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China Fahui | Ich werde alles tun, was Dafa von mir verlangt

13. Dezember 2016 |   Von einer Praktizierenden aus der Provinz Heilongjiang in China

(Eine Mitpraktizierende schrieb diesen Bericht so auf, wie die Autorin ihn diktiert hatte.)

(Minghui.org) Der Meister und Falun Dafa haben mir ein neues Leben geschenkt, ich habe sehr viel von Dafa erhalten. Es gibt keine Worte, die meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister und Dafa beschreiben könnten. Das einzige was ich tun kann, ist, die Schönheit von Falun Dafa an jeden weiterzugeben. Ganz gleich wie schwer es ist, ich werde mein Bestes geben, um die Lebewesen zu erretten.

Dafa erneuerte mein Leben

In diesem Jahr bin ich 63 geworden. Ich habe nicht viel Schulbildung genossen und bereits mit elf Jahren die Schule verlassen. Vor über zwei Jahrzehnten bekam ich Asthma. Jeden Morgen und in jeder Nacht hatte ich starke Hustenanfälle. Bei sonnigem oder windigem Wetter fiel mir das Atmen schwer und meine Beine zitterten. In der Nacht musste ich dicke Kleidung und Hosen anziehen.

Kurze Zeit später stellten sich noch eine Menge anderer Krankheiten ein, darunter eine Gallenblasenentzündung, rheumatische Arthritis, Herzerkrankung und eine Neurose. Überall hatte ich Schmerzen, außer in meinen Zehen. Obwohl ich viele Krankenhäuser in anderen Dörfern, Städten oder sogar in anderen Provinzen aufsuchte, schlug keine Medizin oder Therapie an.
1998 erreichte mein Zustand seinen Tiefpunkt. Ich konnte nicht mehr laufen. Eine Bekannte, die Dafa praktizierte, brachte mir eine Videoaufnahme des Neun-Tage-Seminars des Meisters. Ich hörte mir die ersten beiden Lektionen mehrmals an und danach fühlte sich mein Körper anders an.

Eines Abends saß ich auf dem Boden und schnippelte Gemüse für das Abendessen. Normalerweise musste ich mich beim Aufstehen immer an etwas festhalten und selbst dann war es noch sehr schwierig. Aber an diesem Tag nahm ich das Küchenbrett und stand ohne Probleme auf. Nach ein paar Schritten bemerkte ich, dass meine Kreuzschmerzen verschwunden waren und ich leichter atmete. Ich erzählte meinem Mann, dass es mir besser ginge, weil ich Falun Gong praktizierte. Der Meister passte auf mich auf. Mein Mann sagte: „Praktiziere weiter.“

Dann fing ich an, Falun Gong zu praktizieren. Anfangs konnte ich mein aufbrausendes Temperament nicht ändern. Immer wenn ich auf jemanden wütend war, wurde ich kurzatmig.

Dann erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:

„...dass die Kultivierenden sich nicht ärgern sollen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz der Betreuer in Changchun, 26.07.1998)

„...ein Praktizierender soll eben nicht zurückschlagen, wenn er geschlagen wird, nicht zurückschimpfen, wenn er beschimpft wird, er soll hohe Maßstäbe an sich selbst anlegen.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 226)

So gut es ging, versuchte ich, die Lehren des Meisters zu befolgen und lernte weiter das Fa, um meine Xinxing zu verbessern. Kurze Zeit später waren alle meine Krankheiten geheilt.

