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Provinz Jilin: Mann stirbt an den Folgen seiner Folterverletzungen

18. Juni 2016 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Jilin

(Minghui.org) Zhu Haishan, 73, hat sich nie mehr von seinen Gesundheitsproblemen erholen können, die durch Folter verursacht worden waren. Zwei Jahre und vier Monate nach dem Ende seiner Haft ist er gestorben. Er hat sich geweigert, Falun Gong aufzugeben, deshalb hat man ihn in jahrelange Haft gesteckt und gefoltert. Falun Gong ist eine Kultivierungsschule, die vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird.

Der Bewohner der Stadt Yushu wurde am 23. Juli 2010 verhaftet und einen Monat später zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Weil er an seinem Glauben festhielt, wurde er von den Wärtern im Gefängnis Shiling auf verschiedene Weise gefoltert.

Sie schlugen ihm ins Gesicht, zwangen ihn auf einer kleinen Bank still zu sitzen und schockten ihn in der Leistengegend mit Elektrostöcken. Diese erbarmungslose Misshandlung führte schon bald zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen.

Erst als er sich in einem lebensgefährlichen Zustand befand, brachten ihn die Wärter im April 2012 in ein örtliches Krankenhaus. Dort stellte man schwerwiegende Herzprobleme, hohen Blutdruck und einen Pleuraerguß fest. Die Ärzte entfernten dreieinhalb Kilogramm Flüssigkeit aus seiner Brust.

Ohne weitere medizinische Behandlung brachten sie Zhu zurück ins Gefängnis. Die Forderung seiner Familie nach einer Haftaussetzung zur medizinischen Behandlung lehnten sie ab. Er wurde weiterhin misshandelt und litt an seinen gesundheitlichen Problemen bis zu seiner Entlassung.

Die jahrelange Misshandlung raubte ihm schließlich sein Leben. Zhu Haishan starb am 18. April 2016.

Vor seiner letzten Haft hatte Zhu im Jahr 2000 ein Jahr in einem Arbeitslager zugebracht. Er musste ohne Bezahlung jeden Tag in einem Reisfeld arbeiten. Nach Haftablauf erpressten die Wärter 2.000 Yuan (ca. 270 €) [1] von seiner Familie, bevor sie ihn freiließen.

Bei den Olympischen Spielen im Sommer 2008 in Peking zielte die Polizei wieder auf ihn ab. Sie erpresste 1.000 Yuan (ca. 135 €) von seiner Familie, weil diese es nicht geschafft hatte, dass er zuhause blieb.

Anmerkung:[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €