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Australien: Missverständnisse eines chinesischen Einwanderers über Falun Gong ändern sich nach Begegnung mit Praktizierenden

6. August 2014 |   Von Chen Xinning, Minghui-Korrespondent in Brisbane, Australien

(Minghui.org) Herr Wang wanderte vor zwei Wochen von China nach Australien aus. In dieser neuen unvertrauten Umgebung, in der er mit der Sprachbarriere kämpft und Schwierigkeiten hat, einen Job zu finden, traf er zwei Falun Gong-Praktizierende. Die Begegnungen räumten komplett die Missverständnisse über Falun Gong aus, die er während seines Lebens in China entwickelt hatte.

Herr Wang träumte schon seit Jahren davon, in der schönen, natürlichen Umgebung von Australien zu leben. Um sich seinen lebenslangen Wunsch zu erfüllen, wanderte er schließlich nach Australien aus und ließ sich in Sunnybank nieder, wo viele Chinesen leben.

Doch Herr Wang hatte nie erwartet, dass die Suche nach einem Job so schwierig werden würde. Er wurde depressiv. Als er auf der Straße stand, sah er einige Chinesen, die Falun Gong unterstützten. Wegen der Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) gegen Falun Gong in China dachte er, dass die Praktizierenden die Übungen bloß oberflächlich ausführen würden, in Wirklichkeit aber ein politisches Programm betrieben.

Aber zwei Begegnungen änderten seine Meinung.

Während der Wartezeit an einer Bushaltestelle, fragte Herr Wang eine chinesische Frau nach einem Bus zu einem bestimmten Ort. Sie erklärte ihm sorgfältig im Detail, welchen Bus er nehmen könne und danach plauderten sie miteinander. Herr Wang erfuhr, dass seine neue Freundin nach Australien gekommen war, weil sie in China als Falun Gong-Praktizierende verfolgt wurde.

Später gab die Frau Herrn Wang ihre eigene Bus-Fahrkarte und sagte: „Sie sind gerade nach Australien gekommen und der Fahrpreis ist recht teuer. Bitte nehmen Sie diese Karte; es ist sehr bequem, sie zu benutzen, wenn man herumfahren will."

Herr Wang war verlegen und zögerte, ihr freundliches Angebot anzunehmen. „Wir Praktizierende haben einen Glauben. Verstehen Sie, ich möchte ja nur das Beste für Sie“, sagte die Praktizierende.

Die Fahrkarte in der Hand fühlte Herr Wang, wie ihm warm ums Herz wurde. „Schließlich akzeptierte ich die Karte“, erinnert er sich. „Als ich sah, wie sie wegging, bemerkte ich ihre einfache Kleidung und dass sie durchaus nicht wohlhabend war. Ich begann über das Missverständnis nachzudenken, das ich von Falun Gong und den Praktizierenden hatte.“

Herr Wang hatte später in Sunnybank die Gelegenheit, sich mit einer anderen Falun Gong-Praktizierenden etwa eine Stunde lang zu unterhalten. Die Praktizierende erzählte ihm die Geschichte von Falun Gong, wie es weltweit ausgeübt wird und von den anhaltenden Bemühungen der Praktizierenden, die Menschen auf die Verfolgung aufmerksam zu machen, vor allem auf das systematische und staatlich sanktionierte Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

„Sie hörte mir geduldig zu“, sagte Herr Wang, „und beantwortete aufrichtig jede Frage, die ich ihr stellte.“ Plötzlich wurde mir klar: „Falun Gong ist überhaupt nicht ‚politisch’!“

Die Praktizierende teilte Herrn Wang auch ihre Erfahrungen während der 15 Jahre andauernden Kultivierung und den damit einhergehenden positiven Veränderungen mit, die sowohl körperlicher als auch geistiger Natur waren. „Wow!“, sagte Herr Wang erstaunt und bewundernd, „15 Jahre sind eine lange Zeit!“

Herr Wang verstand, dass die Kommunistische Partei viele schlechte Dinge getan hat und bald bestraft werden wird. Er bat die Praktizierende, ihm zu helfen, mit seinem richtigen Namen aus den KPCh-Organisationen auszutreten.

Obwohl sie zufällig sein mögen, hinterließen diese beiden Begegnungen mit Falun Gong-Praktizierenden einen tiefen Eindruck bei Herrn Wang. „Ich habe zutiefst über alles nachgedacht“, sagte er. „Mir ist jetzt ganz klar, dass die Falun Gong-Praktizierenden eigentlich eine Gruppe von normalen Bürgern sind, die einen Glauben haben, freundlich und warmherzig sind. Sie decken die bösen Taten der KPCh auf, nicht um die Macht zu ergreifen, sondern vielmehr, um mutig gegen die Verfolgung aufzustehen. Als ich in China war, wurde ich von der Propaganda der KPCh getäuscht; jetzt verstehe ich es."

„Wer hat die guten Chinesen dazu getrieben, ihre Heimat zu verlassen? Eigentlich weiß jeder, wer der wahre Täter ist!", rief Herr Wang aus.