Gefahr für den Menschen, wenn er sich ihm gegenüber auch nur ein wenig respektlos zeigt. Überlegt euch einmal, das Fa ist so groß. Wie kann man die Sünden begleichen? Ich habe gesagt, dass die Menschen alle von hohen Ebenen gekommen sind. Ein Mensch vertritt Lebewesen eines bestimmten Bereiches. Dort leben die ihm zugehörigen Lebewesen, unzählige, derart viele sind es. Alle diese Lebewesen müssen vernichtet werden, um die Sünden dieses Menschen zu begleichen. Außerdem muss auch er bei der Vernichtung Schicht für Schicht Leiden ertragen. Das ist sehr schrecklich. Eigentlich wollte ich ungern über so etwas sprechen. Aber ich spreche über die Errettung aller Lebewesen, so müssen wir auch wissen, dass bei so einer großen Angelegenheit kein Prozess und keine Sache sehr einfach sind.

Von der Oberfläche her gesehen, unterliegen alle Berufe in der menschlichen Gesellschaft einer Gesetzmäßigkeit. Manche machen Geschäfte, manche haben einen Amtstitel, manche gehen in die Schule oder auf die Universität. Überlegt einmal genau, zuvor habe ich euch gesagt, dass jedermann früher bei der Kultivierung Haus und Hof verlassen musste und dass eine Gruppe Schüler vom Meister angeleitet wurde, um sich zu kultivieren. So haben sie das gemacht. Bei den Dafa-Jüngern ist das anders. Sie kultivieren sich in der Gesellschaft. Ganz gleich in welcher Branche, ob du dich in den Kultur-, Business-, Kunst- oder Politikerkreisen befindest, oder ob du Schüler oder Student bist, du kannst dich in dieser Umgebung kultivieren. Überlegt euch einmal, ist diese Umgebung, diese menschliche Gesellschaft etwa nicht ein Kultivierungsumfeld, das den Dafa-Jüngern ermöglicht wird? Es bietet eine Umgebung und Faktoren, durch die deine verschiedenen Eigensinne sichtbar werden. Diese Umgebung kann dir alle möglichen Chancen zur Erhöhung anbieten. Weil das eine große Angelegenheit ist, ist die ganze menschliche Gesellschaft dafür zu einem Tempel geworden.

Bis hierhin gesprochen, so denke ich, dass das eine sehr ernsthafte Angelegenheit ist! Es ist so überaus ernsthaft, aber viele können nicht ernsthaft damit umgehen! Das betrifft besonders manche ältere Dafa-Jünger. Hast du schon darüber nachgedacht, dass alles in deinem Leben zur Kultivierung gehört? Weißt du, dass alles, was du machst, einschließlich jedem Wort und jeder Tat, zur Kultivierung gehören? Viele von uns hatten bei der Kooperation in den Dafa-Projekten viele Probleme, das hat sich inzwischen gelegt. „Sich legen“, das versteht vielleicht nicht jeder, das ist ein nordchinesischer Dialekt. Das heißt, dass es ruhiger geworden ist. Auf jeden Fall kann man jetzt besser kooperieren.

Es gibt noch einen Punkt. Viele haben sich nicht anständig verhalten, sie nehmen ihre eigene Kultivierung nicht ernst. Das kann ihnen Probleme, Schwierigkeiten, ja sogar Leiden bereiten, noch schlimmer, man kann das Leben verlieren. Von der Oberfläche her gesehen, nehmen manche Dafa-Jünger zwar an allen Dafa-Aktivitäten teil und scheinen gut zu sein. Die anderen finden auch, dass sie sich nicht schlecht kultivieren. Von der Oberfläche her gesehen kommen sie fleißig voran. Aber niemand weiß, wer im Herzen welche Eigensinne hat und wie groß die Knoten sind. Niemand weiß, wer im Herzen welche Dinge hat, an denen man festhält und die man nicht loslassen kann und wie schwer man es hat. Man zeigt das nicht. Aber die Dafa-Jünger sind eine ernsthafte Kultivierungsgruppe. Aus verschiedenen Gründen nutzen die alten Mächte verschiedene Möglichkeiten, um den Dafa-Jüngern Probleme zu bereiten. Sie verwenden auch verschiedene Möglichkeiten, um das Leben mancher Dafa-Jünger zu beenden. Manche schauen gerne auf andere und machen es ihnen nach. Das zählt nicht zur eigenen Kultivierung, sondern man folgt anderen. Ein Kultivierender soll seinen eigenen Weg zur Vollendung gehen. Um dir eine Lektion zu erteilen und dich zum Nachdenken zu bringen, werden die alten Mächte deinem Vorbild Probleme bereiten, sie lassen ihn sogar frühzeitig dahingehen. Bei manchen Menschen bleiben die Eigensinne immer verdeckt. In Wirklichkeit ist jede menschliche Gesinnung ein Eigensinn. Bei dieser Verfolgung möchte man einfach das Gute und das Schlechte, das Gutherzige und das Böse auf den Kopf stellen, die Dinge durcheinanderbringen, um zu sehen, auf welche Seite du gehst, wie du es verstehst und erkennst.

Solche Dinge haben schon sehr tief gehende Lektionen hinterlassen. Sie sind allerdings nicht während der Verfolgung aufgetaucht, sondern wurden hervorgerufen, weil man die eigene Kultivierung nicht ernst nimmt. Natürlich ist es nicht unbedingt so, dass der Lernende, der das Leben verloren hat, es nicht ernst genommen hat. Es kann auch sein, dass es ein anderer verursacht hat, weil er ihn als Vorbild genommen hatte. Die alten Mächte haben einen bestimmten Lernenden in den Tod geführt mit dem Ziel, manchen Praktizierenden, die nicht fleißig vorankommen, die Zuversicht zu nehmen. Sie sagen: „Wenn es bei ihnen nicht mehr geht, sollen sie sie [die Kultivierung] frühzeitig verlassen.“ Sehr wahrscheinlich ist das so. Natürlich gibt es auch manche Lernende, die großes Karma haben. Es gibt unterschiedliche Situationen.

Die Kultivierung ist ernsthaft. Ein ganz normaler Mensch kultiviert sich zur Gottheit, überlegt euch einmal, mit welch reinem Herzen kann man zur Gottheit werden? Die Dafa-Jünger kultivieren sich unter den alltäglichen Menschen und tragen die Verantwortung für die Errettung aller Wesen. Nur wenn sie noch einen Teil menschlicher Dinge haben, können sie hier leben. Aber die Kultivierung an sich ist ernsthaft. In Wirklichkeit ist das noch weitaus ernsthafter. Jedes Mal, wenn ich sah, dass manche Dafa-Jünger das Leben verloren haben, dachte ich, dass es sehr bedauernswert ist. Aber sie konnten wirklich nicht fleißig vorankommen. Es gibt auch manche, die dachten: Ich kultiviere Dafa und das ist ein Schutzschirm, von nun an beschützt mich der Meister. Ist das nicht ein noch stärkerer Eigensinn? Ist es erlaubt, sich mit diesem Herzen zu kultivieren? Bist du nicht des Schutzes wegen gekommen? Wie kann das zur Kultivierung zählen?

Die Dafa-Jünger sollen alle Eigensinne loslassen können und auch noch andere erretten. In Wirklichkeit sind die Anforderungen hoch. Manche finden, dass sie sich nicht hoch kultiviert haben, denn sie haben in diesen vielen Jahren nichts gespürt. Ja, richtig. Ich habe euch schon gesagt, dass die Kultivierungsmethode der Dafa-Jünger garantiert, dass ihr euch unter der komplizierten Menschenmenge kultivieren könnt. Der fertig kultivierte Teil wird sofort abgetrennt, der nicht fertig kultivierte Teil an der Oberfläche kann nicht eingesetzt werden. Man kann noch nicht einmal etwas spüren, schon ist er abgetrennt. Das ist die beste Methode, um sicherzustellen, dass du zum Schluss zur Vollendung kommen wirst. Ganz gleich wie schlecht sich die Seite unter den Menschen verhält, sie kann die fertig kultivierte Seite nicht beeinflussen. Das habe ich damals für euch festgelegt, so wurde das auch gemacht. Ansonsten würde diese Seite gerade fertig kultiviert sein, die andere Seite aber von den menschlichen Gesinnungen der alltäglichen Menschen mitgezogen werden, schon fiele man herunter und hätte sich umsonst kultiviert. Das geht nicht. In so einer großen Menschenmenge findet man keine zwei Menschen, die dieselben Gedanken und Denkweisen haben. Jeder Einzelne von den sieben Milliarden Menschen auf der Welt hat in Gedanken unzählige menschliche Gesinnungen. So viele komplizierte Störungen werden auf die Kultivierenden ausgeübt. Deshalb habe ich so eine Methode verwendet. So kultiviert man sich. So ist das. Je mehr sich das Ende nähert, desto schwächer werden die bösartigen Kreaturen, aber umso schlechter zeigen sich die Dinge. Deshalb haben manche das Gefühl, dass die Dinge in ihren Gedanken sehr schmutzig sind. Ich sage euch, ich ermutige oft die Lernenden: Das macht nichts. Es genügt schon, wenn du es ablehnst. Es genügt schon, wenn du es ein bisschen besser machst und dich nicht davon stören lässt.

