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Die wahren Umstände zu erklären, hat oberste Priorität

Vorgetragen auf der Falun Dafa Konferenz zum Erfahrungsaustausch in Kanada 2016

5. September 2016 |   Von einer Falun Gong-Praktizierenden in Toronto, Kanada

(Minghui.org) Grüße an den verehrten Meister! Grüße an die Mitpraktizierenden!

Ich komme aus China und bin vor vier Jahren in Kanada eingewandert. Seitdem kläre ich meine Mitmenschen über den Hintergrund von Falun Gong und dessen Verfolgung in China auf. Nach einer Weile jedoch wurde das zur Routine. Ich hatte das Gefühl, nicht so viel erreicht zu haben, wie ich mir erhofft hatte.

Nichts ist zufällig

Als ich eines Tages in Chinatown die wahren Umstände erklärte, kam eine Praktizierende auf mich zu und fragte mich, ob ich nicht nach Festlandchina telefonieren wolle, um die Menschen dort über Falun Gong und die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu informieren. Da ich keinerlei Computerkenntnisse hatte, lehnte ich ab und bat sie, jemand anderen zu fragen.

„Du solltest das tun“, antwortete sie. „Als ich vorhin nach China angerufen habe, habe ich mich noch darüber beklagt, dass ich nicht Mandarin spreche. Das hat mich beunruhigt und zum Nachdenken gebracht, welcher Praktizierende sehr gut Mandarin spricht.“

Ich dachte daran, dass es keinen Zufall gibt. Es musste ein Hinweis des Meisters sein und ich wagte nicht, die Aufgabe abzulehnen. Nichtsdestotrotz fühlte ich mich unter Druck gesetzt. Wir gingen zu ihr nach Hause, damit ich alles lernen konnte, was ich für das Projekt wissen musste.

Wir installierten Skype [Programm für Internettelefonie]. Leider kannte ich mich nicht einmal mit den grundlegenden Computerbegriffen aus und wusste nicht, wie ich mit meiner technisch versierten Mitpraktizierenden kommunizieren sollte. Praktizierende, die regelmäßig nach China anriefen, würden mir auch bei Computerproblemen helfen. Trotzdem machte ich mir Sorgen, weil ich mich wirklich gar nicht mit Computern auskannte.

Dann fielen mir die Worte des Meisters ein:

„Wenn es leicht ist, schaffen es doch alle. Wozu seid ihr Dafa-Jünger denn da? Wofür sollt ihr eingesetzt werden? Deshalb erweist sich das, was ihr tut, als schwierig. Erst dann kann das als Kultivierung zählen. Das ist wirklich so. Erst dann können die Dafa-Jünger ihre mächtige Tugend wirklich zeigen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in New York 2015, 14.05.2015)

Schließlich installierte meine Mitpraktizierende Skype mit Hilfe ihrer Tochter. In der Anfangszeit hatte ich beim Telefonieren starkes Herzklopfen und nasse Hände. Ich konnte niemanden dazu bewegen, aus der KPCh und ihren Unterorganisationen auszutreten.

Durch das Lernen des Fa begriff ich, dass die Beteiligung, der Prozess und die Erhöhung der Xinxing (Herzensnatur) am wichtigsten sind. Die Errettung der Lebewesen ist sehr dringend. Ich muss auf den Meister hören und mich bei der Errettung der Menschen beeilen. Dabei darf ich auf keinen Fall auf halbem Weg stehen bleiben. Dank der Unterstützung durch den Meister konnte ich den Drang, das Projekt aufzugeben, überwinden.

Die Kraft der Barmherzigkeit schränkt das Böse ein

Eines Tages sollte das Büro 610 in Wuhan angerufen werden, um einen Praktizierenden zu retten, der verfolgt wurde. Als mein Anruf verbunden war, fragte ich, ob ich mit Frau Xu spreche. Keine Antwort. Sofort begriff ich, dass sie unter Druck stand, und sagte: „Nun, das ist Ihre Arbeit. Es ist nicht leicht für Sie zu arbeiten, um Ihre Familie zu versorgen.“ Sie antwortete: „Wie kommt es, dass Ihre Stimme so freundlich klingt?! Sie ist anders als andere.“ Mir wurde klar, dass das die Kraft der Barmherzigkeit war, die das Böse einschränken kann.

