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Durch das Fa erneuert

4. Januar 2017 |   Von einer Falun Dafa-Praktizierenden aus Rumänien

(Minghui.org) Im Jahr 2008 sah ich die wunderbare Shen Yun-Aufführung und am 12. Oktober 2009 wurde ich Falun Dafa-Praktizierende. Seit diesem Zeitpunkt habe ich regelmäßig an den gemeinsamen Übungen, am Gruppen-Fa-Lernen und an den Aktivitäten zur Errettung der Lebewesen teilgenommen.

Um mehr Zeit zum Fa-Lernen zu haben, nahm ich eine weniger stressige Anstellung an, die mir mehr Raum bot für meine persönliche Entwicklung, ohne dass ich dabei weniger Geld verdiente. In derselben Zeit wurde mein Körper sichtbar gereinigt.

Die Xinxing-Prüfungen nehmen zu

Als ich begann, für die rumänische Epoch Times zu arbeiten, nahmen die Xinxing-Prüfungen zu.

Eines Tages sagte man mir auf meiner Arbeitsstelle, dass die Leitung mit meiner Leistung nicht zufrieden sei und mich jemand verleumdet habe. Mein Herz ließ sich durch diese Prüfung nicht bewegen, da ich wusste, dass wenn ich Dafa weiter an die erste Stelle setzte, mich nichts und niemand davon abbringen konnte.

Als es mir schwerfiel, beim Lesen des Zhuan Falun konzentriert zu bleiben, fing ich an, die Vorträge des Meisters von den Fa-Konferenzen zu übersetzen. Das Ergebnis war ausgezeichnet: Ich stellte fest, dass ich vollkommen vom Fa erfüllt war.

Eines Tages beschloss mein Vorgesetzter, die Firma zu verlassen. Er gab seinem Nachfolger folgende Anweisung: Er sollte versuchen, anhand von täglich angeforderten Berichten den Details meiner Arbeit zu folgen. Aber letztendlich konnte er nicht nachvollziehen, was ich tat. Die neu ernannte Leitung fing an, meine Arbeit genauer zu untersuchen. Auch setzte sie ein Treffen an und wollte meine Einschätzung von dem, was mir widerfahren war. Ich antwortete ihr, dass meine Kultivierungsschule die Anforderung an ihre Schüler stelle, die Schuld nicht beim Gegenüber zu suchen, sondern die eigenen Mängel ausfindig zu machen und sich so selbst zu verbessern. Unter diesen Umständen könne ich ihr keine Rückmeldung liefern. Im Grunde müssten die anderen das, was sie tun, selbst mit ihrem Gewissen vereinbaren. Ich wolle mich auf mein eigenes Gewissen konzentrieren, antwortete ich.

Ich konnte eine große Erleichterung bei der Vorgesetzten erkennen. Sie sagte, dass sie den Ereignissen in ihrem Leben mit derselben Haltung begegne.

Dann erzählte sie, dass ihr davon berichtet worden sei, mir sei einmal ein technischer Fehler  unterlaufen.

Daraufhin bat ich sie, mir von der gut laufenden Arbeit zu berichten, die im Grunde die Arbeit der anderen war, was sie erstaunte. Letztendlich wurde so für sie erkennbar, dass ich durch meinen damaligen vermeintlichen Fehler eigentlich die Arbeit der Kollegen in Ordnung gebracht hatte. Sie hatten mich verleumdet und selbser nur oberflächlich gearbeitet.

Danach erhöhte sie mein Gehalt. Auch machte sie deutlich, dass sie von meiner Ehrlichkeit, Loyalität und meinem Engagement beeindruckt war. Ich hätte definitiv meine Zugehörigkeit zur Firma unter Beweis gestellt und sie würden mehr Leute wie mich brauchen, sagte sie. Später wurde auch sie befördert.