Du befindest dich unter den Menschen und hast mit deinen Ohren und Augen alle möglichen schmutzigen Dinge in der Gesellschaft gehört und gesehen. Wisst ihr, was gehört und gesehen bedeutet? Es ist nicht so, wie es sich die Menschen vorstellen: Es ist vorbei, nachdem ich es gesehen habe, ich habe es doch nicht zu mir genommen; ich habe es zwar gehört, aber ich habe nichts daraus gelernt, also macht das nichts. Nein, so ist das nicht. Alle Dinge sind Substanzen. Wenn du etwas gehört hast, wird das in dich eingeflößt und es geht in deinen Körper hinein. Wenn du etwas gesehen hast, geht es auch hinein. Wisst ihr, warum sich manche Kultivierende von früher blind oder taub gemacht haben? Sie wussten darüber Bescheid. Sie wollten sich nur kultivieren und nicht weiter beschmutzt werden. Deshalb haben sie das getan. Natürlich ist das eine Methode der kleinen Kultivierungswege. Das habe ich nur so erklärt, davor haben wir keine Angst, diese Gesellschaft ist eben so. Der Meister hat schon vorher davon gewusst und alles für dich arrangiert, sodass du davon nicht beeinflusst wirst. Aber ganz gleich in welcher Situation und wie schwierig es ist, du sollst daran denken, dass du ein Kultivierender bist. Du sollst  vorwärtsgehen. Dann geht das. So tut man das.

Der Meister erklärt vielen Menschen das Fa, so kann ich es nur zusammenfassend erklären. Vielleicht haben manche Menschen Fragen, die sie mir dringend stellen möchten. Aber so viele Menschen haben Zettel eingereicht und man kann nicht alle beantworten. Allerdings haltet ihr es für eine Chance, auch wenn nur ein paar Fragen beantwortet werden (Beifall). Ich spreche nicht mehr weiter. Nun beantworte ich euch ein paar Fragen, es wird nicht sehr lange dauern (Beifall). Denn ich weiß, dass die Fa-Konferenz heute spät angefangen hat und ihr deshalb keine Mittagspause eingelegt habt. Ich werde so viele Fragen wie möglich beantworten. Nun könnt ihr die Zettel hochreichen.

Jünger: Dieses Jahr findet die Fa-Konferenz in New York am 13. Mai statt. Das ist ein Werktag. Wir haben erkannt, dass es nötig ist, dass die Dafa-Jünger während der Fa-Konferenz in einem noch größeren Umfang den mittleren und hohen Schichten der Gesellschaft die Wahrheit erklären. Aber viele Lernende verstehen das nicht.

Meister: Das habe ich so festgelegt (Beifall). Jede Fa-Konferenz möchte ich dazu nutzen, um Menschen zu erretten. Dadurch sollen die Menschen erfahren, dass sich so viele Menschen kultivieren und dass das genau das Gegenteil von dem darstellt, was die häretische Partei sagt. Während der Fa-Konferenz erklären die Dafa-Jünger die Wahrheit und erretten alle Wesen. Aber alle Fa-Konferenzen fanden bisher am Wochenende statt. In der Stadt gab es sehr wenige Menschen. Bei der Parade gab es deshalb auch sehr wenige Zuschauer, kaum jemand beachtete die Parade. So war das immer. Ich dachte, die überwiegende Mehrheit der Konferenzteilnehmer kommt eigentlich aus anderen Orten, sie haben Urlaub genommen und für sie ist es egal, ob Wochenende oder nicht. Deshalb sagte ich, dass wir in Zukunft die Konferenzen nicht mehr am Wochenende veranstalten werden (starker Beifall).

Jünger: Neulich habe ich ein verbreitetes Phänomen gesehen, nämlich dass manche Lernende bei der Kultivierung nachlassen. Viele halten ihr eigenes Projekt für wichtiger als die Wahrheitserklärung im größeren Umfang und die Kooperation miteinander.

Meister: In Wirklichkeit habe ich dieses Problem schon längst gesehen. Ich bin noch dabei zu beobachten. Ich habe bisher nichts gesagt, weil die Jünger es bei den Medien auf solide Weise und mit dem Herzen gutmachen müssen. Allerdings darfst du nicht vergessen, dass du ein Kultivierender bist.

Nun reden wir über die Medien. Ein paar Zuständige der Medien haben mich einmal gefragt: Wie können wir die Medien gutmachen? Was sind die Unterschiede zu den Medien der alltäglichen Menschen? Ich sagte, das ist sehr einfach, richtet euch einfach nach den Medien der alltäglichen Menschen, je ähnlicher umso besser. Ihr sollt genauso wie sie einen hohen Absatz erreichen und wirtschaftlich in einen positiven Kreislauf eintreten. Das ist eben ein Unternehmen unter den alltäglichen Menschen. Nur ein Punkt ist wichtig: Du weißt, dass du ein Dafa-Jünger bist, das reicht schon. Deshalb sollst du bei der Kultivierung nicht nachlassen, egal was passiert.

Jünger: In den Fa-Erklärungen hat der Meister früher über Maitreya gesprochen. Sie sagten, dass die Aussprache von Maitreya nicht korrekt sei und dass Sie uns zu einem späteren Zeitpunkt die genaue Aussprache mitteilen würden.

Meister: Momentan erdichtet die häretische KPCh immer wieder Gerüchte. Ich habe keine Angst vor ihren Gerüchten und auch keine Angst, dass sie mich beschimpft. Aber ich möchte nicht, dass die Errettung aller Wesen gestört wird. Deshalb sage ich euch manches erst später (Beifall).

Jünger: Ich bin ein Dafa-Jünger, der 2012 von China in die USA gekommen ist. Ich habe gehört, dass der Dafa-Verein eine Forderung gestellt hat, wonach diejenigen, die nach 2005 China verlassen haben, nicht an der Arbeit hinter der Bühne und in der Küche von Shen Yun teilnehmen dürfen.

Meister: Wenn wir darüber sprechen, sage ich noch einmal etwas über die momentane Situation. Durch die Registrierung an verschiedenen Orten, hat sich ein großes Problem herausgestellt. Etwa die Hälfte der Lernenden im Ausland fahren immer noch nach China, manche von ihnen fahren immer wieder hin. Besonders diejenigen, die erst kürzlich ins Ausland gekommen sind, fahren sehr oft nach China. Das gibt es auch unter den langjährig Lernenden, aber weniger. Diejenigen, die kürzlich herausgekommen sind, die nach dem Beginn der Verfolgung herausgekommen sind, fahren öfter nach China. Überlegt euch einmal, ich weiß, dass viele Menschen, nachdem sie nach China gefahren sind, von der KPCh zum Gespräch einbestellt wurden. Was du gesagt und wie du gehandelt hast, das haben die unzähligen Gottheiten alles gehört und gesehen.

Wisst ihr, was ich mit meinen Worten meine? Ich meine, du nimmst die Kultivierung als ein Kinderspiel, du gehst mit deinem eigenen Leben und mit dem vieler Wesen, die auf den Erhalt des Fa und deine Errettung warten, leichtsinnig um! So leichtsinnig behandelst du die Kultivierung. Meinst du, dass niemand gehört hat, was du gesagt hast, um mit der KPCh zurechtzukommen, und was du angesichts der KPCh noch gesagt hast? Wird das dann als erledigt abgetan? Früher sagte man: „Drei Fuß über dem Kopf gibt es schon Gottheiten.“ Es gibt unzählige Gottheiten.

Wie ihr wisst, habe ich gerade eben darüber gesprochen, wie groß der Kosmos ist und wie viele Lebewesen es gibt. Das, was ich euch gesagt habe, ist wirklich wahr. In dem Raum dieser Fa-Konferenz hat die Luft eine sehr große Dichte, sodass auf jedem Teilchen im äußerst Mikroskopischen Augen sind, und zwar Augen, die aus einer großen Entfernung hierherschauen. Sie schauen auf diese Konferenzhalle und hören mir zu. Sie sind auch dabei, auf eure Gedanken zu achten und euch zuzuhören. So eine große Angelegenheit in der menschlichen Gesellschaft ist mit den Lebewesen im Kosmos verbunden. Überlegt euch einmal, wie viele Gottheiten euch zuschauen! Ein Gedanke und eine Gesinnung, sogar bevor du diesen Gedanken aussendest, wenn dieser Gedanke noch im Entstehen ist, wissen sie schon, was du ausdrücken willst. Manchmal denke ich wirklich: Wieso können sich manche Lernende einfach nicht zusammenreißen? Sie haben das Fa bereits bekommen, wieso verhalten sie sich dennoch auf diese Weise?

