Falun Dafa Minghui.org www.minghui.org Druckversion

85-jähriger Praktizierender überlebt einen schweren Unfall

25. April 2016 |   Von einem Falun Dafa-Praktizierenden in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Ich bin ein 85-jähriger Praktizierender aus der Provinz Liaoning. Ich praktiziere Falun Dafa seit 1996. Vor kurzem hatte ich einen schweren Unfall. Ich wurde von der Kraft Falun Dafas geschützt.

Der Meister sagt:

Wenn aufrichtiger Gedanke der Jünger ausreicht
Der Meister hat die Kraft, zum Himmel zurück zu führen“
(Li Hongzhi, Gnade von Meister und Jünger, 01.02.2004, in: Hong Yin II)

Es passierte im letzten Jahr an einem Oktobermorgen. Ich fuhr mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu einem außerhalb gelegenen Dorf, um mich mit einem 82-jährigen Praktizierenden zu treffen. Von dort aus wollten wir zusammen mit seinem Motorroller zu einer Fa-Lerngruppe in einer abgelegenen Schlucht fahren.

Als ich 10 Minuten früher ankam, sagte der Praktizierende: „Es gibt fast keinen Verkehr, lass uns sofort losfahren.“

Das war das Letzte, an das ich mich erinnerte. Als ich wieder zu mir kam, lag ich in der Notaufnahme des städtischen Zentralkrankenhauses.

Als ich bemerkte, wo ich war, sagte ich sofort: „Bringt mich nach Hause. Ich möchte nach Hause. Ich praktiziere Falun Dafa. Nur der Meister kann mich retten. Niemand sonst kann das!“

Meine Schwiegertochter weinte und flehte mich an, zur Behandlung im Krankenhaus zu bleiben, doch mein Sohn hörte auf mich. Er bestellte ein Taxi. Dann versuchte er mich hochzuheben, doch ich konnte meinen Körper nicht aufrichten.

Schließlich wurde ein Krankenwagen organisiert. Zwei Sanitäter hoben mich aus meinem Bett auf eine Tragbahre. Als der Krankenwagen bei uns zuhause ankam, trugen sie mich auf der Bahre fünf Treppen nach oben und legten mich ins Bett.

Endlich lag ich in meinem eigenen Bett, doch 15 Tage lang konnte ich mich nicht bewegen!

Später fand ich heraus, was geschehen war: Ein zu schnell fahrendes Dreirad-Töff [1] war direkt in unseren Motorroller hineingefahren und hatte mich auf den Boden geschleudert. Ich hatte zwei Löcher im Kopf und blutete. Ich verlor sofort das Bewusstsein.

Man lieferte mich ins städtische Krankenhaus ein. Sie verbanden meinen Kopf, machten Röntgenaufnahmen, und versuchten, mich wieder zu beleben, doch ich blieb bewusstlos.

Meine 80-jährige Frau und ein anderer Praktizierender eilten ins Krankenhaus. Ihr wiederholtes Rezitieren von „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut“, ihre ständige Unterstützung und ihre Bitten um Hilfe des Meisters brachten mich schließlich zurück.

Die ersten Worte, die über meine Lippen kamen, als ich aufwachte, waren: „Ich möchte nach Hause. Ich möchte nicht im Krankenhaus bleiben.“

Die Krankenschwester sagte: „Wir hatten solche Mühe, Sie wiederzubeleben. Sie sollten sofort untersucht werden, so dass Ihnen die Ärzte einen umfassenden Überblick geben können.

An den Röntgenaufnahmen können wir sehen, dass Sie mehrere Knochenbrüche haben. Wir werden eine Woche brauchen, um Ihre Knochen wieder zu richten. Dann brauchen Sie eine weitere Woche für die medikamentöse Behandlung…

Ob wir Ihre Knochen wieder korrekt richten können, ist schwer zu sagen.

