UN-Gipfeltreffen in New York: Fahnenmeer fordert vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping: Jiang Zemin soll vor ein Gericht!

(Minghui.org) Am 26. September 2015 besuchte der chinesische Staatspräsident Xi Jinping New York, um am 71. Gipfeltreffen der Vereinten Nationen teilzunehmen. 

Die Falun Gong-Praktizierenden nutzten seine Ankunft, um mit einer Vielzahl an Spruchbändern zu fordern, dass der ehemalige Staatschef der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, vor Gericht gestellt werden soll. Jiang hatte 1999 seine Macht missbraucht, um die Verfolgung von Falun Gong in China zu befehlen und durchzusetzen.

Die Praktizierenden zeigten große Spruchbänder gegenüber dem Sitz der Vereinten Nationen sowie dem Hotel Waldorf Astoria, wo der chinesische Staatspräsident Xi Jinping während seines Besuchs übernachtete. Die Spruchbänder enthielten die Botschaft „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“ und „Stellt Jiang Zemin vor Gericht“.

Spruchbänder entlang der Straße in der Nähe des Waldorf Hotels, wo der chinesische Präsident Xi Jinping übernachtet und am 71. UN-Gipfeltreffen teilnimmt.

Praktizierende machen die Übungen und halten Spruchbänder, die fordern, dass Jiang Zemin vor Gericht gestellt wird.

Strafanzeige wegen der erlittenen Tortur

Die Praktizierende Jiang Jianxue arbeitete früher als Englischlehrerin in Peking. Vor einem Monat kam sie in die USA. In China war sie zwei Mal in Zwangsarbeitslagern eingesperrt gewesen, weil sie Falun Gong praktizierte. Während der Haftzeiten war sie Folter und Misshandlungen ausgesetzt. Zum Beispiel zwang man sie, 19 Tage lang pro Tag 22 Stunden lang aufrecht zu stehen – insgesamt 148 Stunden. Diese Tortur hätte beinahe zu Lähmungen in den Beinen geführt.

“Meine Beine waren extrem angeschwollen und rot wie ein Ballon“, berichtet Jiang. „Lagerwärter nannten es eine Milzbrandinfektion, damit sie keine Verantwortung dafür übernehmen mussten.“

Sie erstattete wegen dieser Verfolgung Strafanzeige gegen Jiang Zemin und schickte sie an die Oberste Volksstaatsanwaltschaft und das Oberste Volksgericht.

Das Waldorf Hotel befindet sich im Geschäftsviertel von New York City. In diesem Gebiet befinden sich immer viele Menschen. Der Praktizierende Dorrin verteilte dort Flugblätter an einer Kreuzung. Später berichtete er, dass die Passanten gerne die Flugblätter angenommen hätten, obwohl es die meisten sichtlich eilig gehabt hätten. Viele seien überrascht von der brutalen Verfolgung gewesen und hätten ihre Unterstützung für eine Beendigung der Verfolgung bekundet.