Die Haltung, keine Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, kann auch anderen Schaden zufügen. Die häretische Partei hat spezielle Forschungsinstitutionen gegen Falun Gong eingerichtet. Wisst ihr, dass sie gegenüber Falun Gong und auch gegenüber Shen Yun gewisse lächerliche „Fachleute" eingesetzt hat? Diese sind spezialisiert auf die Forschung der Entwicklung von Falun Gong und auf dieses oder jenes von Shen Yun. Für sie sind das alles „Informationen“. Die häretische Partei will eben die Menschen niederschlagen. Sie wollen sogar alle Details deines Lebens unter Kontrolle halten. Wenn sie zu dir kommen, zeigen sie sich so, als ob sie schon alles erfahren hätten und über dich Bescheid wüssten. Das Ziel ist eben, dich zu erschrecken, sodass du alles preisgibst. Vieles wissen sie schon, auch wenn du nichts sagst. Die häretische Partei hat schon Dutzende von Jahren Erfahrungen gesammelt, um Menschen niederzuschlagen.

Ich kann nicht sagen, dass diese Ankündigung, dass diese festgelegte Regelung falsch ist. Unter euch gibt es wirklich solche Probleme. Ich habe nur über einen kleinen Teil der Probleme gesprochen. Shen Yun hat bei der Errettung aller Wesen einen sehr großen Effekt. Muss man sich denn nicht Gedanken darüber machen, um zu vermeiden, dass Shen Yun von verschiedenen Seiten gestört wird?

Jünger: Bitte erlauben Sie mir, im Namen der Dafa-Jünger aus der Stadt Chengdu in der Provinz Sichuan den Meister zu begrüßen. Der Meister hat hart gearbeitet.

Meister: Ich danke euch (Beifall).

Jünger: Die Dafa-Jünger aus Chengdu vermissen den Meister sehr und wünschen sich, dass der Tag, an dem wir den Meister sehen können, früher kommen möge.

Meister: Ich danke euch. Wegen der knappen Zeit werde ich die Zettel ab jetzt mit der Begrüßung nicht mehr erwähnen.

Jünger: In meinem Umfeld gibt es viele ältere Mitpraktizierende. Jeden Tag machen sie die drei Dinge gut, lernen das Fa und machen auch die Übungen, aber sie sind sehr uneinsichtig. Sie haben sich seit mehr als zehn Jahren kultiviert, aber ihre Übungsbewegungen sind nicht standardmäßig. Und sie schlafen bei den Übungen und beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken immer ein. Wenn man sie darauf hinweist, gestehen sie es sich nicht ein und korrigieren sich nicht.

Meister: Die Körper vieler älterer Dafa-Jünger sind gealtert. Es gibt wahrscheinlich ein paar Probleme, aber im Großen und Ganzen sind viele bezüglich der Kultivierung und der Erledigung der drei Dinge sehr gut. Dennoch sollt ihr auf solche Probleme wirklich achten. Lasst die anderen sich keine Sorgen um euch machen. Ihr sollt auch ein gutes Vorbild für die Jüngeren sein (der Meister lächelt). (Alle Jünger klatschen.)

Jünger: Der Koordinator eines Projektes strebt zu sehr nach den wirtschaftlichen Interessen. Alles wird durch das Geld bemessen, im Geschäft ist er nicht offen und ehrlich, sein Führungsstil beinhaltet oft Zwangsmethoden. Deshalb habe ich kein Vertrauen, dass das Projekt auf einem guten Weg ist. Falls ich aus diesem Grund das Projekt verlassen würde, würde das bedeuten, dass ich selbst meinen Kultivierungsweg verändere?

Meister: Ich denke so, wenn dieses Medium ein Projekt von Dafa-Jüngern ist, dann soll es wie ein Unternehmen der alltäglichen Menschen geführt werden. Manche Dafa-Jünger denken, dass dies unsere eigene Sache ist, warum wird es so streng geführt? Sie handeln sogar nach ihren eigenen Gedanken. Ich bin nicht dafür, diese Sache so zu betrachten. Ich bin für eine standardmäßige Führung. Du sollst unsere Medien nicht als so speziell betrachten, dass sie anders sind als die der alltäglichen Menschen. Ein Unternehmen ist eben ein Unternehmen. Das Dafa ist kein Unternehmen, das Dafa unterhält keine Medien. Das ist keine Kultivierung, das ist kein Teil vom Dafa. Aber in dieser Umgebung kann man sich kultivieren, du bist ein Kultivierender. So sehe ich das. Egal in welchem Unternehmen du bist, du sollst noch besser arbeiten. Habe keine Angst, von anderen geführt zu werden.

Wenn man ein Unternehmen führt, soll man den wirtschaftlichen Nutzen berücksichtigen. Ich bin sehr dagegen, ständig Spenden und Gelder von den Lernenden zu nehmen. Deshalb wird er als Verantwortlicher den wirtschaftlichen Nutzen abwägen. Das sollte kein Fehler sein.

Wenn der Koordinator als Dafa-Jünger vergisst, dass er ein Dafa-Jünger ist, dass er ein Kultivierender ist, dann ist das ein Problem. So denke ich. Wenn die Führung jene in den Unternehmen der alltäglichen Menschen übertrifft, finde ich wiederum, dass es nicht so sein soll.

Jünger: 1. Dafür, dass die chinesischen Dafa-Jünger im Ausland ihre Ausweise vor Kurzem abgeben sollten, hatten die Familienangehörigen gar kein Verständnis. Kann der Meister bitte ein wenig dazu erklären.

Meister: Ich nenne ein Beispiel. Ein Lernender hat mir erzählt, dass in Hongkong einige Menschen auftauchen, sobald es um ein wichtiges Treffen oder um ein Projekttreffen geht. Zu anderen Zeiten weiß man nicht, wo sie sich aufhalten. Man kennt sie nicht, niemand kennt ihren richtigen Namen. Ich habe nur Hongkong, diesen einen Ort genannt. An vielen anderen Orten gibt es auch dieses Problem. Die Projekte von Dafa-Jüngern benötigen auch Sicherheit. Schließlich befinden wir uns in einer besonderen Zeitspanne, die häretische Partei verfolgt [Dafa-Jünger]. Deshalb finde ich, dass man es so machen kann.

Jemand stellte die Frage: „Wir Dafa-Jünger haben keine Registrierung bei der Kultivierung, nicht wahr?“ Richtig. Es gibt keine Registrierung, dies wird nicht als Registrierung verwendet. Wir wollen nur wissen, wer du bist. Jetzt ist eine besondere Zeitspanne. Hat man in der Geschichte bei der Kultivierung Medien betrieben? Gab es Einsatz gegen die Verfolgung? Es ist richtig, dass das nicht zur Kultivierung gehört. Aber das ist ein Projekt der Dafa-Jünger für die Menschenerrettung.

Jünger: 2. Wenn die Dafa-Jünger der Fa-Berichtigung mit dem Meister die Welt verlassen werden, wird in der Zukunft der Dafa-Verein noch existieren? Wenn ja, welche Beziehung hat er zu Dafa?

Meister: Du denkst zu viel nach (alle lachen). Die Dinge in der Zukunft sind eben die Dinge in der Zukunft. Wie es in der Phase der Fa-Berichtigung in der Menschenwelt getan wird, das ist ganz anders als jetzt. Ob er weiterhin existieren wird, wird je nach Bedarf geschehen (der Meister lächelt).

Die Menschheit ist auch keine so einfache Angelegenheit. Die Menschen, die ich meine, halten eben gern das, was sie sehen können, für wahr. Was jemand nicht sieht, erkennt er nicht an. Aber bei der Kultivierung lässt man dich eben von der Erkenntnis her die Grundsätze verstehen. Das ist also der Unterschied. Was die Menschen in der Zukunft betrifft, werde ich ihnen alle Wahrheiten offenbaren und sie diese sehen lassen. Das wird ganz anders sein.

Jünger: Wer an der diesmaligen Fa-Konferenz teilnimmt, wurde vom Dafa-Verein streng kontrolliert. Aber es gab trotzdem Lernende, die die Anforderungen nicht erfüllten und sogar überall von oben bis unten alle ihre Beziehungen spielen ließen.

Meister: An der Fa-Konferenz teilnehmen zu wollen, an dieser Haltung gibt es nichts zu kritisieren, das ist eine gute Sache. Als Koordinator wird er aber nicht so denken. Er muss die Sicherheit berücksichtigen, damit unsere Fa-Konferenz normal durchgeführt und nicht gestört werden kann. Dies ist ein Widerspruch. So denkt alle selbst darüber nach.

Jünger: Manche Lernende nutzen die Dafa-Projekte aus und haben mit vielen Dafa-Jüngern in der ganzen Welt Kontakte geknüpft, um eigene Geschäfte zu starten. Ist das eine Störung für die Dafa-Jünger?

Meister: Ja. Dafa-Ressourcen auszunutzen, um Geld für sich selbst zu verdienen, dann bist du kein bisschen anders als jene Verfolger. Das wirst du in der Zukunft erfahren. Eine solche Störung ist Sabotage der Dafa-Ressourcen. Die Ressourcen sind begrenzt und sollen für die Fa-Berichtigung und Errettung der Menschen verwendet werden. In der Zukunft ist das keine einfache Sache.

Jünger: Ich bin ein westlicher Lernender und seit einigen Jahren mit Medien-Arbeit in New York beschäftigt. Ich habe festgestellt, dass viele chinesische Lernende die westliche Gesellschaft bis jetzt immer noch nicht verstehen können.