Ich sprach weiter: „Die Tochter des Praktizierenden A lebt in Kanada. Ihr Vater wurde nur deshalb eingesperrt, weil er ein guter Mensch ist. Seine Tochter ist traurig und hat mich gebeten, mit Ihnen zu sprechen.“ Dann erklärte ich ihr die wahren Umstände und bat sie, Gerechtigkeit walten zu lassen und den Praktizierenden freizulassen. Sie antwortete: „Das werde ich tun. Machen Sie sich keine Sorgen. Bitte sagen Sie seiner Tochter, dass wir ihren Vater gut behandeln werden.“

Ich rief sie ein zweites Mal an und erklärte ihr die wahren Umstände noch tiefgründiger, woraufhin sie bereit war, aus der KPCh auszutreten.

„Mein Name stand auf der Liste der bösartigen Menschen“, sagte sie. „Ich habe nichts Schlechtes getan, sondern nur die Anweisungen einer höheren Stelle befolgt.“

Ich erzählte ihr von einem Vorfall an der Berliner Mauer, bei dem ein Mensch getötet und der Mörder strafrechtlich verfolgt wurde. Auch er hatte gesagt, dass er lediglich Anweisungen befolgt hätte. Die Antwort darauf war, dass man sich in einem Konfliktfall zwischen Recht und Moral für die Moral entscheiden solle. Das Gewissen werde einem sagen, die Waffe so auszurichten, dass der Mensch nicht getroffen wird.

Die KPCh tötet die Menschen, nachdem sie ihre Aufgabe erledigt haben. Außerdem sprach ich ein paar Fälle an, bei denen Menschen, die Falun Gong-Praktizierende verfolgten, vom Himmel bestraft worden waren. Sie stimmte mir mehr oder weniger zu und erzählte mir, dass ihre Stiefmutter an den Buddhismus glaube. Sie wisse, dass Gutsein belohnt und Schlechtsein bestraft wird.

Bei unserem dritten Telefonat nannte sie mich Schwester [vertraute Anrede, auch unter Fremden] und teilte mir mit, dass sie den erwähnten Praktizierenden freigelassen habe. Für den Fall, dass ich einmal nach Wuhan kommen sollte, lud sie mich zum Essen ein.

Die Chinesen wollen die Tatsachen erfahren

Einmal rief ich einen Mann an, wobei im Hintergrund viele Geräusche zu hören waren. Er sagte, er sei beim Essen und dass ich später noch einmal anrufen solle. Er hatte wohl zu viel getrunken, so beschloss ich, ihn erst am nächsten Tag wieder anzurufen.

„Ich habe eine wichtige Botschaft für Sie“, sagte ich. „In China wird es große Veränderungen geben; eine Katastrophe ist im Anzug. Die KPCh hat so viele schlechte Dinge getan. Der Himmel wird die KPCh vernichten. Daher haben uns die Gottheiten und Buddhas gebeten, uns zu beeilen und Menschen zu erretten.

Wie können Sie gerettet werden? Sie müssen aus der KPCh, dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren austreten. Wenn die Katastrophe kommt, wird der Buddha uns beschützen. Sie müssen lediglich aus der Partei austreten. Dabei gibt es keine Risiken oder Kosten. Sie können auch ein Pseudonym verwenden. Der Buddha weiß, was Sie getan haben, und hört unserem Gespräch zu. Solange wir uns für das Gute entscheiden und das Böse ablehnen, wird der Buddha uns beschützen.“

Als er zum Austritt bereit war, gab ich ihm das Pseudonym Shun Jie, wobei Shun für „sanft“ und Jie für „herausragend“ steht.

Ich bat ihn, sich diese beiden Sätze zu merken: „Falun Dafa ist gut. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind gut.“

Weil er noch nicht aufgelegt hatte, erzählte ich ihm noch von der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens und dem Organraub. Er schwieg. Auch sprach ich von den Strafanzeigen gegen Jiang Zemin. Da er immer noch nicht aufgelegt hatte, erkundigte ich mich nach seinem Namen und fragte, ob noch etwas unklar sei. Danach legte er auf.

Kommunikationsprobleme lösen

Als ich wieder jemanden am Telefon erreichen und die wahren Umstände erklären konnte, sagte der Mann mit schwerer und furchterregender Stimme: „Ich bin Reaktionär.“ Ich war irritiert und fragte ihn, was er damit sagen wolle.

