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Aus dem traditionellen China: Man sollte sich nicht Vermögen erschleichen, das anderen gehört

25. April 2015 |   Von Jingyuan

(Minghui.org) Das eigene Glück liegt im eigenen Herzen. Ob man Gutes oder Schlechtes tut, die Folgen richten sich nach dem himmlischen Gesetz.

Man sollte nicht die Dinge von anderen begehren

Es war einmal ein reicher Mann in der Ming-Dynastie. Sein Name war Xu Chi und er lebte in der Nähe von einem anderen Mann namens Xu Ba. Als er sah, dass Xu Bas Haus sehr schön war, wollte er es haben. Doch Xu Ba hatte nicht vor, sein Haus zu verkaufen. Daraufhin verlockte Xu Chi Xu Bas Sohn zum Glücksspiel, und der Sohn verlor all sein Vermögen, sodass Xu Ba am Ende des Tages sein Haus an Xu Chi verkaufen musste. Xu Ba war über seinen Sohn sehr aufgebracht und starb schließlich unter großen Qualen.

Kurz darauf wurden die drei Söhne und fünf Enkelkinder von Xu Chi alle ernstlich krank. Xu Chi träumte von seinem Großvater, der ihm in seinem Traum sagte: „Dein Leiden wird bald kommen! Erinnerst du dich noch daran, wie du Xu Bas Haus bekommen hast? Aus diesem Grund verwünschte er dich in die Hölle." Als Xu Chi das hörte, hatte er große Angst.

Am nächsten Morgen ging Xu Chi zum Chenghua-Tempel um zu beten. Sobald er in den Tempel ging, sah er einen Bettler, der ihn überrascht anschaute. Als der Bettler gefragt wurde, warum er so ein Gesicht machte, sagte er mit leiser Stimme: „Gestern Abend, als ich zufällig im Tempel schlief, sah ich jemanden, der ein Anklageschreiben bei sich hatte. In dem Schreiben wurde Xu Chi verklagt, dass er seinen Sohn zum Glücksspiel verführt hatte und der dann ihr ganzes Vermögen verlor. Und heute traf ich Xu Chi, der hierher kam um zu beten. Deshalb war ich etwas betroffen." Als Xu Chi das hörte, war er wie versteinert.

Und tatsächlich wurde Xu Chi innerhalb eines Jahres sehr krank und starb. Bald danach starben auch seine Söhne und Enkel.

Weil er das Haus einer anderen Person begehrte, hatte Xu Chi dafür gesorgt, dass der Sohn eines anderen schlecht wurde. Dann hatte er Vater und Sohn gegeneinander aufgewiegelt und sie schließlich ihr ganzes Vermögen verlieren lassen. Xu Chis Absicht war wirklich bösartig gewesen! Das eigene Vermögen hängt vom eigenen Glück ab und man kann es nicht einfach durch einen bösen Plan bekommen. Wenn einem ein Vermögen nicht gehört, dann kann man es auch nicht bekommen. Wenn es moralisch nicht in Ordnung ist, es zu erhalten, dann soll man es auch nicht bekommen.