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[Ausgewählter Beitrag] Geschäftsinhaberin: „Falun Dafa hat mich verändert“

28. Mai 2016 |   Von einer Falun Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) lehrt Menschen, nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht zu leben. Ich habe selbst erlebt, dass Falun Dafa die Menschen zum Besseren verändert.

Als ich 1997 zu praktizieren anfing, wurde ich kurz danach frei von Krankheiten. Früher war ich sehr egoistisch gewesen, nun lernte ich, an andere zu denken. Ich gab auch jeglichen Groll auf, den ich gegen meine Geschwister gehegt hatte, weil sie meine Eltern nicht unterstützten.

Als Inhaberin eines Einzelhandelsgeschäfts behandle ich meine Lieferanten und Kunden ehrlich und aufrichtig. Im Gegenzug machen sie gerne Geschäfte mit mir und vertrauen mir rückhaltlos.

Meine Familie und ich

Ich war immer introvertiert, abweisend und hatte mich abgekapselt. Während meiner Schulzeit wusste ich nicht, wie man sich um andere kümmert, deshalb hatte ich fast keine Freunde. Auf der Hochschule hatte ich nur einen Freund, den ich später heiratete.

Ich bin die Jüngste in meiner Familie. Ich habe zwei Schwestern und zwei Brüder. Meine Eltern arbeiteten hart, um uns fünf Kinder zu versorgen. Da meine Geschwister sie nicht unterstützten, schien es mir so, dass sie immer mit Hausarbeiten beschäftigt waren. Als ich sah, wie hart meine Eltern arbeiteten, mochte ich meine Geschwister immer weniger.

Solange ich mich erinnern kann, hatte ich Gesundheitsprobleme. In meinen Zwanzigern hatte ich gynäkologische Probleme und Schwierigkeiten mit der Verdauung. Tagtäglich nahm ich viele Pillen ein.

Hundert Yuan

Im April 1997 fuhr ich zusammen mit meinem damaligen Freund (mein jetziger Mann), mit dem Bus von unserer Heimatstadt in die Stadt, in der er arbeitete.

Als wir aus dem Bus aussteigen wollten, sah mein Freund eine 100 Yuan-Banknote auf dem Sitz vor uns liegen. Eilig lief er der Dame nach, die dort gesessen hatte, und gab ihr den Geldschein. Doch sie bedankte sich nicht einmal bei ihm.

Als er zurückkam, um unsere Dinge zu holen, bemerkten wir, dass etwas von unseren Sachen fehlte.

Ich beklagte mich über meinen Freund, weil er das Geld nicht behalten und wir dadurch selbst etwas verloren hatten. Ich war so enttäuscht über ihn, dass ich mich drei Monate lang nicht mit ihm traf.

Mit Falun Dafa beginnen

Im Juli 1997 war ich sehr krank und so entschloss ich mich, mit meinen Kollegen Falun Dafa zu lernen. Als ich das Zhuan Falun (Li Hongzhi) las, lernte ich das Prinzip „ohne Verlust kein Gewinn“ kennen. Ich wusste nun, warum mein damaliger Freund den 100 Yuan-Geldschein zurückgegeben hatte. Danach versöhnte ich mich mit ihm.

Ich erkannte, dass es keine Zufälle gibt und gab alle schlechten Gefühle gegenüber meinen Geschwistern auf. Stattdessen half ich ihnen oft. Obwohl ich mich um meine Eltern kümmern musste, hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass es ungerecht sei.

Ich lernte jeden Tag das Fa und war sehr froh, wieder einen gesunden Körper zu haben.

Mit Beginn der Verfolgung in 1999 überkam mich großes Leid. Ich verlor meinen Job und war gezwungen, meine Wohnung zu verlassen, um der Verfolgung zu entgehen. Später kam ich ins Arbeitslager. Außerdem erpresste man Geld von mir. Selbst mein Vater wurde von den Behörden als Geisel genommen, um mich dazu zu bringen, meinen Glauben an Falun Dafa aufzugeben. Doch nichts konnte mich davon abbringen.

Vor drei Jahren eröffnete ich ein Pelzgeschäft in einem Einkaufszentrum.

Ein wahrer und guter Mensch sein

Die meisten Lieferanten wickelten die Geschäfte nur gegen Bargeld ab. Erst nach einigen Jahren der Zusammenarbeit und guter Zahlungsmoral vertrauten sie mir soweit, dass sie mir die Waren auf Kommission lieferten. Die endgültige Abrechnung erfolgte erst am Jahresende.

Im vergangenen Jahr vergaß ein Lieferant versehentlich, drei Mäntel abzurechnen. Ich wies seine Mitarbeiter darauf hin und bezahlte umgehend die über 3.000 Yuan. Sie waren sehr dankbar.

Mittlerweile handele ich auch nicht mit meinen Lieferanten. Ich stelle ihre Interessen in den Vordergrund und vertraue ihnen.

Im Übrigen biete ich meinen Kunden den besten Service. Einmal kam ein Ehepaar, um einen Mantel umzutauschen. Später wollten sie in einem anderen Geschäft Kleidung kaufen, aber ihnen fehlte noch ein Betrag von etwa 1.000 Yuan.

Sie kamen in mein Geschäft, um sich das Geld zu leihen. Im Gegenzug boten sie mir den getauschten Mantel als Pfand an und versprachen, mir das Geld später zu bringen. Ich entschloss mich, ihnen das Geld zu leihen, ohne den Mantel als Pfand zu behalten.

Als mein Mann davon erfuhr, war er wütend. Ich sagte zu ihm, dass es bei mir schon zu einer Gewohnheit geworden sei, immer zuerst an andere zu denken und dass ich ihnen vertrauen würde. Dann erinnerte ich ihn an die Sache mit den 100 Yuan und wie rücksichtsvoll er damals gewesen war. Dafa hatte mich verändert.

Am nächsten Tag brachten meine Kunden das Geld zurück.

Ganz anders als die meisten Geschäfte in China biete ich meinen Kunden in meinem Geschäft kostenlos Wasser an. Die Kunden können sogar ihre mitgebrachten Flaschen auffüllen. Ich biete auch einen kostenlosen Reparaturservice an, ganz gleich wo die Kleidung gekauft wurde.

Mein Service und meine gute Bonität haben das ganze Einkaufszentrum bekannt gemacht.