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Die Gefahr, wenn das eigene Herz Dämonen erzeugt

31. Dezember 2017 |   Von Von Falun-Dafa-Praktizierenden in China

(Minghui.org) Dafa-Praktizierende tun ihr Bestes, um die Verfolgung durch die alten Mächte zu verneinen. Dabei geraten sie jedoch oft unwissentlich in deren Falle. Unsere Bemühungen, die Arrangements der alten Mächte zu verneinen, basieren manchmal auf dem Glauben, dass die alten Mächte hier bleiben werden.

Eine ansehnliche Anzahl von Praktizierenden hat über ihre Erfahrungen berichtet, wie sie die alten Mächte abgelehnt hat. Insbesondere sprach einer darüber, wie er mit der alten Macht kommunizierte und wie er manchmal ihre Anweisung befolgte, bestimmte Dinge zu tun. Später wurde ihm klar, dass ausschließlich der Meister den Ausgang der Fa-Berichtigung bestimmt und dass er die alten Mächte komplett ablehnen sollte. Nichtsdestotrotz dauerte es eine lange Zeit, bis er zu dieser Erkenntnis kam. Meiner Meinung nach trug „Das eigene Herz erzeugt Dämonen“ zu seiner Unfähigkeit bei, die Arrangements der alten Mächte zu durchschauen.

Wenn man den Anforderungen des Fa folgt, wird man es gut machen

Einige Praktizierende, deren Himmelsauge geöffnet ist, entwickelten dämonische Störungen, die aus dem eigenen Herzen resultierten. Manche konnten das nicht überwinden und gaben die Kultivierung auf, andere wurden ruiniert. Es gibt viele harte Lektionen, aus denen wir lernen können. Diese Praktizierenden schafften es nicht, sich mit dem Maßstab des Fa zu messen.

Wenn man die Schwierigkeiten vor sich herschiebt, wird die Situation gefährlich. Wie auch immer: Wenn die Gedanken aufrichtig sind und man den Maßstäben des Fa folgt, wird man es bestimmt gut machen können.

Der oben erwähnte Autor beschrieb, wie die alten Mächte versucht hatten, ihn dazu zu bringen, etwas für sie zu machen. Er ließ sich davon bewegen und geriet dabei in ihre Falle. Obwohl er später erkannte, wie gefährlich es ist, wenn man den Arrangements der alten Mächte folgt, hatte er Probleme, sie vollständig abzulehnen. Als die alten Mächte ihn weiterhin störten, erinnerte er sich daran, dass ausschließlich der Meister das Fa berichtigen kann. Er sagte den alten Mächten, dass er nur den Arrangements des Meisters folge. Kurz nachdem er das gesagt hatte, erschien der Fashen des Meisters und die alten Mächte zogen sich zurück. 

Was lernen wir daraus? Der Autor hatte das Mandat der alten Mächte akzeptiert. Glücklicherweise gab der Meister ihm im kritischen Moment einen Hinweis und so sagte der Praktizierende zu den alten Mächten, dass er ausschließlich den Arrangements des Meisters folge. Es handelte sich um einen Beinahe-Zusammenstoß mit den alten Mächten.

Der erste Gedanke legt den Ausgang fest

Andere Praktizierende machten positive Erfahrungen. Beispielsweise waren manche in der Lage, eine heraufziehende Verfolgung in ihren Träumen oder in der Meditation zu sehen. Sie wurden sich der Störung bewusst und verneinten sie sofort. Dadurch wurde die Einmischung der alten Mächte direkt aufgelöst.

Wenn die alten Mächte angreifen, egal worum es sich handelt – solange man in der Lage ist, dies sofort abzulehnen, wird es verschwinden. Der erste Gedanke ist sehr wichtig. Aus dem Zhuan Falun von Li Hongzhi wissen wir, dass der erste Gedanke eines Praktizierenden den Ausgang einer Sache festlegt.

