(Minghui.org) Die Neue Westfälische („NW“) veröffentlichte am Donnerstag, dem 18. September 2014, im Bielefelder Lokalteil ein Interview mit der Falun Gong-Praktizierenden Helma Schulz. Unter der Überschrift „Meditation als Protest“ und einem großen Foto von der Bielefelder Übungsgruppe wurde das Interview in dem Artikel wiedergegeben.

In dem Interview berichtet die 69-jährige Frau Schulz über ihre Muskelkrankheit, unter der sie jahrelang litt. Nichts habe ihr helfen können, die Krankheit zu heilen, auch nicht Yoga und Akupunktur, erzählt sie. Bis sie 2000 auf Teneriffa Falun Gong kennengelernt habe. Dank der Übungen sei sie mittlerweile beschwerdefrei und wieder fit. Nun treffe sie sich jeden ersten und letzten Sonntag im Monat um 10:45 Uhr im Bielefelder Bürgerpark, um mit anderen Falun Gong-Praktizierenden gemeinsam die Übungen zu machen.

Frau Schulz verfolge derzeit ein weiteres Ziel, heißt es in dem NW-Bericht. Sie wolle auf die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China aufmerksam machen. 1992 sei Falun Gong durch den Begründer Li Hongzhi der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Seit 1999 sei Falun Gong in China verboten, Millionen Chinesen seien verschleppt, inhaftiert und gefoltert worden. Sie würden ihre Arbeitsstellen verlieren, der Schule verwiesen und in die Obdachlosigkeit gezwungen werden. In China sei es nämlich nicht üblich, sich nach einer Ideologie außerhalb der Lehren von Marx, Lenin und Mao zu richten. Vor dem Verbot hätten Millionen Chinesen jeden Morgen ihre Übungen in den Parks gemacht. Es gebe bei Falun Gong keine politische Orientierung und kein religiöses Dogma. Die Praktizierenden würden sich lediglich nach den Prinzipien „Wahrhaftigkeit - Barmherzigkeit - Nachsicht“ orientieren.

In dem Interview berichtet Frau Schulz weiter, zahlreiche Indizien würden darauf hinweisen, dass in China die Mehrzahl der Organtransplantationen von lebenden Falun Gong-Praktizierenden stammen. „Zeitgleich mit dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong setzte in China ein regelrechter Boom in der Transplantationsmedizin ein“, zitiert das Blatt sie. Anschließend erklärt Frau Schulz weiter, dass es im Jahre 2006 in 13 Kliniken möglich gewesen sei, innerhalb einer Woche Organe von Falun Gong-Praktizierenden zu erhalten. Das sei auch der offensichtliche Grund dafür, dass Praktizierende in Gefängnissen regelmäßigen Untersuchungen und Bluttests unterzogen würden.

Laut Frau Schulz gebe es in Deutschland 1.000 Falun Gong-Praktizierende, heißt es in dem Bericht. Auch ihr Mann, Hans-Jürgen, zähle dazu. Sie hoffe, dass Falun Gong in Bielefeld und der Region bekannter werde. „Wir sind regelmäßig mit Info-Ständen in Fußgängerzonen zu Gast, informieren über Falun Gong und die Verfolgung“, wird sie zitiert.

Die Neue Westfälische hat eine tägliche Auflage von 233.450 Exemplaren und erscheint mit 15 Lokalausgaben.

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