(Minghui.org) Im Jahr 2007 begann ich, Falun Dafa zu praktizieren. Für eine lange Zeit schätzte ich meine Kultivierungsumgebung überhaupt nicht. Trotzdem hörte der Meister nicht auf, mich zu beschützen und zu ermutigen. Im Folgenden schildere ich meine Kultivierungserfahrungen aus dem letzten Jahr.

Die Polizei behandelte mich gut

Mit einem anderen Praktizierenden ging ich Anfang dieses Jahres in eine Stadt, um Materialien über die Verfolgung von Falun Dafa zu verteilen. Als ich gerade einen Wohnblock betreten wollte, erschien wie aus dem Nichts eine Gruppe verärgerter Leute. Sie dachten, ich sei ein Dieb, und begannen mich zu schlagen. Ich hatte keine Gelegenheit, mich zu erklären. Man schlug mir mehrere Zähne aus. Ich konnte mich nicht mehr bewegen und kaum noch atmen. Bald schon kam die Polizei und sah die Materialien, die ich bei mir trug. In der Hoffnung, dieser gefährlichen Situation entrinnen zu können, bat ich sie darum, mich in ein Krankenhaus zu bringen.

Im Krankenhaus wurde ich die ganze Zeit überwacht, und hatte keine Chance zu fliehen. So beschloss ich, der Polizei, den Ärzten, den Krankenschwestern und jedem, den ich traf, über Falun Dafa und die Verfolgung zu erzählen. Die ganze Nacht lang erklärte ich den Polizisten wieder und wieder, was Falun Dafa ist. Außerdem sendete ich aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Faktoren in den anderen Räumen zu beseitigen. Mein Körper fühlte sich überall ganz warm an, besonders eine Stelle oben auf meinem Kopf.

Am nächsten Tag brachte man mich aufs Polizeirevier. Ich sendete weiterhin aufrichtige Gedanken aus. Ich bat den Meister, mich zu stärken, so dass ich durch den Einsatz übernatürlicher Kräfte entfliehen könnte. Vielleicht würde die Polizei einschlafen, oder meine Handschellen würden abfallen. Der Meister hatte mir bisher immer geholfen. Diese Mal allerdings, schien der Meister mich nicht zu erhören.

Beim Nach-innen-Schauen bemerkte ich, dass ich überhaupt keine aufrichtigen Gedanken hatte. Ich wollte dem Test nicht begegnen, ich wollte nur, dass der Meister ihn beseitigte. Wenn ich in der Lage gewesen wäre, zu entfliehen, hätte ich vielleicht mein Zuhause verlassen müssen, um weitere Festnahmen zu verhindern. Wollte der Meister das?

Im Herzen sagte ich zum Meister: „Von nun an will ich alles akzeptieren, was Sie für mich arrangiert haben, denn ich weiß, das ist das Beste für mich. Ich will keine Arrangements der alten Mächte anerkennen.“ Ich ließ meine Todesangst komplett los und akzeptierte die Möglichkeit, ins Gefängnis zu kommen. Dann wurde ich ganz ruhig.

Als die Polizei mich über die Materialien befragte, die ich bei mir hatte, sprach ich sehr vernünftig. Ich berichtete ihnen von meinen Kultivierungserfahrungen, von den Wunder, die den Falun Dafa-Praktizierenden geschehen, und auch darüber, wie Falun Dafa als höhere Wissenschaft zu verstehen ist. Ich erklärte ihnen auch die Fakten über die Verfolgung. Ich sagte ihnen, dass sie illegal und unmenschlich ist, und erklärte, wie sie die Menschen vergiftet hatte.

Die Polizisten, die mich verhörten, waren sehr höflich zu mir und behandelten mich die ganze Zeit über gut. Als ich das Polizeirevier verließ, sagte einer von ihnen: „Wir haben alles verstanden, was Sie gesagt haben. Sie hatten hunderte Exemplare von Flyern über Falun Dafa und die Verfolgung bei sich. Wenn wir uns nicht um Sie gekümmert hätten, wären Sie nicht so leicht davon gekommen. Passen Sie auf sich auf!“ Ich dankte ihm und sagte, dass er eine wundervolle Zukunft vor sich hätte.

Später erfuhr ich, dass viele Praktizierende aufrichtige Gedanken für mich ausgesendet hatten, nachdem man mich auf das Polizeirevier gebracht hatte. Manche gingen zu meinem örtlichen Polizeirevier und baten die Polizisten dort, mit den anderen Polizisten über meine Freilassung zu verhandeln. Da die meisten Polizisten unseres Ortes die Wahrheit über Falun Dafa kannten, willigten sie ein zu helfen. Sogar die Leute auf meinem Arbeitsplatz versuchten ein gutes Wort für mich einzulegen. Innerhalb von 24 Stunden wurde ich wieder frei gelassen.

Mein Verständnis dieses Zwischenfalls ist: Solange wir an den Meister und das Fa glauben, kann der Meister alles für uns tun.

Der Meister sagt:

„(...) Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreichtder Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“ (Li Hongzhi, Gnade von Meister und Jünger, 01. Februar 2004, in: Hong Yin II)

Einhundert USB-Sticks an Kollegen verteilt

Ich arbeitete viele Jahre in einer Abteilung der Polizei, bevor ich auf einen neuen Posten in einer anderen Regierungsbehörde versetzt wurde. Mir ist bewusst, dass ich die Verantwortung dafür trage, die Regierungsbeamten  über Falun Dafa zu informieren.