Meister: Richtig. Viele von uns leben nur im Kreis der Chinesen. Ich habe oft zu ihnen gesagt: Du sollst dich in die Gesellschaft der alltäglichen Menschen integrieren und einen Job finden, versuch die Gesellschaft kennenzulernen, wie die Menschen in einer freien Gesellschaft denken und sich verhalten. Ich habe oft darüber gesprochen.

Jünger: Ich verstehe nicht so ganz, wie wir unsere Medien in der Gesellschaft Fuß fassen lassen können.

Meister: Ich glaube, über dieses Problem sollen wir tiefer nachdenken. Ich habe gehört, dass die englische Epoch Times in New York nicht so viele Mitarbeiter hat und manche westliche Lernende dabei sehr methodisch arbeiten. Das hat mich sehr gefreut. In der Zukunft werden sie sich bestimmt ganz gesund weiterentwickeln, sogar die chinesischen Medien übertreffen. Denn hier ist doch eine englische Gesellschaft (langsam ertönt Applaus).

Jünger: Als ein Lernender vom Krankheitskarma gestört wurde, sagte ein anderer Lernender, er sollte einen Mitkultivierenden mit geöffnetem Himmelsauge um Hilfe bitten, um dieses Problem auf eine gütige Weise zu lösen.

Meister: Bei ihm erzeugt das Herz Dämonen. Was kann er auf gütige Weise lösen? Wo gibt es etwas Zufälliges bei den Dafa-Jüngern?

Ihr wisst, wenn der Weg für einen Dafa-Jünger eingerichtet worden ist, kann auch ich als Meister ihn nicht mehr ändern. Dafür gibt es zwei Gründe: Wenn ich ihn verändern würde, müsste sein ganzer Weg der Kultivierung von Anfang bis zum Ende geändert werden, alles müsste von Neuem anfangen. Der zweite Grund ist, wenn ich ihn ändern würde, würden alle alten Faktoren stören.

Diese Verfolgung erkenne ich nicht an, aber warum können sie stören? Weil der menschliche Körper des Meisters sich im Raum an der Oberfläche befindet. Mein riesengroßer Körper und meine großen Fähigkeiten werden von den Himmelskörpern abgetrennt, in denen das Fa noch nicht vollständig berichtigt worden ist. Darin gibt es auf unterschiedlichen Ebenen unzählige Kosmen und Lebewesen. Alle sind Gottheiten. Wenn es wenige sind, können sie mich nicht hindern. In der Fa-Berichtigung schiebe ich den Prozess ständig nach vorne, das Fa wird Ebene für Ebene berichtigt. Auf jeder Ebene wird manches beibehalten, manches vernichtet. Es wird ständig und schnell nach vorne geschoben. Die Himmelskörper, in denen das Fa noch nicht vollständig berichtigt worden ist, trennen mich ab. Deshalb können die alten Mächte die Dafa-Jünger verfolgen und mich stören. Welche gütige Lösung kannst du anbieten? Kannst du so eine große Angelegenheit verändern?

Außerdem sind die Räume äußerst kompliziert. Ein Blatt Papier ist nur so dick, aber darin existieren vielleicht einige 100 Millionen Räume. In jedem Raum gibt es seine eigene gigantische Zeit. Ihr wisst, je mikroskopischer die Teilchen sind, umso größer ist die Energie. Mit anderen Worten, die Teilchen sind umso kraftvoller. Die Moleküle können Atome nicht verändern, aber die Atome können Moleküle auflösen, nicht wahr? Je mikroskopischer die Teilchen sind, desto größer ist ihre Kraft. Wie kannst du sie verändern? Es gibt viele Ebenen. Manche Lernende können einfach dem Fa nicht entsprechen. Sie sind sehr interessiert an kleinen Kultivierungswegen und wirrem Zeug und erzählen Unsinn.

Weil die Räume so kompliziert sind, führt das dazu, dass manche Menschen mit geöffnetem Himmelsauge, also mit dem halb geöffneten Himmelsauge, die wahren Erscheinungen nicht sehen können. Was sie sehen, sind alles komplizierte Trugbilder. Man zeigt ihm nicht mit Absicht Trugbilder, er kann alle wahren Erscheinungen nicht sehen, sondern nur ein wenig davon. Dieses Wenige kann ihm Trugbilder erzeugen. Wenn ein Mensch nur dasteht, befinden sich in den unzähligen Räumen vor und hinter ihm, links und rechts von ihm unzählige Lebewesen, die sich überlappen. Wie kann er sie voneinander unterscheiden? Was für eine Beziehung hat ein bestimmtes Lebewesen zu diesem Menschen? Manchmal sagt manch ein Lernender, dass dieser oder jener Lernende Besessenheit an sich hat. Dann sage ich, dass er selbst Besessenheit an sich hat. Ich habe euch immer wieder gesagt: Du kannst die wahren Erscheinungen nicht sehen und sollst nicht leichtsinnig etwas aussprechen. Du sollst dich unbedingt dem Fa entsprechend kultivieren. Wenn man sich kultiviert, ist alles, was einem begegnet, etwas Gutes.

Jünger: Manche kleine Dafa-Jünger der Feitian-Schule in Taiwan werden in einiger Zeit die Schule abschließen und auf die Universität gehen. Wie sollen sie später das Fa noch besser bestätigen?

Meister: Ich denke, wenn sie über die Vorbedingungen verfügen, können sie zu einer professionellen Künstlergruppe gehen oder dieses Fach studieren. Wenn nicht, dann können sie andere Fächer wählen. Egal was man lernt, man soll es gut lernen. Zumindest hast du in dieser Gesellschaft gewisse Fähigkeiten. Unter den Dafa-Jüngern gibt es viele Computerfachleute, Wissenschaftler, erstrangige Eliten. Deshalb können auf der ganzen Welt nur die von Dafa-Jüngern geführten Webseiten die Internetblockade der häretischen KPCh durchbrechen (Beifall). Verschiedene Regierungen und große Firmen benutzen unsere Webseiten, um Kontakte zu Menschen in China zu pflegen. Ich meine, ihr könnt eure Fähigkeiten benutzen und, wie ihr sagt, dem Meister helfen, das Fa zu berichtigen und Lebewesen zu erretten. So tut man das.

Jünger: Im letzten Jahr hat meine Schwester Freunde mitgenommen und ist nach Japan gekommen, extra um Shen Yun anzuschauen. Als sie nach Hongkong zurückgekehrt war, lief sie in einer Parade von Falun Gong mit und ging die ganze Strecke mit. Dieses Mal wollte sie auch nach New York zur Fa-Konferenz kommen. Dreimal sagte sie mir, ich sollte dem Meister ihre Grüße und ein Dankeschön ausrichten. Meine Freunde haben mir auch Nachrichten hinterlassen und wünschten der großen Fa-Konferenz viel Erfolg. Die Lebewesen sind schon aufgewacht.

Meister: Sie ist in die Parade des Falun Dafa eingetreten. Es gibt noch manche alltägliche Menschen, die sich nicht kultivieren, sie sind aber alle dabei, aufzuwachen.

Bei uns gibt es hier einige neue Lernende, westliche Lernende. Vielleicht könnt ihr nicht verstehen, dass das, was der Meister angesprochen hat, eine große Angelegenheit ist. Ich sage euch, ganz gleich, ob ihr daran glaubt oder nicht, weil ich auf der Fa-Konferenz das Fa den Dafa-Jüngern erkläre, liegt das ein bisschen höher als das, was ich ansonsten erkläre. Vielleicht könnt ihr das nicht unbedingt akzeptieren. Die neuen Lernenden können das nicht unbedingt verstehen. Aber ich sage dir, alle Könige auf der ganzen Welt aus unterschiedlichen Zeitperioden und Ländern, sowie viele Könige im Himmel wurden in China wiedergeboren. Nun sind sie alle Chinesen. Denn dort ist das Zentrum der Fa-Verbreitung und der Kultivierung. Diese Angelegenheit wurde schon in der vorgeschichtlichen Zeit festgelegt.

Den Chinesen wurde in der Neuzeit sehr viel Schaden zugefügt, sodass sie sogar ein hässliches Aussehen bekommen haben. Aber ich sage euch, unter ihnen gibt es vielleicht deinen König, eure Könige. Das ist auf keinen Fall eine kleine Angelegenheit, in der Zukunft werdet ihr das wissen. In den anderen Ländern werden diejenigen, die wir errettet haben, bleiben. Später gibt es noch die Phase, in der das Fa die Menschenwelt berichtigt. Das sind Dinge der Zukunft und Dinge der Menschen.

Jünger: Im Moment gibt es schon über 160 Millionen Menschen, die eine Austrittserklärung aus den drei Organisationen der Partei abgegeben haben. Viele Chinesen haben ihren Austritt noch nicht erklärt. Die Anzahl der Dafa-Jünger ist sehr groß. Wenn alle Dafa-Jünger den Mund aufmachen, können noch mehr Menschen errettet werden. Ist es so, dass momentan zu wenige Dafa-Jünger die Wahrheit erklären?