Lernen, den Computer zu benutzen, um Materialien herzustellen

Ich erinnerte mich immer wieder daran, dass der Meister mir ein neues Leben geschenkt hat. Und so sollte ich für Falun Dafa alles Notwendige tun, für die Errettung der Lebewesen und für die Mitpraktizierenden.
Schon immer wollte ich lernen, wie man einen Computer bedient, um Informationsmaterialien zur Erklärung der wahren Umstände herzustellen. Aber meine Schulbildung reichte nicht aus. Obwohl ich mich bemüht und mit Hilfe von Mitpraktizierenden gelernt hatte, die Bücher von Falun Dafa zu lesen, konnte ich keine anderen Bücher lesen. Außerdem wusste niemand aus meiner näheren Umgebung, wie man einen Computer bedient. Was sollte ich tun?
Also ging ich in ein Internet-Café und sagte zu der Besitzerin: „Ich könnte bei ihnen als Hausmeisterin arbeiten. Wenn Sie mir beibringen, wie man den Computer benutzt, werde ich nicht so viel Lohn verlangen.“ Die Besitzerin willigte ein, aber sie brachte mir nur bei, wie man den Computer hoch- und herunterfährt. Nichts weiter. Ich schaltete den Computer ein, bewegte die Maus, und las einen Satz auf dem Monitor: „Was wollen Sie machen?“ Weil ich diese Frage nicht beantworten konnte, schaltete ich den Computer wieder aus.
Als mich meine jüngste Tochter besuchte, bat ich sie mit mir ins Internet-Café zu gehen. Sie sagte: „Du bist so alt und kannst noch nicht einmal lesen. Niemand kann dir etwas beibringen.“ Ich schleppte sie trotzdem dorthin. Sie öffnete den Browser und sagte: „Das ist alles Propaganda, die Falun Gong angreift.“ Ich sagte: „Dann will ich es nicht sehen und du solltest es auch nicht lesen.“ Dann schalteten wir den Computer aus. Mein erster Versuch war gescheitert.
Trotzdem gab ich nicht auf. Vielleich sah der Meister, meinen aufrichtig Wunsch und gab mir eine weitere Chance. Eines Tages traf ich zufällig eine Mitpraktizierende aus einem anderen Dorf. Ich bat sie, mir in dieser Sache zu helfen. Sie war froh darüber. Am nächsten Tag kam sie mit einer Praktizierenden, die die Technik beherrschte, zu mir. Sie brachte auch einen Computer und einen Drucker mit. Die Praktizierende blieb eine Woche lang bei mir und brachte mir die Bedienung des Computers und des Druckers bei. Sie zeigte mir auch, wie man auf die Minghui-Website kommt.
Solange die Praktizierende da war, machte ich es ganz gut, aber sobald sie weg war, klappte es nicht mehr. Ich war verzweifelt. Also suchte ich Hilfe in anderen Dörfern. Ich fragte jeden Praktizierenden, den ich zu fassen bekam, ob er mir etwas beibringen könne. Mit der Zeit lernte ich, wie man Materialien ausdruckt, Dateien von der Minghui-Website herunterlädt, Broschüren, Kalender und Anzeigetafeln herstellt und DVDs brennt.

Kummer überwinden

Als ich mir anfangs die Computerkenntnisse aneignete, arbeitete mein Mann in einem abgelegenen Gebiet. Tagsüber stellte ich Informationsmaterialien her, die wir nachts mit anderen Mitpraktizierenden zusammen in den Dörfern verteilten. Ich hatte damals kaum Probleme.
Bald darauf kam mein Mann wieder zurück. Ich traute mich nicht, ihm von meinen Tätigkeiten zu erzählen und versteckte den Drucker unter meinem Bett. Wenn er zur Arbeit gegangen war, nahm ich den Drucker wieder raus und stellte weiter Informationsmaterialien her. Bevor er zurückkam, versteckte ich alles wieder. Einmal sah er einen Computer auf dem Tisch stehen und fragte mich, wem er gehöre. Ich sagte, er gehöre einem Mitpraktizierenden, den er auch kannte. Danach sagte er nichts mehr.
Später fand ich es zu mühsam, den Drucker immer wieder wegzuräumen. Als er den Drucker auf dem Tisch stehen sah, fragte er mich wieder danach. Ich sagte, er gehöre zu dem Computer. Er sagte kein Wort, zweifelte aber an meinen Worten. Aus diesem Grund kam er einmal früher von der Arbeit nach Hause und sah wie ich Materialien über Falun Dafa ausdruckte.
Er verfluchte mich und immer wenn ich losging, um die Informationsmaterialien zu verteilen, beschimpfte er mich. Später fing er sogar an, mich zu schlagen. Eines Tages als ich zurückkam, packte er mich und schleuderte mich herum. Mein Kopf schlug gegen eine Metallbox und ich wurde bewusstlos. Ein anderes Mal als ich wieder vom Verteilen zurückkam, schlug er mir mit einem Wok auf den Kopf. Ich wurde bewusstlos. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, bemerkte ich eine Schnittwunde am Kopf. Wäre der Meister nicht gewesen, hätte mich mein Mann wahrscheinlich umgebracht.
Ich sagte zu ihm: „Falun Dafa hat mir ein neues Leben geschenkt. Solange ich atmen kann, werde ich hinausgehen und die Materialien verteilen, selbst wenn du mir die Beine brechen würdest.“ Er sah meine feste Entschlossenheit und gab auf. Von da an schlug er mich nicht mehr.
Ich schaute nach innen und erkannte, dass ich nicht mit ihm streiten sollte. Stattdessen sollte ich mich kultivieren und meine Ebene erhöhen, indem ich ihm mehr Aufmerksamkeit schenkte und mich mehr um ihn kümmerte. Ich hatte ihn nicht wie ein zu errettendes Lebewesen behandelt und ihm die wahren Umstände nicht richtig erklärt. Aber was am schlimmsten war, ich hatte Hass gegen ihn entwickelt. Nach dieser Erkenntnis änderte ich meine Einstellung und versuchte meine Xinxing zu erhöhen.
Allmählich unterstützte mich mein Mann mehr. Neulich fing er sogar an, mit mir die Übungen zu praktizieren.

