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Frau Fan Fengzhen verurteilt

29. Januar 2017 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Heilongjiang, China

(Minghui.org) Die Falun-Gong-Praktizierende Fan Fengzhen wurde vom Bezirksgericht Xiangyang am 1. Dezember 2016 zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt und einige Tage später eingesperrt.

Fan, 54, aus der Stadt Hegang ist Leiterin der medizinischen Abteilung im Lingbeikuang Krankenhaus. Sie und mehrere andere Praktizierende wurden am 20. August 2015 festgenommen. Polizeibeamte hatten zuvor das Handy eines Praktizierenden überwacht.

Nach einer Haftdauer von 20 Tagen in der Strafanstalt Hegang Nr. 2 wurde Fan zwar wieder freigelassen, danach aber häufig belästigt. Die Beamten der Staatsanwaltschaft Xiangyang suchten sogar das Haus ihrer Mutter auf, um die Familie einzuschüchtern.

Eingekerkertes und gefoltertes Ehepaar

Fans Ehemann Zhang Yaoming hatte zusammen mit mehreren anderen Falun-Gong-Praktizierenden am 20. April 2002 Zugang zu einem Kabelfernsehnetz gewonnen und das Programm unterbrochen, um einen Dokumentarfilm von der inszenierten Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens einzuspeisen. Nach dieser Sendung wurden mehr als 500 Praktizierende festgenommen.

Zhang wurde zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist immer noch im Tailai Gefängnis eingesperrt. Fan wurde ebenfalls festgenommen und zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Sie wurde ins  Drogenrehabilitationszentrum Harbin gebracht, wo sie schwerwiegend gefoltert wurde.

Einmal hielt man sie unter Wasser und schockte sie mit Elektroschockern. Ein anderes Mal schockten fünf männliche Wärter sie mit Elektrostäben, sodass sie danach verwirrt war und außerstande, sich selbst zu versorgen.

Als Fan dem Tod nahe war, ließ man sie schließlich frei. Bis zum heutigen Tag hat sie sich noch nicht von den Verletzungen erholt, die man ihr in dem Arbeitslager zugefügt hat.