Meister: Ich denke, alle sind dabei, ihrem eigenen Kultivierungszustand entsprechend die Wahrheit mehr oder weniger zu erklären. Diejenigen mit einem guten Kultivierungszustand erklären mehr, die mit einem etwas schlechteren Zustand weniger. So ist das ungefähr. Vom Effekt her gesehen sind diejenigen, die die Wahrheit oft erklären, wirklich großartig. Sie haben viele Erfahrungen gesammelt und auch viele Austritte bewirkt. Aber es gibt auch viele, die der Wahrheitserklärung keine so große Beachtung schenken. In Wirklichkeit ist das keine Kleinigkeit. Wenn du mit einem anderen Projekt beschäftigt bist, ist das kein Problem, denn du stehst dem anderen Projekt bei, um die Wahrheit zu erklären. Wenn es aber nicht der Fall ist, wenn du als Dafa-Jünger die Wahrheit nicht erklärst, bedeutet das nichts anderes, als dass du für die Dinge, für die ein Dafa-Jünger Verantwortung tragen sollte, sie nicht getragen hast.

Jünger: Bei den Lernenden in unserer Region, die bei den Medien arbeiten, tauchte mehr oder weniger ein ernsthaftes Problem auf. Beim Lernen machen sie die Augenlider zu, als ob sie sehr schwer sind. Beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken können sie die Hand nicht aufrecht halten. Beim Praktizieren der Übung schlafen sie auch ein.

Meister: Viele Dafa-Jünger sind mit Dafa-Projekten sehr beschäftigt, darin liegt der Grund. Sie sind mit der Menschenerrettung beschäftigt, das kann man verstehen. Wenn das bei dir nicht der Fall ist, heißt das, dass du bei der Kultivierung nicht fleißig vorankommst.

Jünger: Einige Dafa-Jünger lernen das Fa stehend oder kniend. Aber sobald sie sich hinsetzen, werden sie wieder müde. Seit längerer Zeit können sie diesen Zustand nicht durchbrechen. Diese Praktizierenden haben relativ viel Arbeit auf sich genommen.

Meister: So ist das eben. Ich denke, das Fa muss man unbedingt gewissenhaft lernen, egal was man dafür macht, ob man steht oder irgendeine andere Methode verwendet. Der Meister weiß, dass viele Lernende sehr beschäftigt sind und jeden Tag nur ganz wenige Stunden zum Schlafen kommen. Deshalb taucht dieses Problem auf.

Jünger: Ist der Effekt gleich, wenn man das Fa mit elektronischen Büchern oder normalen Büchern lernt?

Meister: Ja. Aber ich finde, normale Bücher sind am besten. Die Bücher sind eben Schätze, andere Dinge können nicht an sie heranreichen.

Jünger: Können Menschen, die oft nach China zurückfahren, Koordinatoren sein?

Meister: Wenn es in der Region nur zwei Menschen gibt (alle lachen), dann ja. Wenn nicht, dann nicht (alle lachen. Beifall).

Jünger: Manche Mitkultivierende meinen, dass die Umgebung in China schon locker geworden ist und dass man keine Probleme mehr bekommen wird, wenn man starke aufrichtige Gedanken hat.

Meister: Wenn die aufrichtigen Gedanken stark sind, kann die Verfolgung gemindert werden. Das ist sicher. Es ist das Ergebnis der Kultivierung, dass die aufrichtigen Gedanken stark sind. Die Kultivierung ist ernsthaft. Die alten Mächte werden auf keinen Fall wegschauen, wenn sie sehen, dass du menschliche Gesinnungen hast. Die alten Mächte haben das sabotiert, was ich machen wollte. Aber sie trauen sich wirklich nicht, die Fa-Berichtigung zu sabotieren. Denn wenn die Fa-Berichtigung nicht mehr existieren würde, wäre alles im Kosmos aus. Weil der gigantische Kosmos sich in der Endphase der Endphase von „Entstehen, Bestehen, Verfall und Vernichtung“ befindet, legen alle Lebewesen ihre Hoffnung auf die Fa-Berichtigung. Wenn die Fa-Berichtigung sabotiert werden würde, gäbe es nichts mehr. Keiner traut sich, sie wirklich zu sabotieren.

Jünger: Es gibt einen Mitpraktizierenden, der nach der Reorganisation die Medien verlassen hat und auch bei anderen Projekten nicht mitgemacht hat. Er lernt selten das Fa, macht selten die Übungen und sendet kaum die aufrichtigen Gedanken aus. Er geht spät ins Bett und steht später auf. Der Austausch hat nichts gebracht. Ich bin sehr besorgt.

Meister: Ja, du bist sicher besorgt, weil die alten Mächte ihn bald aufsuchen werden. Das ist nicht nur Gerede. Es gab zu viele Beispiele und Lektionen.

Jünger: Ich habe das Gefühl, dass er von außen gestört wird. Ich kann nur für ihn aufrichtige Gedanken aussenden.

Meister: Wenn es einen Knoten im Herzen gibt, gibt es also einen Eigensinn. Er selbst hat Probleme. Sie können nicht dadurch gelöst werden, dass du aufrichtige Gedanken aussendest. Wenn er selbst ausreichend aufrichtige Gedanken hätte, wenn es sehr viele Dämonen gäbe und er selbst nicht alle beseitigen könnte, dann nutzt es etwas, wenn du für ihn aufrichtige Gedanken aussendest. Wenn aber sein eigenes Herz nicht in Ordnung ist, er sich selbst nicht bewegen möchte, kommen die Störungen bestimmt. Dann werden die Störungen durch dein Aussenden von aufrichtigen Gedanken nur schwerlich beseitigt. Denn er muss selbst aufrichtige Gedanken haben, erst dann kann man etwas ändern und ihm helfen.

Jünger: Wir, die osteuropäischen Dafa-Jünger haben seit vielen Jahren Konflikte mit dem Koordinator. Sobald wir die Wahrheitserklärung erwähnen, hindert er uns. Aber er und die anderen aus seinem kleinen Kreis tun nichts. Wir haben versucht, uns mit ihm auszutauschen. Es hat nichts genutzt.

Meister: Dann wechsle die Person aus. Ja, manche mit vielen menschlichen Gesinnungen verhalten sich so. In den frühen Zeiten, als ich das Fa verbreitete, war so etwas auch vorgekommen. Jemand hat eine Gruppe geführt und sich selbst zur Schau gestellt und angegeben. Manche andere führten eine Gruppe an und vergnügten sich ganz fröhlich. Ist das ein Club? Dies sind genau die menschlichen Gesinnungen. Die verschiedenartigen menschlichen Gesinnungen werden allesamt in der Kultivierung ans Licht gebracht. Er kommt selbst nicht fleißig voran, führt eine Gruppe an und beeinträchtigt die anderen, sodass sie auch nicht fleißig vorankommen können. Was glaubst du, welche Wirkung hat er verursacht? Wenn du wirklich wieder zurückkommst, kannst du noch ein Dafa-Jünger sein? Wenn du nicht mehr zurückkommst, wirst du als dämonische Störung behandelt. So ist das. Ich meine nicht, dass ich ihn erledige. Der Meister errettet nur Menschen und wird niemanden beseitigen. Aber die alten Mächte werden ihn nicht davonkommen lassen.

Jünger: Wie können wir in der derzeitigen Phase die in der Erkenntnis auf Abwege geratenen Praktizierenden retten? Insbesondere die Praktizierenden, die kurz vor und nach dem 20. Juli 1999 Betreuer waren, die einst vorangegangen sind. Sie beeinflussen viele Menschen.

Meister: Es gibt keine spezielle Methode. Geh und sprich mit ihnen. Schaue, wo sie sich geirrt haben. Löse die Knoten in ihren Herzen. Bei der Menschenerrettung ist es dieser Weg.

Jünger: Wie können die Lernenden, die nach dem 20. Juli 1999 mit der Kultivierung angefangen haben, die Pässe des Krankheitskarmas besser bestehen?

Meister: In der Kultivierung wird nicht zugelassen, dass du alle Schwierigkeiten auf einmal beseitigst. Leben um Leben wurde das Karma angesammelt, es sind Berge. Wenn es mit einem Mal beseitigt werden würde, würde man ums Leben kommen. Es wird in mehreren Abschnitten, sogar bis zum Ende deiner Kultivierung aufgeteilt. Deshalb sollst du nicht fragen, warum es immer noch Pässe von Krankheitskarma gibt, nachdem du dich schon so lange kultiviert hast. Du kannst das Problem nicht so wie die früheren Dao-Kultivierenden betrachten. Du kultivierst dich unter den alltäglichen Menschen. Du hast diese Kultivierungsform.

Jünger: Ich bin ein Jünger aus China. In verschiedenen Orten habe ich Kontakt mit einigen Mitpraktizierenden gehabt. Ich fühle, dass die Gesamtheit immer reifer und vernünftiger geworden ist. Die Umgebung hat sich auch nach und nach verändert. Aber wenn man den Maßstab des Dafa zur Beurteilung nimmt, scheint es an der Oberfläche, dass kaum jemand die Anforderungen erreichen kann. Es ist nur so, dass es alle während der Verfolgung nicht einfach haben.

