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Mann aus Liaoning wegen seines Glaubens vor Gericht

23. März 2017 |   Von einem Minghui-Korrespondenten in der Provinz Liaoning, China

(Minghui.org) Ein Bürger des Kreises Heishan wurde am 17. März 2017 vor Gericht gestellt, weil er sich geweigert hatte, auf Falun Gong zu verzichten. Falun Gong ist ein spiritueller Kultivierungsweg, der vom kommunistischen Regime in China verfolgt wird.

Die beiden Anwälte des Angeklagten namens Xue Guorui wiesen darauf hin, dass ein amtliches Siegel auf dem Dokument fehle, das die Polizei zur Beantragung einer offiziellen Anklage bei der Staatsanwaltschaft vorgelegt hatte. Das sei jedoch Vorschrift.

Die Anwälte monierten ferner, dass der in der Anklage erwähnte Augenzeuge des Staatsanwalts in der Verhandlung nicht anwesend gewesen sei. Der Staatsanwalt antwortete, dass der Augenzeuge ein besonderer Informant sei, der vor Gericht nicht aussagen müsse. Die Anwälte widerlegten diese Aussage und forderten den Freispruch ihres Mandanten.

Der Richter vertagte die Sitzung und sicherte zu, nach 20 Tagen ein Urteil auszustellen.