Über die Jahre schrieb ich viele Briefe an Regierungsbeamte, um ihnen die Wahrheit über Falun Dafa mitzuteilen. Mit manchen sprach ich sogar persönlich. Aber viele von ihnen konnten die Fakten nicht akzeptieren, manche beteiligten sich sogar an der Verfolgung.

Sorgfältig wählte ich einige Videos und Artikel von der Minghui-Website aus und speicherte sie auf einem USB-Stick. Ich gab sie an Menschen, die im Komitee für Politik und Recht arbeiteten. Auch einigen Mitarbeitern des Büros 610 und Beamten aus verschiedenen Polizeiabteilungen und Staatssicherheitseinheiten gab ich einen USB-Stick. Wenn ich sie ihnen gab, sagte ich: „Ich habe diese Informationen über Falun Dafa extra für Sie heruntergeladen. Sie beinhalten Einblicke von Wissenschaftlern, Gelehrten und Regierungsbeamten. Da es zu Ihrer Aufgabe gehört, sich mit Falun Dafa auseinanderzusetzen, sollten Sie ein gutes Verständnis davon haben und beide Seiten kennen.“ Alle lächelten und nahmen den Stick an.

Später kopierte ich noch mehr davon und gab sie an Mitschüler, Kollegen, Freunde und Mitarbeitern anderer Regierungsbüros. Das Ergebnis war sehr gut. Manche sagten zu mir: „Jetzt hab ich das verstanden. Sie haben mich verändert.“ Manche Menschen, die bei diesen Behörden arbeiteten, belästigten und verfolgten Falun Dafa-Praktizierende danach nicht mehr.

Die wahren Umstände durch die Strafanzeigen gegen Jiang Zemin erklären

In der Zeit, in der ich die Strafanzeige gegen Jiang Zemin schrieb, beschloss ich, es als eine großartige Gelegenheit zur Errettung der Lebewesen zu nutzen. Jiang Zemin ist der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas und Initiator der Verfolgung von Falun Gong. Ich erklärte die wahren Umstände vor allem hochrangigen Parteifunktionären, die diese Anzeige später eventuell zu lesen bekommen könnten. Da diese Menschen normalerweise keine Gelegenheit hatten, von der Verfolgung von Falun Dafa zu erfahren, achtete ich besonders darauf, einen klaren, gut durchdachten Brief zu schreiben.

Nachdem ich dann später meine Anzeige an den Obersten Gerichtshof und die Oberste Staatsanwaltschaft geschickte hatte, beschloss ich einen offenen Brief zu schreiben. In diesem erklärte ich noch Genaueres über Falun Dafa und die Illegalität der Verfolgung. Ich investierte dafür viel Zeit und Energie. So überlegte ich mir jedes einzelne Wort sehr genau, denn ich wollte die Menschen, die den Brief lasen, mit Barmherzigkeit erwecken. Ich fügte auch ein paar Fälle hinzu, die beschrieben, wie die Praktizierenden unseres Ortes verfolgt wurden.

Ich schickte die Anzeige und den offenen Brief per Post zu den höchsten Regierungsbeamten in meiner Stadt und meiner Provinz, doch niemand antwortete auf mein Schreiben. Als sie nicht reagierten, war ich sehr verwundert. Aus diesem Grund gab ich die Briefe an die Direktoren und Kollegen meiner Arbeitsstelle und teilte ihnen damit indirekt mit, dass ich Jiang Zemin angezeigt hatte.

Die Leiter meiner Arbeitsstelle waren sehr besorgt, dass sie durch meinen Brief hineingezogen würden. Sie sprachen deshalb einzeln mit mir darüber. Ich nutzte diese Gelegenheiten, sie über Falun Dafa zu informieren und legte ihnen nahe, sich nicht gegen Dafa zu versündigen. Manche sagten mir, dass wegen meines Briefes geheime Untersuchungen in der Firma liefen. Manche sorgten sich wegen der eigenen Rolle, die sie bei der Verfolgung spielten. Einige sorgten sich um ihre eigene Karriere, während andere wiederum sagten, dass sie sehr beeindruckt davon seien, dass ich Jiang Zemin öffentlich angezeigt hatte. Am Ende passierte mir nichts.

Auf der Ebene der persönlichen Kultivierung war es mir möglich, durch die Strafanzeige viele Eigensinne zu beseitigen. Während dieser Zeit träumte ich neunmal davon, im Himmel zu fliegen. Ich glaube, der Meister wollte mich ermutigen.

Jetzt wurden mir die Ernsthaftigkeit und auch die Dringlichkeit der Kultivierung erst richtig bewusst. Ich tue mein Bestes, um das Fa zu lernen und prüfe jeden meiner Gedanken. Da der Meister keinen einzigen Schüler zurücklassen möchte, frage ich mich oft, welchen Eigensinn ich nicht loslassen und welchen Test ich nicht bestehen konnte. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Kultivierung und darin, mehr Menschen zu erretten.

Bitte weist mich auf Unangebrachtes in meinem Erfahrungsbericht hin.