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Erstatter der Strafanzeige gegen Jiang Zemin halten Einschüchterungsversuchen der Polizei stand

9. Januar 2016 |   Von einem Falun Gong-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Am 4. Dezember 2015 drangen fünf Beamte aus der Provinz Heilongjiang in die Wohnung eines Falun Gong praktizierenden Ehepaares ein. Nachdem das Paar gefragt worden war, ob es Falun Gong praktiziere, wurden sie mit zur Polizeistation genommen.

Dort legte man ihnen eine Kopie ihrer Strafanzeige gegen Jiang Zemin (dem früheren Staatsoberhaupt, der die Verfolgung von Falun Gong anordnete) vor. Sie wurden gefragt, ob sie den Brief geschrieben hätten, sie von irgendjemandem angeleitet worden sei, das zu tun, und wo sie ihn ausgedruckt hätten. Das Paar wurde nahezu zwei Stunden lang verhört, bevor sie wieder nach Hause gehen konnten.

Zwei Tage später kamen wieder drei Beamte zu dem Paar in die Wohnung. Sie behaupteten, dass ihren Vorgesetzten die vor zwei Tagen eingeholten Informationen nicht vorgelegt worden seien, und forderten das Paar auf, noch einmal zur Polizeistation zu kommen.

Die Praktizierenden ließen sich nicht auf diesen zweiten Einschüchterungsversuch ein. Einer der Beamten sagte, dass es nicht lange dauern würde, den Bericht zu erstellen. Die Praktizierenden blieben entschieden dabei, die Polizeistation nicht noch einmal aufzusuchen und baten die Polizisten zu gehen. Die Beamten beharrten jedoch darauf, ihren Job erledigen zu müssen.

Die beiden Praktizierenden traten für ihr Recht ein und riefen die Oberste Staatsanwaltschaft an. Sie stellten das Telefon auf Freisprechen um. Einer der Beamten rief dann sofort seinen Vorgesetzten an, erklärte die Situation und bat um weitere Instruktionen. Nach Beendigung des Gesprächs mit seinem Vorgesetzten verließen die Beamten schnell die Wohnung der Praktizierenden.

Oberste Volksstaatsanwaltschaft: +86-10-12309