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[Ausgewählter Beitrag] „Endlich zersprang der Granit“

2. Juni 2015 |   Von einer Praktizierenden aus der Stadt Shenyang

(Minghui.org) Unsere Familie war sehr stolz auf meinen Vater. Er war der Leiter einer Behörde und das Familienoberhaupt, das alle Entscheidungen für unsere Familie traf und bestimmte, wie man Angelegenheiten behandeln sollte. Das war auch so bei der Behandlung von Falun Gong; mein Vater folgte der Meinung der bösartigen Kommunistischen Partei bis ins kleinste Detail und ging mit Falun Gong so schändlich um wie sie. Ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, dass sich sein Sturkopf jemals ändern würde.

Im Mai 2000 wurde ich bei der Erklärung der wahren Umstände angezeigt und für drei Jahre im Arbeitslager festgehalten. Mein Vater zeigte keinerlei Mitgefühl und sagte sogar boshaft: „Wenn ich die Kommunistische Partei wäre, würde ich euch genauso verfolgen und foltern.“ Er war auch sehr verärgert, dass ich mich nach der Entlassung aus dem Arbeitslager weiter kultivierte.

Im September 2006 besuchten uns meine Eltern, die in einer anderen Provinz wohnten. Eines Tages machte mein Vater mit meiner Tochter an einem Schultag einen Ausflug. Er veranlasste meine Tochter dazu, den Lehrer wegen dieser Sache anzulügen. Ich kritisierte meinen Vater, und sagte zu ihm, dass es falsch sei, dem Kind beizubringen zu lügen. Darüber war er ungehalten, denn zu lügen war für ihn völlig normal. Er redete mit meiner Mutter und wollte mich wieder ins Gefängnis bringen. Meine Tochter, die das Gespräch mit angehört hatte, rief mich an: „Großvater will dich verraten. Pass, gut auf dich auf.“ Von dem Tag an, wollte meine Tochter, die damals die Mittelschule besuchte, nach der Schule nicht mehr nach Hause kommen. Sie fand ihren Großvater nicht gutherzig. Wenige Tage später fuhren meine Eltern zurück nach Hause.

Im August 2009 kauften wir eine neue Wohnung, ich holte meine Eltern wieder zu uns und wollte mich um sie kümmern. Einige Tage später gingen sie wieder nach Hause. Als wir uns verabschiedeten kommentierte mein Vater: „Momentan sieht es noch gut aus. Aber es ist unnormal: Wie kann es angehen, dass sie sich gar nicht streiten?“

Diese Aussage klingt absurd, aber mein Vater dachte wirklich so. Bei meinen Eltern zu Hause stritt sich mein Vater mit meiner Schwester, meine Schwester mit meinem Bruder, mein Bruder mit meinem Vater. Für meinen Vater war das Streiten und Kämpfen völlig normal. Er redete so absurd, wie der ehemalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas: „800 Millionen Menschen, wie kann es ohne Kampf gehen?“ Mein Mann und ich respektieren uns. Wenn wir Probleme haben, sprechen wir von den Fa-Grundsätzen her darüber. Wir streiten nie und das war für meinen Vater unnormal.

Drei Jahre später verstarb meine Mutter. Bei einem Gesundheitscheck wurde festgestellt, dass mein Vater Prostatakrebs hatte, und zwar im Endstadium. Die Angehörigen waren alle sehr traurig. Ich lud meinem Vater ein, zu uns zu kommen, damit er die wahren Umstände von Falun Gong doch noch erfahren konnte.

Meine Freundin druckte täglich Artikel von der Minghui-Website aus, die mit seinem speziellen Thema zu tun hatten, und brachte sie meinem Vater. Anfangs zeigte mein Vater kein Interesse und schob die Informationsmaterialien einfach weg. Nach einiger Zeit, als meine Freundin wieder kam, fragte er laut: „Haben Sie mir wieder die kleine Zeitung mitgebracht?“ Sie kaufte meinem Vater auch Stärkungsmittel, worüber er sehr berührt war.