Motorrad fahren lernen

Ich war es gewohnt, mit dem Fahrrad in die Dörfer zu fahren, um dort die Materialien zu verteilen. Aber das war nicht optimal. Einmal wollte ich mit einer großen Tasche zu einer Mitpraktizierenden in eine ländliche Gegend fahren. Ich packte die Tasche auf den Gepäckträger des Fahrrads. An einen Bahnübergang fuhr ich über eine Bodenwelle. Wegen des schweren Gewichts, hob sich das Fahrrad vorne in die Höhe. Ich drückte den Lenker nach unten und erinnerte mich daran: „Ich bin eine Dafa-Jüngerin und werde vom Meister beschützt. Es wird nichts Schlechtes passieren.“ Als ich bei der Praktizierenden ankam, war sie sehr überrascht, dass ich es geschafft hatte, so eine schwere Tasche auf dem Fahrrad zu transportieren.

An diesem Tag kam mir die Idee: Es wäre großartig, wenn ich ein Motorrad hätte. In unserer Gegend gab so viele Dörfer. Mit einem Motorrad könnte ich überall Materialien verteilen. Ich fragte meinen Mann immer wieder danach, nach einem Jahr stimmte er endlich zu.

Dann bat ich meinen Bruder mir das Fahren beizubringen. Er saß hinter mir. Ich war zu aufgeregt und gab Gas und bremste zur selben Zeit. Das Motorrad fuhr auf einem Rad die Straße hinunter. Mein Bruder fiel herunter und der Stoßdämpfer ging zu Bruch. Mein Bruder beschwerte sich: „Weißt du denn nicht, dass man ein deinem Alter kein Motorrad mehr fährt?“ Ich sagte aufrichtig: „Was weißt du schon? Ich brauche das Motorrad, um Lebewesen zu erretten.“

Nach unzähligen Stürzen lernte ich, Motorrad zu fahren. Das Motorrad war mir eine große Hilfe. Ich fuhr Mitpraktizierende sowie Materialien in alle Dörfer unseres Landkreises.

Ich lernte auch wie man automatische Handynachrichten verschickt und wie man die Audioaufnahmen auf dem Handy abspielt. Wenn ich mit dem Motorrad aufs Land fuhr, hatte ich paar Handys in meiner Tasche, die Nachrichten zur Erklärung der wahren Umstände versandten.

Die Lebewesen sind für Dafa gekommen

Der Meister sagte in „Dafa-Jünger müssen das Fa lernen“:

„Nichts ist zufällig, viele hohe Lebewesen kamen zur Reinkarnation herunter und wollten mit Dafa eine Schicksalsverbindung knüpfen, auch die Menschen reinkarnieren, es gibt nur eine bestimmte Anzahl von Menschen. Es gibt nur so viele Menschenhäute, noch mehr passen nicht mehr auf die Erde. Daher reinkarnierten die Lebewesen höherer Ebenen auch als Tiere und Pflanzen. Viele Lebewesen unter den Menschen haben keine einfache Herkunft, sie sind keine normalen Lebewesen mehr.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in Washington D.C. 2011, 16.07.2011)

Beim Verteilen der Informationsmaterialien in den ländlichen Gebieten erlebte ich auch viele interessante Dinge.Eines Tages waren wir gerade in einem Dorf, als eine Katze auf uns zukam. Sie führte uns zu jedem Haus. Am Tor miaute sie und wartete ab, so als wolle sie sagen: „Legt die Materialien hier ab.“ Wir legten die Materialien hin und gingen dann zur nächsten Tür bis wir mit dem ganzen Dorf fertig waren. Die Katze folgte uns bis zum Ende des Dorfes und wollte nicht mehr zurückgehen. Ich musste sie erst mehrmals dazu auffordern.
Ein anderes Mal, als wir in ein Dorf kamen, begegneten wir einem jungen Mann. Er lächelte uns an und sagte etwas, das keinen Sinn machte. Wir bemerkten dann, dass er psychisch krank war. Ich sagte zu ihm: „Hey du, hier ist eine DVD über Falun Dafa.“ Er war darüber überglücklich. Dann führte er uns zu jedem Haus im Dorf und sagte uns, wer einen DVD Player besaß.

