(Minghui.org) Die öffentliche Aufmerksamkeit für den Organraub in China ist im Steigen begriffen, seit der australische Fernsehsender SBS am 7. April im Hauptabendprogramm eine Fernsehdokumentation zu diesem Thema ausgestrahlt hat.

Australische Politiker und Gemeindefunktionäre ergreifen diese Gelegenheit, die eine solche Aufmerksamkeit bietet, um zu einer gründlichen Untersuchung durch die Vereinten Nation und der sofortigen Beendigung dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit aufzurufen.

Bundesstaatliches Mitglied im Parlament: Organe zu rauben, ist „verwerflich”

Craig Kelly, bundesstaatliches Mitglied im Parlament und Ko-Vorsitzender der Parliamentarians Against Forced Organ Harvesting (PAFOH), bezeichnete die Praktik des erzwungen Organraubs als „verwerflich“. Er versprach, weiterhin mit den Falun Gong-Praktizierenden zusammenzuarbeiten, um diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit in die Öffentlichkeit zu bringen und sie zu stoppen.

„Es ist eine barbarische und grausame Praktik, die keinen Platz in unserer Welt hat. Und es ist erfreulich zu sehen, dass alle Länder dagegen Schritte unternehmen“, so Kelly.

Craig Kelly, bundesstaatliches Mitglied im Parlament und Ko-Vorsitzender der Parliamentarians Against Forced Organ Harvesting (PAFOH) auf der Versammlung vom 16. Juli 2014 vor dem Parlamentsgebäude Canberra

Der Organraub sollte vom Weltgerichtshof angesprochen werden

Signe Westerberg, Sprecherin der Grünen Partei von Fairfield-Liverpool in New South Wales

„Unsere Regierung sollte der chinesischen Regierung klarmachen, dass das (der Organraub) eine Tat ist, die von der ganzen Welt verachtet werden sollte“, sagte Signe Westerberg, Sprecherin der Grünen Partei von Fairfield-Liverpool in New South Wales.

Sie bezeichnete den staatlich sanktionierten Organraub als „blanken“ und als „völllig inakzeptabel“.

„Das ist Krieg gegen die eigenen Leute ... Bewusstsein ist der Schlüssel. Die Menschen müssen von diesen abscheulichen Geschehnissen in China erfahren und wissen, dass China seine eigenen Bürger mit einem solchen Hass und solch einer Unmenschlichkeit behandelt“, sagte Frau Westerberg.

Andrew Bush, ein langjähriges Mitglied der Liberalen Partei, berichtete, dass ihm das Ansehen der Dokumentation Human Harvest geholfen habe, die Entschlossenheit der Falun Gong-Praktizierenden besser zu verstehen. Die Praktizierenden würden diese Verbrechen ans Licht zu bringen und die Unterdrücker ihrer gerechten Strafe zuführen wollen.

„Sein Inhalt (des Fernsehbeitrags) war und ist schrecklich, doch es ist definitiv eine Botschaft, die auf der ganzen Welt verbreitet werden muss, bis die chinesischen Führungskräfte erkennen, was sie falsch gemacht haben“, sagte Bush. „Es ist eine der schlimmsten Missachtungen der Menschenrechte und es muss gestoppt werden.“

Das chinesische Regime sollte wegen des Organraubs verurteilt werden

Reverend Bill Crews, Pastor der Unierten Kirchengemeinde Ashfield und Geschäftsführer und Gründer der Exodus Foundation

„Dass ein Land Organe von seinen eigenen Menschen entnimmt, nur weil diese einen Glauben haben, ist für mich einfach schrecklich und die Regierung dieses Landes muss dafür verurteilt werden“, vertrat Reverend Bill Crews. Der Pastor der Unierten Kirchengemeinde Ashfield und Geschäftsführer und Gründer der Exodus Foundation ist gleichzeitig Vorsitzender und Begründer der Exodus Foundation.

„Dass Menschen ihre Organe spenden, ist eine Sache, dass sie gestohlen werden, eine andere. Es ist moralisch falsch“, so Reverend Crews. „Jeder Mensch auf dieser Erde hat das Recht, so lange zu leben, wie er möchte und so lange er kann und das sollte nichts mit seinem Glauben zu tun haben. Menschen aufgrund ihres Glaubens zu töten, ist einfach abscheulich.“

Stadträte von Parramatta unterstützen Falun Gong

„Wenn es Anschuldigungen durch jemanden gibt, dass in China Organe geraubt werden, dann müssen wir darauf bestehen, dass es untersucht wird, und von China erwarten, dass es jede Untersuchung unterstützt“, meinte James Shaw, Stadtrat von Parramatta. Er fügte hinzu, dass Australien eine der Gründungsnationen der Vereinten Nationen nach dem zweiten Weltkrieg gewesen sei.

James Shaw, Stadtrat von Parramatta

Er kenne die Falun Gong-Praktizierenden gut, so James Shaw. „Sie sind stets sehr höflich, freundlich und respektvoll und das nicht nur zu mir, sondern zu jedem anderen auch, und sie sind gute Gemeindebürger.“

„Das chinesische Konsulat kann mir einen Brief schreiben, aber das wird meine Ansicht nicht ändern und es wird auch nichts daran ändern, was ich als Stadtrat mache“, ergänzte er und bezog sich auf die Erfahrung seines Rats-Kollegen John Hugh. Das chinesische Konsulat in Sydney hatte von Herrn Hugh gefordert, die Aussagen bezüglich Organentnahmen durch die Praktizierenden nicht zu unterstützen, und hatte das zur Bedingung für die Ausstellung seines Visums für einen Chinabesuch gemacht.

Andrew Wilson, Stadtrat von Parramatta

„Welche Art von Regierung raubt seinen eigenen Bürgern aus Profit Organe? Welchen Schmerz bringt es den Familien dieser Opfer? Anstatt gute Bürger zu verfolgen, die daran arbeiten, ihr Land zu einem besseren Ort zu machen, sollten sie diese Menschen zum Vorteil für ihr Land nutzen“, sagte Andrew Wilson, ein weiterer Stadtrat von Parramatta.

Herr Wilson brachte seine Wertschätzung für den Fernsehsender SBS, der Human Harvest gezeigt hat, zum Ausdruck. Er erklärte, dass er die australische Regierung aktiv aufgefordert habe, diesem Verbrechen gegen die Menschlichkeit Beachtung zu schenken.

Er denkt, dass die darin verwickelten chinesischen Beamten in der Zukunft den Organraub als Sünde empfinden und bedauern würden, was sie getan haben. „Ich hoffe, sie können durch ein Geständnis Versöhnung finden, so dass China die Weltatmosphäre nicht mit Verfolgung und Folter vergiften wird.“