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Mein Enkel entkam den Menschenhändlern

17. Februar 2017 |   Aus der Provinz Hebei in China

(Minghui.org) Ich bin fast 70 Jahre alt und lebe in der Provinz Hebei. Obwohl ich kein Falun Dafa-Praktizierender bin, kenne ich Falun Dafa und weiß, wie wichtig es ist, den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht zu folgen.

Mein Enkel war in seiner Entwicklung etwas zurückgeblieben. Im Alter von etwa 20 Jahren lebte er mit mir zusammen. Er arbeitete in der Provinzhauptstadt, wo er befristeten Jobs nachging. Im vergangenen Jahr konnte er jedoch einige Monate lang keine Arbeit finden. Er sagte mir, dass er in Peking einige Mitschüler habe und dort hingehen wolle, um sich umzusehen.

Behutsam legte ich ihm nahe, nicht allein an diesen fremden Ort zu gehen, da es dort für ihn zu unsicher sei. Ich sagte: „Nimm dir etwas Zeit und suche dir einen Arbeitsplatz in der Nähe. Es spielt keine Rolle, wie viel du machst. Dann müssen wir uns wenigstens keine Sorgen machen, wenn du so weit weg bist.“

Trotzdem kaufte er heimlich ein Ticket und fuhr im März nach Peking. Nachdem er weggegangen war, bekam ich nur zwei Anrufe von ihm. Wir versuchten oft ihn anzurufen, aber er ging nicht ans Telefon. Ich wusste, dass er in Schwierigkeiten war.

Weil mein Enkel bei mir gewohnt hatte, fühlte ich mich für ihn verantwortlich. Ich war so besorgt, dass ich nicht gut essen und schlafen konnte. Sobald ich an unsere glücklichen gemeinsamen Zeiten dachte, musste ich weinen. Meine Freunde kamen zu Besuch und trösteten mich.

Früher hatten meine Nachbarn mir schon von Leuten erzählt, die über Falun Dafa Bescheid wussten und denen Gutes widerfahren war, wenn sie an seine Prinzipien glaubten. Sie hatten mir einiges an Informationsmaterial überlassen, das ich mit meinem Enkel geteilt hatte und ihm alles erzählt hatte.

Nachdem mein Enkel verschwunden war, versuchte meine Familie, ihn zu finden. Eines Tages rief mich mein Sohn an und sagte, dass mein Enkel an der Grenze zwischen der Inneren und der Äußeren Mongolei gesehen worden sei. Ich schaffte es, ihn ans Telefon zu bekommen und mit ihm zu sprechen. Danach war ich erleichtert. Meine Familie hatte monatelang überall nach ihm gesucht, und schließlich kam mein Enkel zurück.

Er erzählte mir seine Geschichte:

Als er in Peking angekommen war, half er in der Nähe des Si-Huan-Gebietes beim Straßenbau mit. Nach einer gewissen Zeit suchte er nach einem leichteren Job. So schleusten ihn einige Leute in eine Arbeitsagentur ein.

Nach seiner Ankunft in der Agentur nahm man ihm sein Handy, Geld und seine persönlichen Sachen ab und schob ihn in einen Lieferwagen. Dort saßen bereits ein alter und ein jüngerer Mann. Keinem von ihnen war es erlaubt zu reden.

Sie fuhren über bergige Straßen und erreichten die Grenze zwischen der Inneren Mongolei und der Äußeren Mongolei, wo sie an lokale Menschenhändler verkauft wurden.

Sie wurden gezwungen, den ganzen Tag zu arbeiten und hatten keine Freiheiten. Viele Menschen dort, waren auch entführt worden, darunter mehrere Studenten.

Später hörte mein Enkel, dass die beiden Männer, die mit ihm in dem Lieferwagen gesessen hatten, versucht hatten zu entkommen. Allerdings wurden sie erwischt und fast zu Tode geprügelt. Er sah sie nie wieder.

Auch mein Enkel versuchte zu entkommen. Er sagte, seine einzige Hoffnung sei gewesen, immer wieder „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht sind gut“ zu rezitieren.

Schließlich bot sich ihm eine Gelegenheit zu entkommen, die er auch wahrnahm. Er erzählte auch, dass ihm das Amulett von Falun Dafa, das er um den Hals trug, geholfen habe, seinen Entführern zu entkommen.

Nach diesem Vorfall beschloss ich, allen meine Gedanken mitzuteilen. Heutzutage ist die Moral sehr gesunken, und die Menschen sind nur auf Profit aus.

Dennoch, wenn jemandem ein Unglück begegnet, wie meinem Enkel, kann er Härten überwinden und wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Solange er ein freundliches Herz gegenüber Falun Dafa hat – daran glaubt und aufrichtig „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Gutherzigkeit und Nachsicht sind gut“ rezitiert – kann ihm geholfen werden.