Meister: So ist das. Die Umgebung ist locker geworden. Der Mut wird verstärkt, die Angst ist etwas kleiner geworden. Das heißt aber nicht, dass die Angst nicht mehr existiert. Mit etwas weniger Angst wird man mutiger und traut sich herauszukommen, die menschliche Gesinnung ist aber nicht beseitigt worden. Das zeigt sich dadurch, dass das Ausmaß des fleißigen Voranschreitens ungleich ist und die Intensität des Handelns ungleich ist und der Kultivierungszustand ungleich ist. So kann das passieren. Diejenigen, die es besonders gut gemacht haben, sind diejenigen, die im Fa bleiben und sich im Dafa kultivieren. Sie gewinnen ihre Erkenntnisse aus dem Fa und erhöhen sich im Fa.

Jünger: Ich bitte den Meister, uns den Sinn zu erklären, warum die Praktizierenden in Taiwan jedes Jahr riesengroße Schriftzeichen oder Bilder mit Menschen geformt haben.

Meister: Jedes Jahr haben die Praktizierenden in Taiwan diese Sache gut gemacht. (Der Meister lächelt.) Auch ich finde es sehr prächtig. Die alltäglichen Menschen empfanden es auch als sehr heilig, als sie es sahen. Das Böse hat das auch gesehen und wird bestimmt sehr erschüttert sein.

Jünger: Nachdem die Arbeitslager in China aufgelöst worden sind, leben die Gehirnwäsche-Einrichtungen wieder auf. Die aufrichtigen Rechtsanwälte haben mit uns zusammengearbeitet, um die Gehirnwäsche-Einrichtungen aufzulösen. Zweimal sind wir zu einer Gehirnwäsche-Einrichtung gegangen und haben dort laut gerufen. Wir gingen auch zur lokalen Staatsanwaltschaft und zum Büro für Landgewinnung, um uns dort über die bösartigen Menschen zu beschweren. Das hat die bösartigen Menschen sehr erschüttert.

Meister: Das alles haben die Dafa-Jünger sehr gutgemacht. Manche Beamte, die die Dafa-Jünger verfolgt haben, können die Lage noch nicht durchschauen. Das Böse nutzt sie immer noch aus. Das Böse richtet sich nicht nur gegen die menschlichen Gesinnungen der Dafa-Jünger, es nutzt auch die menschlichen Gesinnungen der alltäglichen Menschen aus. Die ganze Umgebung ist eine Umgebung zur Kultivierung. Deshalb werden die schlechten Menschen weiter vom Bösen ausgenutzt, wenn ihnen ihre Vorgesetzten nicht sagen, dass sie mit der Verfolgung aufhören sollen. Denn sie sind einfach dazu da, das zu tun. Ihre Aufgaben sind eben, so etwas zu tun. Das Böse wird sie auch die ganze Zeit benutzen. In China gab es einen Spruch: Jemand hat den Esel gestohlen, doch ein anderer hat den Holzpflock herausgezogen. [Der wir für den Dieb gehalten.]

Jünger: Meiner Meinung nach sollen die Medien von der Shen Yun-Kultur lernen und nicht von der Parteikultur.

Meister: Es gibt keine Shen Yun-Kultur. Shen Yun zeigt die traditionelle Kultur. Aber es ist richtig, die Parteikultur abzulehnen.

Wie kam Shen Yun damals zustande? Eine Gruppe Dafa-Jünger, die Künstler sind, wollten ihre Fähigkeiten einsetzen, um die Verfolgung zu entlarven und Lebewesen zu erretten. Das war in der Anfangsphase der Verfolgung, viele unterschiedliche Menschen hatten verschiedene Gedanken und Meinungen. Sie konnten sich nicht einigen und nicht miteinander kooperieren, somit war der Effekt der Aufführungen nicht gut. Auch die Qualität der Programme war nicht in Ordnung. Ich habe gesehen, dass die Menschen nach der Aufführung über die Show redeten. Da gab es alle möglichen Bemerkungen, darunter nur wenig gute. Als ich ihre Worte hörte, hatte ich ein schweres Herz. Das Herz der Dafa-Jünger war gut, sie wollten Lebewesen erretten, aber sie erzielten keinen guten Effekt. Nachdem man es ein paarmal aufgeführt hatte, dachte ich, dass viel Manpower und Ressourcen eingesetzt worden sind, ohne einen guten Effekt erzielt zu haben. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, bedarf es einer erheblichen Professionalität. Wenn ein Gesamtkonzept fehlt, kann man es nicht gutmachen und die Menschen nicht erretten. Später dachte ich, ich leite sie an, das zu tun. So hat man angefangen, Shen Yun zu gründen.

Nachdem Shen Yun ins Leben gerufen wurde, war der Effekt der Aufführung in der Gesellschaft im ersten Jahr schon sehr erschütternd. Der Punkt ist, dass die Zuschauer etwas Positives empfangen haben. Ihre Erkenntnisse haben dadurch auch den geplanten Effekt erreicht und das Feedback war sehr gut. Danach dachte ich, die Künstler von damals hatten keine guten Vorbedingungen, weil sie in aller Eile zusammengerufen wurden. Nachdem sie eine Weile trainiert wurden, standen sie schon auf der Bühne. Das galt auch für das Orchester. Unter einer großen Gruppe von Musikern gab es sowohl ältere als auch jüngere, und zwar mit sehr unterschiedlichem Niveau. Ich fand, dass das auf Dauer keine gute Lösung war. Wenn man bei der Errettung der Menschen eine größere Kraft erreichen möchte, muss man selbst Künstler ausbilden. So haben wir Schulen eingerichtet und selbst Tänzer und Musiker ausgebildet.

So sah der ganze Prozess aus. Das ist eine Künstlergruppe und die Teilnehmer sind gleichzeitig Kultivierende. Wie sollte man das vom Management her, von der Handlungsweise her gutmachen, wie sollte man das Verhältnis richtig behandeln, wie passt man das Management noch besser an, darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht. Zum Schluss wurde das alles festgelegt.

In diesem ganzen Prozess, in dem das alles getan wurde, wollte ich in Wirklichkeit damit den Dafa-Jüngern auch in anderen Projekten zeigen, dass man die Projekte unbedingt gewissenhaft durchführen muss. Ich hatte ihnen schon längst gesagt, dass sie ihre eigenen Fachkräfte ausbilden sollten. Das wollte ich immer vorantreiben, aber das klappte einfach nicht und man konnte es einfach nicht gut schaffen. Nun bildet die Feitian-Schule die Künstler aus, sie sind so viele, dass sie überreichlich sind, sie sind sehr zahlreich. Schaut euch dies einmal an, in den letzten paar Jahren wurde jedes Jahr eine Künstlergruppe ausgebildet. Vom Management her betrachtet, wisst ihr auch, dass der Kultivierungszustand der Künstler von Shen Yun sehr gut ist. Außer denjenigen, die gerade eben von der Gesellschaft angeworben wurden und die es noch nicht ganz verstanden haben, haben die vielen anderen Künstler einen sehr guten Kultivierungszustand. Das alles möchte ich auch den anderen Projekten aufzeigen. Natürlich bedarf es dabei eines sehr hohen technischen Niveaus. Innerhalb einer kurzen Zeit hat man es auf dieses Niveau geschafft, sodass Shen Yun zur besten Show der Welt geworden ist, das kann keine andere Künstlergruppe schaffen. Der Grund liegt lediglich darin, dass sie Kultivierende sind. Aber im Moment benötigt mich dieses Projekt so sehr, dass ich sehr beschäftigt bin. In einer so kurzen Zeit gibt es noch niemanden, der mich so schnell ersetzen könnte.

Jünger: Ich finde, dass die Handlungsweisen bei manchen Projekten in unserer Region nicht aufrichtig genug sind. Es gibt sogar Orientierungsprobleme. Ich finde, dass ich da nichts ändern kann. Ich habe immer das Gefühl, dass dahinter Faktoren manipulieren, die dem Fa nicht entsprechen und die ein unreines Ziel haben. Deshalb nehme ich nicht daran teil.

Meister: Es ist unmöglich, keine Konflikte zu haben. Wenn es den eigenen Wünschen nicht entspricht und man deshalb passiv wird, liegt das an der menschlichen Gesinnung. Es ist deine eigene Sache, ob du daran teilnimmst oder nicht. Es geht auch, wenn du nicht an diesem Projekt aber an einem anderen teilnimmst oder die Wahrheit erklärst. Als Dafa-Jünger sollst du nicht wegschauen, wenn du Probleme bei einem Medium siehst. Du bist ein Dafa-Jünger. Es ist nicht gut für andere, wenn du Probleme siehst, aber nichts sagst. Du sollst mit einem gütigen Herzen über die Probleme sprechen und versuchen, sie zu lösen. Ganz gleich um wen es geht, unter den Dafa-Jüngern gibt es keine Amtstitel. Die Zuständigen sind nur Kontaktpersonen. Jeder befindet sich in der Kultivierung. Ich habe oft gesagt, dass deine Worte andere zu Tränen rühren können, wenn du es wirklich gut mit den anderen meinst und keinerlei egoistische Gedanken hast. Versuch das einmal!

