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Auflistung von Falun Gong-Praktizierenden, deren Strafanzeigen gegen Jiang Zemin am 25. Juni 2015 in Kopie bei Minghui eingegangen sind

6. Juli 2015

(Minghui.org) Viele Falun Gong-Praktizierende nutzen nun das Recht, Strafanzeige gegen Jiang Zemin zu erstatten, weil er die Verfolgung von Falun Gong eingeleitet und ihnen dadurch in den letzten 16 Jahren großen Schaden und enormes Leiden zugefügt hat. Diese Welle von Strafanzeigen gegen den ehemaligen chinesischen Diktator gewinnt täglich an Dynamik.

Die Minghui-Website erhält täglich viele Kopien von Strafanzeigen gegen Jiang. In dem vorliegenden Bericht präsentieren wir eine Auflistung von einigen Praktizierenden, deren Strafanzeigen am 25. Juni 2015 an Minghui übermittelt wurden.

Die Anzeigen wurden per Post an das Oberste Volksgericht und die Oberste Volksstaatsanwaltschaft geschickt, die alle strafrechtlichen Beschwerden bearbeiten, die von Bürgern eingereicht werden. So hatte es das Oberste Volksgericht in einer aktuellen Entscheidung bestimmt.

Folter, unrechtmäßige Inhaftierung und finanzielle Verluste

„Wärter stifteten Häftlinge an, mich auf den kalten Boden zu drücken und festzuhalten, meine Hose auszuziehen und mein Gesäß und Oberschenkel auszupeitschen. Dabei gingen drei Riemen kaputt.

Im kalten Winter befahlen Wärter den Häftlingen, mich in einen Kaltwasserbehälter einzutauchen, in dem Wischlappen gewaschen wurden. Sie drückten meinen Kopf ins Wasser und ließen mich lange Zeit keine Luft holen.

Sie zwangen mich, nackt auf dem Boden zu liegen, während sie meine Oberschenkel mit Nadeln und Zangen kniffen.“

Das oben Genannte ist Teil einer Strafanzeige, die Herr Chen Tiansheng, ein Bauingenieur, eingereicht hat.

Ein weiterer Praktizierender, Herr Wang Fengqiang, war selbst einmal Gefängnisbeamter. Er hat infolge der Verfolgung von Falun Gong alles verloren. Im Jahre 2012 sah er sich gezwungen, sein Haus zu verlassen, um weiteren zu entgehen. In einer Gehirnwäsche-Einrichtung wurde er später mit Tuberkulose infiziert und konnte deshalb nicht mehr arbeiten. Dann starb sein Schwiegervater und seine Frau ließ sich unter dem Druck der ständigen Drohungen durch die Behörden von ihm scheiden.

Frau Mi Wenju ist Ärztin der chinesischen Medizin, sie wurde zwei Mal festgenommen und war deshalb nicht mehr in der Lage, ihre Arztpraxis weiterzuführen, was zu großen finanziellen Schwierigkeiten für ihre Familie führte. Obwohl sie schließlich ihr Praxis wieder eröffnen konnte, wurden ihre Patienten durch die Propaganda des kommunistischen Regimes, die Falun Gong-Praktizierende verteufelte, vertrieben.

Fall 1: Herr Chen Tiansheng

Beruf: BauingenieurWohnort: Stadt Weifang, Provinz ShandongStrafanzeige erstattet im Juni 2015Hauptfakten der Verfolgung:

Herr Chen wurde ab Oktober 2000 drei Jahre in einem Zwangsarbeitslager festgehalten. Dort folterte man ihn, entzog ihm den Schlaf und unterzog ihn einer Gehirnwäsche. Das führte dazu, dass er sich danach in einem tranceähnlichen Zustand befand und unter Gedächtnisverlust litt. Sein Kind war erst vier Monate alt, als er in das Arbeitslager gesperrt wurde.

Als sein Arbeitgeber ihm kündigte, verfügte die Familie über keinerlei Einkommen und musste große Not leiden. Seine Frau stand unter ständigem Druck.