Plötzlich erinnerte ich mich an die Kampagnen der KPCh während der Kulturrevolution, bei denen sie es auf Gutsbesitzer, reiche Bauern, Reaktionäre, schlechte Elemente und Rechte abgesehen hatten.

„Sie sind kein Reaktionär“, sagte ich zu ihm. „Der Himmel möchte die KPCh vernichten.“

Er sprach mit einem mir unbekannten südlichen Dialekt und fragte, woher ich anriefe und ob das Gespräch aufgezeichnet würde. „Aus Kanada“, antwortete ich. Daraufhin sprach er Englisch. Da ich nicht auf Englisch antworten konnte, bat ich meine Tochter, ihm die wahren Umstände zu erklären. Wir teilten ihm noch die Website mit, auf der er sich die Software zum Durchbrechen der Internetblockade in China herunterladen konnte.

Ein andermal sprach ich mit einem Geschäftsmann, der Parteimitglied war. Schließlich war er bereit, aus der KPCh auszutreten, und bat mich noch um Materialien über Falun Gong. Weil ich nicht den Dialekt aus Nantong, Provinz Jiangsu, sprach, übernahm eine Praktizierende aus Toronto, die ursprünglich aus Nantong stammt, das Gespräch. Dann wurde mir klar, dass der Geschäftsmann gerade nicht in seiner Heimatstadt war. Ich schickte eine E-Mail an unsere interne Gruppe und bat um Unterstützung, woraufhin sich Praktizierende via WeChat [Nachrichten-App für Smartphones] mit ihm in Verbindung setzten. Das Problem war gelöst.

Das Böse kann Tugend nicht besiegen

Ein paar Mal nahm ich Kontakt mit Polizeibeamten auf. Als ich einen Mann erreichte, bat er mich, lauter zu sprechen. Jedes Mal, wenn ich mit lauterer Stimme ansetzte, bat er mich, noch lauter zu sprechen. Ich dachte, dass er ein Hörproblem hatte. Dann hörte ich ihn laut sagen: „Polizeibeamter der obersten Klasse, Aufnahme.“

Das sagte mir, dass er ein bösartiger Polizist war. Ich war etwas nervös. Ruhig sagte ich zu ihm: „Nehmen Sie es ruhig auf, und nehmen Sie es deutlich auf. Lassen Sie mehr Menschen die Wahrheit erfahren. Lassen Sie zu, dass mehr Menschen gerettet werden und garantieren Sie deren Sicherheit. Was Sie tun, kann Ihnen sehr viel Tugend einbringen.“ Dann legte er auf.

Sofort sendete ich aufrichtige Gedanken aus, um das Arrangement der alten Mächte und die Verfolgung abzulehnen. Der Meister hat bei allem das letzte Wort.

Nachdem ich mich beruhigt hatte, schaute ich nach innen. Die alten Mächte hatten meinen Übereifer ausgenutzt, denn am Tag zuvor hatte ich viele Menschen dazu bewegen können, aus der Partei auszutreten.

Der Meister hat uns gesagt:

„Die alten Mächte sehen, dass ihr an einem Tag so viele Menschen dazu bewegen könnt, eine Austrittserklärung abzugeben, so denken sie: Das ist viel zu leicht, wir machen ihnen ein paar Probleme. (Der Meister lacht.) Eben, auf diese Weise seid ihr auf eurem Weg durchgekommen.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in San Francisco 2014 - Fragen und Antworten, 16.10.2014)

Der Meister sagt auch:

„Das Böse wird sich den Kopf zerbrechen, um dich nach unten zu ziehen. Auch manche Gottheiten wollen überhaupt nicht, dass ihr euch nach oben kultiviert.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in Los Angeles City, 25.02.2006)

Die alten Mächte können uns mit Sicherheit nicht betrügen. Aber wir müssen den vom Meister arrangierten Weg, auf dem wir die Menschen erretten, kontinuierlich gehen. Gleichzeitig müssen wir bei jedem Gedanken und jeder Anschauung nach innen schauen, uns berichtigen und erhöhen, und so noch mehr Menschen erretten.