Jünger: Manche Lernende in China bleiben von morgens bis abends im Internet. Im Internet suchen sie andere auf, um das Fa zu lernen und sich auszutauschen. Sie fahren im ganzen Land überall herum.

Meister: Über manche konkreten Dinge in China möchte ich als Meister nicht viel sprechen, besonders wenn es um die Sicherheit der Lernenden geht. Manche üben eine positive Wirkung aus, manche mischen zu viele menschliche Gesinnungen hinein. Manche beobachte ich noch, das ist eben ein Kultivierungsprozess. Bei manchen Dingen schaue ich auf die Ergebnisse. Wenn ihr Probleme seht, sollt ihr sie ansprechen, um weiterhin Menschen zu erretten. Unter den Dafa-Jüngern muss die Aufrichtigkeit stark sein.

Jünger: Der Meister hat schon eine Stunde und 20 Minuten das Fa erklärt. Sollen wir weiter Zettel einsammeln?

Meister: (Der Meister lächelt.) Das war’s. Reicht bitte jetzt keine Zettel mehr hoch.

Jünger: Mit dem Voranschreiten der Fa-Berichtigung ist es sehr wichtig, eine Gesamtheit zu bilden, jeder Dafa-Jünger hat die Verpflichtung, sich in die Gesamtheit zu integrieren, aber es gibt ganz wenige Personen, die das nicht erkennen.

Meister: Was die Kultivierung anbelangt, der Meister will niemals alle über einen Kamm scheren, dass alle so oder so zu sein haben. Es wird immer je nach der Ebene, nach den Erkenntnissen und dem Kultivierungszustand entschieden. Bei manchen Angelegenheiten kooperieren alle. Wenn dein Herz dabei ist, so gehst du eben hin. Wenn dein Herz nicht dabei ist, kannst du auch nicht kooperieren, selbst wenn du hingehst. Es gibt auch manche, die menschliche Gesinnungen haben, bezüglich einiger Angelegenheiten haben sie sich aber sehr gut kultiviert, so kannst du auch nicht sagen, dass sie es nicht schaffen werden. Wenn man eine bestimmte Sache gut erledigt, die andere aber nicht, so geht das auch nicht.

Jünger: Dieses Jahr wurde während der Shen Yun-Aufführung in den Liedertexten und in der Moderation mehrmals der Schöpfer erwähnt. Die Zuschauer fragten beim Personal und bei den Journalisten nach, wer der Schöpfer sei. Die Jünger wussten nicht, was sie darauf antworten sollten.

Meister: Das kannst du ihm auf diese Weise beantworten: Du sagst, die ganze Welt kennt den Schöpfer; das Fa des Universums ist das Gebot für die Schöpfung, der Schöpfer hat das Universum einschließlich der Lebewesen aller Ebenen darin erschaffen. Als Kultivierende wissen wir, dass das Dafa des Kosmos sich bereits in der Verbreitung befindet. Die Gottheiten denken, solange du einen menschlichen Körper hast, kannst du nicht sagen, dass du eine Gottheit bist. Ihr wisst, die Lamas in Tibet nennen sich „Lebende Buddhas“. Die Gottheiten im Himmel sind damit sehr unzufrieden: Ihr seid lebende Buddhas, sind wir verstorbene Buddhas? (Alle lachen.) Solange ihr einen menschlichen Körper habt, könnt ihr nicht behaupten, dass ihr Buddhas seid. Ein Buddha hat voll und ganz das Erscheinungsbild eines Buddhas. Ein Mensch hat in vollem Maße das Erscheinungsbild eines Menschen. Wir wissen, dass der Schöpfer in dieser Zeit gekommen ist. Erzählt es nicht zu konkret, denn zurzeit verbreitet der Meister nur das Fa.

Wie auch immer er genannt wird, es dient dazu, die aufrichtigen Gedanken der Menschen zu wecken. Wenn du einem Chinesen erzählst, das Oberhaupt der häretischen Partei sei gekommen, so denkt er vielleicht, dass das große Haupt der Dämonen gekommen ist. Was ist besonders daran? Wenn du sagst, da kommen irgendwelche Prominente der Gesellschaft, dann würde man sie sich auch nur einmal anschauen. Wenn du erreichen möchtest, dass bei den Menschen aufrichtige Gedanken zur Kultivierung entstehen, wenn du es vom Standpunkt der Menschenerrettung erklärst, ist es anders.

Die Dafa-Jünger wissen alle, dass der Meister unterschiedliche Namen gehabt hat, als er im Kosmos Ebene für Ebene wiedergeboren wurde. Aber jetzt bin ich nur euer Meister, der das Fa verbreitet, vollends mit dem Äußeren eines Menschen ausgestattet. So ist es (Beifall). Ihr könnt mich als einen normalen Menschen betrachten.

Jünger: Wie kann man einen Durchbruch bei der Wahrheitserklärung in den mittleren und höheren Schichten in Japan erreichen?

Meister: Das müsst ihr selbst tun. Wenn die Dafa-Jünger aus China Zugang zur japanischen Gesellschaft finden möchten, ist es sehr schwer. Denn die chinesische häretische Kommunistische Partei hat stets für Empörung und Konflikte gesorgt, das Volk in Japan hegt eine starke Abneigung gegen China, sogar Shen Yun schauen sie ungern an. Solange etwas chinesisch ist, leisten sie Widerstand. So erheblich ist das. Deshalb ist die Wahrheitserklärung sehr schwer. Damals ließ ich japanische Praktizierende Verantwortliche werden, aber die Praktizierenden aus China drängelten sich bei der Koordinationsarbeit immer nach vorne, deshalb ist es in Japan nicht aufgeschlossen worden. Diese Dinge sind nun alle vorüber, momentan kann man es nur noch so belassen.

Jünger: Bezüglich des aktuellen Problems in Hongkong wurden die Banner zur Wahrheitserklärung von den bösen Menschen verdeckt.

Meister: In Hongkong hat man es gutgemacht, über Hongkong brauche ich nichts mehr zu sagen. Dort befindet man sich direkt vor der Nase der häretischen KPCh. Solange man hervortritt und etwas tut, ist es großartig. Die dortigen Dafa-Jünger sind der häretischen Partei ein Dorn im Auge. Bei der Wahrheitserklärung und Errettung der Menschen haben sie eine große Wirkung erzielt.

Jünger: Dafa-Jünger aus über 50 Ländern bzw. über 200 Regionen grüßen den barmherzigen Meister.

Meister: Ich danke euch (Beifall). Es gibt noch einige Zettel. Ich lese sie zu Ende.

Jünger: Manchmal spüre ich deutlich den Abstand zwischen mir und den Dafa-Jüngern, die sich gut kultiviert haben. Schaffe ich noch die Ebene, die der Meister für mich arrangiert hat?

Meister: Das sollte kein Problem sein. Ich denke, die Dafa-Jünger, besonders diejenigen, die es bereits vom 20.Juli.1999 bis jetzt durchgestanden haben, brauchen sich nicht so viele Gedanken zu machen. Mache einfach die Dinge gut, die du gut tun sollst, das reicht schon (Beifall). Um die neuen Lernenden macht der Meister sich wirklich Sorgen und hofft wirklich, dass ihr aufholen könnt. Manche Personen in der Geschichte werden von euch als „Heilige, Propheten und Vertreter der Gottheiten“ bezeichnet. Wenn du ihre Worte mit dem heutzutage verbreiteten Dafa vergleichst, weißt du, dass sie eigentlich kein Fa erklärt hatten. Seit alters her hat niemand die Kultivierung und die Struktur der Himmelskörper klar erklären können, insbesondere das Verhältnis zwischen Menschen und Gottheiten nicht. Wenn du das Dafa gelesen hast, kannst du alle Schriften der anderen Religionen verstehen. Aber darin liegt nicht das Ziel. Viele Menschen, die in verschiedenen Wissenschaftsbereichen sehr erfolgreich sind, waren sehr erschüttert, nachdem sie das Dafa gelesen hatten. Aber manche haben es nicht mit dem Herzen gelesen und haben auch kaum etwas erkannt. Die Menschen sind unterschiedlich, ihre Haltung ist auch unterschiedlich. Denn das ist das Fa, wenn deine Haltung nicht aufrichtig ist, wenn du es mit einer anderen Haltung betrachtest, zeigt es dir auch etwas anderes. Die Erscheinung wird auch anders sein. Es kann sogar sein, dass es dir nichts aufzeigt.

Jünger: Beim Marketing der Epoch Times wurden die Lernenden aufgefordert, eine gewisse Theorie zu lernen. Aber diese Theorie lernt man in China, wenn man bei einem Schneeballsystem tätig ist.

