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Mutter wird mit ihrer zweijährigen Tochter in Gehirnwäsche-Einrichtung gesperrt

15. September 2016 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Guangdong, China

(Minghui.org) Lu Chunxia und ihre knapp zweijährige Tochter wurden am 29. Juli 2016 von Mitarbeitern des Büro 610 der Stadt Guangzhou verhaftet. Sie waren gerade auf Besuch in der Stadt Shishi, Provinz Fujian. Nach ihrer Festnahme brachte man sie zurück in die Stadt Guangzhou, wo man sie in die Gehirnwäsche-Einrichtung einsperrte. Zurzeit befindet sie sich in einer Gehirnwäsche-Einrichtung, die vom Wohnkomitee der Huangshi Straße, Bezirk Baiyun in der Stadt Guangzhou betrieben wird.

Mitarbeiter der Polizistation in der Huangshi Straße riefen am nächsten Tag Lus Ehemann an und sagten, dass er kommen könne, um seine Frau abzuholen. Als er jedoch dort ankam, fragten ihn die Mitarbeiter des Büro 610 über die Strafanzeige aus, die er gegen Jiang Zemin, den Ex-Chef der kommunistische Partei, gestellt hatte, weil dieser die Verfolgung von Falun Gong initiiert hatte. Der Ehemann verweigerte jegliche Aussage. Schließlich ließ man ihn gehen, aber er durfte seine Frau und sein Kind nicht mit nach Hause nehmen.

Frau Lus Schwester ging am Morgen des 31. Juli zur Polizeistation und erkundigte sich nach ihrer Schwester. Sie erhielt die Auskunft, dass sie sich an das Wohnkomitee der Huangshi Straße wenden solle. Als sie dort ankam, bekam sie keine Erlaubnis, ihre Schwester und ihre Nichte zu sehen. Man sagte ihr, dass Lus Ehemann kommen müsse, um das zu regeln.

Lus Ehemann war mehrmals von der Polizei eingeschüchtert worden, weil er Jiang Zemin angezeigt hatte. Er wusste, dass das Büro 610 und die lokale Polizei ihn verhaften würden, wenn er zu ihnen käme. Deshalb musste er seinen Wohnort verlassen.

Lus Vater kam von einer anderen Stadt angereist, um seine Tochter zu besuchen. Er und Lus Schwester gingen am 3. August zum lokalen Büro 610 und baten darum, Frau Lu und ihr kleines Kind freizulassen. Der Direktor namens Zhang Guangming ließ sie jedoch nicht zu ihnen. Stattdessen drohte er, Frau Lu in die Gehirnwäsche-Einrichtung der Stadt Guangzhou und das Kind in eine Wohlfahrtseinrichtung für Kinder zu bringen.

Nach fast einer Woche übergab das Wohnkomitee in der Huangshi Straße am 4. August die Zweijährige an Lus Vater. Da der Vater allerdings schon weit über 70 Jahre alt ist, hat er es schwer, sich richtig um das kleine Kind zu kümmern. Er weint ständig um die Mutter der Kleinen.

Verantwortliche Parteien, die an Frau Lus Verfolgung beteiligt sind:Wohnkomitee der Huangshi Straße im Bezirk Baiyun in Guangzhou, [Adresse: No. 93 Huangshi Road, Baiyun District, Guangzhou, Guangdong Province] Tel. +86-020-36505548 Fax +86-020-36505540; Zhang Guangming, Direktor des Büros 610 des Wohnkomitees in der Huangshi Straße im Bezirk Baiyun, Tel. +86-020-36332638; Polizeistation, [Adresse: 3 Jingfu East Road, Baiyun District, Guangzhou City] Tel. +86-020-86335030, +86-020-83120148; Zou Yishan, Direktor der Polizeistation in der Huangshi Straße, Tel +86-020-86335030, +86-020-83120148; Cao Weiping, stellvertretender Direktor der Polizeistation in der Huangshi Straße: +86-020-86335030, +86-020-83120148