Es war, wie der Meister gesagt hat:

„Wenn deine Ebene erhöht werden soll, wirst du auf gewisse Probleme stoßen, oder du wirst Schmerzen an irgendeiner Stelle des Körpers haben. Also all dies sollst du selbst erkennen, und so ist zu sehen, ob du dich in diesem Moment als Praktizierenden betrachten kannst, oder ob du diese Probleme wie ein gewöhnlicher Mensch behandelst, ob du sie loslassen und leicht nehmen kannst. Wenn du diesen Pass, diese Schwierigkeit als eine gute Gelegenheit zur Erhöhung betrachtest und sie loslässt, dann kannst du diesen Pass schon überwinden. Bei der Kultivierung hält mancher die Schwierigkeiten für sehr groß, in Wirklichkeit sind sie nicht so groß. Für je größer du sie hältst, desto größer werden sie und desto kleiner wirst du. Wenn du sie nicht beachtest und es dir nicht zu Herzen nimmst - „Solange die Berge grünen, habe ich keine Angst, kein Brennholz zu haben.“ Der Meister ist da, das Fa ist da, Angst wovor? Lass sie nur! - sobald du sie loslässt, wirst du feststellen, dass die Schwierigkeiten klein geworden sind und du groß geworden bist. Mit einem Schritt hast du sie schon überwunden, und die Schwierigkeiten sind zu Nichts geworden, das ist garantiert so. Wenn einer sie nicht überwinden kann, bedeutet das dem Wesen nach, dass er den Eigensinn nicht loslassen kann oder dem Fa nicht vertraut. Meistens kann er entweder diesen Eigensinn oder jenen Eigensinn nicht loslassen. Der Grund, warum er sie nicht überwinden kann, liegt nur darin, dass er irgendeinen Eigensinn nicht loslassen kann. Er kann jenen Schritt, von den Menschen zurückzutreten, nicht machen, deshalb kann er sie nicht überwinden.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in Sydney 1996, Fragen und Antworten)

Und tatsächlich lief in der darauffolgenden Zeit alles wunderbar. Seit der Gesetzesänderung, die meine Einkommenssteuer wegfallen ließ, war mein Nettogehalt angestiegen, so dass ich nun meinen finanziellen Beitrag für die Projekte zur Aufklärung der Menschen erhöhen konnte.

Mitarbeit bei der rumänischen Epoch Times

Mittlerweile arbeitete ich immer mehr für die Epoch Times. Es gab Tage und Nächte, an denen ich mich nicht mal für eine Minute hinlegte, sondern zum Büro ging, ohne dass ich eine Sekunde geschlafen hatte.

Ich war tief berührt von den riesigen Anstrengungen, die die wenigen Praktizierenden bei der Epoch Times aufbrachten. Unglücklicherweise brachte mich das in der Folge dazu, die Übungen und das Fa-Lernen zu vernachlässigen.

Ich fühlte, dass ich mich bei diesem Projekt einbringen musste, auch wenn es das Letzte war, was ich in meinem Leben tat. Zu dieser Zeit wurde ich durch einen anderen meiner Eigensinne geprüft. Seitdem mein Land den Kommunismus überwunden hatte, hatten Politiker der obersten Ränge einige Entscheidungen getroffen, die zur Zerstörung der Lebensumgebung führten. Das war einer der Gründe, warum viele Leute auf den Straßen demonstrierten. Ich wollte immer die Natur und die natürliche Lebensumgebung der Menschen bewahren, darum suchte ich in meiner Rolle als Epoch Times-Berichterstatterin mit den Demonstrierenden das Gespräch. Durch diese Situation war mein Herz bewegt, doch ich erinnerte mich selbst immer wieder daran, dass ich mich als einen Praktizierenden betrachten musste.

In dieser Zeit blieb ich nachts draußen in den Straßen und machte Notizen, während die Polizisten drohten, die Leute zu überfahren. Während dieses Prozesses wurde mir die Wichtigkeitder Dinge klar, die ich tat, indem ich den Menschen half, die Bedeutsamkeit der Epoch Times-Zeitung zu erkennen.

Kurz darauf fuhr das Epoch Times-Team zu einem Dorf, das zu dieser Zeit wirklich stark von der Obrigkeit beschädigt worden war. Sie machten einen Film darüber, der von den Menschenrechtsaktivisten und den Umweltaktivisten in verschiedene Sprachen übersetzt wurde, um über diese Notlage zu informieren. Dieses Filmmaterial wurde auch beim internationalen Gerichtshof verwendet, um ihre Rechte zu verteidigen.

Seitdem wurden sich mehr und mehr Menschen darüber bewusst, dass die Epoch Times ihnen eine Stimme verlieh.

