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Voice of America: Resolution zur Beendigung des Organhandels im US-Repräsentantenhaus führt Falun Gong-Praktizierende an

27. April 2016

(Minghui.org) Die Resolution H.R. 3694, das „Gesetz zur BEENDIGUNG des Organhandels“, war laut eines Berichts in Voice of America (VOA) vom 22. April 2016 eine der Resolutionen, die der Ausschuss für Auslandsangelegenheiten im US-Repräsentantenhaus am Tag zuvor  verabschiedet hatte.

Es folgen Äußerungen von Journalisten und Ermittlern zu dieser Resolution, die am 6. Oktober 2015 vor den Ausschuss eingebracht worden war. Nach ihrer Verabschiedung wird sie nun allen Mitgliedern des US-Repräsentantenhauses zur Abstimmung vorgelegt.

Ed Royce, der Vorsitzende des Ausschusses für Auslandsangelegenheiten im US-Repräsentantenhaus, erklärt, dass der Organhandel in über 20 Nationen existiere. Kriminelle und terroristische Organisationen seien auf diesem ungefähr eine Milliarde Dollar umfassenden Schwarzmarkt aktiv tätig.

Der Abgeordnete Dave Trott merkt an, dass der Organhandel ein schwerwiegendes Verbrechen sei. Es existiere schon seit langer Zeit. Die Vereinigten Staaten hätten jedoch nicht rechtzeitig eine Politik oder Gesetze geschaffen, um dagegen anzukämpfen.

Ein Satz in der Resolution lautet: „Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden nahezu zehn Prozent aller transplantierten Nieren weltweit rechtswidrig bezogen, ob von schutzlosen, verarmten Personen oder von Gefangenen.“ Ferner wird in der Resolution darauf hingewiesen, dass wohl Falun Gong-Praktizierende Opfer des Organraubs in China seien. 

Dazu erklärt der Abgeordnete Trott, dass Falun Gong seit vielen Jahren in China verfolgt werde.

Der Forscher und Journalist Ethan Gutmann schätzt, dass „in der Zeit von 2000 bis 2008 ungefähr 65.000 Falun Gong-Anhänger um ihrer Organe willen getötet wurden. Auch eine Anzahl anderer religiöser und ethnischer Minderheiten war aller Wahrscheinlichkeit nach Zielgruppe.“

Der Abgeordnete Dave Trott fordert daher eindringlich von der US-Regierung, etwas gegen diesen Organhandel zu unternehmen. Er sagt, dass die US-Regierung bei den Bemühungen, dieses offenkundige Verbrechen zu beenden, die Führung übernehmen solle. Sie solle denen beistehen, die in der Welt am verletzlichsten seien.