Der Meister beschützt mich vor Gefahren

Einmal fuhr ich mit einem Mitpraktizierenden auf den Markt, um DVDs zu verteilen. Ein Mann fragte mich: „Was verteilen Sie hier?“ Ich erklärte ihm, um was es sich handelte. Dann sagte er: „Nun, dann sollten Sie besser mit mir aufs Revier kommen.“ Normalerweise mache ich das nicht, aber an diesem Tag klopfte ich ihm mutig auf die Schulter. Ich sagte: „Warum sollte ich mit Ihnen mitgehen? Alles was ich hier tue und all die Dinge, die ich den Menschen erzähle, sind gut.“

Danach schien es so, als wäre der böse Geist aufgelöst worden, der ihn kontrolliert hatte. Er änderte plötzlich seine Einstellung. Ich wusste, dass der Meister mich beobachtete.
Ein anderes Mal verteilte ich zusammen mit einer Praktizierenden DVDs im Dorf. Ein Mann aus dem Dorf in Anzug und Krawatte, – er sah aus wie ein Regierungsbeamter, – schrie mich an: „Hört auf, dieses Zeug hier zu verteilen.“ Ich hatte keine Angst und sagte: „Ich mache hier etwas Gutes. Warum erlauben Sie mir das nicht? Ich bin ihretwegen hier. Sie wissen vielleicht nicht, dass das für Sie ein großes Glück bedeutet! Wie oft glauben Sie, komme ich hierher? Sie haben eine Schicksalsverbindung mit mir.“
Der Mann hielt meinen Arm fest und sagte: „Sie trauen sich zu behaupten, dass das kein Falun Gong Zeug ist? Jetzt suchen wir uns einen DVD Player und spielen die DVD ab. Wenn es Falun Gong Zeug ist, werde ich Sie verhaften, falls nicht, werde ich Sie gehen lassen.“ Ich dachte im Herzen: „Gut. Du solltest es dir anschauen. Du wirst errettet werden, wenn du es dir anschaust.“
Wir gingen dann zu einem Gemischtwarenladen und baten den Besitzer die DVD abzuspielen. Er sagte: „Der DVD Player ist schon eine Weile kaputt.“ Der Mann ließ meinen Arm los. Ich erkannte, dass der Meister mich wieder beschützt hatte.Dann erzählte ich ihm, dass eine meiner Nichten in diesem Dorf lebe. Er fragte mich nach ihrem Namen und ich antwortete ihm. Er lächelte. Sie waren gute Freunde. Ich bat ihn, aus der Partei auszutreten und gab ihm eine DVD. Er nahm sie nicht an, sagte aber, er würde sich etwas Ähnliches bei meiner Nichte anschauen.
Ein anderes Mal ging ich mit einer Mitpraktizierenden in ein Dorf. Kurz bevor wir mit dem Verteilen fertig waren, näherte sich uns ein Mann. Er sagte zu uns: „Verteilt dieses Zeug hier nicht. Geht jetzt.“ Da wir sowieso aufbrechen wollten, sagte ich nichts zu ihm. Die andere Praktizierende sagte: „Schau mal, er ruft an!“ Ich sagte: „Ja und? Ist das nicht normal?“ Ich schenkte dieser Sache keine Aufmerksamkeit, noch sendete ich aufrichtige Gedanken aus, um das Böse zu vernichten.
Als wir am Revier der Dorfpolizei vorbeifuhren, hielt mich ein Polizeibeamter in Zivil an und schrie: „Sagen Sie mir, was Sie verteilt haben!“ Ich gab ihm ein Exemplar der Shen Yun DVD und sagte ihm, dass darin die besten Stücke unserer 5000-jährigen traditionellen Kultur präsentiert würden. Er sagte rüde: „Welche 5000-jährige Kultur? Sagen Sie mir, was es wirklich ist.“
Danach fragt meine Mitpraktizierende den Beamten nach der Toilette. Der Polizeibeamte beruhigte sich etwas und zeigte in Richtung Toilette. Da ich noch etliche DVDs in meiner Tasche hatte, wollte ich, dass die Praktizierende meine Tasche mit auf die Toilette nahm und nicht zurückkam. So gab ich ihr die Tasche. Aber sie verstand meinen Hinweis nicht und nahm meine Tasche nicht mit. Sie ging zu unserem Motorrad und holte ihre eigene Tasche. Ich war nicht besorgt und sagte nur: „Ich komme mit!“
Auf dem Weg zur Toilette sagte sie: „Ich muss überhaupt nicht auf die Toilette, ich bin bloß verängstigt.“ Ich sah mich um und dachte, dass sie gehen sollte, weil es nur einen Ausgang gab. In dieser abgelegenen Gegend gab es nur wenig Taxis und ohne Taxi würde sie es nicht nach Hause schaffen. Ich sagte zu ihr: „Wir haben den Meister und das Fa und brauchen keine Angst zu haben. Die Beziehung zwischen dem Polizeibeamten und uns ist nicht die zwischen einem Verfolger und einem Opfer; es ist die Beziehung zwischen einem Lebewesen, das errettet wird und demjenigen, der ihn errettet. Er ist eines der Lebewesen, die wir erretten müssen. Wir müssen ihm gegenübertreten und ihm die wahren Umstände erklären.“Wir gingen zurück und sahen, dass er am Motorrad auf uns wartete. Er hielt die DVD in der Hand und fragte verärgert: „Sagen Sie mal! Was ist das? Sie trauen sich noch zu sagen, es wäre kein Falun Gong Zeug?“ Wir sagten: „In Ordnung, dann wissen Sie eben, dass es von Falun Gong ist. Wir werden Sie nicht anlügen. Wenn es keine Falun Gong DVD wäre, könnte es Sie nicht erretten.“