Das Krankenhaus ist mit Ihrem Wunsch, nach Hause zu gehen, nicht einverstanden. Wir wissen noch nicht einmal, was für Verletzungen Ihr Gehirn erlitten hat oder ob noch weitere Probleme bestehen, weil es so lange gedauert hat, bis Sie zu sich kamen.“

Ich bestand darauf, nach Hause zu gehen. Die Krankenschwester ging aus dem Zimmer, kam aber gleich wieder zurück. „ Wie alt sind Sie?” fragte sie mich. Als ich antwortete: „84“, drehte sie sich auf dem Absatz um und ging hinaus, um den Arzt zu fragen. Als sie ein zweites Mal zurückkam, sagte sie: „O.k., Sie können nach Hause gehen.“

Mir war klar, dass die Ärzte daran zweifelten, ob sie mich angesichts meiner Verletzungen und meines hohen Alters noch retten könnten.

Der junge Fahrer, der mich angefahren hatte, kam mit seiner Mutter ins Krankenhaus und sagte: „Wie können Sie mit diesen schweren Verletzungen nicht im Krankenhaus bleiben und sich behandeln lassen?! Wo Sie doch schon so ein hohes Alter haben!“

Ich sagte zu ihnen: „Ich bin ein Falun Dafa-Praktizierender. Sie brauchen sich keine Sorgen um mich zu machen.“

Dann fragte ich sie: „Sind Sie jemals in die Kommunistische Partei Chinas und deren Unterorganisationen eingetreten? Wenn ja, hoffe ich, dass sie vollständig austreten, so werden Sie nicht hineingezogen, wenn die Partei zusammenbricht.“ Sie versicherten mir, dass sie keine Mitglieder seien.

Meine Frau und ich brachten ihnen die neun goldenen Worte bei: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut“, und legten ihnen nahe, diese Worte häufig zu rezitieren.

Wir sagten zu ihnen: „Diese Worte zu rezitieren, wird gut für Sie sein, besonders, wo Sie so viel herumfahren. Sie werden Ihnen Frieden und Sicherheit bringen.“

Wir sicherten ihnen auch zu: „Sie brauchen sich um uns keine Sorgen zu machen. Sie können nach Hause gehen. Wir werden nicht hinter Ihnen her sein und Sie müssen auch nicht mehr ins Krankenhaus kommen. Bemühen Sie sich einfach, vorsichtiger zu sein und achten Sie mehr auf Ihre Zukunft.“

Unter Tränen sagte die Mutter des Fahrers zu mir: „Falun Dafa ist wirklich so gut! Sie sind ein älterer Mann, wenn sie zur Behandlung im Krankenhaus bleiben würden, wüssten wir nicht, wie wir die nötigen Mittel dafür aufbringen könnten. Mein Sohn hat weder einen Vater, noch hat er eine Frau. Wir mussten uns schon das Geld leihen, um dieses Elektrofahrzeug zu kaufen, damit er seinen Lebensunterhalt verdienen kann…“

Als ich wieder zu Hause war, konnte ich kein Fa lesen, weil mein Sehvermögen durch den Unfall beeinträchtigt war. So hörte ich mir die Audio-Aufnahmen der Vorträge des Meisters an. Immer wenn ich mich zum Zuhören zu müde fühlte, rezitierte ich innerlich „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut.“

Ich entfernte meinen Kopfverband. Mehrere Praktizierende kamen in meine Wohnung, um uns zu unterstützen und um aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich schlief wenig und aß wenig. Ich hatte auch keine starken Schmerzen. Ich fühlte mich nur allgemein unwohl.

Jedoch am nächsten Abend setzten entsetzliche Schmerzen ein. Es war so schlimm, dass es kaum auszuhalten war.

Meine Frau hielt meine Hand und wir rezitierten gemeinsam: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut!“ Ab und zu bat ich den Meister um Hilfe und Rettung! Dieser schmerzhafte Zustand hielt den ganzen nächsten Tag und eine weitere Nacht an.

In der dritten Nacht ließen die Schmerzen etwas nach, doch an manchen Körperstellen fühlte ich mich immer noch unbehaglich. Die unangenehmen Stellen wechselten alle paar Tage.

Ich hatte immer noch ein Gefühl, als ob irgendetwas noch nicht in Ordnung sei. Es fühlte sich so an, als seien meine Eingeweide verschoben und verknotet. Ich hatte nur alle fünf Tage Stuhlausscheidungen und ich benötigte jeweils den ganzen Tag, um diesen Prozess hinter mich zu bringen.

Meine Frau blieb besonnen, beobachtete mich aber sorgfältig. Das ging 15 aufeinanderfolgende Tage so weiter und wiederholte sich dreimal. Danach waren die Schmerzen weg und mein körperlicher Zustand normalisierte sich langsam.

In der Zeit, als ich zu Hause im Bett lag, konnte ich nur die aufgezeichneten Vorträge des Meisters anhören, doch als ich selbst wieder lesen konnte, tat ich das. Wenn ich müde wurde, rezitierte ich innerlich: „Falun Dafa ist gut, Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht sind gut.“ Ich versuchte mich ganz ins Lernen des Fa zu vertiefen.

Am 20. Tag halfen sie mir, mich mit gekreuzten Beinen hinzusetzen, um die Meditationsübung in der Doppellotusposition zu machen, und ich saß so eine volle Stunde.

Daraufhin machten alle Praktizierenden und Familienangehörigen die Heshi-Handgeste [2], um dem Meister für meine wunderbare Rettung zu danken.

Nach 50 Tagen konnte ich in der Wohnung herumgehen, wenn ich mich an Stuhllehnen abstützte. Nach weiteren zehn Tagen konnte ich ganz alleine gehen.

Nun bin ich wieder völlig gesund.

Der Meister sagt:

„Als Kultivierender soll man wirklich ein ruhiges Herz bewahren. Wenn du einfach das, was du tun sollst, gut gemacht hast, dann ist alles da! Wenn du die drei Dinge gut gemacht hast, werden die Gottheiten und die Fashen des Meisters dich aufmerksam beobachten, selbst wenn du dich am abgeschiedensten Ort der Welt befindest.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Westen der USA 2015, 16.10.2015)

Weil mein erster Gedanke gewesen war, dem Meister zu vertrauen dass er mich retten kann, dieser Gedanke machte den Unterschied aus. Wäre der Meister nicht gewesen, hätte mein Leben wohl geendet. Wie kann ich das dem Meister je zurückzahlen?! Die einzige Möglichkeit ist zu „spurten“.

Der Meister sagt:

„Manche müssen jetzt unbedingt rennen. Aber ohne eine Grundlage, wenn man das Fa nicht tief genug verstanden hat, wie kann er die Kraft haben durchzuhalten? Schaffst du es, fleißig voranzukommen? Das schaffst du nicht ohne eine Grundlage, die du im Fa gelegt hast. Die Entschlossenheit, der standhafte Glaube kommen vom Fa.“ (Li Hongzhi, ebenda)

Ich schaute nach innen.

Wenn ich zurückblicke, so habe ich das Fa (Lehre von Falun Dafa) viele, viele Jahre gelernt, doch ich habe es nicht wirklich tiefgründig verstanden und es nicht mit meinem Herzen gelernt. Es ist mir in all diesen Jahren während meiner Kultivierung nicht gelungen, mir die erforderliche Basis anzueignen, um ein solider und standhafter Praktizierender zu sein. Ich war nicht fleißig genug. Meine daraus resultierenden Unzulänglichkeiten hatten Lücken in meiner Kultivierung hinterlassen, die dazu führten, dass sich dieser schwere Unfall ereignete.

Nach dieser bitteren Erfahrung nutze ich jetzt jede Gelegenheit, das Fa tiefgründig zu lernen, ernsthaft nach innen zu schauen und mich zu erhöhen, um ein besserer Mensch zu werden.

Wenn wir aufrichtig an die Güte von Falun Dafa glauben, können wir Schwierigkeiten und Trübsale überwinden.

[1] In China wird ein dreirädriges Elektro-Rad als „Dreirad-Töff“ bezeichnet.

[2] Buddha-Gruß, eine Geste des Respekts, bei der die Hände vor der Brust aufrecht aneinandergelegt werden.