(Minghui.org) Vom 31. Mai bis 4. Juni 2016 besuchte der chinesische Außenminister Wang Yi Kanada. Der kanadische Außenminister Stephen Dion führte am 1. Juni ein Gespräch mit Wang. Dion sagte, dass er Wang gegenüber die Menschenrechtslage in China angesprochen habe.

Praktizierende von Falun Gong (auch als Falun Dafa bekannt) standen während des Besuchs des Außenministers vor dem kanadischen Parlament und dem Außenministerium und hielten große Transparente hoch, auf denen „Falun Dafa ist gut“ und „Bringt Jiang Zemin vor Gericht“ zu lesen war. Sie forderten ein Ende der Verfolgung von Falun Gong in China.

Der Praktizierende Han Fang sagte bei einem Interview: „Wir kommen jeden Tag hierher, um das Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Gong zu schärfen. Die Verfolgung dauert schon seit 17 Jahren an. Heute besucht der chinesische Außenminister Kanada. Wir hoffen, dass er etwas über die Verfolgung erfährt, das Wunderbare von Falun Dafa versteht und hilft, die Verfolgung zu beenden.“

Hintergrund

Jiang Zemin begann im Alleingang die Verfolgung von Falun Gong im Jahr 1999. Trotz Widerspruch der übrigen Mitglieder des Ständigen Komitees des Politbüros nutzte er seine damalige Position als Chef der Kommunistischen Partei Chinas und zwang ihnen seinen Willen auf, um die Verfolgung zu beginnen.

Die Verfolgung hat in den vergangenen 16 Jahren zum Tod vieler Falun Gong- Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.