Wenn die Menschen aus der KPCh austraten, teilte ich ihnen, insbesondere den jungen Leuten, die Website mit, auf der sie sich die Software zum Durchbrechen der Internetblockade herunterladen konnten. Denjenigen, die WeChat hatten, schickte ich Informationen zu, die sie in China nicht bekommen konnten.

Ehemalige Praktizierende ermutigen

Bei meinen Anrufen stieß ich auch auf ehemalige Mitpraktizierende. Wir waren ganz begeistert und ermutigten uns gegenseitig.

Ein Praktizierender aus einer abgelegenen Gegend erzählte mir, dass er auf dem Platz des Himmlischen Friedens gewesen sei, um das Fa zu bestätigen. Wegen der Verfolgung hatte er seine Kultivierungsumgebung verloren und es ging ihm nicht gut. Nachdem wir miteinander gesprochen hatten, erzählte er seinen Mitmenschen wieder die wahren Umstände über Falun Gong und legte ihnen nahe, aus der KPCh auszutreten.

Als ich ihn am nächsten Tag wieder anrief, erzählte er mir, dass er seine Frau geschlagen habe, weil sie nicht ausgetreten sei.

„Praktizierender, du konntest sie nicht nur nicht retten, sondern hast sie auch noch auf die andere Seite geschoben“, sagte ich zu ihm. „Falun Gong ist immer noch so wie vor der Verfolgung. Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind für immer das wahre Fa. Der Meister ist immer noch unser Meister. Du solltest dich nach dem Zhuan Falun (Li Hongzhi) kultivieren.“

Er fragte mich, wie man ins Ausland gehen könne, um den Meister zu treffen. Ich antwortete ihm: „Unsere Kultivierung ist formlos, der Meister hat die Kultivierung im Selbststudium anerkannt. Man darf nichts absichtlich tun.“ Ich schlug ihm vor, in die nächstgelegene Ortschaft zu gehen, um dort mit weiteren Praktizierenden in Kontakt zu kommen. Solange man das Fa im Herzen trägt, wird sich der Fashen [Gebotskörper] des Meisters die ganze Zeit um einen kümmern. Ich hatte das Gefühl, dass er mit der Fa-Berichtigung sicher würde Schritt halten können. Er freute sich und stimmte mir zu. Er hoffte, dass ich ihn weiterhin mit Informationen versorgte.

Wahre Lebensversicherung

Als ich mit einer Frau aus Peking sprach, erzählte sie mir, dass ihre Familie versichert und sie an keiner weiteren Versicherung interessiert sei. Ich sagte, dass ich ihr etwas erzählen wollte, das sich gerade erst ereignet hatte.

„Vor zwei Tagen traf ich an einem unserer hiesigen Touristenplätze einen Regierungsbeamten aus Festlandchina“, fing ich an. „Ich erklärte ihm die wahren Umstände über Falun Gong und legte ihm nahe, aus der KPCh auszutreten. Ein paar Mal versuchte ich, ihn einzuholen, und bat ihn, diese Sache ernst zu nehmen. Schließlich blieb er stehen und erzählte mir, dass sein Freund ihm bereits beim Austritt aus der KPCh geholfen habe.“

Er sagte, dass ich den Menschen nicht hinterherlaufen sollte, um mit ihnen zu sprechen. Dann sprach er über das Wesen der KPCh, über die Güte von Falun Gong und dessen ungerechter Behandlung. Er meinte, dass die Wahrheit in Zukunft enthüllt werde, genauso wie bei der Kulturrevolution.

Ich sagte: „Mein Herr, zuerst möchte ich mich für Ihre Ehrlichkeit bedanken. Doch lassen Sie mich Ihre Missverständnisse ausräumen. Sie werden den Tag erleben, an dem die Wahrheit über Falun Gong offenbart wird, weil Sie bereits aus den Parteiorganisationen ausgetreten sind, das Zeichen der Bestie losgeworden sind und die Güte von Falun Gong erkannt haben. Aber diejenigen, die nicht ausgetreten und noch immer Mitglieder der Parteiorganisationen sind, werden in dem Moment, in dem die Gottheiten die bösartige KPCh vernichten, gemeinsam mit ihr aufgelöst. Etliche Lebewesen werden in Sekundenschnelle verschwinden. Für Reue gibt es dann keine Gelegenheit mehr.“ Es schien so, als hätte er mich verstanden; er stieg in seinen Reisebus.