Dann erzählten wir ihm, was Falun Gong wirklich ist. Wir sprachen auch über die Brutalität der Verfolgung und wie die Kommunistische Partei Lügen erdichtete um Falun Gong zu verleumden. Außerdem versuchten wir ihn zu überzeugen, aus der Partei auszutreten, damit er eine Zukunft hätte. Letztendlich baten wir ihn, sich nicht an der Verfolgung zu beteiligen, weil es Vergeltung für ihn und seine Familie bedeuten würde.

Er sagte: „Ich will keinen Ärger haben. Ich kann Sie gehen lassen, aber Sie dürfen die DVDs in diesem Gebiet, für das ich verantwortlich bin, nicht mehr verteilen.“ Ich sagte: „Seien Sie nicht so egoistisch.“ Er sagte: „Wie können Sie sagen, dass ich egoistisch bin, wenn ich Sie laufen lasse?“ Ich sagte: „Sie haben jetzt ein Exemplar der DVD. Wenn Sie es sich angeschaut haben, werden Sie errettet. Aber Sie sollten es auch anderen Menschen in Ihrem Gebiet ermöglichen, dass sie es anschauen können.“

Ich erlebte mehrmals solche gefährlichen Situationen. Der Meister sah meine aufrichtigen Gedanken und beschützte mich. Ich bin wirklich sehr dankbar.