Details von Chens Strafanzeige in chinesischer Sprache verfügbar unter:

http://www.minghui.org/mh/articles/2015/6/25/三年劳教摧残致失忆-一级建造师控告江泽民-311372.html

Fall 2: Herr Wang Fengqiang

Beruf: PolizistWohnort: Stadt Zhaoyuan, Provinz ShandongStrafanzeige erstattet am 18. Juni 2015Hauptfakten der Verfolgung:

Wärter folterten Herrn Wang und versuchten, ihn während seiner dreijährigen Haftzeit einer Gehirnwäsche zu unterziehen, die im Februar 2002 begann - zwei Monate, nachdem er von einer Gehirnwäsche-Einrichtung freigelassen worden war.

Als seine Schwiegermutter verhaftet wurde, fiel sein Schwiegervater in eine Depression und starb im Jahr 2005. Er wurde erst nach mehreren Tagen in seinem Schlafzimmer tot aufgefunden.

Herr Wang wurde wegen der schlechten sanitären Verhältnisse in der Gehirnwäsche-Einrichtung mit Tuberkulose infiziert. Danach magerte er stark ab und konnte anschließend keine Arbeit mehr finden. Seine Frau und seine Schwiegermutter nahmen ihm die Situation zutiefst übel, was schließlich zu einer Scheidung führte.

Als Herr Wang dann zu seinem Elternhaus in der Stadt Zhaoyuan zurückkehrte, fand das lokale Büro 610 dies bald heraus und verhaftete ihn am 8. Oktober 2012. Zwar entkam Herr Wang noch am selben Tag, doch war er gezwungen, sein Zuhause zu verlassen, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen.

Herr Wang lebt momentan von seinem Wohnsitz entfernt, um weiteren Festnahmen zu entgehen.

Details von Wangs Strafanzeige in chinesischer Sprache verfügbar unter:

http://www.minghui.org/mh/articles/2015/6/25/原山东监狱警察王风强控告首恶江泽民-311384.html

Fall 3: Frau Mi Wenju

Beruf: Ärztin chinesischer MedizinWohnort: Stadt Deyang, Provinz SichuanStrafanzeige erstattet am 19. Juni 2015Hauptfakten der Verfolgung:

Frau Mi wurde zweimal festgenommen und war während der Haftzeit Gehirnwäschen, Folter und Erpressung ausgesetzt. Sie durfte ihre medizinische Praxis nicht fortsetzen, was eine schwere finanzielle Belastung für ihre Familie darstellte.

Ihr Mann wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er Falun Gong praktizierte. Frau Mi musste Besitztümer verkaufen, um die Schule ihrer Tochter bezahlen zu können.

Nach vielen Bemühungen von ihrer Seite erlaubten Polizei und Gesundheitsbehörden ihr die Wiedereröffnung ihres Geschäftes. Doch ihre früheren Patienten wagten nicht mehr, zu ihr zu kommen.

Ein Patient sagte zu ihr: „[Die Partei] sagte uns, dass wir alle Verbindungen mit Falun Gong abbrechen und mit den Falun Gong-Praktizierenden streiten sollen. Ich habe Angst vor Schwierigkeiten, wenn ich zu viel Kontakt mit Ihnen habe. Wir wissen, dass Sie ein guter Mensch und eine ausgezeichnete Ärztin sind, aber wir haben in dieser Situation keine Wahl.“

Details von Mis Strafanzeige in chinesischer Sprache verfügbar unter:

http://www.minghui.org/mh/articles/2015/6/25/311372.html

Hintergrund

Jiang Zemin startete im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Weitaus mehr wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es setzt die chinesischen Gesetze außer Kraft und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Das chinesische Gesetz erlaubt seinen Bürgern, Strafanzeigen zu erstatten. Viele Falun Gong-Praktizierende üben nun dieses ihnen zustehende Recht aus und zeigen den ehemaligen Diktator an.