Als ich die Geschichte zu Ende erzählt hatte, sagte ich zu der Frau aus Peking: „Geld ist keine Garantie für das Leben. Oberflächlich betrachtet wurden die hochrangigen chinesischen Beamten wegen Korruption festgenommen. Doch in Wirklichkeit wurden sie bestraft, weil sie Falun Gong verfolgt haben. Auf die Menschen warten noch größere Katastrophen. Jeder muss seine eigene Entscheidung treffen. Ich hoffe, dass Sie sich für Gerechtigkeit und Güte entscheiden und erkennen, dass Falun Gong gut ist. Das ist die wahre Lebensversicherung.“ Sie verstand mich und wollte aus den Jungen Pionieren austreten.

Menschen mit Schicksalsverbindung nicht aufgeben

Nicht jeder Anruf lief reibungslos; ich wurde auch beschimpft und verspottet. Manche waren auf der Suche nach einem Lebenspartner, andere wollten wissen, wie viel man mir dafür bezahlen würde, den Leuten beim Parteiaustritt zu helfen. Ein junger Mann wollte mir nicht zuhören und beschimpfte mich auch noch. An diesem Tag wurde ich verspottet und kein Einziger trat aus der KPCh aus. Mein Herz schmerzte, mir war schwindelig und ich konnte mich nicht mehr beherrschen.

Ich legte meinen Kopf für eine lange Zeit auf den Computertisch, bis mir einfiel, was der Meister gesagt hat:

„Wisst ihr noch, was ich früher, also vor dem 20.07.99 gesagt habe? - Ich habe gesagt, selbst wenn ich nur einen Menschen erlösen könnte, habe ich meine Sache auch nicht umsonst gemacht.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Großraum New York, 20.04.2003)

Immer wenn ich mich stärken möchte, erinnere ich mich an diese Worte. Wenn ich den Menschen beim Austritt helfe, darf ich nicht übereifrig sein. Ich soll außerdem unbewegt bleiben, wenn niemand austritt. Der Parteiaustritt ist nicht das Ziel. Unser Wunsch ist es, die wahren Umstände zu erklären und den Lebewesen Rettung anzubieten.

Manchmal bekomme ich keine Antwort, wenn ich sage „Hallo, können Sie mich hören?“, und auch wenn ich weiterspreche, kommt keine Reaktion, doch es wird nicht aufgelegt. Daher gebe ich nicht auf und sage: „Mein Freund! Für das Glück und die Sicherheit für Sie und Ihre Familie und damit Sie die bevorstehende große Katastrophe überleben, hören Sie mir bitte zu …“

Nachdem ich die grundlegenden Dinge erklärt habe, legen sie normalerweise auf. Einige beenden das Gespräch, wenn ich sie frage, ob sie über etwas Bestimmtes sprechen wollen. Wenn ich ihren Dialekt nicht verstehe, frage ich oft nach, ob sie mich verstehen können. Dann erkläre ich ihnen, dass sie nicht unbedingt sprechen müssen; wenn sie mich verstehen, brauchen sie einfach nur zuzuhören. Bei Mitgliedern der KPCh und ihren Unterorganisationen und sehr sturen oder bösartigen Menschen schreibe ich mir ihre Telefonnummer auf und bitte fähige Mitpraktizierende, sie noch einmal anzurufen. Gebt die Menschen mit Schicksalsverbindung nicht auf.

Nichts auslassen“

Durch die Telefonanrufe nach China bin ich die Sturheit und Eigensinne wie Wut und Stress losgeworden. Durch das Schreiben dieses Erfahrungsberichts konnte ich die Bequemlichkeit, Vermeiden von Schwierigkeiten, Eitelkeit und Wahrung des Gesichts loslassen. Ich habe erkannt, dass ich für jeden Einsatz für Falun Gong belohnt werde. Wenn man mit dem Herzen bei der Sache ist, wird man sich erhöhen.

Die Fa-Berichtigung nähert sich dem Ende. Der Meister ist sehr besorgt! Wir wagen nicht, irgendetwas auszulassen. Wir müssen auf den Meister hören, das Fa gut lernen, uns erhöhen und die bösartigen Faktoren beseitigen, die die Lebewesen daran hindern, sich die wahren Umstände anzuhören.

Vielen Dank, verehrter Meister! Vielen Dank, Mitpraktizierende!