(Minghui.org) Falun Gong-Praktizierende aus Dresden und Umgebung führten anlässlich des 15. Jahrestages des Appells vom 25. April 1999 in Peking einen Informationstag auf dem Theaterplatz in Dresden durch. Die Praktizierenden führten Gespräche mit den Passanten, verteilten Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong in China und den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und sammelten Unterschriften für zwei Petitionen an die deutsche Bundesregierung.

Der Theaterplatz liegt im Herzen der Dresdner Altstadt in der Nähe vieler touristischer Sehenswürdigkeiten, Museen und Cafes. Hier sind sowohl viele Touristen als auch Einwohner der Stadt unterwegs. Reisegruppen aus Russland, Japan, Korea und China usw. werden von ihren Reiseführern über den Platz geführt. Es ist ein guter Platz, viele Menschen aus aller Welt über die Verfolgung in China zu informieren.

Unterschriften für Lu Kaili

Zahlreiche Passanten zeigten sich betroffen von den aktuellen Ereignissen in China und unterschrieben daher gerne die Petition gegen den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und die Petition für die Freilassung eines seit April 2000 unrechtmäßig inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden Lu Kaili (49). Er war für das Petitionieren für Falun Gong in Peking festgenommen worden (Unterschriftenliste unter: http://downloads.falungong.de/flyer/U-Liste-Lu-Kaili.pdf).

Ein taiwanischer Passant, der als Regierungsmitarbeiter Taiwans in New York arbeitete und jetzt in Prag lebt, brachte mehrfach seine Unterstützung für Falun Gong zum Ausdruck. Er freute sich, in Dresden Praktizierende anzutreffen. Er fühle sich durch ihre Anwesenheit nicht so einsam, sagte er. (In Taiwan gibt es Hunderttausende Praktizierende, die oft auf öffentlichen Plätzen oder in Parks ihre Übungen durchführen).

Sehr interessiert, das Praktizieren von Falun Gong kennenzulernen, war eine Frau aus Bayern. Sie meinte, dass die Prinzipien von Falun Gong „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“ doch immer stärker in der Welt zu spüren sein müssten, da es immer mehr Praktizierende weltweit gebe. Anschließend nahm sie noch eine DVD mit den Falun Gong-Übungen mit.

Eine Studentin aus Jena wollte gern mithelfen, die Verfolgung von Falun Gong und den Organraub an lebenden Praktizierenden bekannt zu machen. Sie nahm einen ganzen Stapel Flyer mit, um sie in ihrem Umfeld zu verteilen.

Chinesische Studenten wollen die wahren Zusammenhänge verstehen

In Dresden gibt es eine Universität und zahlreiche Hochschulen, an denen auch Studierende aus dem Ausland eingetragen sind. Darunter auch zahlreiche chinesische Studenten. Eine dieser Studentinnen äußerte am Informationsstand, dass sie schon lange aus der KP Chinas ausgetreten sei. Dann hörte sie den Erklärungen des Praktizierenden zu den Hintergründen der Verfolgung von Falun Gong aufmerksam zu.

Drei weitere chinesische Studenten aus unterschiedlichen deutschen Städten nahmen Informationsmaterial über die Verfolgung mit und stellten angeregt Fragen zu dem, was sie bisher über Falun Gong gehört hatten wie z.B. zu der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens.

Auf ihrer Europareise unterwegs waren zwei neuseeländische Touristinnen. Eine von ihnen berichtete, dass sie bereits an ihrer Universität in Wellington Falun Gong-Praktizierende gesehen hatte, die an einem Stand Informationsmaterial verteilt hatten. Ihre Begleiterin hatte noch nichts von Falun Gong gehört.

Beruflich in Dresden unterwegs war ein Praktizierender aus Augsburg. Als er die Praktizierenden auf dem Theaterplatz sah, schloss er sich ihnen an und zeigte den Passanten die Übungen von Falun Gong.

Dieser erfolgreiche Informationstag endete gegen 19.00 Uhr.