Auf dem Rücken einer Mitpraktizierenden stehen

In den nahegelegenen Kleinstädten gibt ein Dutzend Praktizierende, die alle nach 2005 zu praktizieren begonnen haben. Vier von ihnen kultivieren sich fleißig. Im letzten Oktober wurden zwei von ihnen verhaftet. Sie hatten bereits die Gerichtsverhandlung hinter sich und warteten auf das Urteil. Beide befanden sich noch in Haft. Die Polizisten brachen in ihr Haus ein und richteten ein großes Durcheinander an.
Die Praktizierenden in der Kleinstadt waren schockiert und viele Gerüchte verbreiteten sich. Ein Praktizierender erzählte, dass ein anderer Praktizierender ebenso verhaftet worden sei. Ein anderer sagte, dass noch ein Praktizierender verhaftet worden sei und dass die Polizei bald kommen werde, um andere Praktizierende mitzunehmen.
Ein Praktizierender, der durch das Praktizieren von Falun Gong von einem Schlaganfall genesen war, hatte vor lauter Angst wieder Lähmungserscheinungen. Eine andere Praktizierende, deren Nasenrachenkarzinom durch das Praktizieren geheilt worden war, hörte auf zu praktizieren, weil ihr Mann Druck machte. Die Fa-Lerngruppe traf sich nicht mehr.
Da ich die Kontaktperson für unseren Landkreis war, beschloss ich, zusammen mit anderen Praktizierenden in die Kleinstadt zu fahren. Unser Ziel war es, den Gerüchten ein Ende zu bereiten und die Familienangehörigen der inhaftierten Praktizierenden zu beruhigen. Ich wollte auch die Praktizierenden ermutigen, aufrichtige Gedanken zu haben und ihre Fa-Lerngruppe weiterzuführen. Außerdem hatten wir vor, Transparente und Plakate über Dafa auf unserem Nachhauseweg aufzuhängen.
Wir fuhren los und als wir ankamen, goss es in Strömen. Wir blieben im Auto sitzen und sendeten aufrichtige Gedanken aus. Zehn Minuten später hörte es auf zu regnen. Dann besuchten wir als erstes die Schwiegermutter der inhaftierten Praktizierenden. Nach dem Gespräch fühlte sie sich besser. Wir sprachen dann mit den örtlichen Praktizierenden, und sie wünschten sich alle, dass die Fa-Lerngruppe fortgeführt sollte.
Auf dem Rückweg war es sonnig. Zwei Praktizierende und ich beschlossen, Dafa Plakate an öffentlichen Plätzen anzubringen. Wir fanden eine Anschlagtafel, aber sie war zu hoch für mich. Eine Praktizierende kniete sich hin und forderte mich auf, auf ihren Rücken zu steigen. Nach dem Regen war es überall ganz matschig. Ich zögerte. Sie sagte: „Komm schon, es ist in Ordnung. Mach schnell!“ Ich hatte Tränen in den Augen. Die andere Praktizierende hielt meinen Arm und reichte mir das Plakat hoch. Ich klebte es genau in die Mitte der Tafel.

In diesem Moment erinnerte ich mich an die Worte des Meisters:

„Gottheiten sagen mir, die Menschen hier zu erlösen“ (Li Hongzhi, Barmherzigkeit, 2006, in: Hong Yin III)
„... jeder von euch ist für einen sehr großen Bereich auf dieser Welt zuständig und steht für die Lebewesen eines bestimmten Bereiches.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times, 17.10.2009)

und:

„Wie ihr als Dafa-Jünger während dieser Verfolgung diese von den alten Mächten uns aufgezwungene Verfolgung beseitigt, wie ihr dieses Arrangement der alten Mächte verwerft, wie ihr den Weg der Dafa-Jünger aufrichtig geht und wie ihr bei dieser Verfolgung alle Lebewesen errettet, all dies ist die Verpflichtung, die die Geschichte den Dafa-Jüngern auferlegt hat.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Washington DC 2003, 20.07.2013)

Wir gingen weiter auf der schlammigen Straße, verteilten die Materialien, hängten Poster auf und erretteten die Lebewesen, die hier wohnten. Bei unserer guten Zusammenarbeit spürte ich die unglaubliche Kraft des einen Körpers.

Wunder in der säkularen Welt

Zu meiner täglichen Arbeit gehört es, mit dem Motorrad herumzufahren und Waren zu verkaufen. Eines Tages begegnete ich während der Arbeit zufällig einem Mitpraktizierenden. Er verteilte Informationsmaterialien und benötigte Hilfe, also bot ich mich an, ihm zu helfen. Nach einer Weile wies er mich darauf hin, dass ich meine Arbeit vernachlässigt hätte. Er fragte: „Musst du nicht jeden Tag ein gewisses Quantum verkaufen?“ Ich sagte: „Das ist nicht so relevant. Die Errettung der Lebewesen ist wichtig.“

Später legte ich die Materialien auf mein Motorrad. Wenn Kunden bei mir kauften, gab ich ihnen ein Exemplar. Viele Leute kamen zu meinem Motorrad. Bald waren alle meine Waren ausverkauft. Ich musste meinen Lieferanten anrufen, damit er weitere Waren vorbeibrachte. An diesem Tag verkaufte ich 2000 Paar Socken für insgesamt 5000 Yuan (etwa 680 €). Es war ein Wunder. Ich wusste nicht, wie ich dem Meister dafür danken sollte.

Die Mitpraktizierenden sind oft erstaunt, wie eine alte Dame, die keinen Schulabschluss hat und früher nicht einmal lesen konnte, Artikel von der Website herunterlädt und ausdruckt. Ist das nicht ein Wunder? Eine über 60 Jahre alte Dame fährt mit dem Motorrad überall hin und nimmt junge Männer mit? Ist das kein Wunder?

Nur Falun Dafa-Jünger, die auf dem göttlichen Pfad gehen und vom Meister beschützt werden, schaffen es, solche Wunder Wirklichkeit werden zu lassen.