Rente für Falun Gong-Praktizierende gestrichen, weil sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hat

(Minghui.org) Xiong Yulan ist eine Falun Gong-Praktizierende aus Guangzhou. Die Zahlung ihrer Rente wurde ausgesetzt, weil sie Strafanzeige gegen Jiang Zemin erstattet hat. Das ehemalige Staatsoberhaupt Chinas hatte die Verfolgung von Falun Gong begonnen.

Am 22. November 2015 wurde Xiong in ihrer Wohnung von einem Beamten der Polizeistation Jianshejie in Guangzhou verhört. Als Xiong darauf bestand, dass sie nur ihr gesetzlich garantiertes Recht ausgeübt habe, ging der Beamte wieder.

Am Morgen des 28. November brachte man sie zum Verhör auf die Polizeistation und nahm ihre Fingerabdrücke. Gegen Mittag wurde sie freigelassen und sie verließ sofort ihre Wohnung, um weiterer Schikane zu entgehen.

Um die Polizei bei der Suche nach Xiong zu unterstützen schickte das Nachbarschaftskomitee Jianshejie fünf Personen los, um sie aufzuspüren. Zweimal kam sogar jemand zu ihrem jüngeren Bruder in der 640 Kilometer entfernten Provinz Hunan. Man hinterließ eine Nachricht, dass Xiong sich bis Juni 2016 bei ihnen im Büro melden müsse, falls sie weiter Rente beziehen wolle.

Da Xiong die hinterhältigen Taktiken der Behörden kennt, ging sie nicht persönlich hin. Stattdessen rief sie mehrere Male dort an.

Im August 2016 wurde Xiongs Rentenzahlung beendet. Seither kommt sie nur schwer über die Runden. Sie hofft, dass die beteiligten Partei aufhören, sie finanziell zu verfolgen und wieder ihre Rente zahlen.