Die Anforderungen an das Team wuchsen, als neue, junge und engagierte Praktizierende ihre komplette Zeit in das Projekt investierten. Bald stellte ich fest, dass ich als Halbzeitkraft den Maßstab nicht mehr erreichen konnte. Ich war erschöpft und musste bei den Übungen und beim Fa-Lernen aufholen. 

Also begann ich, für Clearharmony zu arbeiten, erstellte die rumänischen Untertitel für China Uncensored, der rumänischen Version von Tuidang, und übersetzte erwartungsvoll die Shen Yun-Internetseite. Ich versuchte, die Kultivierung mit den Projektaktivitäten zu vereinbaren, während ich gleichzeitig einer Vollbeschäftigung nachging. Ich war kurz zuvor befördert worden und war nun für einen veränderten Verantwortungsbereich zuständig, was eine Vollzeitbeschäftigung verlangte.

Gerichtsverfahren wegen der Körperwelten-Ausstellung

Wann immer zu verschiedenen Gelegenheiten Mitpraktizierende Hilfe benötigten, hatte ich das Bedürfnis zu kooperieren. Als dann 2013 die Ausstellung mit echten Menschenkörpern [Körperwelten] in meiner Stadt gastierte, demonstrierten alle Praktizierenden monatelang vor dem Museum, verteilten Handzettel und erklärten den Menschen die wahren Umstände. Außerdem wurde der Fall vor Gericht gebracht. Zuvor hatte man uns aufgefordert, bei der Polizeistation schriftliche Erklärungen einzureichen.

Wir fügten diesen Erklärungen eine wichtige Passage aus dem Gesetzestext bei, die von den Organisatoren missachtet worden war, aber die Polizei versäumte es, sich korrekt zu positionieren.

Daraufhin engagierten wir eine Menschenrechtsanwältin. Sie tat ihren Teil und wir taten unseren. Bis ins Detail feilten wir an unserer abschließenden Erklärung und gewannen den Fall. Trotzdem wies der Richter den Staatsanwalt an, erneute Untersuchungen einzuleiten.

Während dieses Prozesses verfolgte der Staatsanwalt eigene Ziele und lehnte uns anfangs unbegründet ab.

Unsere Anwältin lieferte auch einen Fall von unfreiwilliger Organentnahme in unserem Land, wozu der Richter unerwartet jeden von uns aufforderte auszusagen.

Einige Tage vor der Vorladung musste ich mich entscheiden, entweder die drei Dinge zu tun oder mich auf den Gerichtstermin vorzubereiten. Ich entschied mich für das erste und lernte Fa.

Vor Gericht lehnte ich es ab, mich einschüchtern zu lassen und sprach laut und deutlich direkt aus meinem Herzen. Ich begann mit den problematischen Aspekten wie der Komplizenschaft dieses Verbrechens, um sicherzugehen, dass sie nicht ungesagt blieben.

Während ich sprach, hatte ich das starke Gefühl, dass mir geholfen wurde, und meine Gedanken blieben klar. Ich konnte auch Dinge anbringen, die ursprünglich nicht von der Anwältin in die abschließende Erklärung mit aufgenommen worden waren. Sie hatte sie bisher ausgespart, da sie sie im Vorfeld als irrelevant für den Fall eingestuft hatte.

Auf diese Weise gelang es uns erneut, trotz der Störung durch den Staatsanwalt den Fall zu gewinnen. Trotzdem entschied der Richter ein zweites Mal, die Untersuchungen wieder aufzunehmen. Unglücklicherweise ist dies ein langsamer Prozess, der noch immer anhält.

Als ich aus dem Gerichtsgebäude heraustrat, kam ein sichtlich gerührter Mann auf mich zu und sagte mir, dass er von meiner Ansprache tief berührt worden sei. Ich nutzte die Gelegenheit, um ihm einige weitere Einzelheiten über die Verfolgung von Falun Dafa zu berichten.

Abschließend möchte ich die Mitpraktizierenden wie auch mich selbst daran erinnern: Ihr seid so wertvoll!

Lasst unsere Barmherzigkeit in der Welt aufscheinen, dann wird an einem einzigen Tag die Dunkelheit aufgelöst sein.

Danke an den verehrten Meister! Danke an euch alle!