Wenn sich das Krankheitskarma zeigt und man es nicht vollständig ablehnt, bedeutet das, dass man es zumindest teilweise anerkennt, was zur Eskalation der Störung führt.

In dem Artikel ging es darum, wie die Praktizierenden Krankheitskarma betrachteten. Es werden einige Praktizierende erwähnt, die bei plötzlich auftretendem Krankheitskarma die Verfolgung anerkannt haben. Ein Beispiel: ein verstauchter Knöchel. Wenn der Praktizierende versucht herauszufinden, ob es eine Störung der alten Mächte ist, hat er die Störung nicht sofort abgelehnt. Die richtige Einstellung sollte sein, keine Störungen anzuerkennen.

Viele Praktizierende haben durch solide Kultivierung bewiesen, dass eine Störung verschwindet, wenn man ruhig bleibt und keinen Eigensinn entwickelt.

Manche Praktizierende dachten, wenn sie Störungen begegnen, müssen sie sofort handeln, starke aufrichtige Gedanken aussenden und es beseitigen. 

Andere Praktizierende denken: Störungen in Form von Wandlung nach dem eigenen Herzen gelten nicht als Verfolgung. In Wirklichkeit ist diese Art Störung die wahre Verfolgung, denn sie versucht, Dafa-Praktizierende durch dämonische Illusionen aus dem eigenen Herzen zu ruinieren.

Wann immer wir der Einmischung der alten Mächte begegnen, müssen wir sie augenblicklich verneinen.

Wenn das eigene Herz Dämonen erzeugt

Ein anderer Artikel handelt davon, wie die alten Mächte Praktizierende verfolgt haben, die wie der Autor ein eigenes Unternehmen führen. Er sah, dass einige Praktizierende vom Fa abgewichen waren, sobald sie etwas Geld verdienten. Er kannte auch Leute, die Probleme hatten, ihr Geschäft schuldenfrei zu führen. Er selbst verbrachte zehn Jahre damit, sein Unternehmen zum Laufen zu bringen.

Warum hatten die alten Mächte verhindert, dass er Praktizierende sah, die ihr Unternehmen erfolgreich führten? Das lag daran, dass sie eine schreckliche Botschaft übermitteln wollten: Du hast das Beste getan, denn es gibt niemand Besseres als dich. Die alten Mächte lobten ihn auf hinterhältige Art. Wenn man so ein irreführendes Lob gehört hat, kann man nicht ergründen, was wahr ist. Wenn man das nicht weiß, kann diese Person gestört werden.

Verfolgung durch finanzielle Mittel

Viele Praktizierende wissen, dass Krankheitskarma eine irrtümliche Bezeichnung ist, egal wie ernst es sich zeigen mag. Alles was man tun muss, ist, es mit aufrichtigem Gedanken komplett abzulehnen, sich dem Dafa anzugleichen und nach innen zu schauen, um die Lücken zu finden. Man sollte es nicht lange Zeit ertragen wie all diejenigen, die sich auf den kleinen weltlichen Wegen kultivieren und dann das Karma zurückzahlen, um es zu begleichen.

Wenn man finanziell verfolgt wird, sollte man nach innen schauen und die Verfolgung mit aufrichtigen Gedanken und Taten ablehnen. Sobald sich die Ebene erhöht, wird sich die Situation ändern.

Es gab einmal einen Praktizierenden, von dem jeder dachte, er könne nicht einmal seinen Lebensunterhalt verdienen, geschweige denn ein Vermögen machen. Er wollte sich ändern und hart arbeiten, ließ dabei aber bei den drei Dingen nach. Daraufhin erlebte er massive Verluste und verschuldete sich ernsthaft. Als ihm klar wurde, dass seine Kultivierung an erster Stelle stehen und er das Dafa bestätigen sollte, änderte sich sein Schicksal innerhalb von zwei Jahren. Er zahlte seine Schulden ab und machte enorme Gewinne.

