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Den Konflikt mit einem Rüpel in der Schule gütig gelöst

26. Februar 2017 |   Von Hui Ping, einer Falun Gong-Praktizierenden

(Minghui.org) Ich bin 47 Jahre alt und lebe in einem Dorf in Zentralchina. Im Jahr 1999 habe ich angefangen, Falun Gong zu praktizieren.

Im Jahr 2005 ging mein erster Sohn in die Oberstufe. Eines Tages belästigte ihn ein anderer Schüler nach der Schule. „Du musst mir von nun an jeden Monat 30 Yuan (ca. 4,10 €) geben“, verlangte er [1]. Mein Sohn antwortete: „Ich habe kein Geld.“

Einige Tage später schlugen der Schüler und einige seiner Freunde meinen Sohn brutal zusammen. Seine Lehrerin rief mich an und bat mich, sofort in die Schule zu kommen.

Als ich eintraf, sah ich, dass mein Sohn einen Verband um den Kopf trug und viele Schnitte und Verletzungen hatte.

Seine Lehrerin nahm mich beiseite und sagt mir, dass mein Sohn ins Krankenhaus gebracht werden sollte und alle anfallenden Kosten von den Eltern des Schülers getragen werden müssten.

Sie bot mir eine weitere Möglichkeit an, nämlich, dass mir die Eltern des anderen Kindes eine Pauschale zahlen sollten, um die Angelegenheit zu klären.

Ich wusste als Falun Gong-Praktizierende, dass ich die Angelegenheit aufrichtig klären sollte.

Es waren über zehn Menschen in dem Raum, darunter die Eltern des Schülers, der Schulleiter und mehrere Lehrer.

Ich sagte ruhig zu dem Jungen: „Mach so etwas nicht noch einmal. Deine Eltern und ich kommen vom Land. Es ist für sie nicht einfach, dir zu ermöglichen, zur Schule zu gehen. Du solltest dich gut benehmen. Dann wird es für deine Eltern leichter.

Ich schicke zwei meiner Söhne zur Schule. Ich bin nicht reich. Meine Söhne haben kein Geld übrig. Woher sollen sie das Geld nehmen, dass sie dir bezahlen sollen? Ich verlange von dir heute keinen Schadenersatz, doch du solltest von nun an ein guter Schüler sein.“

Die anwesenden Lehrer und die Eltern waren zu Tränen gerührt. Der Junge schluchzte: „Es tut mir leid. Ich werde niemanden mehr belästigen.“

Wie Falun Gong mich verändert hat

Bevor ich angefangen habe, Falun Gong zu praktizieren, litt ich unter Anämie, einer Darmentzündung und einer Hautkrankheit. Ich war sehr ungeduldig und war süchtig danach, mit meinen Freunden Karten zu spielen. Ich konnte mehrere Stunden am Stück durchspielen.

Mein Mann arbeitete sehr hart und war müde, wenn er nach Hause kam. Meine beiden Söhne gingen oft ohne Essen los, weil ich nicht gerne kochte. Mein Mann stritt sich auf Grund meines schrecklichen Verhaltens ständig mit mir. Ich wusste wirklich nicht, wofür ich lebte.

Dann las ich eines Tages das Zhuan Falun (Li Hongzhi) – das Hauptwerk von Falun Gong. Da verstand ich plötzlich den Sinn des Lebens und war mit neuer Hoffnung erfüllt. Außerdem lernte ich, zuerst an andere zu denken und ein guter Mensch zu sein.

Bald darauf überwand ich meine Sucht nach Kartenspielen und wollte nur noch ein guter Mensch sein. Innerhalb eines Monats, nachdem ich mit dem Praktizieren begonnen hatte, waren alle meine Krankheiten verschwunden.


Anmerkung:[1] Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters beträgt in den Städten Chinas monatlich umgerechnet etwa 300,- €.