(Minghui.org) Vor ein paar Monaten entschloss ich mich, einen Zweitschlüssel für das Haus meiner 94 Jahre alten Mutter anfertigen zu lassen, damit ich sie leichter besuchen und mich um sie kümmern konnte. Ich hätte nicht gedacht, dass der Besitzer vom Schlüsseldienst vier Anläufe benötigen würde, bis der Ersatzschlüssel schließlich funktionierte.

Später erkannte ich, dass Meister Li Hongzhi, der Begründer von Falun Dafa, diese Gelegenheiten für mich arrangiert hatte, damit die Menschen darüber informiert wurden, warum die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) falsch handelt, wenn sie Falun Dafa verfolgt. Erst als der Besitzer des Schlüsseldienstes seine Einstellung zu Falun Dafa änderte, ließ sich die Tür mit dem Zweitschlüssel öffnen.

Drei Besuche beim Schlüsseldienst

Als ich den Schlüsseldienst zum ersten Mal aufsuchte, war ich die einzige Kundin im Laden. Ich erkundigte mich nach dem Preis und während der Schlosser den Zweitschlüssel anfertigte, sprach ich mit ihm über Falun Dafa und die Verfolgung. Inzwischen kamen noch weitere Kunden in den Laden.

Während ich wartete, sprach ich auch mit ihnen über die Verfolgung. Manche verstanden es sofort und beklagten sich darüber, wie schlecht die KPCh sei. Nur der Ladenbesitzer mischte sich nicht in unsere Unterhaltung ein und konzentrierte sich auf die Anfertigung der Schlüssel.

Als ich dann später den neuen Schlüssel ausprobierte, gelang es mir nicht einmal ihn ins Schloss zu stecken. Deshalb ging ich wieder ins Geschäft zurück. Ich versuchte mit ihm über Falun Dafa zu sprechen, doch er war anderer Meinung. Er nahm den Schlüssel und fing an, ihn zu bearbeiten. Als er zurückkam, sagte er: „Falls er immer noch nicht passt, kommen Sie wieder, dann versuche ich es noch einmal.“

Der Schlüssel passte immer noch nicht und so suchte ich den Mann ein drittes Mal auf. Wieder sprach ich mit ihm über Falun Dafa. Er sagte: „Ich bin nicht gegen Falun Dafa, aber ich befürworte es auch nicht. Es hat nichts mit mir zu tun.“

Er fertigte einen anderen Schlüssel für mich an und sagte, wenn er dieses Mal wieder nicht passen sollte, werde er den Schlüssel vor Ort an der Haustür meiner Mutter umarbeiten. „Ich garantiere Ihnen, dieses Mal funktioniert er perfekt. Falls nicht, gebe ich Ihnen Ihr Geld zurück“, versicherte er.

Doch auch mit dem neuen Schlüssel ließ sich die Tür nicht öffnen. Ich rief ihn an und bat ihn, zu kommen und nachzuschauen. Zuversichtlich sagte er: „Bis jetzt hat sich jede Tür öffnen lassen. Sie können sich darauf verlassen, der Ersatzschlüssel wird passen.“

Der rettende Gedanke

Er kam zum Haus meiner Mutter und konnte die Tür nicht sofort öffnen. Er murmelte: „Das ist ja wirklich eigenartig! Ich werde Ihnen das Geld zurückgeben.“ Er gab mir 30 Yuan und wollte gehen.

Plötzlich kam mir ein Gedanke: „Rufe, Falun Dafa ist gut‘[1], um ihn zu retten.“ Und so erzählte ich ihm wunderbare Geschichten über Praktizierende, die „Falun Dafa ist gut“ rezitiert und so ihre Probleme gelöst hatten.

„Lassen Sie es uns doch einmal versuchen“, sagte ich. Er nahm den Schlüssel und wollte die Tür öffnen, da rief ich: „Falun Dafa ist gut!“ Doch er rief nicht mit und die Tür ging nicht auf.

„Sie sollten mit mir zusammen rufen, damit der Schlüssel funktioniert.“ Er sah sich um, um sicher zu gehen, dass niemand in der Nähe war und während er den Schlüssel ins Schloss steckte, sagte er mit leiser Stimme: „Falun Dafa ist gut“. Der Schlüssel funktionierte und die Tür ging auf!

Aber als er den Schlüssel von der anderen Seite probierte, konnte er wieder nicht aufschließen. Ich schlug vor: „Wir sollten ‚Falun Dafa ist gut‘ rufen, aber mehr als einmal.“ Wir riefen einige Male gemeinsam diese Worte und der Schlüssel funktionierte auf beiden Seiten. Dann gab ich ihm die 30 Yuan zurück.

Nach einer Stunde rief er mich an, ob der Schlüssel immer noch in Ordnung sei. „Ja, er funktioniert einwandfrei!“, antwortete ich.

„Falun Dafa ist gut!“ Freudig wiederholte er diese Worte drei Mal. „Bei künftigen Problemen, werde ich einfach ‚Falun Dafa ist gut‘ rezitieren“, sagte er überzeugt.

Tränen liefen über meine Wangen. Ich spürte die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters. Der Meister hatte große Mühen auf sich genommen, nur um ihn zu erretten.

[1] In den vielen Jahren der Verfolgung von Falun Dafa in China wurden sehr viele Menschen von den Lügen und Verleumdungen der kommunistischen Parteipropaganda getäuscht. Wenn jemand in einer derart feindseligen und auch gefahrvollen Umgebung der Verfolgung den Mut hat, „Falun Dafa ist gut“ zu rezitieren und den Glauben an das Gute von Dafa aufbringen kann, ist das für ihn bahnbrechend. Er hat sich dem Guten zugewandt, seine Angst losgelassen und die bösartige Natur des kommunistischen Regimes erfasst. Vor diesem Hintergrund lassen sich für die westlichen Menschen die wundersamen Ereignisse verstehen, über die aus China im Zusammenhang mit dem Rezitieren dieser Worte berichtet wird.