Solange man sich dem Dafa angleicht, ist das Arrangements des Meister immer das beste. Wenn man in der Lage ist, sich selbst zu berichtigen und an den Meister und das Fa glaubt, sollte jedes Problem gelöst werden. Man erlebt nur Verfolgung, wenn man vom Fa abweicht.

Der Meister sagt:

„Wenn du all das, was vor dir steht, so behandelst wie ein Kultivierender es tut, dann kannst du durch alles hindurchkommen. (Beifall.) Stell dir einfach einmal vor, wie eine Gottheit handeln würde, wenn sie vor solchen Problemen steht. Solange du nicht durch einen Pass hindurch kommen kannst, dann denk einfach auf diese Weise. Versuch einmal, auf diese Weise hindurch zu kommen und es so zu behandeln.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in San Francisco 2005, 05.11.2005)

Jede Art von Verfolgung ist eine falsche Erscheinung, die von menschlichen Anschauungen herrührt. Wenn man das ablehnen kann, wird man gut sein. Aber wenn man zweifelt, kann sich die Kraft des Dafa nicht manifestieren.

Vom Erfahrungsaustausch lernen, anstatt vom Fa

Manche Praktizierende legen viel Wert auf die Artikel zum Erfahrungsaustausch und organisieren Treffen mit Praktizierenden, um sie gemeinsam zu lesen. Sie messen dann ihre Taten an denen des Autors.

Daraus kann ein starker Eigensinn entstehen und Störungen hervorrufen. Das ist ein Wunsch, den man durch Kultivierung entfernen muss.

Der Meister sagt:

„In den anderen Räumen glänzt es überall, alles ist sehr schön und sehr gut, alles kann dein Herz bewegen. Wenn sich dein Herz bewegt, kannst du schon davon gestört werden und deine Kultivierungsenergie wird durcheinandergebracht, das ist oft so.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun 2012, S. 360)

Praktizierende rezitieren oft die Lehre des Fa, aber in kritischen Zeiten werden sie davon abgehalten, die tiefere Bedeutung des Fa aufzunehmen. Sie messen sich selbst nicht am Fa, sondern tun nur der Form Genüge.

Aus Störungen lernen

Der Meister sagt:

„Wenn du schon das Dafa lernst, egal ob du auf gute oder schlechte Umstände triffst, das alles sind gute Dinge. (Beifall.) Denn sie sind aufgetaucht, weil du das Dafa gelernt hast.“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung in San Francisco 2005, 05.11.2005)

Wäre es nicht eine gute Sache, wenn ein Praktizierender eine Prüfung nicht so gut wie erhofft bestanden hätte, aber daraus gelernt und sich in seiner Kultivierung erhöht hätte? Wenn wir einen Grundsatz vom Fa her verstehen können, werden wir unsere menschlichen Anschauungen los und gleichen uns dem Dafa an. Dann ist es nicht schwer, eine Prüfung zu überwinden. Solange man sich selbst berichtigt, können sich frühere Lektionen in Tugend umwandeln.

Der Meister sagt:

„Auf diese Weise haben wir in allerlei Schwierigkeiten unsere mächtige Tugend aufgebaut, erst somit können wir den Menschen später etwas hinterlassen, worüber man sprechen kann und was erwähnenswert ist, erst dann kann es den Menschen später die Lektionen und Erfahrungen hinterlassen, die durch das Aushalten von verschiedenen dämonischen Schwierigkeiten entstanden sind. Erst dann besitzt es seine mächtige Tugend. Nicht wahr?“ (Li Hongzhi, Fa-Erklärung auf der ersten Fa-Konferenz in Nordamerika, 29-30.03.1998)

Die Fehler der anderen dienen als Warnung, nicht dieselben Fehler zu wiederholen. Gerade durch ihre Erfahrungen können andere vorsichtiger sein. Ich glaube, wir alle können von den harten Lektionen anderer lernen.