Meister: Dafa-Jünger sind schließlich Dafa-Jünger. Mache das ernsthaft, was du gut tun sollst. Wenn du mehr Erfahrungen hast, kannst du es sicher gut erledigen. Für diejenigen, die sich mit der Technik beschäftigen, reicht es aus, die Technik gut zu beherrschen. Manche Dinge müsste man nicht auf diese Weise lernen. Ganz gleich was die Dafa-Jünger tun, wenn man mit ein bisschen Herz daran arbeitet, erreicht man in Wirklichkeit schon die doppelte Leistung mit halber Mühe. Meiner Meinung nach geht es hier nur darum, mit wie viel Herz man mitarbeitet. Viele sagen, dass sie nicht im Marketingbereich arbeiten können. Ich sage, dass sie nicht mit dem Herzen dort mitarbeiten wollen. Der Schlüsselpunkt ist, dass das Herz einfach nicht bodenständig bleiben kann.

Jünger: Ist Scheidung eine Sabotage des Fa?

Meister: Scheidung hat nichts mit der Sabotage des Fa zu tun. Das Fa kann keiner sabotieren, es existiert schon immer im Kosmos. Als Dafa-Jünger solltest du bei der Kultivierung das tun, was du tun sollst und das unterlassen, was du nicht tun sollst. Egal was du tust, solltest du es mit dem Maßstab eines Kultivierenden abwägen. Das Gesetz erlaubt Scheidungen. Wenn der Partner nicht mit dir eines Herzens und eines Sinnes ist und dies zudem deine Kultivierung auch nicht duldet, dann ist das eine andere Sache. Wenn dem nicht so ist, wenn du ständig verschiedene Meinungen bei der Partnersuche hast oder dir etwas anderes eingefallen ist, dann darf das nicht sein und stellt ein Kultivierungsproblem dar.

Jünger: Es gibt jemanden, der sich seit längerer Zeit unter den Lernenden herumtreibt und behauptet, er könne mit seinem Himmelsauge etwas sehen bzw. den Körper anderer Lernenden reinigen.

Meister: Solche Menschen haben in Wirklichkeit den Dämon im eigenen Herzen erzeugt. Je mehr er danach strebt, desto stärker wird ihm ein falsches Bild erzeugt und desto mehr glaubt er daran. Wer kann überhaupt bei den Dafa-Jüngern so etwas machen? Natürlich werden diejenigen, die sich nicht wirklich kultivieren, auch nicht als Dafa-Jünger behandelt.

In den Augen der Gottheiten ist alles hervorgezaubert worden. Um eine Sache zu tun, benötigen die Gottheiten nur einen einzigen Gedanken. Wie ist die Welt entstanden? Ich habe euch bereits einmal das Prinzip erklärt. Die Menschen haben keine Fähigkeiten, sie brauchen Hände und Füße, um die Dinge zu vollbringen. Nehmen wir dieses Blumengesteck auf dem Tisch als Beispiel. Um es zu arrangieren, muss man die Blumen eine nach der anderen zusammenfügen. Die Blumen müssen zuerst gepflückt, gekauft und dann gebunden werden. Die Gottheiten haben große Fähigkeiten und ihre Kultivierungsenergie befindet sich auf vielen Ebenen. Auf einer Fläche, die so groß wie ihre Fruchtposition ist, können die Gottheiten alles, was sie haben wollen, von null an zusammenstellen. Der Zeitraum, in dem es stattfindet, ist auch ein sehr schneller Zeitraum. Die Teilchen der Kultivierungsenergie in verschiedenen Räumen werden gleichzeitig eingesetzt und stellen im Nu alles zusammen. Es findet in der schnellsten Zeit statt, deshalb wird es mit einem Gedanken bereits erledigt. Die Menschen haben diese Fähigkeiten nicht, deshalb müssen sie alles mit den Händen tun.

Jünger: Er nimmt noch Geld von anderen Lernenden.

Meister: Dann sage ich, dass er kein Kultivierender ist. Von diesem Menschen solltest du dich distanzieren. Er ist auch kein Kultivierender.

Jünger:Kürzlich wurde in einem Erfahrungsbericht eines Mitpraktizierenden davon abgeraten, mit einem eBook-Reader das Fa zu lernen. Ich möchte bitte fragen, ob wir das noch so tun dürfen?

Meister: Ich habe nicht gesagt, dass eBook-Reader nicht sein dürfen. In dieser speziellen Zeit darf aus praktischen Überlegungen heraus alles eingesetzt werden. Natürlich sind Bücher das Beste. Die moderne Technik ist nun einmal so, es ist auch in Ordnung, wenn wir sie zum Fa-Lernen benutzen. Dadurch wird es ihr auch lediglich mit Gutem vergolten, es darf aber nicht das Fa-Lernen mit Büchern ersetzen.

Alles hat Leben, alles ist lebendig. Die Substanzen, die du für organisch hältst, erscheinen eben in diesem Raum lebendig. Die Dinge, die du als anorganische Substanzen betrachtest, wie Stahl, Eisen, Stein, Beton oder Elektronen, zeigen sich in diesem Raum nicht lebendig. Es ist einfach nur so.

Für heute erkläre ich nur so viel. Ich habe mehr als eine Stunde lang eure Fragen beantwortet. Da es diesmal so viele Lernende sind, kann ich auch nicht alle Fragen auf einmal beantworten. Der Austausch der Lernenden bei einer Fa-Konferenz ist sehr wichtig, denn das sind ja eure persönlichen Erfahrungen. Der Meister erläutert nur etwas über die aktuelle Situation und beantwortet ein paar Fragen. Jedes Mal seid ihr von weit hergekommen und wollt einmal hören, was der Meister sagt. Deswegen möchte ich auch gern länger hier bei euch sein. In Wirklichkeit möchte ich auch sehr gern mit euch zusammen sein (starker Beifall).

Egal wie viel der Meister sagt, die Kultivierung hängt immer noch von euch selbst ab. Was mir am meisten Sorgen bereitet, ist, dass ein Teil von euch jetzt nicht mehr so fleißig vorankommt. In der Anfangszeit, nach dem Beginn der Verfolgung, habt ihr euch sehr angestrengt, sodass die ganze Lage umgekehrt wurde. Nachdem die Lage immer lockerer wurde, habt ihr aber nachgelassen. Was die Kultivierung angeht, gibt es einen Satz, den habe ich euch früher auch schon einmal gesagt: „Kultivierung wie am Anfang, Vollendung gewiss.“ (Starker Beifall.) Viele Menschen konnten sich deshalb nicht erfolgreich kultivieren, weil sie die Langwierigkeit nicht überstanden haben. Einsamkeit, Langeweile, so sehr vertraut sein mit einer Sache, dass man sich nicht mehr bewegen will oder es zur Routine geworden ist. Alles kann bei den Menschen zum Nachlassen führen. Du musst stets fleißig vorankommen. Früher wurden die Kultivierenden auch beim letzten Schritt immer noch geprüft. Wenn man immer mehr nachlässt, kann man die Prüfung des letzten Schrittes bestimmt nicht bestehen.

Natürlich gehen die Dafa-Jünger nicht diesen Weg. Gibt es noch etwas, das dich hindern kann? Ich habe es nur vom Prinzip her erklärt. Durch die schwierigste Zeit seid ihr schon durchgekommen. Ich sage euch, die Dafa-Jünger aus der Anfangszeit, diejenigen, die in der Geschichte mit mir Schicksalsverbindungen geknüpft haben, und die, die mit mir zusammen gekommen sind – alle von euch mitgezählt, wenn ihr in der Gesellschaft der alltäglichen Menschen etwas tut, könntet ihr alle Milliardäre werden. Ihr könntet alle Berühmtheiten dieser Gesellschaft und Menschen in sehr hohen sozialen Schichten werden. Aber in diesem Leben seid ihr gekommen, um Dafa-Jünger zu werden. So habt ihr auf all diese Dinge verzichtet. Wenn ihr hättet reich werden wollen, wäret ihr schon lange reich geworden. Verdirb nicht den lang gehegten Wunsch deines Lebens für diese paar wirtschaftlichen Interessen.

Als Lebewesen bist du auf diese Welt gekommen, um diese Sache zu tun. Wie kann es sein, dass du nicht fleißig vorankommst und nachlässt? Schicksalsverbindung – das ist eine Schicksalsverbindung durch unzählige Zeiten! Egal wie lange es her ist, alles war eine Vorbereitung für diese Angelegenheit. Du hast Leiden ertragen und Karma beseitigt. Durch Leiden hindurch bist du bis in die heutige Zeit gekommen. Aber jetzt kommst du nicht mehr fleißig voran. Ist das nicht sehr bedauerlich oder nicht?! Dieser Schritt ist aber sehr entscheidend. Wenn man nicht fleißig vorankommt, ist alles aus. Ist dein Leben nicht ausschließlich für diesen einen  Moment da?

Du als Lebewesen bist von der Vergangenheit bis heute durchgekommen. Wozu das alles? Eben für diesen Moment. In der langen Geschichte ist diese Zeitspanne nur ein Moment. Sei nicht so passiv, reiß dich zusammen. Du bist ein Kultivierender. Alle Wesen warten auf die Errettung durch dich!

Ich danke euch! (Der Meister macht den Buddha-Gruß und schaut in die Runde auf alle Zuhörer. Alle Dafa-Jünger stehen auf und klatschen für eine lange Zeit.)

(Anm. der Redaktion: Aktualisiert Mai 2015)