Von Bulgarien bis Japan: Auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam machen

(Minghui.org) Obwohl sich Falun Gong so positiv auf die Gesundheit auswirkt, wird es in seinem Ursprungsland China seit 18 Jahren durch das herrschende kommunistische Regime brutal verfolgt. Im Zuge der Verfolgung lässt das Regime die Gefangenen sogar wegen ihrer Organe töten.

Daher machen Falun-Gong-Praktizierende auf der ganzen Welt mit verschiedenen Veranstaltungen regelmäßig auf die positive Wirkung des Kultivierungsweges und die Verfolgung in China aufmerksam.

Im Folgenden berichten wir über solche Aktionen in Japan und Bulgarien.

Bulgarien: Unterschriftensammlung für eine Petition

Seit zwei Jahren sind Praktizierende jedes Wochenende in Sofia an U-Bahnstationen und in Parks zu sehen. Dort sammeln sie Unterschriften für eine Petition zur Beendigung der Gräueltaten durch die Kommunistische Partei.

Beispielsweise standen sie am 19. Oktober 2017 an der U-Bahnstation vor der Universität in Sofia, wo sie die Passanten informierten. Viele Ortsansässige unterschrieben die Petition gegen den staatlich geförderten Organraub in China, dem vor allem Falun-Gong-Praktizierende zum Opfer fallen.

Bei der U-Bahnstation vor der Universität Sofia auf die Verfolgung von China aufmerksam machen

Am Morgen des 21. Oktober versammelten sich die Praktizierenden auf dem geschäftigen Bulgaria Square. Als fünf oder sechs Polizisten vorbeikamen, nutzten die Praktizierenden die Gelegenheit, sie über den Organraub und weitere brutale Maßnahmen bei der Verfolgung von Falun Gong in China zu informieren.

Ein Beamter sagte: „Das ist schrecklich. Unvorstellbar. Ich unterschreibe die Petition aus Protest gegen den Organraub an lebenden Menschen.“ Ein weiterer schloss sich ihm an und unterschrieb ebenfalls.

Es waren sehr viele Menschen auf dem Platz unterwegs. Zahlreiche Passanten blieben stehen und lasen die Plakate der Falun-Gong-Praktizierenden. Andere nahmen einen Flyer mit, um ihn später zu lesen. Manchmal warteten die Menschen in einer Schlange, um die Petition zu unterschreiben.

Bulgaria Square: Auf die Verfolgung aufmerksam machen

Unterschreiben der Petition gegen den staatlich geförderten Organraub an lebenden Menschen durch die Kommunistische Partei in China

Es herrschte blankes Entsetzen, wenn die Menschen am Stand von den Brutalitäten während der Verfolgung erfuhren. Viele unterschrieben die Petition.

Nachdem er die Petition unterschrieben hatte, bekundete ein junger Mann sein Interesse, selbst Falun Gong zu lernen. So bekam er die Information über einen Übungsplatz in einem nahe gelegenen Park. Er hatte vor, im nächsten Monat zu kommen.

Hiroshima, Japan: Falun Gong vorgestellt

Die Falun-Gong-Praktizierenden nahmen am 14. und 15. Oktober 2017 im Bürgertreff- Zentrum in Hiroshima an einer Veranstaltung teil, an der viele lokale Organisationen vertreten sind. Ihr Ziel ist den regionalen Kulturaustausch zu fördern.

Menschen imitieren die Übungsbewegungen der Praktizierenden auf der Bühne.

Übungsvorführung

Besucher erhalten Informationen über Falun Gong.

In der Veranstaltungshalle gab es viele Stände und eine Bühne im Außenbereich bot musikalische und kulturelle Darbietungen.

Die Praktizierenden waren mit einem Informationsstand vertreten, mit dem sie die Besucher über den friedlichen Kultivierungsweg informierten und mit einem Video die Übungen zeigten.

Eine Universitätsprofessorin wollte Falun Gong lernen und das Zhuan Falun (Li Hongzhi, das Hauptwerk von Falun Gong) lesen. Sie hinterließ ihre Kontaktinformationen für einen weiteren Kontakt.

Frau Yamaguchi (rechts) spricht mit einer Praktizierenden.

Nachdem sich Yamaguchi die Übungen auf der Bühne angesehen hatte, unterhielt sie sich mit einer Praktizierenden. „Ich trainiere seit Jahren verschiedene Aerobic-Arten. Falun Gong ist großartig. Die Übungen sind langsam und friedlich. Ich werde zum Übungsplatz kommen, um sie zu lernen.“

Die Falun-Gong-Übungen lernen.

Eine Frau lernte gleich vor Ort die Übungen. Sie sagte: „Ich kann einen warmen Energiestrom spüren.“ Beruhigt erfuhr sie von einem Praktizierenden, dass das ganz normal sei.

Hindergrund

Falun Gong ist ein buddhistischer Kultivierungsweg, der von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt wurde. Aufgrund der Vorteile für Körper und Geist verbreitete es sich rasant und 1999 praktizierten bereits fast 100 Millionen Menschen. Aus Neid und Angst vor Machtverlust gab der damalige Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Jiang Zemin, am 20. Juli 1999 den Befehl, Falun Gong zu verbieten und setzte so die Verfolgung in Gang.

Diese hat in den vergangenen 18 Jahren zum Tod vieler Falun Gong-Praktizierender geführt. Unzählige wurden gefoltert und sogar wegen ihrer Organe getötet. Jiang Zemin und seine Gefolgschaft sind direkt für den Beginn, die Weiterführung und Aufrechterhaltung der Verfolgung verantwortlich.

Unter Jiangs persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan auf Parteibasis, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des chinesischen Gesetzes und führt die Verfolgungspolitik direkt durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“, wies der damalige Präsident Chinas, Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken.

Aus Profitgier entnimmt die KP sogar lebenden Menschen Organe, um sie für viel Geld für Transplantationen zu verkaufen. Durch die Zensur in China ist die genaue Anzahl an Praktizierenden, die durch die Verfolgung getötet wurden, nicht bekannt.