Wegen meines Geschäftes hatte ich nicht so viel Zeit, und so kümmerte sich mein Mann um meinen Vater. Er schaute, dass er täglich drei Mahlzeiten bekam und begleitete ihn zu Untersuchungen ins Krankenhaus, oder machte mit ihm zusammen Ausflüge. Mein Vater freute sich sehr darüber. Nach dem Abendessen spielte ich mit meinem Vater Halma.

Eines Tages fragte mein Vater: „Sag mal, warum gewinnst du immer?“ Ich antwortete: „Du bist auch sehr gut. Aber du versuchst ständig, meinen Weg zu blockieren. Wenn du nicht mehr weiter gehen kannst, versuchst du meinen Weg zu behindern. Warum spielst du nicht so, indem du dem natürlichen Lauf folgst?“ Mein Vater sagte: „Ich wollte nicht, dass du mich ausnutzt.“ Ich antwortete: „Es ist doch keine Ausnutzung. Wenn du den anderen einen Vorteil lässt, profitierst du doch auch davon.“

An jenem Abend unterhielten wir uns sehr gut. Er dachte auch ernsthaft über meine Frage nach. Schließlich gestand er ein, dass Falun Gong meiner Familie riesiges Glück gebracht habe. Früher hatte ich eine schwere Leberkrankheit, mit Beginn der Kultivierung wurde ich gesund. Ich war sehr dünn, jetzt bin ich fülliger und hübscher geworden. Alle sagen, dass ich jetzt jünger aussehen würde als vor 10 Jahren.

Mein Vater grenzte mich nicht mehr aus und schenkte mir mehr Aufmerksamkeit. Schließlich passierte das Unfassbare: Mein Mann kritisierte mich beim Abendessen vor meinem Vater und sagte, ich solle meinem Vater mehr Reis servieren. Weil ich den ganzen Tag gestanden hatte, saß ich im Lotussitz und konnte nicht so schnell aufstehen. Ungeduldig brachte er mir den Topf und kritisierte mich. Ich lächelte und antwortete: „Ja, es ist mein Fehler.“ Als mein Mann das Zimmer verlassen hatte, beschwerte sich mein Vater: „Wie kann er vor mir meine Tochter kritisieren? Seine Tochter steht morgens nicht auf und kommt nach mehrmaligen Rufen nicht zum Essen. Warum kritisiert er sie nicht?“

Am Tag darauf passierte das Gleiche nochmal. Ich sagte zu meinem Vater: „Es war wirklich mein Fehler. Wenn ich etwas falsch mache, sollte ich mich korrigieren. Mein Meister lehrt uns, bei Problemen nach innen zu schauen und eigene Fehler zu suchen.“ Er antwortete: „Du kannst wirklich viel erdulden.“

Endlich stimmte mein Vater Falun Gong zu. Er hatte jetzt gesehen, dass Falun Gong wie das reine Wasser den Schmutz im menschlichen Herz reinigt. Nun kann er das Familienglück ohne Streit genießen. Er wurde auch Zeuge, wie sich ein Konflikt in der Familie durch „Nachsicht“ löste. Nun hatte er es selbst erlebt, dass das Dafa gut und schön ist.

Mein Vater wohnte zwei Monate lang bei uns, es war die längste Zeit. Seine Gedanken und sein Körper veränderten sich drastisch. Letztendlich erkannte er, dass die Falun Dafa-Praktizierenden die wahren Umstände erklären, um die Menschen zu erretten. Er trat auch aus der Kommunistischen Partei aus.

Seine Veränderungen bewirkten Wunder: Mein Vater wurde immer gesünder und war voller Energie. Er spricht jetzt freundlicher und ist gütiger, er ist ein anderer Mensch geworden. Mein Vater hat die wahren Umstände verstanden, dadurch hat er Glück bekommen. „Der Granit“ ist zersprungen.