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Auflistung derer, die vor Kurzem Strafanzeige gegen Jiang Zemin erhoben haben

4. Juli 2015

(Minghui.org) Viele Falun Dafa-Praktizierende üben nun das ihnen zustehende Recht aus, Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu erheben. Der Grund ist die Verfolgung ihres spirituellen Glaubens und das enorme Leid, das ihnen durch die Verfolgung in den vergangenen 16 Jahren zugefügt wurde. Diese Welle an Strafanzeigen gegen den ehemaligen Staatschef Chinas gewinnt von Tag zu Tag an Kraft.

Die Minghui-Website erhält jeden Tag von zahlreichen Praktizierenden Kopien ihrer Strafanzeigen gegen Jiang. In diesem Bericht präsentieren wir eine Zusammenfassung dieser Anzeigen einiger Praktizierender, deren Strafanzeigen in Kopie am 24. Juni 2015 eingegangen sind.

Die Strafanzeigen wurden an das Oberste Volksgericht und an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt, die verpflichtet sind, alle Strafanzeigen von Bürgern zu behandeln, wie eine jüngste Verordnung des Obersten Volksgerichts fordert.

Beschwerden über Folterungen, rechtswidrige Inhaftierungen und finanzielle Verluste

Die drei in diesem Bericht angeführten Praktizierenden erlitten viele Arten von Verfolgung wegen ihres Glaubens. Es waren Folter, Inhaftierung und finanzieller Verlust. Zusätzlich waren ihre Familienangehörigen, auch diejenigen, die nicht Falun Gong praktizieren, von der Verfolgung betroffen.

Xu Xiaoshi, ein stellvertretender Staatsanwalt im Bezirk, verlor seine Anstellung. Er hatte sich geweigert, Falun Gong aufzugeben, wie es die kommunistischen Behörden von ihm verlangt hatten. Seine Schwiegereltern waren beide von der Verfolgung betroffen.

Shui Lis Söhne (ein Gefängnisinspektor und ein Ingenieur) wurden von der Polizei als Geiseln gehalten, um die Verhaftung zu sichern.

Bai Caiping, ehemalige Buchhalterin, die drei Mal inhaftiert worden und von ihrer Arbeitsstelle entlassen worden war, wurde ihrer Pension beraubt. Nun hat sie mit ihren 70 Jahren kein Einkommen mehr und ist in finanziellen Schwierigkeiten.

Fall 1: Xu Xiaoshi

Beruf: Stellvertretender BezirksstaatsanwaltWohnort: Forstbezirk Qinghe, Provinz HeilongjiangDatum der Strafanzeige: 6. Juni 2015Hauptfakten: Nachdem er mehrmals unter Druck gesetzt worden war, das Praktizieren von Falun Gong aufzugeben, enthob man ihn 2000 seiner Position als Staatsanwalt.

Seine Frau Pan Jinghua war von der Polizei mehrmals eingesperrt und wurde danach ununterbrochen überwacht und belästigt. Auch ihr Ausweis wurde beschlagnahmt.

Xus Schwiegervater wurde zwei Mal eingesperrt, unter Folter verhört. Außerdem erpresste die Polizei Geld von ihm. Er starb im Juni 2014.

Xus Schwiegermutter starb im Mai 2005, nachdem sie jahrelang in ständiger Angst inmitten der Verfolgung gelebt hatte.

Details der Strafanzeige sind in chinesischer Sprache verfügbar unter:http://www.minghui.org/mh/articles/2015/6/24/黑龙江通河县清河林区副检察长控告首恶江泽民-311333.html

Fall 2: Shui Li

Beruf: Gefängnisinspektorin und IngenieurinWohnort: Stadt Nanjing, Provinz JiangsuDatum der Strafanzeige: Juni 2015Hauptfakten: Frau Shui war zwei Mal inhaftiert, sechs Mal in einer Gehirnwäsche-Einrichtung; ihr Haus wurde mehrmals von der Polizei durchsucht. Beamte beschlagnahmten viele ihrer persönlichen Dinge und sperrten zwei ihrer Söhne ein, die nicht Falun Gong praktizieren.

Sie kam in Einzelhaft und war im Jahr 2002 einem 70-tägigen Gehirnwäscheverfahren ausgesetzt.

Um ihre Verhaftung 2013 zu sichern, nahm die Polizei ihren jüngsten Sohn als Geisel. Der Leiter des Büros 610 in der Stadt Nanjing drohte, ihre ganze Familie zu verhaften, sollte sie die Verschleppung auf der Minghui-Website veröffentlichen.

Details der Strafanzeige sind in chinesischer Sprache verfügbar unter:http://www.minghui.org/mh/articles/2015/6/24/江苏一级警督控告迫害元凶江泽民-311376.html

Fall 3: Bai Caiping

Beruf: BuchhalterinWohnort: Stadt Shijiazhuang, Provinz HebeiDatum der Strafanzeige: 11. Juni 2015Hauptfakten: Frau Bai wurde sieben Mal verhaftet, zwei Mal in ein Zwangsarbeitslager gesperrt und war ein Mal inhaftiert. Ihr Mann wurde verhaftet und gefoltert, als die Polizei Frau Bai nicht festnehmen konnte.

Sie war Zwangsarbeit, Gehirnwäsche, Folter und Erpressung ausgesetzt.

Frau Bai hat kein Einkommen mehr, seit sie im November 2000 ins Arbeitslager kam. Von ihrem Arbeitsplatz wurde sie 2004 entlassen.

Derzeitige Situation

Frau Bai bekommt keine Pension und ist in finanziellen Schwierigkeiten.

Details der Strafanzeige sind in chinesischer Sprache verfügbar unter:http://www.minghui.org/mh/articles/2015/6/24/三次遭冤狱-石家庄会计师控告江泽民-311267.html

Hintergrund

Jiang Zemin startete im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es setzt die chinesischen Gesetze außer Kraft und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun das ihnen zustehende Recht aus, Strafanzeige gegen den ehemaligen Diktator zu erheben.