(Minghui.org) Anmerkung der Redaktion: Seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999 dokumentieren die Falun Gong-Praktizierenden Verfolgungsfälle und führen eine „Täterliste“. Ihr Glaube, dass Gerechtigkeit geschehen wird, basiert auf den Prinzipien der karmischen Vergeltung, einer traditionellen Sichtweise der Gebote des Universums. Der Umfang des Prinzips „Was man sät wird man ernten“ übersteigt den Umfang, den die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in der Lage ist zu kontrollieren. Um die Täter zu warnen und ihnen zu helfen, ähnliche Konsequenzen zu vermeiden und eine bessere Zukunft zu wählen, haben die Praktizierenden lokale Fälle gesammelt, in denen Beamte karmische Vergeltung erlitten haben, so wie im nachstehend aufgeführten Fall.

Liu Chunxu war eine Parteisekretärin der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) am Institut für Literatur, Journalismus und Kommunikation der Zentraluniversität für Nationalitäten in Peking. Nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert wurde, starb sie am 13. November 2014 im Alter von 53 Jahren.

Geboren im Jahre 1951, wurde Liu 1996 im Alter von 45 Jahren zur Parteisekretärin ernannt. Sie befolgte stets die ihr übertragenen Anweisungen, Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen.

Frau Liang Bo war nur eine der vielen Praktizierenden, an dessen Verfolgung Frau Liu direkt beteiligt gewesen ist. Frau Liang war eine hochangesehene Lehrerin am besagten Institut. Weil sie Falun Gong praktizierte, wurde sie später von der Universität verwiesen. Die Zahlung ihres Lohnes sowie die von Sozialleistungen wurden ausgesetzt.

Frau Liu war im Jahre 2003 bei der rechtswidrigen Verhaftung von Frau Liang durch die Polizei entscheidend behilflich. Zu diesem Zeitpunkt war Frau Liang gerade im vierten Monat schwanger. Frau Liu versuchte alles, um sie eine Abtreibung durchführen zu lassen. Weil der Ehemann der Praktizierenden Liang nicht zuhause war, koordinierte Frau Liu sowohl das zur Universität dazugehörige Krankenhaus als auch das lokale Straßenkomitee, um weiterhin Druck auf Frau Liang auszuüben und sie zu einer Abtreibung zu bringen. Jedoch die Bemühungen von Frau Liu waren vergebens, da Frau Liang und ihre Familie vehement dagegen hielten.

Am 20. Oktober 2010 verurteilte das Bezirksgericht von Haidian Frau Liang rechtswidrig zu einer Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren. Ihre Familie war am Boden zerstört.

Frau Liang war eine gewissenhafte Lehrerin, eine engagierte Ehefrau und eine fürsorgliche Mutter zweier Kinder. Während der letzten zwölf Jahre wurde sie wieder und wieder verfolgt.

2008 kam es, dass bei Frau Liu Lungenkrebs diagnostiziert wurde. Im Jahr 2009 versuchten Ärzte den Krebs operativ zu entfernen, was aber nicht gelang. Liu Chunxu weigerte sich anzuerkennen, dass sie unschuldigen Menschen schreckliche Dinge angetan hatte. Stattdessen befolgte sie weiterhin den Anweisungen der KPCh, Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen.