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69-jährige kerngesunde Frau musste sterben, weil sie in der Öffentlichkeit über Falun Gong sprach

19. März 2015 |  

(Minghui.org) “Ich will nicht sterben. Ich will weiterleben.“ Dies waren Frau Zhao Yalings Worte an ihre Familie kurz vor ihrem Tod. Sie starb am 12. Januar 2015, sechs Monate nachdem sie zur medizinischen Behandlung aus einer Frauenhaftanstalt entlassen worden war. Sie war 69 Jahre alt.

Elf Praktizierende verhaftet

Frau Zhao und zehn weitere Falun Gong-Praktizierende im Landkreis Changsha, Provinz Hunan, wurden im März 2014 innerhalb von fünf Tagen verhaftet(http://en.minghui.org/html/articles/2015/1/1/147601.html). Ihr Fall hieß „F1307“ und wurde vom Ministerium für Staatssicherheit als großer Fall angesehen. Den Verhaftungen gingen monatelange Planungen und Überwachungen durch die Polizei voraus.

Zwei der verhafteten Praktizierenden wurden bald freigelassen. Jedoch genehmigte die örtliche Staatsanwaltschaft einen Monat später die offizielle Verhaftung der verbleibenden zehn Personen, einschließlich von Frau Zhao.

Angeklagt wegen der Ausstrahlung von Fernsehprogrammen über die Verfolgung

Als Frau Zhaos Zustand lebensbedrohlich geworden war, ließ die Frauenhaftanstalt in der Stadt Changsha sie im Juni 2014 zur medizinischen Behandlung frei. Die verbleibenden acht Praktizierenden wurden von der Staatsanwaltschaft angeklagt, „Fernsehsignale abgefangen zu haben [um Programme auszustrahlen, die über die Verfolgung von Falun Gong aufklären].“

Die örtlichen Behörden schikanierten Frau Zhao weiterhin und drohten ihr, sie anzuklagen sobald es ihr besser ginge. Der unerbittliche Druck zerrte weiter an ihrer stagnierenden Gesundheit. Im Januar 2015 verstarb sie. Zwei Wochen später wurden die anderen acht Praktizierenden vor Gericht gestellt (http://en.minghui.org/html/articles/2015/2/19/148620.html).

Hintergrund

Frau Zhao praktizierte seit 2004 Falun Gong. Die Praktik half ihr damals, den Tod ihrer Eltern zu verkraften und ihre Gesundheit wiederherzustellen. Sie sah viel jünger aus sie tatsächlich war, so dass Busfahrer oft ihren Seniorenfahrschein in Frage stellten.

Nachdem sie so viel von Falun Gong profitiert hatte und sich dadurch ihr ganzes Leben geändert hatte, war es für sie von höchster Wichtigkeit, den Menschen von der brutalen Verfolgung durch die Kommunistische Partei zu erzählen.

Doch dadurch wurde die Regierung auf sie aufmerksam. Vor ihrer Verhaftung am 30. März 2014 war sie monatelang von der Polizei überwacht worden.