Bei Störungen achtgeben

(Minghui.org) Ich möchte kurz über meine jüngsten Beobachtungen berichten, die mir bei Praktizierenden in Hongkong und China aufgefallen sind. Ich möchte diese Probleme aufzeigen, um mögliche Störungen auf unserem Kultivierungsweg und im Hinblick auf die Errettung der Menschen in der jetzigen Zeit der Fa-Berichtigung zu vermeiden.

Verschiedene Situationen in China und Hongkong

Als ich kürzlich in Hongkong war, war ich beeindruckt von den Praktizierenden, die mit vollem Herzen die wahren Umstände erklärten und über die Hintergründe der Verfolgung informierten. Obwohl der Druck bei uns in China nachgelassen hat, ist die Situation schwerfälliger geworden. Viele Praktizierende sind nicht mehr so begeistert und aktiv wie früher.

Natürlich weiß ich, dass die Zeit in den letzten 16 Jahren für die meisten Praktizierenden extrem hart war. Leider haben sich manche dahingehend verändert, dass sie sich wie gewöhnliche Menschen verhalten. Sie bevorzugen ein stabiles Leben und wollen die Menschen nicht erretten. Sie legen Wert auf Geld, Reisen oder einen hohen Lebensstandard. Es zeigen sich vermehrt menschliche Gesinnungen, wie sie nach dem Beginn der Verfolgung im Jahre 1999 bestanden. In der letzten Zeitspanne, die uns für die Errettung der Menschen bleibt, sind diese Erscheinungen im Grunde genommen – egal mit welcher Ausrede – ein Zeichen dafür, dass man die Verfolgung akzeptiert.

Es gibt weder einen Grund noch eine Ausrede in der Kultivierung nachzulassen. Wir spielen kein Spiel. So sind wir in den letzten sechzehn Jahren der Verfolgung durchgekommen. Wir haben das Böse nicht akzeptiert und sind unseren eigenen Weg gegangen. Jetzt müssen wir stetig weitermachen, dürfen nicht hochnäsig oder bequem, gefühllos oder passiv werden. Auch wenn sich die Geschichte zum Positiven wendet, sollen wir unbewegt bleiben und nicht den Eigensinn nähren, die Vollendung erreichen zu wollen oder aufhören ein Praktizierender zu sein.

Jeder Praktizierende sollte seine Aufgabe gut machen und jeden Schritt auf seinem Weg gut gehen. Der Meister macht alles für uns in den anderen Dimensionen. Wir dürfen nicht nachlassen. Es ist unsere Verantwortung gut zu handeln und wenn nicht, ist es ein Eigensinn, der darauf wartet aufgelöst zu werden.

Erschüttert über eine Bemerkung eines Praktizierenden

Ein Praktizierender in Hongkong erzählte mir, dass viele Praktizierende ihr Vertrauen in die Fa-Berichtigung verloren hätten. Ich war erstaunt und erschüttert über diese Aussage. Praktizierende in China, die ich kenne, sprechen nie über solche Sachen. Unserer Meinung nach ist das nichts, worüber man nachdenken oder diskutieren sollte. Die Fa-Berichtigung ist meines Wissens nach schon erfolgreich abgeschlossen. Es geht nur noch darum, wie viele Menschen errettet werden, einschließlich der Praktizierenden.

Der Meister sagt:

„Jedenfalls, warum habe ich gesagt, dass die Fa-Berichtigung mit Sicherheit vollendet werden wird? Weil das Fa vom Anfang bis zum Ende schon vollendet worden ist. Jetzt geht es nur noch um die Errettung der Lebewesen.“ (Li Hongzhi, Dafa-Jünger müssen das Fa lernen, 16.07.2011)

Es ist eine ernsthafte Sache, wenn eine große Gruppe von Menschen solche Gedanken über die Fa-Berichtigung hat. Das könnte bei den Praktizierenden zu Missverständnissen über das Fa führen oder sie vom Weg abbringen.

Sich von äußeren Umständen nicht beeinflussen lassen

In letzter Zeit schenken die Praktizierenden der Politik große Beachtung. Sie schauen oft die Programme von NTDTV. Doch NTDTV richtet sich bei der Auswahl ihrer Programme an die normalen Menschen. Wir als Praktizierende sollten diese Eigensinne nicht haben. Jeder Eigensinn hindert uns daran, fleissig in unserer Kultivierung weiterzukommen.